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Excel als Datenbank

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  1. Excel als Datenbank

    Autor: voidyvoid 31.07.21 - 12:42

    Sehr schönes Beispiel, warum das keine gute Idee ist... warum wird nur jedes Mal auf Excel und Word für solche Dinge wie Datensätze und Formulare zurückgegriffen... VBA Makros sind genau so nervig...

  2. Re: Excel als Datenbank

    Autor: Mandri 31.07.21 - 12:45

    Das zeigt, dass es sich um ein Systemversagen handelt, das den "menschlichen Fehler" geradezu herausgefordert hat.

    Der eigentlich Schuldige ist in solchen Fällen derjenige, welcher untaugliche Werkzeuge wählt.

  3. Re: Excel als Datenbank

    Autor: Knuspermaus 31.07.21 - 19:59

    Nope, das hier Zitat aus dem Artikel: "öffentlich geteilte Google-Docs-Tabellen" ist besser, weil hier die Klaut genutzt wird, weil diese so sicher ist und Kinderleicht zu bedienen, hui!

    (viele ältere Links sind mittels Leerzeichen deaktiviert, da ich bis vor kurzem noch keine Posten durfte)
    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung. Nicht immer gebe ich dem Leser genehme Quellen an.

  4. Re: Excel als Datenbank

    Autor: 6502 01.08.21 - 00:00

    Vielleicht weil eine Stadtverwaltung weder die Resourcen noch das Geld noch die Zeit hat, sich für jede Anwendung des Typs "ich ersetze eine Papier-Liste durch eine elektronische Liste" eine eigene DB-Anwendung mit SQL-Server in C, C++, C#, Python oder Ruby programmieren zu lassen....?

  5. Re: Excel als Datenbank

    Autor: Tpdene 01.08.21 - 01:53

    6502 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht weil eine Stadtverwaltung weder die Resourcen noch das Geld noch
    > die Zeit hat, sich für jede Anwendung des Typs "ich ersetze eine
    > Papier-Liste durch eine elektronische Liste" eine eigene DB-Anwendung mit
    > SQL-Server in C, C++, C#, Python oder Ruby programmieren zu lassen....?

    Microsoft Access?

  6. Re: Excel als Datenbank

    Autor: DragonSGA 01.08.21 - 03:21

    6502 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht weil eine Stadtverwaltung weder die Resourcen noch das Geld noch
    > die Zeit hat, sich für jede Anwendung des Typs "ich ersetze eine
    > Papier-Liste durch eine elektronische Liste" eine eigene DB-Anwendung mit
    > SQL-Server in C, C++, C#, Python oder Ruby programmieren zu lassen....?

    Warum nicht? Die meisten Beamten verbringen ihren Tag schlafend und ratschend.
    Und das ist leider nicht nur ein blöder Witz. Hab in meinem Bekanntenkreis selbst Angestellte des öffentlichen Dienstes und Beamten. Da wird primär geratscht, getratscht und getrödelt. Gibt auch ein paar wenige die Ihren Job ernst nehmen, viele sind es leider nicht.

  7. Re: Excel als Datenbank

    Autor: 6502 01.08.21 - 09:34

    Genau *diese* ratschenden und trödelnden Beamten werden sicherlich KEINE saubere Datenbankanwendung programmieren können.... ;-)

    Und Geld, um "Programmierer" einzustellen, ist vermutlich keines da - die meisten Kommunen und Gemeinden haben große Probleme, selbst das "lebensnotwendige" zu finanzieren - und der 100%-Datenschutz gehört da nicht dazu....

  8. Re: Excel als Datenbank

    Autor: 6502 01.08.21 - 10:07

    Das wäre eine mögliche Lösung für eine sehr einfache DB-Anwendung - aber auch das muß jemand können & machen.

    Auf jeden Fall würde damit schon mal die Fehlerquelle "ich wähle beim Einfügen von Anlagen aus Versehen die XLS-Liste mit den Kontaktdaten statt des eigentlich gewünschten PDF-Dokuments aus" minimiert.... ok, kann natürlich auch einer ein Access-DB-File auswählen ... ;-)

    Aber im Prinzip ist das, was die da gemacht haben, ja nur die digitale Version einer Papierliste. Auf diesen Datenbestand werden keine großartigen Abfragen gemacht. Es müssen vermutlich auch nicht 10 Personen parallel zugreifen, so daß man Sperrkonzepte auf Einzelsatzebene braucht. Oder Transaktionsverarbeitung mit zusammenhängenden Comits auf mehrere DB-Tabellen gleichzeitig.

