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Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

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  1. Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: user787 13.04.17 - 09:36

    Die Datenschutzbedenken sowie die Vor- und Nachteile der WhatsApp Kommunikation, dürfte dem Großteil der jüngeren Generationen klar sein.

    Der Lehrer hat eine einfache und unkomplizierte Kommunikationsmethode im Zeichen der Zeit bereitgestellt. Ich kann darin keinen Fehler erkennen.
    In unserem Kiga hatten wir sowas von Beginn an.

    Jetzt kommen Helikopereltern ins Spiel, die das alles bedenklich finden und sorgen direkt dafür, dass dieses Thema bis zur Datenschutzbeauftragten aufgebauscht wird.
    Das schießt mMn deutlich über das Ziel hinaus und beweist mir mal wieder wie die Leute so drauf sind...
    Möglicherweise sollten Eltern diese Energien besser sinnvoll in die Bildung ihrer Sprösslinge und in die Zusammenarbeit mit den Lehrern investieren. Das Ergebnis wäre womöglich nachhaltiger.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.04.17 09:37 durch user787.

  2. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: windermeer 13.04.17 - 10:10

    user787 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt kommen Helikopereltern ins Spiel, die das alles bedenklich finden und
    > sorgen direkt dafür, dass dieses Thema bis zur Datenschutzbeauftragten
    > aufgebauscht wird.
    Wieso Helikoptereltern? Es geht hie rum die Telefonnummer eines Elternteils, die ohne dessen Zustimmung an anderen Menschen verteilt wurde.
    Der Lehrer hat nicht das Recht, die Nummer ohne Einwilligung zu verteilen.

    > Das schießt mMn deutlich über das Ziel hinaus und beweist mir mal wieder
    > wie die Leute so drauf sind...
    Die Datenschutzbeauftragten einzubeziehen war sicherlich etwas drastisch. Eine einfache Beschwerde beim Lehrer sollte meistens ausreichen. Es gibt aber auch unbelehrbare Menschen, die so etwas nur begreifen, wenn sie von Vorgesetzten etwas auf den Deckel bekommen.

  3. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: kammann 13.04.17 - 10:13

    user787 schrieb:

    > Jetzt kommen Helikopereltern ins Spiel, die das alles bedenklich finden und
    > sorgen direkt dafür, dass dieses Thema bis zur Datenschutzbeauftragten
    > aufgebauscht wird.
    Komisch, bei uns sind gerade die Helikoptereltern die Whatsapp-Poweruser - Da müssen z.B. Kinder stündlich ihren Status melden ("bin zu Hause", "gehe zum Klavierspielen" etc), Besuche bei andern Kindern werden nur vereinbart, wenn sich deren Eltern ebenfalls den Pflichten zu regelmäßigen Reports per Whatsapp unterwerfen. Von diesen Eltern würde sich doch keiner über das private Überwachungstool Whatsapp beschweren....

  4. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: user787 13.04.17 - 10:18

    Für mich war nicht ersichtlich, dass die Telefonnummern ohne die Zustimmung der Eltern verteilt wurden.
    Aber klar, beim erneuten Lesen kann ich das durchaus so verstehen.
    In diesem Sinne ist die Reaktion der Eltern dann zumindest etwas verständlicher, wobei ich die Reaktion nach wie vor für übertrieben halte.
    Ich stelle mir dann auch die Frage, ob die betreffenden Eltern vorher schon WhatsApp benutzt haben.

  5. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: user787 13.04.17 - 10:20

    Hört sich verrückt an. Soweit ist es bei uns zum Glück nicht.
    Diese WhatsApp Gruppen werden bei uns lediglich zum Teilen von Fotos uns zur Mitteilung von Terminen genutzt.

    Private WhatsApp Kommunikation zwischen einzelnen Eltern ist Privatsache und außen vor.
    Aber womöglich ändert sich das in der Schulzeit?!

  6. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Niaxa 13.04.17 - 10:24

    Es geht doch nicht um WhatsApp. Was ist so schwer daran zu verstehen? Der Lehrer hat eine Gruppe aufgemacht. Üblicherweise nahm er darin ungefragt alle Eltern auf, die dann die Nummern aller anderen Eltern sehen konnten. Das ist als unerlaubte Weitergabe der Telefonnummern zu werten. Ob das jetzt per WhatsApp oder sonstigem Messanger passiert, ist völlig wumpe!

  7. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Rocky Horror Picture Show 13.04.17 - 10:57

    user787 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Datenschutzbedenken sowie die Vor- und Nachteile der WhatsApp
    > Kommunikation, dürfte dem Großteil der jüngeren Generationen klar sein.

