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Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

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  1. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: ausBln 13.04.17 - 16:19

    Konsequenz wäre, kein Whats App und keiner erhält zusätzliche Informationen.

    Oder halt alle paar Monate per Infozettel oder per Post, per Mail könnte ja auch Einzelne ohne Mailadresse, oder ohne Computer benachteiligen.

  2. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Pyry 13.04.17 - 16:22

    Kacha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, nach dem was ich so hoere in Richtung Geld, gehe ich davon
    > aus, dass das irgendein Lehrer in seiner Freizeit auf einem alten Rechner
    > schnell einrichtet. Wenn die Schule nachweisen kann, dass das professionell
    > betrieben wird, ok. Allerdings zweifle ich stark daran.

    Ich weiß es nicht genau - aber ich würde vermuten das es Schulen ähnlich machen wie unsere KiTa und einen Webhoster haben auf dem die Webseite läuft.
    eMail könnten sie auch über den Hoster machen, lassen es aber bei t-online laufen weil sie diese Mailadresse vor UrZeiten mal bekommen haben.
    Ich hoffe nicht, dass irgendein Lehrer auf einer alten Grabbeliste tatsache einen kompletten Web-/Mailserver selbst konfiguriert und laufen lässt...

    > Das Problem mit dem Aufwand ist, dass wenn man mal anfaengt mehr als eine
    > Loesung zu bieten, jeder genau seine Traumloesung haben will. Mail und
    > Messenger geht noch mit copy-paste. Wenn das jetzt aber jemand auf Papier
    > haben will wird es schon nerviger.

    Och na ja - die Mail kann man ja auch nochmal in einer Textsoftware einfügen und drucken - also wieder copy/paste.

    > Das mit den Rueckmeldungen und Chat gebe ich dir recht. Das ist ein
    > Nachteil, wenn es missbraucht wird. Allerdings kann man eben auch Fragen
    > stellen, die andere auch haben und jeder ist sofort informiert.

    Ja, das ist def. ein Vorteil von den Messangern die Mails nicht haben - außer jemand macht Reply to all :D
    Aber deswegen ja die Empfänger als BCC - dann dürfte das kein Problem mehr sein.

    Sicherer als Messagner sind Mails auf keinen Fall!!!
    Da der Mailanbieter ja aber eh schon meine Daten hat und über die Mail keine vertraulichen Sachen abgehandelt werden (Zeugnisse und co werden ja hoffentlich noch nicht digital verteilt) kann ich pers. damit eher leben als meine Daten einem weiteren Anbieter zu geben.

    Ist halt eine Einstellungsfrage.

    Ich würde gerne einen Messanger verwenden wenn man:
    a: sicher sein kann das keine pers. Daten übertragen werden (ähnlich Threema)
    b: ich in Gruppenkonversationen als Sender kleine Flags setzen kann wie z.B. "Wichtig" - darüber werden die anderen dann informiert und die (für mich) unwichtigen Antworten werden zwar angezeigt aber es gibt nicht alles paar Minuten eine neue Benachrichtigung.

    Natürlich gibt es noch mehr sachen wie Verschlüsselung, freie Clientwahl und und und...
    Dann bin ich auch gern bereit dafür etwas zu zahlen. Ob nun einmalig oder eine geringe Jahresgebühr. Aber schon bei einmalig 0,99¤ schreien die meisten ja schon wieder rum das es Geld kostet und man das nicht will - es geht ja auch kostenlos.

    Schade....

  3. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: EQuatschBob 13.04.17 - 16:40

    ausBln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie bietet schon seit einiger Zeit bei Elternabenden an, freiwillig eine
    > Whats App Gruppe zu bilden, wo sie zusätzliche Infos zur Verfügung stellt.
    > Eltern die daran nicht teilnehmen wollen, oder können (kein Smartphone)
    > schlägt sie vor, mit anderen Eltern Kontakt zu halten und sich
    > auszutauschen.

    Und dadurch wird kein (indirekter) Druck auf die Eltern erzeugt, sich oder den Sprösslingen ein Smartphone anzuschaffen und - schlimmer - proprietäre Dienste und Software zu installieren?

