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Wie überall sonst auch

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  1. Wie überall sonst auch

    Autor: xProcyonx 30.03.19 - 18:41

    Wenn man gebrauchte Elektronik wie Handy, Laptop, Computer, Festplatten etc. verkauft/entsorgt setzt man das immer zurück und überschreibt gegebenenfalls alles. Jetzt halt auch beim Auto. Das wird wenigstens deutlich länger genutzt und seltener geklaut als ein Handy.

    Da sollte erstmal Windows und Konsorten standardmäßig alles verschlüsseln bevor man sich ans Auto macht...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.19 18:44 durch xProcyonx.

  2. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: thinksimple 30.03.19 - 19:53

    Whataboutism ist hier keine Ausrede.

    Autos speichern immer mehr Daten. Und das Resetten sollte jeder machen der sein Auto wieder verkauft oder zurückgibt. Die Frage ist nur was man wieder zurückholen kann.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  3. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: gadthrawn 30.03.19 - 20:11

    xProcyonx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man gebrauchte Elektronik wie Handy, Laptop, Computer, Festplatten
    > etc. verkauft/entsorgt setzt man das immer zurück und überschreibt
    > gegebenenfalls alles. Jetzt halt auch beim Auto. Das wird wenigstens
    > deutlich länger genutzt und seltener geklaut als ein Handy.
    >
    > Da sollte erstmal Windows und Konsorten standardmäßig alles verschlüsseln
    > bevor man sich ans Auto macht...

    Na machen wir es einfach: Dashcams sind in Deutschland ein heikles Thema, da sie anhaltslos personenbezogene Daten speichern. Selbst wenn die in einem Verfahren verwertet werden, kann danach der Unfallgegner und weitere eben richtig schön klagen.

    Die Frontcam des Tesla ist dabei noch schlimmer - Sie macht Fotos und behält die recht lange.

  4. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Kay_Ahnung 30.03.19 - 20:11

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Whataboutism ist hier keine Ausrede.
    >
    > Autos speichern immer mehr Daten. Und das Resetten sollte jeder machen der
    > sein Auto wieder verkauft oder zurückgibt. Die Frage ist nur was man wieder
    > zurückholen kann.

    Naja so richtig Whataboutism ist das nicht. Das was hier beschrieben wird machen andere Autos auch. Ich hab auch schon bei mehreren anderen Autos unterschiedlicher Marken gesehen das diese nach Addressbuch und co. fragen.

    Was das zurückholen angeht, da ist es vermutlich dasselbe wie beim Rechner, es kommt immer drauf an was du für einen Aufwand betreiben willst. Auch beim PC kann man gelöschte Daten oft wiederherstellen wenn man sie nicht Professionell löscht.

    Ich frag mich auch was hier unverschlüsselt heißt, ich vermute mal an die Daten kommt man etweder normal nicht ran sondern wie im Artikel beschrieben nur mit spezieller Hardware und Software und andererseits ist das auch ein schlechtes Beipspiel aus dem Artikel da es sich um ein Unfallauto handelt und das der Vorbesitzer da die Daten nicht löscht kann schon mal sein.

  5. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Kay_Ahnung 30.03.19 - 20:23

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xProcyonx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man gebrauchte Elektronik wie Handy, Laptop, Computer, Festplatten
    > > etc. verkauft/entsorgt setzt man das immer zurück und überschreibt
    > > gegebenenfalls alles. Jetzt halt auch beim Auto. Das wird wenigstens
    > > deutlich länger genutzt und seltener geklaut als ein Handy.
    > >
    > > Da sollte erstmal Windows und Konsorten standardmäßig alles
    > verschlüsseln
    > > bevor man sich ans Auto macht...
    >
    > Na machen wir es einfach: Dashcams sind in Deutschland ein heikles Thema,
    > da sie anhaltslos personenbezogene Daten speichern. Selbst wenn die in
    > einem Verfahren verwertet werden, kann danach der Unfallgegner und weitere
    > eben richtig schön klagen.
    >
    > Die Frontcam des Tesla ist dabei noch schlimmer - Sie macht Fotos und
    > behält die recht lange.

