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XP vor 20 Jahren
Autor: dancle 21.02.23 - 11:26
Windows XP wurden vor 20 Jahren genau die gleichen Vorwürfe gemacht, das es ein riesiger Spyhaufen ist (allen voran wegen der Aktivierung). Alle "Fachzeitschriften" waren voll damit.
Dann kamen so krüppelige Tools wie "XP Antispy" oder "TuneUp Utilitys" auf, die in den meisten Fällen mehr kaputt gemacht haben, als wirklich gehofen, z.b. einfach den Windows Update deaktiviert.
Ich glaube in 20 Jahren wird man auch Windows 11 sagen: "Och guck, das ist aber Datensparsam". -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: stuempel 21.02.23 - 11:44
dancle schrieb:
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> Dann kamen so krüppelige Tools wie "XP Antispy" oder "TuneUp Utilitys" auf
Was XP AntiSpy betraf, war das so sauber mit Kennzeichnungen, dass ich den Vorwurf nicht teilen kann. Selbiges gilt heute für O&O ShutUp 10 - da ist alles nachvollziehbar erklärt und mit Ampelsystem (empfohlen, nur bei konkretem Bedarf empfohlen, nicht empfohlen) DAU-sicher beigebracht.
TuneUp ist da ne ganz andere Kiste.
Fullquotes werden wie üblich als schlechter Stil gewertet und füllen die Ignorelist. -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: -Mike- 21.02.23 - 12:27
Ich hab mich mit O&O Shutup 1 Minute beschäftigt und mich nicht eingelesen.
Jeweils 1 Klick auf "Empfohlene Einstellungen" beim aktuellen und bei allen Usern gemacht, fertig.
Seit Wochen läuft alles normal, ich finde nicht eine Sache die nicht mehr läuft.
Entweder ist das Tool sehr gut, oder es funktioniert nicht. :) -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: rldml 21.02.23 - 13:21
Das ist das gefährliche an diesen ganzen "Optimierungstools". Erst mal läuft Windows ganz normal weiter und du bist fein damit.
Mit der Zeit merkst du dann aber, dass deine Windows-Installation immer langsamer wird und plötzlich komische Effekte hochkommen. Der Rechner fühlt sich zunehmend "unaufgeräumt" an. Bis dann irgendwann die Mühle so lahmarschig unterwegs ist, dass du frustriert ins Forum schreibst, dass Windows kacke und langsam ist.
Diese Optimierungstools schlaten nicht selten auch Mechanismen ab, die Windows benötigt, um schnell zu bleiben. Zum Beispiel Scripte, die regelmäßig ausgeführt werden und hinter anderen Prozessen hinterher räumen. -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: unbuntu 21.02.23 - 13:34
XPAntispy war hauptsächlich für Idioten, die z.B. erstmal die automatische Uhrzeiteinstellung untersagt haben, "damit MS einen nicht ausspioniert". Und die dann nachher rumheulen, weil Funktionen nicht mehr funktionieren, weil man sie ja deaktiviert hat.
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: McAndrew 21.02.23 - 20:35
"O&O ShutUp 10" hat schon mehrfach in der Vergangenheit nachweislich nicht funktioniert.
Ich vertraue solchen Closed-Source-Tools nicht.
Solche Tools versprechen einem das blaue vom Himmel, bieten aber in der Praxis ausser bunten Schaltern nichts prüfbares.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.23 20:38 durch McAndrew. -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: JouMxyzptlk 21.02.23 - 22:54
dancle schrieb:
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> allen voran wegen der Aktivierung
Da musst du dich bei den Firmen bedanken welche eine einzelne Windows 2000 + Office 2000 Premium Lizenz auf tausenden Kisten genutzt haben. Privatanwender hatte Microsoft da nicht im Visier, es waren die dicken Firmen.
Dasselbe später mit weiteren Mechanismen welche nervig sind, so dass selbst Volumenlizenzen aktiviert werden müssen. Der Grund ist der gleiche: Große Firmen haben betrogen. -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: Rhino Cracker 22.02.23 - 09:14
Er hätte vllt. mal die Hilfe in XP auf machen sollen --> Internetzugriff. Für was muss Windows aufs Internet zugreifen, wenn ich die lokale Hilfe öffne!?
Ich kenne noch ganze Listen "Überwachungsfunktionen von Windows XP deaktivieren". Kleiner Auszug daraus (aus dem Gedächtnis zitiert):
"Zeitsynchronisation:
Funktion: Soll die Uhrzeit mit timesync.microsoft.com abglichen
Welche Daten genau übertragen werden ist unklar.
Empfehlung: Zeitsynchronisation deaktivieren
Windows Update:
Funktion: Soll auf neue Updates überprüfen und diese je nach Einstellung herunterladen.
Was übertragen wird ist unklar. In jedem Fall findet eine Lizenzprüfung statt.
Empfehlung: Automatische Suche nach Updates deaktivieren, Dienst deaktivieren"
Damals war wohl die Empfehlung: Sobald unklar ist, was übertragen wird: raus damit.
Soweit ich vermute, ist mittlerweile die vollständige Kommunikation verschlüsselt und keiner weiß mehr, was übertragen wird. Was ist aus dem "so lange ich nicht weiß, was Du übertragen willst, überträgst Du nichts!"-Ansatz geworden? -
Re: XP vor 20 Jahren
Autor: Blindie 22.02.23 - 09:37
Wenn dort aber nicht verschlüsselt übertragen wird jammern wieder alle wegen Datenschutz und mitlauschern, irgendwo muss man sich mal entscheiden was man eigentlich will.
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Re: XP vor 20 Jahren
Autor: Rhino Cracker 22.02.23 - 10:13
Wenn ih kine privaten Daten übertrage, muss ich auch keine privaten Daten verschlüsseln ;)
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Re: XP vor 20 Jahren
Autor: mhstar 28.05.23 - 07:58
> Damals war wohl die Empfehlung: Sobald unklar ist, was übertragen wird:
> raus damit.
Gerade bei der Aktivierung ist es eher kontraproduktiv zu sagen, was genau drinnen ist und wie es verschlüsselt ist ;)
Hat sich ja ziemlich schnell rausgestellt, dass dort nix Verwerfliches drinnen war.