    > Es gibt auch eine Whats App Gruppe für die Schüler, wo sie mit dem
    > Einverständnis der Schüler auch eingebunden ist. Dort können auch außerhalb
    > des Unterrichts schnell Fragen geklärt werden, oder auch mal an
    > Hausaufgaben oder bevorstehende Klassenarbeiten erinnert werden.

    D.h. die Schüler, die kein Smartphone oder proprietäre Apps haben (wollen, dürfen, wie auch immer), werden massiv benachteiligt.

    Ich würde versuchen, der Lehrerin eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu verpassen.

  4. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: PaBa 13.04.17 - 16:44

    Die Kennung ist leider die Mobilfunknummer.
    Bei WhatsApp muss man die Leute nur in den eigenen Kontakten haben, um alle Leute in eine Gruppe einzuladen. Ob eine Nummer durch andere Mitglieder gesehen werden kann, wenn Jemand die Einladung nicht angenommen hat, kann ich nicht sagen, aber Standard ist wohl, dass WhatsApp die Einladung automatisch annimmt.

    Das gute alte ICQ wäre hier sicherer für die Daten, denn ich hätte, wie von dir Beschrieben, eine Kennung, die keinen Rückschluss auf irgendwelche Daten ermöglicht. Und weitere Daten müsste man dann selbst im Profil pflegen. Leider ist die Variante von WhatsApp praktischer, denn ich benötige nur die Telefonnummer (die ich für SMS ebenfalls benötige) um die Kommunikation auf die App zu verlegen. Bei ICQ müsste ich zunächst die Kennung (ICQ-Nummer) erfragen.

    Schade eigentlich, dass ICQ tot ist.

  5. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: ausBln 13.04.17 - 16:54

    Zitat von EQuatschBob: Ich würde versuchen, der Lehrerin eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu verpassen.

    Hauptsache es wird niemand benachteiligt, sich Informationen die der Lehrer freiwillig zusätzlich bereit stellt zu beschaffen ist unzumutbar und eine Benachteiligung.

    Genau solche Reaktionen führen dann dazu, dass Lehrer halt nur noch das Notwendigste machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.04.17 17:06 durch ausBln.

  6. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: crazypsycho 13.04.17 - 22:16

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ausBln schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie bietet schon seit einiger Zeit bei Elternabenden an, freiwillig eine
    > > Whats App Gruppe zu bilden, wo sie zusätzliche Infos zur Verfügung
    > stellt.
    > > Eltern die daran nicht teilnehmen wollen, oder können (kein Smartphone)
    > > schlägt sie vor, mit anderen Eltern Kontakt zu halten und sich
    > > auszutauschen.
    >
    > Und dadurch wird kein (indirekter) Druck auf die Eltern erzeugt, sich oder
    > den Sprösslingen ein Smartphone anzuschaffen und - schlimmer - proprietäre
    > Dienste und Software zu installieren?

    Die Sprösslinge haben doch eh schon Smartphones. Da muss kein Druck aufgebaut werden. Und an proprietärer Software ist erstmal überhaupt nichts schlimmes.

    > > Es gibt auch eine Whats App Gruppe für die Schüler, wo sie mit dem
    > > Einverständnis der Schüler auch eingebunden ist. Dort können auch
    > außerhalb
    > > des Unterrichts schnell Fragen geklärt werden, oder auch mal an
    > > Hausaufgaben oder bevorstehende Klassenarbeiten erinnert werden.
    >
    > D.h. die Schüler, die kein Smartphone oder proprietäre Apps haben (wollen,
    > dürfen, wie auch immer), werden massiv benachteiligt.

    Die anderen haben einen Vorteil, ja. Diesen Vorteil kann aber jeder nutzen. Ist also kein Problem.

    > Ich würde versuchen, der Lehrerin eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu
    > verpassen.

    Warum? Ist doch alles sehr positiv was da läuft und die Eltern finden es auch klasse.

  7. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: PlonkPlonk 14.04.17 - 09:19

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür hatten wir schon die lausige Situation, dass es kaum
    > Vertretungslehrer gab.

    fehler gefunden:
    nicht ausreichend personal vorhanden

    lösung:
    mehr personal einstellen

  8. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Bassa 14.04.17 - 10:23

    Schlau.