    Also laut dem BGH sind Dashcam aufnahmen teilweise zugelassen es kommt immer auf den Tatbestand an. Was das anhaltslose speichern angeht, macht Tesla da nicht immer Spezielle ausschnitte nur von dem Unfall?

    Übrigens wirklich illegal ist es Dashcamaufnahmen einfach Online zu stellen aber grundsätzlich verboten sind sie nicht.
    https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/

    http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&pm_nummer=0088/18

  6. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.19 - 20:24

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja so richtig Whataboutism ist das nicht. Das was hier beschrieben wird
    > machen andere Autos auch. Ich hab auch schon bei mehreren anderen Autos
    > unterschiedlicher Marken gesehen das diese nach Addressbuch und co.
    > fragen.
    >
    > Was das zurückholen angeht, da ist es vermutlich dasselbe wie beim Rechner,
    > es kommt immer drauf an was du für einen Aufwand betreiben willst. Auch
    > beim PC kann man gelöschte Daten oft wiederherstellen wenn man sie nicht
    > Professionell löscht.
    >
    > Ich frag mich auch was hier unverschlüsselt heißt, ich vermute mal an die
    > Daten kommt man etweder normal nicht ran sondern wie im Artikel beschrieben
    > nur mit spezieller Hardware und Software und andererseits ist das auch ein
    > schlechtes Beipspiel aus dem Artikel da es sich um ein Unfallauto handelt
    > und das der Vorbesitzer da die Daten nicht löscht kann schon mal sein.
    Wie viele Autos hattest du denn, die Videos von deinen Fahrten gespeichert haben und für jeden auslesbar hinterlassen haben? Auch geht der Ottonormalverbraucher nicht davon aus, dass sein Auto diese Daten speichert und jeder die Daten einfach auslesen kann.

    Gut, jeder der Tesla kennt, weiß was es für eine Datenkrake ist. Leider hat man ggf. nach einem Unfall keinen Zugriff mehr auf das Auto.

  7. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Kay_Ahnung 30.03.19 - 20:34

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja so richtig Whataboutism ist das nicht. Das was hier beschrieben
    > wird
    > > machen andere Autos auch. Ich hab auch schon bei mehreren anderen Autos
    > > unterschiedlicher Marken gesehen das diese nach Addressbuch und co.
    > > fragen.
    > >
    > > Was das zurückholen angeht, da ist es vermutlich dasselbe wie beim
    > Rechner,
    > > es kommt immer drauf an was du für einen Aufwand betreiben willst. Auch
    > > beim PC kann man gelöschte Daten oft wiederherstellen wenn man sie nicht
    > > Professionell löscht.
    > >
    > > Ich frag mich auch was hier unverschlüsselt heißt, ich vermute mal an
    > die
    > > Daten kommt man etweder normal nicht ran sondern wie im Artikel
    > beschrieben
    > > nur mit spezieller Hardware und Software und andererseits ist das auch
    > ein
    > > schlechtes Beipspiel aus dem Artikel da es sich um ein Unfallauto
    > handelt
    > > und das der Vorbesitzer da die Daten nicht löscht kann schon mal sein.
    > Wie viele Autos hattest du denn, die Videos von deinen Fahrten gespeichert
    > haben und für jeden auslesbar hinterlassen haben? Auch geht der
    > Ottonormalverbraucher nicht davon aus, dass sein Auto diese Daten speichert
    > und jeder die Daten einfach auslesen kann.

    Naja wenn du ne Kamera drin hast dann ist das schon so, Tesla hat ja den Sentry Modus also sollte Besitzern klar sein das da ne Kamera drin ist. Übrigens ging es in dem Artikel ja mehr allgemein um Persönliche Daten und Addressen und da hatte ich tatsächlich schon mehrere die das abgefragt haben. Außerdem kann vermutlich auch nicht jeder die Daten auslesen, wie in dem Artikel steht braucht man da bestimmte Hardware und Software und selbst dann hast du nur eingeschränkt zugriff drauf:

    "Wer selbst an die Daten seines Tesla herankommen will, muss für knapp 1.000 US-Dollar ein spezielles Kabel und eine Software beim Hersteller kaufen. Damit erhält ein Fahrer einen eingeschränkten Zugriff auf die aufgezeichneten Daten, etwa wenn diese nach einem Unfall für die Aufklärung oder die Versicherung benötigt werden."

