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Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

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  1. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: windermeer 13.04.17 - 12:24

    Kacha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hattest du verdammt Glueck. Bei uns ist es immer wieder passiert in
    > der Grundschule. Und da wir eine halbe Stunde gelaufen sind, waren wir
    > nicht gerade gluecklich darueber, dass es wieder wer verpennt hat bei uns
    > anzurufen.

    Oder Pech. Denn die meisten Stunden fanden unter einem Vertretungslehrer statt. Freizeit, wenn auch in der Schule, wäre mir damals lieber gewesen.

    > Naja, wie praktikabel ist es erst bei allen nachzufragen? Soll fuer jeden
    > Elternteil ein Formular mitgegeben werden in mindestens zweifacher
    > Ausfuehrung?
    Nein, aber in dem Moment, in dem er die Nummer bekommt Bescheid geben, dass er gerne eine Gruppe eröffnen würde und ob das in Ordnung ist. Das ist kein Aufwand.

    >Und erst mit Unterschrift wird man in die Gruppe geladen? Und
    > wenn man nicht will muss eine Spezialbehandlung her? Ganz ehrlich, da
    > wuerde ich als Lehrer irgendwann sagen, machen wir alles nicht mehr. Das
    > Nachsehen haben dann halt alle. Und einzelne auslassen wird auch nicht
    > gehen, da dann der Lehrer gehoerig auf den Deckel kriegt, Diskriminierung
    > etc. Und gerade solche Geschichten wie im Artikel helfen ueberhaupt nicht,
    > dass sich Sachen wenigstens ein bisschen modernisieren. Dieser eine
    > Elternteil hat jetzt tausenden, wenn nicht Millionen anderen Eltern die
    > Moeglichkeit einer WhatsApp Gruppe in die der Lehrer einlaed zunichte
    > gemacht, da es bisher zwar nicht allen Regeln entsprach aber gedulded
    > wurde. Jetzt werden sicher einige Lehrer das ganze nicht mehr machen, zu
    > viel haengt davon ab. Und Threema und Wire als Alternative? Klar, bei der
    > Marktdurchdringung, wird sicher super laufen.

    Naja man muss aber auch sagen, dass das nun mal geltende Gesetze sind. Man kann gerne diskutieren, ob die Gesetze angepasst werden sollten. Dass die ganze Situaition so sehr eskaliert ist, ist schade, aber der Lehrer hat nunmal unerlaubt Daten weitergeben. In der heutigen Zeit ist es wichtig, den Menschen solche "Feinheiten" ins Gedächtnis zu rufen. Ich möchte nicht gläsern sein, nur weil es für manche Menschen Tätigkeiten einfacher macht.

  2. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Mr Miyagi 13.04.17 - 12:27

    Kacha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mich noch gut daran erinnern wie genial die Liste funktioniert
    > hat. Da das ganze eine Kette war und jeder 2-3 anrufen sollte wurden
    > meistens nicht alle erreicht wenn mal was los war. In der Regel, dass die
    > erste Stunde ausfaellt oder was auch immer. Ergebnis, irgendwer war immer
    > in der Schule, weil nicht erreicht. Bei den Ketten hat man halt mal ganz
    > schnell 30 Minuten oder mehr vom Anfang bis zum Ende.
    >

    Wenn eine Schule soetwas richtig und modern machen möchte gehören solche Informationen auf die Webseite der Schule, ggf. auch optional oder alternativ auf eine Mailingliste auf der sich Eltern und Schüler selbst ein- und austragen können und nicht in ein proprietäres, zentralisiertes System wie Whatsapp.

  3. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: III 13.04.17 - 12:30

    Der Lehrer hätte sich nur die Zustimmung der Eltern holen müssen. Das eine Elternpaar, was nun nicht teil der Gruppe sein möchte, bleibt eben draußen und bekommt dann eben die Informationen auf anderen Wege (oder gar nicht).

  4. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: chewbacca0815 13.04.17 - 12:49

    Mr Miyagi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Eltern die die Beschwerde eingereicht haben, haben sich genau richtig verhalten. Es darf nicht sein das Eltern in wichtigen Bereichen wie der Schulbildung ihrer Kinder benachteiligt werden, bloß weil sie die Software eines bestimmten Unternehmens (mit fragwürdigen Interessen) nicht benutzen.