    Problem 1 gefunden:
    kein Geld vorhanden

    Lösung 1 gefunden:
    mehr Geld zur Verfügung stellen.... *beep* *general error processing request* *ignoring request*

    Problem 2 gefunden:
    kein einstellbares Personal vorhanden

    Lösung 2 gefunden:
    Personal in anderen Bundesländern abwerben *verweis lösung 1* *beep* *general error processing request* *ignoring request*

  9. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: unbuntu 14.04.17 - 10:52

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dadurch wird kein (indirekter) Druck auf die Eltern erzeugt, sich oder
    > den Sprösslingen ein Smartphone anzuschaffen und - schlimmer - proprietäre
    > Dienste und Software zu installieren?

    Hast du dich 1950 auch beschwert, dass indirekter Druck durch Telefonketten aufgebaut wurde, als noch nicht jeder ein Telefon hatte?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  10. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: divStar 14.04.17 - 11:55

    ausBln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konsequenz wäre, kein Whats App und keiner erhält zusätzliche
    > Informationen.
    >
    > Oder halt alle paar Monate per Infozettel oder per Post, per Mail könnte ja
    > auch Einzelne ohne Mailadresse, oder ohne Computer benachteiligen.

    Nur weil es ein paar Leute gibt, die sich der Gegenwart bewusst oder unbewusst verweigern wollen, sollte der Rest der Menschen nicht in der Vergangenheit leben müssen.

    Bei uns gab es Telefonlisten, die eingesammelt wurden z.B. während eines Elternabends. Dann hätte ich als Lehrer gesagt: ich gebe kurzfristige Infos, von denen nicht gerade das Schülerleben abhängt, in einer WA-Gruppe durch; müssen tue ich es nicht, also werde ich es auch nicht auf einem anderen Weg durchgeben. Wer nicht in die WA-Gruppe möchte - warum auch immer - möge Bescheid sagen. Verpflichtende Informationen werden zusätzlich per Telefon oder Brief kommuniziert.

    Wer von den Eltern dann nicht dabei ist in der Gruppe, bekommt halt Stundenausfälle oder dergleichen halt nicht mit. Wichtige Infos werden u.U. über das Telefon kommuniziert. Allerdings würde man nur ein Mal anrufen müssen. Die Eltern mit WhatsApp hätten halt einen Vorteil weil sie nicht in der Vergangenheit leben.

  11. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: crazypsycho 14.04.17 - 11:58

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ausBln schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Info zur
    > > Klassenarbeit am nächsten Tag erreicht die Eltern dann halt erst einige
    > > Tage nach der Klassenarbeit.
    > ...
    > > die
    > > Teilnahme ist freiwillig und es werden alle wichtigen Infos auch auf
    > > anderen Wegen zugänglich gemacht.
    > ...
    > > Der Informationsaustausch und der Zusammenhalt wird dadurch immens
    > > gefördert.
    >
    > Einerseits schreibst Du, die Teilnahme sei freiwillig, andererseits gibtst
    > Du zu, daß Nichtteilnehmer der Gruppe bei Informationsaustausch und
    > Zusammenhalt benachteiligt werden und sogar die Information zur
    > Klassenarbeit vorenthalten wird.

    Nein, nicht die Verweigerer werden benachteiligt, sondern die die mit der Zeit gehen, haben einen Vorteil.

    > Damit werden Eltern einem enormen Druck ausgesetzt, sich ein Smartphone
    > anzuschaffen und proprietäre Software und Dienste zu nutzen. Das ist aus
    > meiner Sicht vollkommen unakzeptabel. Die Eltern, die sich diesem Druck
    > nicht beugen, schaden praktisch ihrem Kind!

    Warum ist das unakzeptabel? In der heutigen Zeit hat doch eh jeder ein Smartphone. Und es spricht an sich nichts gegen proprietäre Software.

  12. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: m9898 14.04.17 - 12:43

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dadurch wird kein (indirekter) Druck auf die Eltern erzeugt, sich oder
    > den Sprösslingen ein Smartphone anzuschaffen und - schlimmer - proprietäre
    > Dienste und Software zu installieren?

