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Der CC ist ja gerade dafür da

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  1. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: Oktavian 15.02.19 - 15:33

    > > Bei persönlichen Mail-Adressen spielt es keine Rolle, ob das die
    > > Dienst-Adresse oder die Privatadresse ist. Der Datenschutz greift auch
    > bei
    > > Vorname.Name@Firma/Behörde. Und "Vertreter aus Wirtschaft, Presse,
    > > Kommunal- und Landespolitik" ist nicht info@
    >
    > Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt?

    Tja, der Blödsinn ist halt wahr. War also wohl jemand mit Ahnung. Oder aus welchem Artikel der DSGVO entnimmst Du hier eine Ausnahme?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.19 15:36 durch Oktavian.

  2. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: Genie 15.02.19 - 22:52

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, der Blödsinn ist halt wahr. War also wohl jemand mit Ahnung. Oder aus
    > welchem Artikel der DSGVO entnimmst Du hier eine Ausnahme?

    Art. 1 DSGVO. Da ist die Rede von natürlichen Personen. Juristische Personen und Firmenkontakte fallen nicht darunter. Oder hast du schon mal eine Datenschutzerklärung als Ansprechpartner deiner Firma für eine anderen Firma unterzeichnet? Wohl kaum. Und wenn dann nur, weil da jemand keine Ahnung hatte.

  3. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: pommesmatte 16.02.19 - 10:20

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja, der Blödsinn ist halt wahr. War also wohl jemand mit Ahnung. Oder
    > aus
    > > welchem Artikel der DSGVO entnimmst Du hier eine Ausnahme?
    >
    > Art. 1 DSGVO. Da ist die Rede von natürlichen Personen. Juristische
    > Personen und Firmenkontakte fallen nicht darunter. Oder hast du schon mal
    > eine Datenschutzerklärung als Ansprechpartner deiner Firma für eine anderen
    > Firma unterzeichnet? Wohl kaum. Und wenn dann nur, weil da jemand keine
    > Ahnung hatte.

    Äh lol. Natürlich gilt die DSGVO auch für persönliche Geschäftskontakte.

  4. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: Desertdelphin 16.02.19 - 11:17

    Oh ja, arme rechte Demos. Und nein da springen selten die lieben papis rum die nur mal sagen wollen das sie gegen zu viel Einwanderung sind sondern idioten wie mein cousin denen du nicht nachts begegnen möchtest.

    Ich finde das so cool wie die Isis Anhänger die sich auf Grundrechte beziehen die sie bekämpfen.

    Generell hast du recht, aber diese pfeifen als Opfer zu stilisierten in diesem Zusammenhang...

  5. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: Oktavian 16.02.19 - 15:58

    > Art. 1 DSGVO. Da ist die Rede von natürlichen Personen. Juristische
    > Personen und Firmenkontakte fallen nicht darunter.

    Mööööp falsch. Natürliche Personen sind juristisch sauber definierte Rechtssubjekte. Eine natürliche Person verliert diese Eigenschaft nicht, je nachdem, in welchem Zusammenhang Du auf sie triffst. Die Eigenschaft, natürliche Person zu sein, erwirbt man mit dem Beginn der Eröffnungswehen der Mutter und sie endet mit dem Tod und durch nichts aber auch gar nichts anderes. Natürliche Person ist eine unabdingbare Eigenschaft eines Rechtssubjekts, keine Frage von Beziehungen.

    Mal so gefragt, wenn es natürliche Personen gibt (die Du so privat kennst) und juristische Personen (eingetragene Vereine, Kapitalgesellschaften, gemeinnützige Organisationen, Parteien, öffentlich-rechtliche Anstalten usw.), worein sollen denn dann die Kontakte bei anderen Firmen fallen? Oder gibt es noch einen dritten Personenstand?

    Die Antwort "juristische Person" ist übrigens falsch, wie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Juristische_Person
    leicht klar macht.

    > Oder hast du schon mal
    > eine Datenschutzerklärung als Ansprechpartner deiner Firma für eine anderen
    > Firma unterzeichnet?

    Natürlich habe ich als Ansprechpartner Informationen nach Art. 13 oder 14 schon erhalten. Versicherungen machen das, Banken, Behörden, von einem großen Autokonzern hab ich eine bekommen, usw. Ganz normale Rechtsvorgänge.

    Jedes Unternehmen, dass sich seriös mit der DSGVO auseinander gesetzt hat und mal einen Juristen gefragt hat, macht das so, zumindest wenn die Daten formell übermittelt wurden. Anders sieht es oft aus, wenn die Daten unter Partnern auf Mitarbeiterebene ausgetauscht wurden, dann schludert man das gern mal. Außerdem kann man das bei Altfällen natürlich unterlassen, es gibt keine Nachinformationspflicht.

    Allerdings mögen gerade kleinere Firmen mit der Umsetzung der DSGVO bislang soweit überfordert gewesen sein, dass sie zu dem Punkt noch nicht vorgedrungen sind. Es ist eher eine Spitzfindigkeit. Man war ja froh, wenn man die Webseite aufgeräumt hatte, die Kunden informiert, usw. Von einem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, eines Datenschutzmanagementsystem oder einer Datenschutzfolgeabschätzung wollen wir mal gar nicht anfangen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.19 16:17 durch Oktavian.