    Außerdem hat der Threadersteller schon nicht ganz unrecht mit dem Vergleich vom Auto zu Handy oder PC, beim PC kann man die Daten im Allgemeinen auch noch auslesen auch wenn man sie normal gelöscht hat.


    > Gut, jeder der Tesla kennt, weiß was es für eine Datenkrake ist. Leider hat
    > man ggf. nach einem Unfall keinen Zugriff mehr auf das Auto.

    Naja theoretisch kannst du schon zu dem Abschleppunternehmen gehen und zu deinem Auto, die Frage ist halt A: ob du daran denkst und B: in welchem Zustand dein Auto ist. Bei einem Totalschaden wird das Auto ja normalerweise verschrottet.

  8. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: whitbread 30.03.19 - 20:57

    Naja - für mich ist das auch vor einem Unfall ein Totalschaden! Interessant wirds halt, wenn Unbeteiligte betroffen sind. In einen Tesla werde ich jedenfalls nicht einsteigen - es sei denn der Fahrer macht nach dem Ende der Fahrt den angesprochenen Reset.

  9. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Kay_Ahnung 30.03.19 - 22:12

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xProcyonx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man gebrauchte Elektronik wie Handy, Laptop, Computer, Festplatten
    > > etc. verkauft/entsorgt setzt man das immer zurück und überschreibt
    > > gegebenenfalls alles. Jetzt halt auch beim Auto. Das wird wenigstens
    > > deutlich länger genutzt und seltener geklaut als ein Handy.
    > >
    > > Da sollte erstmal Windows und Konsorten standardmäßig alles
    > verschlüsseln
    > > bevor man sich ans Auto macht...
    >
    > Na machen wir es einfach: Dashcams sind in Deutschland ein heikles Thema,
    > da sie anhaltslos personenbezogene Daten speichern. Selbst wenn die in
    > einem Verfahren verwertet werden, kann danach der Unfallgegner und weitere
    > eben richtig schön klagen.
    >
    > Die Frontcam des Tesla ist dabei noch schlimmer - Sie macht Fotos und
    > behält die recht lange.

    Mal zur info, das macht sie nicht:
    "Aufzeichnungen, die nicht innerhalb einer Stunde von der Kamera heruntergeladen werden, gehen verloren. "

    https://www.tesla.com/de_DE/support/software-V9

    Du kannst sie wohl neuerdings auf USB-Stick speichern aber sie werden wohl nicht von allein dauerhaft gespeichert.

  10. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: das_mav 31.03.19 - 01:13

    Kay_Ahnung schrieb:

    > "Aufzeichnungen, die nicht innerhalb einer Stunde von der Kamera
    > heruntergeladen werden, gehen verloren. "
    >
    > www.tesla.com
    >
    > Du kannst sie wohl neuerdings auf USB-Stick speichern aber sie werden wohl
    > nicht von allein dauerhaft gespeichert.

    Steht da.Uiuiuiui, ja dann muss das ja stimmen.
    Ein Iphone 6 hat ja auch keine Materialprobleme und verbiegt niemals, Samsung hatte nie im Leben auch nur je ein einziges Akkuproblem, Tesla ist eh' der freundlichste wenn es um Datenschutz geht und Weizen enthält niemals Kohlenhydrate.
    Artikel noch mal lesen und vielleicht ein klein wenig nachdenken was du gerade zitiert hast.

    Kommst du auch noch drauf ;)

    Dass das Dass mit das verwechselt wird, führt irgendwann dazu, dass das Dass das nicht mehr erträgt und dass das Dass das Das dann tötet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.19 01:14 durch das_mav.

