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Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

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  1. Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: StefanGrossmann 05.07.13 - 16:22

    Die Zusammenschaltung der Googleaccounts ist nur eine logische Folge.
    Die Projekte sind größer geworden, youtube, google, google docs usw.
    Natürlich verbindet man diese Datenbanken. Und ja, google ads werden wohl auch auf diese Accountinformationen zurückgreifen.
    Aber ich sage mal: Lieber eine Werbung für PCs für mich anstatt für ein Bügeleisen welches ich nicht nutzen kann.

  2. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: SaSi 05.07.13 - 21:06

    hmmm, problem jeder datenerhebung: was machst du wenn morgen die daten von versicherungsunternehmen eingekauft werden, und du mehr zahlen oder gar ausgeschlossen wirst, aufgrund deines erstellten profils (du magst zuviel schoki - schlussfolgerung du wirst früher oder später diabetiker), oder suchst aktiv nach themen für zahnersatz und dein versicherungswechsel steht bevor?

    weiter noch, arbeitgeber prüfen dein verhalten anhand forumseinträgen, auch wenn diese das dir nie bestätigen würden. unter pseudonym kein problem, mit einem refferrer?(von welcher seite du kommst und wohin du gehst) bzw. einem inlinelayer von google, wo ein tracking cookie gesetzt ist, wird das mit deinem profil verknüpft...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.13 21:08 durch SaSi.

  3. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: StefanGrossmann 06.07.13 - 08:06

    Wer denkt das er vollkommen Anonym im Netz unterwegs ist irrt.
    Tracking gibt es von allen Seiten und man kann sich nur mit Notbehelfen (Adblocker, Ghostery, NoScript...) gegen das meiste wehren.
    Dann bleiben da aber noch die Serverlogs die es im Debugmodus auch auf ein erstaunlichen Detailreichtum bringen.
    Ok dazu muss man sagen das die wenigsten die Serverlogs wirklich so detailiert aktivieren, aber trotzdem ist die Gefahr heutzutage da, wo der Speicher für die Logs verschwindend gering ist. Dazu die "möglichen" Logs des ISP.
    Keiner der ISP wird zugeben das sie es machen, möglich ist es jedoch bei jeden.
    Also: Vor dem Tracking kann man sich nicht schlussendlich wehren.
    Warum also die Dienste von Google zwangstrennen, womit ein bißchen die Einfachheit verfliegt? Meine Meinung natürlich nur. Es mag durchaus Leute geben die anders denken, und das akzeptiere ich.

  4. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: chrulri 06.07.13 - 12:28

    Warum zum Teufel sollte Google ihr wichtigstes Gut (Nutzerdaten) an irgend wen auch immer Verkaufen?

  5. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: MDeavy 06.07.13 - 17:50

    StefanGrossmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tracking gibt es von allen Seiten und man kann sich nur mit Notbehelfen
    > (Adblocker, Ghostery, NoScript...) gegen das meiste wehren.
    > Dann bleiben da aber noch die Serverlogs die es im Debugmodus auch auf ein
    > erstaunlichen Detailreichtum bringen.
    > Ok dazu muss man sagen das die wenigsten die Serverlogs wirklich so
    > detailiert aktivieren, aber trotzdem ist die Gefahr heutzutage da, wo der
    > Speicher für die Logs verschwindend gering ist. Dazu die "möglichen" Logs
    > des ISP.
    > Keiner der ISP wird zugeben das sie es machen, möglich ist es jedoch bei
    > jeden.

    Ich lass meine komplette Verbindung zusätzlich über openVPN (256bit-AES) und openDNS laufen, damit sollte das Problem auch umgangen sein.

  6. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: marvster 06.07.13 - 18:59

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum zum Teufel sollte Google ihr wichtigstes Gut (Nutzerdaten) an irgend
    > wen auch immer Verkaufen?

    Weil diese sonst kein Geld daraus generieren können? Es geht ja hier nicht nur um Rohdaten, sondern auch Aggregate.

  7. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: Nephtys 07.07.13 - 13:45

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum zum Teufel sollte Google ihr wichtigstes Gut (Nutzerdaten) an irgend
    > wen auch immer Verkaufen?

    Weil es Google nicht ums Geld geht, sondern nur darum Kunden zu verjagen.
    Das ist genau so wie bei der Ein-Kind-Politik in China. Google muss um jeden Preis Nutzer verärgern, und deshalb verschenken sie ihre Datenprofile an Dritte... in den meisten Fällen zahlt Google sogar noch dafür um die los zu werden.
    Achja, und die NSA ist auch eine Erfindung von Google gewesen um das voran zu treiben, aber das weiß man ja inzwischen.
    Sogar der liebe Snowden ist eigentlich nur ein Google-Mitarbeiter, der den Auftrag hat, möglichst viele Kunden weg zu ekeln.

    Denn so funktioniert Kapitalismus: Möglichst viel die Kunden von sich weg treiben, und dabei möglichst viel Geld verlieren.


    [Sarkasmus unter GPL; wer ihn hier findet darf ihn behalten oder unter der gleichen Lizenz weiter vertreiben]

  8. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: chrulri 08.07.13 - 09:20

    Danke, jemand mit klarem Verstand.

  9. Re: Irgentwo muss man auch mal weniger regulieren,

    Autor: chrulri 08.07.13 - 09:26

    Kein Geld daraus generieren können? Du hast das Hauptgeschäft von Google immer noch nicht verstanden?
    Google verkauft in erster Linie Werbefläche und bietet dazu noch einen Dienst an, die Werbung anhand ihrer gesammelten Daten bei den "richtigen"(tm) Usern anzuzeigen.
    Der Auftragsgeber sieht von den ursprünglichen Daten kein bisschen.

    Würde Google ihre Daten direkt verschachern, könnten sich andere davon bereichern und ebenfalls solche Dienste anbieten (welche übrigens nach wie vor den Grossteil von Googles Einnahmen ausmachen). Warum also potentiellen Konkurrenten helfen wenn man die Daten am besten bei sich behält und stattdessen einen Dienst anbietet und so Geld generiert ohne die Kunden vor sich niederknien zu lassen.

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