    Leider noch nicht einmal ansatzweise. Ebenso wenig wie so manchen Lesern von IT-Foren.

    https://futurezone.at/digital-life/wenn-der-psychiater-als-facebook-freund-vorgeschlagen-wird/218.527.229

  8. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 11:10

    Mit der Argumentation ist auch die Telefonliste auf Papier verboten. Komischerweise gibt es die aber recht haeufig. Da stoert es nur keinen, auch wenn sie ausserhalb der Eltern weitergegeben wird. Ist ja auf Papier, kann ja nichts passieren.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern wie genial die Liste funktioniert hat. Da das ganze eine Kette war und jeder 2-3 anrufen sollte wurden meistens nicht alle erreicht wenn mal was los war. In der Regel, dass die erste Stunde ausfaellt oder was auch immer. Ergebnis, irgendwer war immer in der Schule, weil nicht erreicht. Bei den Ketten hat man halt mal ganz schnell 30 Minuten oder mehr vom Anfang bis zum Ende.

    Aus der Sicht ist so eine Gruppe genial. Abgeschickt und alle erhalten es. Gut, muss man halt mal aufs Handy schauen. Andererseits musste man halt hoffen, dass man im richtigen Moment angerufen wurde. Das der am weitest verbreitete Dienst genutzt wird sollte irgendwie auch klar sein. Aber es gibt immer genug Menschen, die nicht akzeptieren wollen, dass wir nicht mehr wie vor 20-50 Jahren leben. An der Stelle des Lehrers haette ich den Elternteil aus der Gruppe geschmissen, und angerufen. Keine Liste der anderen Eltern, nichts. Ist ja anscheinend was die wollen. Und dann einmal anrufen, wenn nicht erreicht, Pech gehabt.

  9. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: sg-1 13.04.17 - 11:11

    also ohne den Artikel gelesen zu haben:

    1. private Daten dürfen nicht raus gegeben werden
    2. jemand behauptet, dass WhatsApp unsicher ist - behauptet auch jemand das Gegenteil? Wer hat nun Recht? (beidseitige) Beweise? Das Fehlen von Beweisen einer These ist nicht die Bestätigung der Gegenthese.

  10. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: windermeer 13.04.17 - 11:15

    Kacha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit der Argumentation ist auch die Telefonliste auf Papier verboten.
    > Komischerweise gibt es die aber recht haeufig. Da stoert es nur keinen,
    > auch wenn sie ausserhalb der Eltern weitergegeben wird. Ist ja auf Papier,
    > kann ja nichts passieren.
    Bei uns in der Schule gab es sowas damals nicht. Wenn jemand mit jemand anderem telefonieren wollte, wurde vorher nach der Telefonnummer gefragt.
    Auch hat man Nummern von Mitschülern nur an andere Mitschüler weitergegeben, nachdem man gefragt hat, ob das in Ordung ist. Das was selbstverständlich.

    > Ich kann mich noch gut daran erinnern wie genial die Liste funktioniert
    > hat. Da das ganze eine Kette war und jeder 2-3 anrufen sollte wurden
    > meistens nicht alle erreicht wenn mal was los war. In der Regel, dass die
    > erste Stunde ausfaellt oder was auch immer. Ergebnis, irgendwer war immer
    > in der Schule, weil nicht erreicht. Bei den Ketten hat man halt mal ganz
    > schnell 30 Minuten oder mehr vom Anfang bis zum Ende.

    Gabs bei uns auch nicht. Wenn eine Stunde ausfiel, hing das in der Schule aus, oder die Mitschüler sagte es einem während des Unterrichts. Da war ein Telefonat gar nicht nötig.

    > Aus der Sicht ist so eine Gruppe genial. Abgeschickt und alle erhalten es.
    > Gut, muss man halt mal aufs Handy schauen. Andererseits musste man halt
    > hoffen, dass man im richtigen Moment angerufen wurde. Das der am weitest
    > verbreitete Dienst genutzt wird sollte irgendwie auch klar sein. Aber es
    > gibt immer genug Menschen, die nicht akzeptieren wollen, dass wir nicht
    > mehr wie vor 20-50 Jahren leben. An der Stelle des Lehrers haette ich den
    > Elternteil aus der Gruppe geschmissen, und angerufen. Keine Liste der
    > anderen Eltern, nichts. Ist ja anscheinend was die wollen. Und dann einmal
    > anrufen, wenn nicht erreicht, Pech gehabt.

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ja, Whatsapp kann hilfreich sein und bei der Organisation helfen. Aber auch in der heutigen Zeit gehört es sich nicht Telefonnummern (oder allgemein persönliche Daten) an Dritte weiterzugeben.

