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Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

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  1. Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: nuclear 11.10.21 - 12:23

    Das Google nichts über einen weiß stimmt nicht. Jeder, der irgendwelche Kontakte hat, wird auch mit erfasst. Das ist absolut unumgänglich.
    Die Mobilnummer wird hochgeladen, die e-Mails an einen verschickt, die Antworten gescannt.

    Ja Google sammelt die Daten nicht direkt von einem, aber die Daten sind dennoch da. Ich wette, dass Google problemlos die Möglichkeit hat ein sehr genaues Profil zu erstellen auch wenn man selber null Dienste von denen nutzt. Ist ja bei Facebook ähnlich.

  2. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: violator 11.10.21 - 12:39

    Es ist halt auch nicht immer nur eine Frage ob etwas geht, sondern wie es geht. Ich hab letztens erst Here als Navi-App gegen Google Maps ausgetauscht, weil Maps einfach viel besser ist. Bei Here hab ich ständig GPS-Probleme, die Karte ist am ruckeln, ständig wird irgendwas neu berechnet und dauernd Sprünge. Einfach total nervig. Und einfach nur Openstreetmap ist kein Ersatz. Das kann ich benutzen wenn ich wandern gehe oder sowas aber nicht als Navi.

    Und Google Maps kann mittlerweile ja auch offline Karten speichern, wenn auch etwas umständlich mit Ausschnitt statt Bundesland.

  3. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: IchBIN 11.10.21 - 14:08

    Die Befürchtung habe ich auch. Ein Google-Mitarbeiter aus dem Bekanntenkreis meinte mal: "Daran hat Google aber überhaupt kein Interesse" (also an der Person als solches, inklusive Identität). So ganz glaube ich ihm nicht, ich muss da noch etwas bohren ;-)

  4. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: nuclear 11.10.21 - 14:26

    Ich glaube auch, dass es Google egal ist wie du selber bist. Die möchten dich halt möglichst gut in Gruppen einsortieren können um dir die Werbung zu zeigen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Wobei ich irgendwie schon denke, dass demise Daten dennoch gespeichert werden. Lieber haben als brauchen.

  5. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: elknipso 11.10.21 - 14:28

    IchBIN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Befürchtung habe ich auch. Ein Google-Mitarbeiter aus dem
    > Bekanntenkreis meinte mal: "Daran hat Google aber überhaupt kein Interesse"
    > (also an der Person als solches, inklusive Identität). So ganz glaube ich
    > ihm nicht, ich muss da noch etwas bohren ;-)

    Natürlich nicht, google ist ja nicht die Stasi sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen, das primär mit Werbung und der Auswertung von Daten sein Geld verdient. Und für diese Zuordnung und Auswertung ist die direkte Identität der Person schlicht irrelevant.

  6. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: IchBIN 11.10.21 - 16:08

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich nicht, google ist ja nicht die Stasi sondern ein
    > gewinnorientiertes Unternehmen, das primär mit Werbung und der Auswertung
    > von Daten sein Geld verdient. Und für diese Zuordnung und Auswertung ist
    > die direkte Identität der Person schlicht irrelevant.

    Ja, klar - und dennoch wird die Identität gespeichert, bzw. wird seitens Google alles dazu getan, es immer mit der Identität zu verknüpfen. Ich hatte mal für einen Job ein Google-Konto mit der Arbeits-E-Mail-Adresse. Dafür hätte ich nur 2FA aktivieren können, wenn ich a) ein Google-Handy gehabt hätte, worauf b) dieses Google-Konto eingerichtet werden müsste. Da ich kein Firmenhandy hatte, sondern nur mein privates (welches dort aber bereits entgooglet war), hätte ich diese Firmen-Identität mit meiner privaten Identität vermischen müssen. Da ich kein Google-Handy hatte/habe, war das auch nicht möglich, aber ein schaler Geschmack bleibt da schon.

  7. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: IchBIN 11.10.21 - 16:50

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei ich irgendwie schon denke, dass demise Daten dennoch gespeichert
    > werden. Lieber haben als brauchen.
    Klar, ist ja auch alles darauf ausgelegt, dass es an die Identität der Person geknüpft wird.

  8. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: Westerwald 11.10.21 - 17:37

    Google muss die Daten nicht vom Nutzer sammlen, um alles zu wissen. Überall gibt es Informelle Mitarbeiter, die die Arbeit für Google erledigen können. Wetten, dass "man" über den Autor mehr weiß, als über mich, der sich völlig frei, aber auch meist ohne sich irgendwo anzumelden, im Internet bewegt. Mein Wikieintrag, von Google erstellt, wäre entweder sehr leer, oder wenn man sich die Mühe machen würde meine Kommentare in Foren zu sammeln und zu analysieren, sehr, sehr umfangreich. Mal ganz abgesehen von den Möglichkeiten für jede Person eine Vita zu erfinden und ins Internet zu stellen.
    Ich habe keine Angst vor den Daten, sondern vor Idioten, die diese Daten interpretieren. Ich speichere keine Cookies, so sieht für mich Google jeden Tag wie neu aus. Mache ich eine Vorauswahl, so muss ich mich nicht wundern, wenn diese Vorauswahl irgendwo abgeispeichert und erkannt wird. Ich surfe mit einem PC mit variabler IP. Wenn man nicht gerade die NSA ist, die die IP beim Provider abfragen kann, dann können Facebook & Co mit der IP nicht mehr anfangen, als ein Hamster mit meiner DNA.
    Im übrigen wurde schon seit der Erfindung von Boten versucht die Nachrichten, ob geheim oder unverfänglich privat, mitzulesen. Ein Postgeheimnis war immer genauso Illusion, wie heute die naive Vorstellung, man könnte in sozialen Netzwerken Privatsphäre haben. Das ist wie die jungfräuliche Schwangerschaft.

  9. Re: Schöne Vorstellung der Alternativen, die Überschrift ist falsch

    Autor: jBurn 11.10.21 - 17:49

    Ich hab da keine Quelle zu, habe aber gehört dass Google auch die Art und Weise wie man die Suchmaschine nutzt als Identifikation nutzt.
    -Wie schnell wird getippt
    -In welcher Sprache (vielleicht mehrere)
    -Aus welchem Bereichen werden Suchanfragen gestellt
    -Werden ganze Sätze eingegeben
    -Wie gut ist die Rechtschreibung
    -Klickt man auf "meinten sie...?"
    -Scrollt man durch Seiten, oder sucht man schneller was anderes
    -Browser, IP, Betriebssystem, Auflösung etc. Sowieso

    Das lässt sich lange weiterführen, da kann man wirklich kreativ werden.
    Ich kann mir vorstellen, dass sich nach 30min google Nutzung ziemlich präzise Profile ergeben, welche zu einem bekannten passen.

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