    Und wo genau ist da jetzt das Problem? Fakt ist, dass heutzutage eine überwiegende Mehrheit aller Schüler (und zunehmend auch Eltern) ein Smartphone besitzen und auch freiwillig Whatsapp nutzen. Würden die irgendeinen anderen Messenger ebenso häufig benutzen, dann wäre die ganze Geschichte mit Whatsapp auch schnell erledigt.
    Die meisten Schulen verwenden aber noch Dienste wie Moodle, über die dann auch noch die wichtigsten Infos verbreitet werden.
    Allerdings werden Whatsapp-Gruppen von manchen Lehrern auch noch als Erweiterung des Unterrichts verwendet, indem sie noch zusätzliche Fragen zum Unterricht klären und ergänzende Materialien wie Videos oder Internetartikel verbreiten. Alles in allem nichts was ich hätte missen wollen, aber alle schönen Dinge müssen ja zwangsläufig irgendwann wieder durch deutsche Engstirnigkeit beseitigt werden.
    Zum Glück bin ich da jetzt schon ein Weilchen raus, also was solls, mir auch egal, wenn Lehrer von nun an wieder per Morsetelegramm mit ihren Schülern kommunizieren müssten.

  13. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Wlad 14.04.17 - 20:47

    Kacha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit der Argumentation ist auch die Telefonliste auf Papier verboten.
    > Komischerweise gibt es die aber recht haeufig. Da stoert es nur keinen,
    > auch wenn sie ausserhalb der Eltern weitergegeben wird. Ist ja auf Papier,
    > kann ja nichts passieren.
    Eine Papierliste landet nicht auf dem Google Server ohne dass man sie einscannt und sie dort hochlädt, die Kontaktliste vom Telefon schon.

    > Aber es
    > gibt immer genug Menschen, die nicht akzeptieren wollen, dass wir nicht
    > mehr wie vor 20-50 Jahren leben.
    Ja, tatsächlich es gibt sie, und es werden immer mehr. Menschen, die ihr Frühstück nicht posten wollen, die nicht mit Schwachsinnigen Bildern oder schick es weiter zeug zugemüllt werden wollen, die ein Mobiltelefon haben, womit man nur telefonieren kann und wo der Akku 2 Wochen hält.

    > An der Stelle des Lehrers haette ich den
    > Elternteil aus der Gruppe geschmissen, und angerufen. Keine Liste der
    > anderen Eltern, nichts. Ist ja anscheinend was die wollen.
    Ja, genau das wollen wir.

    >Und dann einmal anrufen, wenn nicht erreicht, Pech gehabt.
    Oder auch Glück, es hält sich so 50:50.

  14. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: ausBln 14.04.17 - 22:13

    Muß man die Möglichkeit einfache Mitteilungen, wie z.B. bringt bitte morgen das Englisch Buch xy mit, oder denkt daran für des Test zu lernen, wirklich unter dem Aspekt von Datenschutz, Gleichbehandlung und möglicher Benachteiligung Einzelner betrachten?

    Glauben hier im Ernst Einzelne, dass ein Lehrer abends bis zu 30 Telefonanrufe tätigen wird, um solche Dinge los zu werden.

    Wenn aber ein Großteil der Schüler die richtigen Bücher dabei haben, oder aufgrund der Erinnerung an eine Klassenarbeit, oder einen Test sich noch vorher ein bischen mit dem Unterrichtsstoff beschäftigt haben, dann hat eine solche kurze Gruppenmitteilung etwas Positives gebracht.

    Wenn nun Google, die NSA, oder irgendwelche Hacker diese brisanten persönlichen Daten mitlesen, ist dass natürlich höchst bedenklich, immerhin wissen sie jetzt, dass Fritzchen Müller am nächsten Tag Englischunterricht hat und einen Test schreibt. Vielleicht bekommt Fritzchen Müller von Google jetzt personalisierte Werbung zum Erlernen des Unterrichtsstoffs.

    Übrigens, was passiert wohl, wenn der Lehrer bei Eltern anruft, um eine kurze Info loszuwerden. Etwa die Hälfte der Eltern hat noch eine kurze Frage, keine Viertelstunde später kann dann der nächste Elternanruf erfolgen. Nehmen wir mal an, jeder Anruf dauert im Mittel nur 4 Minuten, das Ganze mal 30, sind dann 2 Stunden. Macht ein gelangweilter Lehrer natürlich gerne alle paar Tage mal. Wobei man auch noch berücksichtigen sollte, dass ein Lehrer durchaus 5-10 unterschiedliche Klassen unterrichtet. Eine Info pro Woche pro Klasse hieße dann täglich mindestens 2h täglich am Telefon verbringen. Aber was soll er denn sonst mit seiner vielen Freizeit machen, hat doch schließlich nur einen Halbtagsjob und den ganzen Nachmittag nichts zu tuen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.17 22:33 durch ausBln.