    Komisch, aber von Benachteiligung wegen Nichtteilnahme ist nirgends die Rede. Lies einfach mal den Originaltext unter https://datenschutz-berlin.de/attachments/1299/JB_2016_Web.pdf?1491402301 ab Seite 94.

    Es geht einzig und alleine um datenschutzrechtliche Bedenken hinsichtlich der Weitergabe personenbezogener Daten an private Dritte. Das Ganze hat mit den übermittelten Inhalten null zu tun, es dreht sich lediglich um "Bedenken" zum Datenschutzniveau von WhatsApp.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.04.17 13:01 durch chewbacca0815.

  5. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: HKeiner 13.04.17 - 12:51

    An der Schule meiner Tochter gibt es massig Ausfall das ist aber kein Grund das jeder meine Telefonnummer bekommen muss. Es gibt eine Webseite auf der man jeden Tag nachschauen kann und zur Not haben die Klassenlehrer mein Nummer. Damit bin ich ausreichend von der Schule zu erreichen. Auch nutze ich selbst kein Whatsapp oder ähnliches, es hätte also überhaupt keinen Sinn sowas einzurichten.

    Es gibt keinen Grund warum andere Eltern mich erreichen können müssten, darum brauchen die auch keine Nummer von mir.

  6. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Pyry 13.04.17 - 12:59

    Ich finde es sehr befremdlich, dass man heutzutage WhatsApp als Standard sieht den jeder haben muss.
    Wenn man mal nach dem kleinzten gemeinsamen Nenner sucht dann sollte das wohl - nach wie vor - die Adresse sein.
    Gut, ein Brief kostet Geld und dauert zu lange... Also weiter zum nächsten: Der Telefonnummer. Da kann man auch auf die Mailbox reden falls der Angerufene nicht erreichbar ist.
    Auch das dauert viel Zeit und man muss allen immer das gleiche erzählen.

    Wer Zeit sparen will kann immernoch zur eMail greifen. Denn die muss ja auch jeder haben der WhatsApp benutzt.

    Denn: Jeder der WhatsApp nutzt muss eine eMail-Adresse haben (um die App aus dem Store zu laden) aber nicht jeder der eine eMail-Adresse hat hat automatisch auch WhatsApp.

    Ich bin kein Freund von WhatsApp, habe keinen Account und boykottiere es auch bei uns in der Kita.

    Die Erzieher (die sich den Eltern, die das unbedingt nutzen wollten, gebeugt haben) fluchen darüber das sie WhatsApp eingeführt haben.
    Denn richtig Feierabend haben sie nie. Es werden immer wieder Dinge nachgefragt die schon längst besprochen wurden und wo jeder einen Zettel bekommen hat - wäre bei einer eMail nicht passiert. Wenn man sie nicht aus Versehen löscht dann hat man sie immernoch im Postfach.

    Ich verstehe einfach nicht warum es so schwer sein soll einen Mailverteiler aufzumachen und die Empfänger dann im BCC einzutragen. Damit sind die Mailadressen wenigstens für den Großteil der Eltern nicht einsehbar, alle bekommen die aktuellsten Informationen und man wird nicht von Nachfragen in irgendwelchen Gruppen genervt.

    Ach so - die Reaktion der Eltern finde ich dann aber auch übertrieben. Ich denke das hätte man mit dem Lehrer oder spätestens mit der Schulleitung klären können.

  7. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 13:00

    Einfach nur fragen waere gefaehrlich. Falls da einer der Eltern ploetzlich was gegen den Lehrer hat bringt einem das wenig. Einmal eine schlechte Note fuer das Kind und schon ist der Lehrer dran mit Daten weitergeben. Wenn er sich absichern will muss er es ueber ein Formular und Unterschriften machen.

    Das ist schoen und gut, allerdings bleibt man damit halt irgendwann in der Steinzeit. Und dadurch das eine Person das nicht haben will, muessen alle darunter leiden. Und gerade so wie es aussieht wird da keine Aenderung am Gesetz kommen. Und da ein Elternteil das jetzt angeschwaerzt hat kann man nicht mehr danach gehen, dass es geduldet wird. Einzige Moeglichkeit, zurueck in die Steinzeit. So wird das dann halt nichts mit Schule moderner machen, besser auf Technik vorbereiten, etc etc. Darf man sich dann halt auch nicht beschweren. Man will Steinzeit, man bekommt Steinzeit.