  11. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: deutscher_michel 13.04.17 - 11:21

    Öffentliche Tel. Listen sind auch verboten.
    Wir dürfen nicht einmal einen Urlaubsplan oder Geburtstagsplan aufhängen - das Gleiche gilt für Abwesenheitsübersichten.

    In vielen Unternehmen wirds gemacht, bis sie einen Datenschützer bekommen.. :)

  12. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: TrollNo1 13.04.17 - 11:21

    windermeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kacha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann mich noch gut daran erinnern wie genial die Liste funktioniert
    > > hat. Da das ganze eine Kette war und jeder 2-3 anrufen sollte wurden
    > > meistens nicht alle erreicht wenn mal was los war. In der Regel, dass
    > die
    > > erste Stunde ausfaellt oder was auch immer. Ergebnis, irgendwer war
    > immer
    > > in der Schule, weil nicht erreicht. Bei den Ketten hat man halt mal ganz
    > > schnell 30 Minuten oder mehr vom Anfang bis zum Ende.
    >
    > Gabs bei uns auch nicht. Wenn eine Stunde ausfiel, hing das in der Schule
    > aus, oder die Mitschüler sagte es einem während des Unterrichts. Da war ein
    > Telefonat gar nicht nötig.

    Und wie oft hat du dich geärgert, dass du umsonst da warst? Oder hättest du dann stattdessen Holz für den Ofen in der Küche hacken müssen, oder die Pferde der Droscke füttern?

  13. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 11:31

    Es geht nicht um die Faelle, in denen man schon lange vorher weiss, dass etwas ausfaellt. Es geht um die Faelle, in denen es ploetzlich ist. In deinem Fall waere das halt dumm gelaufen und du stehst umsonst in der Schule. Kann man machen. Allerdings sollte das seit der Verbreitung des Telefons kein Problem mehr sein.

    Wenn ein Elternteil so sehr darauf besteht wuerde ich als Lehrer auch sagen, ok, mach wie du es willst. Falls du was nicht mitbekommst, Pech gehabt. Es ist nichts verwerfliches daran aktuelle Technik zu nutzen. Wenn man das nicht will, dann soll man mit den Konsequenzen leben.

  14. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 11:33

    Ganz ehrlich. Willkommen in der Vergangenheit. Sowas ist heutzutage einfach impraktikabel. Aber wenn man nicht wenigstens in der Gegenwart ankommen will, es gibt genug Laender die unseren Platz gerne nehmen.

  15. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: ufo70 13.04.17 - 11:36

    user787 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Datenschutzbedenken sowie die Vor- und Nachteile der WhatsApp
    > Kommunikation, dürfte dem Großteil der jüngeren Generationen klar sein.

    Guter Witz! Gerade junge Leute und vor allem Kinder interessiert ihr Datenschutz kein bisschen. Wie denn auch, wenn sie schon im Grundschulalter von ihren uninformierten Eltern ein Smartphone in die Finger gedrückt bekommen, damit sie ja immer erreichbar sind?
    Das die die Dinger dann ohne Rücksicht auf Verluste nutzen, sollte niemanden verwundern.

  16. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: windermeer 13.04.17 - 11:48

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie oft hat du dich geärgert, dass du umsonst da warst?
    Nie. Wenn bei uns Stunden ausgefallen sind, war das am Tag vorher bekannt. Kurzfristigen Ausfall gab es nur in den Nachmittagsstunden und dort hat ein Telefonat nicht geholfen, denn die Schüler saßen dann bereits alle im Klassenzimmer.

    > Oder hättest du
    > dann stattdessen Holz für den Ofen in der Küche hacken müssen, oder die
    > Pferde der Droscke füttern?
    Nein, aber meine Schule hat es hinbekommen, einen Vertretungslehrer zu schicken, wenn sich am Morgen ein Lehrer oder eine Lehrerin krank gemeldet hat. Vielleicht waren deine Lehrer ja mit der Erstellung von Facebook-Gruppen beschäftigt, obwohl sie die Stundenplanung hätten machen sollen.

  17. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: windermeer 13.04.17 - 11:51

    Kacha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht um die Faelle, in denen man schon lange vorher weiss, dass
    > etwas ausfaellt. Es geht um die Faelle, in denen es ploetzlich ist. In
    > deinem Fall waere das halt dumm gelaufen und du stehst umsonst in der
    > Schule. Kann man machen. Allerdings sollte das seit der Verbreitung des
    > Telefons kein Problem mehr sein.