  15. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Frotty 15.04.17 - 02:59

    Wow. Das was manche WA/FB Verfechter hier abgegeben ist mit Abstand die realitätsfernste Rotze die ich je gesehen habe.
    Jemand der denkt, ein Lehrer müsse eine webpage entwickeln können, um seine Infos an eine schulhomepage zu senden, denkt wohl auch man müsse kochen können, um zu essen. Einfach nur trauriger thread IMHO.

  16. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: ausBln 15.04.17 - 12:27

    Was glaubst du, wie oft Schüler und Eltern auf einer Schulhomepage vorbeischauen und dann in einem passwortgeschützen (wg. Datenschutz) Bereich nachschauen, ob es Neuigkeiten gibt.

  17. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Wlad 15.04.17 - 14:07

    ausBln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muß man die Möglichkeit einfache Mitteilungen, wie z.B. bringt bitte morgen
    > das Englisch Buch xy mit, oder denkt daran für des Test zu lernen, wirklich
    > unter dem Aspekt von Datenschutz, Gleichbehandlung und möglicher
    > Benachteiligung Einzelner betrachten?
    Ich sehe keinen Grund dafür, solche Nachrichten schicken zu müssen. Wer vergisst für den Test zu lernen, kriegt eine schlechte Note und weiß es beim nächsten Mal besser. Die Kinder können durchaus selbst Verantwortung übernehmen, ja sie können es, man muss sie nur lassen. Sonst hocken die mit 40 noch bei dir im Wohnzimmer und schreien nach Futter.

  18. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: ausBln 15.04.17 - 15:12

    Ca. 90% der Schüler "vergessen" Hausaufgaben zu erledigen, alle notwendigen Bücher zum Unterricht mitzubringen und für Tests oder Klassenarbeiten zu lernen. Zeugnisse gibt es nur alle 6 Monate und danach meist Ferien, so dass der Zusammenhang schlechte Noten und Faulheit bei pubertierenden Jugendlichen im Hirn nicht ankommt, bzw. innerhalb kürzester Zeit vergessen wird. Man kann natürlich sagen, eigene Schuld, blos es soll tatsächlich noch Lehrer geben, die am Fortkommen ihrer Schüler Interesse haben.

    Regelmäßige längere Telefongespräche mit einzelnen Eltern finden bei engagierten Lehrern abends übrigens regelmäßig statt.

  19. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Coding4Money 15.04.17 - 15:44

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > * Die Eltern werden mehr oder weniger gezwungen, sich ein Smartphone
    > anzuschaffen, anderenfalls sind sie “außen vor”.

    Die Anzahl der Menschen (vor allem in dem Alter in dem man schulpflichtige Kinder hat) in Deutschland ohne Smartphone ist vernachlässigbar. Auch wird niemand gezwungen.

    > * Sie müssen darüberhinaus ihr Smartphone mit proprietären
    > “App-Stores” verbinden und eine nicht-freie Software
    > installieren.

    Das ist nur nach deiner subjektiven Meinung nicht wünschenswert, daher irrelevant.

    > * Einer US-amerikanischen Privatfirma werden umfangreiche Informationen
    > gegeben. Selbst wenn die Inhalte gut verschlüsselt sind, bleiben die
    > Meta-Daten. Wer kennt wen? Wer kontaktiert wen wann wie oft?

    Da es hier ja nur um eine Gruppe geht und eine "vorsichtige" Person, die sich dann doch überzeugen lässt diese zu nutzen, dann auch nur diese nutzen wird, ist auch das irrelevant. Auch das Land der Firma ist irrelevant.

  20. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Shik3i 16.04.17 - 23:57

    Das mit Nachrichten als wichtig markieren gibt es bei discord quasi mit anpinnen ^^ oder man macht nen extra Text Channel für die verschiedenen Themen Termine, FAQ, usw wäre auf jedenfall witzig wenn es da bald mehrere schul-server geben würde

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