  6. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: Day 18.02.19 - 15:55

    Mir fehlte im Artikel halt ein Halbsatz wie "nach mehreren Beschwerden Betroffener" oder ähnliches. Beim ersten Durchlesen klingt es für mich so, wie wenn die Behörde statt Antwort einfach einen Bußgeldbescheid zurückgesendet hat. Könnte ich in diesem Falle zwar ohne Probleme nachvollziehen, fände ich grundsätzlich aber problematisch. Aber vermutlich hast du Recht und ich interpretiere da einfach zu viel (oder zu wenig) rein.

  7. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: OmranShilunte 19.02.19 - 18:45

    Seismoid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sam Moon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass man sieht wer noch darüber informiert wurde. Das spart Email
    > Verkehr
    > > und man erzeugt auch einen gewissen Druck wenn jemand meint nicht spuren
    > zu
    > > müssen.
    >
    > Und das entbindet jetzt _wie_genau_ vom Datenschutz?


    ob überhaupt gegen den datenschutz verstoßen wurde muss man trotzdem von fall zu fall prüfen.

    es gibt ja kein "CC verbot" außerhalb des engsten familienkreises. vom tenor her gebe daher ich dem threadstrater recht.

    wenn ich der presse eine pressemitteilung schicke, in der ich einen politiker angreife, dann gebietet es die fairness und ist schlichtweg zweckmäßig dem gegner direkt eine kopie per CC zukommen zu lassen.

    erstens ist die dienstliche email dresse eines politikers nicht seine privatsache, und zweitens bekäme eine ohnehin eine kopie von der presse, um stellung beziehen zu können.

    wenn hingegen irgendein reichsbürgerspinner massenstrafanzeigen voller falschbehauptungen herumschickt, in denen er laufende verfahren erfindet und bei der nennung von behördenmitarbeitern deren vorname und zimmernummern mitveröffentlicht, dann braucht er sich ncith wundern, wenn diese behördenmitarbeiter dann das recht an ihren daten (und ja, vorname und zi9mmernummern können da durchaus bereits dazugehören) absichtlich besonders eng auslegen.

  8. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: OmranShilunte 19.02.19 - 19:02

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Datenschutz greift auch
    > bei
    > > Vorname.Name@Firma/Behörde. Und "Vertreter aus Wirtschaft, Presse,
    > > Kommunal- und Landespolitik" ist nicht info@
    >
    > Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt?


    es kommt immer darauf an, wo.

    bei CC finde ich auch es abwegig - selbst wenn die mail an 1600 leute geht - aber spätestens bei der veröffentlichung auf einer crawlbaren webseite ist Vorname.Name@Behörde datenschutzrechtlich äußerst kritisch zu sehen.

    es geht IT studenten in korea einfach nichts an, dass tina-lisa schweighuber beim ausländeramt in gelsenkirchen arbeitet.

    verdi hat hierzu schon vor jahren versucht gegen behörden durchzusetzen, dass der vorname erst gar nicht in die dienstliche emailadresse kommt, sofern er nicht für dienstliche vorgänge benötigt wird, wie z.b. beim chef oder beim pressesprecher (funktionsträgern nach § 26 BDSG)

    die DSB der länder teilen diese auffassung.

    beim datenschutz gilt der grundsatz der datensparsamkeit, d.h. auf deutsch, alles, was nicht unbedingt notwendig ist, sollte unterbleiben.

    wenn es selbst dem arbeitgeber untersagt ist, personenbezogene Daten nach § 3 BDSG - wie den vornamen - ohne einwilligung des betroffenen zu verarbeiten oder zu veröffentlichen, dürfte klar sein, dass dritte das erst recht nicht dürfen.

    ich selbst kämpfe seit vielen jahren in einer deutschen großstadt _dafür, dass die kontaktdaten einer behörde im rahmen der informationsfreiheit veröffentlich werden müssen (allerdings korrekterweise ohne vornamen) - dort haben nicht einmal mitarbeiter anderer behörden der gleichen stadt zugriff auf die emailadressen der fraglichen behörde.

  9. Re: Der CC ist ja gerade dafür da

    Autor: OmranShilunte 19.02.19 - 19:09

    pommesmatte schrieb:

    > Äh lol. Natürlich gilt die DSGVO auch für persönliche Geschäftskontakte.

    über was auch immner ihr gerade streitet, aber die DSGVO regelt nur, was firmen und behörden machen müssen, der briefeschreiber aus dem artikel muss sie also nicht beachten - es sei denn, er handelt als vereinung o.ä.

    hinzu kommt, dass die DSGVO nur die verwendung von daten betrifft, die zuvor irgendwo erhoben und gespeichert worden sind. dies müsste man jemandem bei 1600 CC kopien erst mal nachweisen.

    streitbar ist letztlich auch ob die zweifelsfrei persönlich motiverten emailherumschickereien des absenders nicht eine klassische "persönliche tätigkeit" im sinne des Art. 2 Satz 2 c) darstellt, wodurch die anwendung der DSGVO ebenfalls ausgeschlossen ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.19 19:25 durch OmranShilunte.

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