    Wie oben bereits geschrieben, sowas gab es bei uns nur am Nachmittag und da waren die Schüler bereits in der Schule.
    Und bevor jetzt wieder kommt "ja, bei dir": Ich habe nichts gegen Whatsapp-Gruppen oder ähnliches, allerdings muss vorher gefragt werden, ob jemand in die Gruppe möchte oder nicht. Nicht jeder soll meine Telefonnummer kennen.

    > Wenn ein Elternteil so sehr darauf besteht wuerde ich als Lehrer auch
    > sagen, ok, mach wie du es willst. Falls du was nicht mitbekommst, Pech
    > gehabt. Es ist nichts verwerfliches daran aktuelle Technik zu nutzen. Wenn
    > man das nicht will, dann soll man mit den Konsequenzen leben.

    Natürlich kann das der Lehrer machen. Das Elternteil hat sich über die Telefonnummernweitergabe beschwert, nicht über die Whatsapp-Gruppe ansich.

  18. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: TrollNo1 13.04.17 - 11:55

    Tut mir leid, zu meiner Schulzeit war Facebook noch in den Kinderschuhen. Dafür hatten wir schon die lausige Situation, dass es kaum Vertretungslehrer gab.
    Allerdings wussten unsere Lehrer damals noch nicht am Vortag, dass sie am nächsten Morgen krank sein werden...

    Bei uns ist oft mal was ausgefallen, Vertretung gab es so gut wie nie und wenn, dann nur eine Aufsicht und wir sollten Hausaufgaben machen.

  19. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Kacha 13.04.17 - 12:03

    Dann hattest du verdammt Glueck. Bei uns ist es immer wieder passiert in der Grundschule. Und da wir eine halbe Stunde gelaufen sind, waren wir nicht gerade gluecklich darueber, dass es wieder wer verpennt hat bei uns anzurufen.

    Naja, wie praktikabel ist es erst bei allen nachzufragen? Soll fuer jeden Elternteil ein Formular mitgegeben werden in mindestens zweifacher Ausfuehrung? Und erst mit Unterschrift wird man in die Gruppe geladen? Und wenn man nicht will muss eine Spezialbehandlung her? Ganz ehrlich, da wuerde ich als Lehrer irgendwann sagen, machen wir alles nicht mehr. Das Nachsehen haben dann halt alle. Und einzelne auslassen wird auch nicht gehen, da dann der Lehrer gehoerig auf den Deckel kriegt, Diskriminierung etc. Und gerade solche Geschichten wie im Artikel helfen ueberhaupt nicht, dass sich Sachen wenigstens ein bisschen modernisieren. Dieser eine Elternteil hat jetzt tausenden, wenn nicht Millionen anderen Eltern die Moeglichkeit einer WhatsApp Gruppe in die der Lehrer einlaed zunichte gemacht, da es bisher zwar nicht allen Regeln entsprach aber gedulded wurde. Jetzt werden sicher einige Lehrer das ganze nicht mehr machen, zu viel haengt davon ab. Und Threema und Wire als Alternative? Klar, bei der Marktdurchdringung, wird sicher super laufen.

  20. Re: Wer ist schlimmer, die Datenschutzbeauftragte oder die Eltern?

    Autor: Mr Miyagi 13.04.17 - 12:07

    Die Eltern die die Beschwerde eingereicht haben, haben sich genau richtig verhalten. Es darf nicht sein das Eltern in wichtigen Bereichen wie der Schulbildung ihrer Kinder benachteiligt werden, bloß weil sie die Software eines bestimmten Unternehmens (mit fragwürdigen Interessen) nicht benutzen.

    Zudem ist diese Art der Kommunikation auch nicht nötig. Bestimmte Belange wie z.B. Teilnahme an Ausflügen, Klassenfahrten, kostenpflichtige Anschaffungen müssen ohnehin Schriftlich mitgeteilt und von den Eltern unterschrieben werden. Kleinere Probleme sollte der Lehrer mit den Schülern selbst und persönlich besprechen und in schwierigen Fällen wird ein persönliches Gespräch mit den Eltern gesucht.

    Im Regelfall ist aber ständiger Kontakt zwischen Lehrkraft und Eltern überhaupt nicht erforderlich. Für die Kinder ist es gut wenn sie während ihrer Schullaufbahn auch lernen eigenständig ohne Intervention und ständige Überwachung der Eltern Probleme zu lösen.

    In schwierigeren Fällen in denen Eingreifen der Eltern in Zusammenarbeit mit Lehrern nötig ist, dürfen Eltern die bestimmte Produkte wie den Whatsapp Messenger nicht nutzen nicht künstlich benachteiligt werden. Insofern war die Beschwerde bei der Datenschutzbehörde der richtige Weg.

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