  8. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: .02 Cents 13.04.17 - 13:01

    Auf der Webseite der Schule sind die Daten sicherer?

    Ich bin tatsächlich einer derjenigen, die sich WhatsApp verweigern, von daher kenne ich die Details nicht. Ich gehe aber einmal davon aus, das man irgendeine Kennung zur Kommunikation in Whatsapp verwendet. Um diese in eine Gruppe einzutragen, muss man diese Kennung doch vermutlich irgendwoher bekommen?

    Was die Gruppenmitglieder dann vermutlich einsehen können, ist doch vermutlich diese Kennung, gegebenenfalls mit einem Klarnamen. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man durch Mitgliedschaft in der gleichen Gruppe gleich Zugriff auf alle persönlichen Daten aller Gruppenmitglieder bekommt.

    Bewegungsdaten im Netz sind sowieso Allgemeingut - also das, was in Zeiten von "Big Data" (so wenig ich von dem Begriff halte ... aber im plakativen Sinne verwende ich ihn hier doch) so an Spuren und Äußerungen hinterlassen wird, ist doch nur noch ein reines Wirtschaftsgut. In dem Sinne können auch Äußerungen in so einer Gruppe - verschlüsselt oder nicht - Datenschutzrechtlich nur endlich relevant sein.

    Eine sinnvolle Beschwerde gegen ein solches Vorgehen des Lehrers könnte ich mir höchstens dahingehend vorstellen, dass das mich als nicht-WhatsApp Nutzer ausschließen würde, wäre ich denn ein Betroffener. Das wäre eindeutig Diskriminierung ...

    Denn mal ehrlich: "Wer kommt alles zum Elternabend" oder "heute hitzefrei nach der 4. Stunde" (was würde man sonst noch in so einer Gruppe posten?) ... muss sich mit so was wirklich ein Datenschützer (Anmerkung: Der wird von Steuergeldern bezahlt) beschäftigen und / oder kann er / sie mit so was über die Schlagzeile hinaus die Verwendung diese Gelder rechtfertigen?

  9. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: ausBln 13.04.17 - 13:04

    Meine Frau ist Lehrerin und es gibt Fälle wo sie den Schülern Zettel für die Eltern mitgeben muß, auch welche die unterschrieben zurück kommen sollen. Einige Zettel kommen tatsächlich zeitnah zurück, nachdem sie die Schüler regelmäßig erinnert hat, kommen ein Paar mehr Zettel zurück und bei einigen Schülern klappt es erst, wenn man die Eltern einzeln anruft und darum bittet, den Sprössling auf den Zettel anzusprechen.

    Sie bietet schon seit einiger Zeit bei Elternabenden an, freiwillig eine Whats App Gruppe zu bilden, wo sie zusätzliche Infos zur Verfügung stellt. Eltern die daran nicht teilnehmen wollen, oder können (kein Smartphone) schlägt sie vor, mit anderen Eltern Kontakt zu halten und sich auszutauschen.

    Seitdem hat sich eine rege Kommunikation zwischen den Eltern und zwischen ihr und den Eltern entwickelt. Wenn Zettel verteilt wurden, teilt sie es über Whats App mit und welch Wunder, nahezu alle Zettel kommen zeitnah zurück. Wenn es etwas Positives, oder auch mal ein Problem gibt wird zeitnah darüber informiert, manchmal sogar aus dem Unterricht, gelegentlich sogar mit Bildern. Klassenarbeiten werde auch angekündigt, so dass die Eltern darauf achten können, dass die lieben Kleinen auch mal vorher lernen. Die Eltern fühlen sich eingebunden und jederzeit informiert.

    Es gibt auch eine Whats App Gruppe für die Schüler, wo sie mit dem Einverständnis der Schüler auch eingebunden ist. Dort können auch außerhalb des Unterrichts schnell Fragen geklärt werden, oder auch mal an Hausaufgaben oder bevorstehende Klassenarbeiten erinnert werden.