    Im Prinzip hätte man die Liste auch in Word erstellen können - in Excel sieht es halt sauberer aus und man man besser sortieren.

    Eine richtige DB-Anwendung mit eigens entwickeltem Frontend und richtiger SQL-DB wäre da ein wenig wie "mit Kanonen auf Spatzen schießen".

    Natürlich wäre ein anderer Weg, wenn es eine generelle Funktion in einer Software der Verwaltung gäbe, die da heißt "Verwaltung von Adressbeständen inkl. Serien-Brief/Mailing-Funktion".

    Da das eine grundlegende Aufgabe ist, die in jeder Verwaltung vorkommen kann, sollte hier der Bund gemeinsam mit den Länder eine "Standard-Software" entwickeln (lassen), die solche Funktionen beinhaltet.

    Wird aber dank des Föderalismus leider nur schwer möglich sein....

  9. Re: Excel als Datenbank

    Autor: Tylon 01.08.21 - 10:12

    DragonSGA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 6502 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht weil eine Stadtverwaltung weder die Resourcen noch das Geld
    > noch
    > > die Zeit hat, sich für jede Anwendung des Typs "ich ersetze eine
    > > Papier-Liste durch eine elektronische Liste" eine eigene DB-Anwendung
    > mit
    > > SQL-Server in C, C++, C#, Python oder Ruby programmieren zu lassen....?
    >
    > Warum nicht? Die meisten Beamten verbringen ihren Tag schlafend und
    > ratschend.
    > Und das ist leider nicht nur ein blöder Witz. Hab in meinem Bekanntenkreis
    > selbst Angestellte des öffentlichen Dienstes und Beamten. Da wird primär
    > geratscht, getratscht und getrödelt. Gibt auch ein paar wenige die Ihren
    > Job ernst nehmen, viele sind es leider nicht.


    Wenn da nicht die Uhrzeit gewesen wäre, würde ich behaupten, dass Du ein ganz schön engstirniges … bist, einfach mal alle Krankenpfleger, Soldaten, Berufsfeuerwehr, Polizei, Prof in der Forschung und Lehre usw zu verurteilen, weil Du zwei kaffeetrinkende Sachbearbeiter kennst.

  10. Re: Excel als Datenbank

    Autor: minnime 01.08.21 - 13:43

    6502 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich wäre ein anderer Weg, wenn es eine generelle Funktion in einer
    > Software der Verwaltung gäbe, die da heißt "Verwaltung von Adressbeständen
    > inkl. Serien-Brief/Mailing-Funktion".

    Es ist zwar ein Standardprozess kann aber nicht mit einer Standardlösung gemacht werden, weil mit dem Standardprozess jedes verschiedene Aufgaben erledigt werden, sprich andere Briefe/Mails und andere Adressatenbestände. Das ist vergleichbar mit dem bearbeiten eines Werkstückes auf der Drehbank bei Einzelfertigung. Es ist immer das drehen aber eben doch jedes Mal anders wenn es immer ein anderes Werkstück werden soll. Das Werkzeug aber ist immer die Drehbank und für das erstellen von Serienbriefen ist es Word und bei den möglichen Datenquellen dafür ist Excel tatsächlich die beste.
    Dazu kommt, dass die Vergabe von Impfterminen keine Kernaufgabe einer Stadtverwaltung ist, für ihre Kernaufgaben werden die vermutlich auch eine andere Lösung haben.

    > Wird aber dank des Föderalismus leider nur schwer möglich sein....

    Jaja der Föderalismus das ungeliebte Kind. Irgendwie will ihn so gut wie keiner haben trotzdem haben wir ihn weil er vorgeschrieben ist. Er hat aber auch für uns Bürger Vorteile, nämlich dass wir öfter zur Wahl gehen und unsere Entscheidungen etwas mehr differenzieren können. So kann man sich mit seinen zwei Stimmen auf die Innenpolitik konzentrieren und muss da keine außenpolitischen Erwägungen einfließen lassen.

  11. Re: Excel als Datenbank

    Autor: Mandri 01.08.21 - 14:45

    Wobei hier der "Förderalismus" gar nicht angesprochen ist, da es um kommunale Aufgaben geht.

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