  10. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 13:06

    Richtig, von mir aus, modern? Nein. Mailinglisten waren in den 90ern modern. Auf der Webseite der Schule ist nett, aber dann darfst du kontinuierlich nachschauen. Das ist weder praktisch, noch modern. Zudem, glaubst du wirklich die Infrastruktur wird sorgfaeltig gepflegt bei dem Budget das Schulen haben? Da darfst du doch froh sein, wenn das nicht schon in der ersten Woche zur Spamschleuder wird.

  11. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: whitbread 13.04.17 - 13:12

    Um es kurz zu machen: Eine Chatgruppe / Chatraum oder ein Emailverteiler ist in der aktuellen Zeit schon state-of-the-art.

    Eine WA-Gruppe ist aber ein No-Go! Das gleiche gilt für alle Dienste, die von US-Unternehmen angeboten werden, jedenfalls bei der aktuellen Gesetzeslage dort.

  12. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Mr Miyagi 13.04.17 - 13:13

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der Webseite der Schule sind die Daten sicherer?

    Die Daten müssen nicht sicher sein. Es geht hier im Informationen wie:

    - Am XX.XX.XXX entfällt die erste Unterrichtsstunde für die Klasse Y
    - Der nächste Elternsprechtag findet am XX.XX.XXXX statt.
    - Die Klassenfahrt der JahrgangsstufeY findet im Zeitraum zwischen XX.XX.XXXX und ZZ.ZZ.ZZZ statt. Teilnehmende Schüler müssen die durch die Eltern unterschriebene Teilnahmegenehmigung bis spätestens AA.AA.AAAA einreichen.

    Das Datenschutzproblem besteht darin, dass Eltern gezwungen werden einen Client zu installieren und sich den AGB eines Anbieters zu unterwerfen, der Zugriff auf viele vllt sogar alle nicht schulbezogenen Daten ihres Mobiltelefons hat und vermutlich auch sämtliche Kontakte an Facebook überträgt.

  13. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 13:14

    Danke. Gerade, dass sie es als Whatsapp-Verweigerer so sehen. In WhatsApp dient die Telefonnummer zur Identifizierung, daher haben dann alle die Telefonnummer. Je nachdem hat man auch den Namen, oder nicht. Kommt darauf an ob er im Profil angeben ist oder nicht. Profilbild, falls vorhanden, auch. Das war es.

    Es geht auch nicht um den Inhalt. Der duerfte niemanden, ausser die in der Gruppe, interessieren. Was wirklich problematisch ist, wenn jemand nicht mitmachen will. Dadurch das es sonst Diskriminierung ist, muss man auf den kleinsten gemeinsamen Teiler kommen. Einer mag kein Whatsapp, einer mag keine (unverschluesselten Emails), einer mag seine Nummer niemandem geben, etc. Entweder du nutzt eines plus alles moegliche spezielle, oder das wirklich primitivste, die Schule muss alle einzeln anrufen. Letzteres ist so ineffizient, dass du als Elternteil ja schon Glueck haben musst den Anruf rechtzeitig zu bekommen. Und eines plus spezielles hat auch erheblichen Aufwand. Aber, die Leute wollen es. Wobei, eigentlich wollen sie es bequem, aber niemand darf die Daten haben.

  14. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Niaxa 13.04.17 - 13:15

    Niemand hat behauptet, so eine Gruppe wäre nicht hilfreich. Das sollte man vielleicht aber erst mal mit den Eltern besprechen und nicht einfach machen. Da gibt man den Kindern eine Einverständniserklärung mit heim und die Sache ist erledigt.

  15. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Pyry 13.04.17 - 13:19

    Von welcher Infrastruktur sprichst Du hier? Meinst Du das die Schule / Kita oder sonstwer großartig Geld investiert und einen Mailserver hinstellt?
    Meist läuft es doch auf den privaten Rechnern der Lehrer - oder im ungünstigsten Fall - über einen Rechner im Sekretariat.
    Ich gehe nicht davon aus, dass diese Rechner immer bis zum letzten gepflegt werden - glaube aber auch nicht das jeder Rechner infiziert ist und Mails verschickt.

    Natürlich sind eMails nicht der "moderne Stand der Technik" aber sie sind weiter verbreitet als irgendwelche Messanger.
    Datenschutz ist mir schon ein wenig wichtig. Warum sollte ich mich also weiter öffnen als ich es eh schon tue? Soll ich resignieren und sagen "Ach Mensch, ihr wisst schon so viel, da kommt es auf den Rest auch nicht an..."? Dann könnt ihr doch gleich euren Arzt bitten eure Krankenakte dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen oder eure Bank bitten euren aktuellen Kontoauszug der Schufa oder sonstigen Firmen zu überreichen.

    Nein, dazu bin ich nicht bereit. Auch wenn ich damit auf relativ einsamen Posten stehe. Aber auch ich möchte informiert werden. Und wenn es ein Zettel ist der im Rucksack / Fach von meinem Kind liegt - oder ich eine altmodische eMail bekomme...

  16. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 13:19

    Und die Moeglichkeit ist so umstaendlich, dass nach einem Monat noch 5%-10% auf die Webseite schauen. Und damit, Ziel verfehlt. Klar, man kann die Eltern dazu zwingen, aber das gibt andere Probleme.

    Prinzipiell richtig, allerdings gilt das erst einmal nur fuer dich. Auch scheint es nicht um den Client zu gehen, sondern rein die Nummer. Kurz gesagt, andere Eltern sollen meine Nummer nicht haben. Das ist noch einmal etwas anderes. Ob Whatsapp installiert war oder nicht, geht nicht heraus.

  17. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Mr Miyagi 13.04.17 - 13:21

    Also ich lese meine Mailingliste im entsprechenden Unterverzeichnis meines Email Clients. Ich bekomme sogar eine Benachrichigung wenn eine neue Mail eingeht. Da neue Beiträge auf der Mailingliste nur von der Schule erstellt, und die EMailadressen der Empfänger nicht veröffentlich werden, sehe ich da ehrlich gesagt auch kein Spamproblem.

    Bloß weil Verfahren B neuer ist als Verfahren A heißt das nicht das A nicht mehr modern, bzw. nicht (für einen bestimmten Anwendungsfall) besser geeignet ist als B. Mir ist schon häufiger aufgefallen das viele hier gern den Begriff "neu" mit, "besser" oder "modern" verwechseln.

  18. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 13:23

    Um es kurz zu machen: fuer dich. Fuer andere geht es einen Schritt weiter mit Whatsapp.

    Noch einmal, fuer dich ist das ein No-Go. Andere sehen das durchaus anders. Auch die haben ihr Recht auf ihre Meinung.

  19. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.04.17 - 13:27

    HKeiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An der Schule meiner Tochter gibt es massig Ausfall das ist aber kein Grund
    > das jeder meine Telefonnummer bekommen muss.

    Nur gut, dass es bei Dir keinen Steuerzahlausfall gibt. Denn dann wärst Du dran.....

    Es gibt eine Webseite auf der
    > man jeden Tag nachschauen kann und zur Not haben die Klassenlehrer mein
    > Nummer. Damit bin ich ausreichend von der Schule zu erreichen. Auch nutze
    > ich selbst kein Whatsapp oder ähnliches, es hätte also überhaupt keinen
    > Sinn sowas einzurichten.
    >
    > Es gibt keinen Grund warum andere Eltern mich erreichen können müssten,
    > darum brauchen die auch keine Nummer von mir.

  20. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 13:33

    Du sprichst das Problem ja selber schon an. Da wird das billigste genommen und gehofft. Und denen soll ich meine Email geben? Da greift die selbe Argumentation mit Datenschutz.

    Ich wuerde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen mit dem Vergleich Emails und Messenger. Messenger sind extrem weit verbreitet, gerade im privaten Bereich. Email ist hauptsaechlich geschaeftlich noch weit verbreitet.

    Ich kann die Datenschutzgruende gut verstehen. Allerdings sollte man auch den Aufwand betrachten, den diese altmodischen Wege nach sich ziehen. Gerade die Zeit fuer den Aufwand koennte in bessere Ausbildung investiert werden. Denn im Endeffekt bleibt nur Schule/Lehrer ruft jeden an, oder Zettel wird mitgegeben uebrig. Fuers anrufen muss man erreichbar sein. Der Zettel braucht Zeit zum schreiben, ausdrucken, kopieren, sicher gehen, dass jeder Schueler ihn hat und wirklich zu Hause abgibt.

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