  11. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: WonderGoal 31.03.19 - 12:04

    Beim normalen Auto hat man auch auf alles Zugriff, so bald man einen Rechner mit entsprechender Software an die OBD2-Schnittstelle hängt. Hier werden wieder Probleme zum Anschwärtzen gesucht, die keine sind. Vor allem hat man bei Tesla die Möglichkeit das als Privatbenutzer von sich aus "resetten" zu können, ohne das man in eine Werkstatt muss oder sich erst das entsprechene Equipment besorgen muss (und ob die bis-100¤-Spielzeuge richtig funktionieren bzw. auf alles überhaupt Zugriff erhalten, bleibt offen).

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xProcyonx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man gebrauchte Elektronik wie Handy, Laptop, Computer, Festplatten
    > > etc. verkauft/entsorgt setzt man das immer zurück und überschreibt
    > > gegebenenfalls alles. Jetzt halt auch beim Auto. Das wird wenigstens
    > > deutlich länger genutzt und seltener geklaut als ein Handy.
    > >
    > > Da sollte erstmal Windows und Konsorten standardmäßig alles
    > verschlüsseln
    > > bevor man sich ans Auto macht...
    >
    > Na machen wir es einfach: Dashcams sind in Deutschland ein heikles Thema,
    > da sie anhaltslos personenbezogene Daten speichern. Selbst wenn die in
    > einem Verfahren verwertet werden, kann danach der Unfallgegner und weitere
    > eben richtig schön klagen.
    >
    > Die Frontcam des Tesla ist dabei noch schlimmer - Sie macht Fotos und
    > behält die recht lange.

    Wieder jemand, der die BGH-Entscheidung nicht richtig gelesen und/oder verstanden hat.

    Der BGH hat in der Erläuterung dargelegt, dass Dashcams nichts aufzeichnen, wovon ein JEDER Verkehrsteilnehmer nicht ohnehin im öffentlichen Raum zu rechnen hat. Ergo ist die "Dauerüberwachungsthese" hierbei schon mal widerlegt.

    Und wenn man selbst eine Dashcam-Aufnahme als Beweismittel bei Gericht einbringt und das Gericht hierbei das öffentliche Interesse der Strafverfolgung oder -aufklärung höher gewichtet, als die Persönlichkeitsrechte des Aufgezeichneten, hat der Beschuldigte/Aufgezeichnete keine Handhabe zu einer Klage. Nämlich aus dem Grund, dass nach aktueller Gesetzeslage jeder Privataufnahmen in der Öffentlichkeit erstellen darf, so lange es nicht kommerzieller Natur ist, die Fotos/Daten nicht Dritten zugänglich gemacht werden (inkl. Polizei und Versicherungen) und im Fall der Fälle erst als Beweismittel bei Gericht vorgelegt werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.19 12:06 durch WonderGoal.

  12. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: ChMu 31.03.19 - 12:21

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viele Autos hattest du denn, die Videos von deinen Fahrten gespeichert
    > haben und für jeden auslesbar hinterlassen haben?

    Keines. Ausnahme Aufnahmen welche Du selber aufnimmst. Dashcam zB. Tesla macht das ja auch nicht. Wozu? Und wo kommt der Speicher her?

    > Auch geht der
    > Ottonormalverbraucher nicht davon aus, dass sein Auto diese Daten speichert
    > und jeder die Daten einfach auslesen kann.

    Kamera Daten werden ja auch nicht gespeichert, die gehen unwiederbringlich verloren wenn man sie nicht innerhalb kuerzester Zeit herausholt (ich glaube ne Stunde nach Fahrtende) es sei denn, Du hattest einen Unfall (wie im Auto welches im Bericht beschrieben wurde) dann werden die Daten dauerhaft gesichert. Allerdings sind sie immer noch nicht fuer “jederman” zugaenglich. Es ist unwahrscheinlich das sich Privat Personen die Hard und Software im 4stelligen Bereich anschaffen um die letzten 2min vor dem Unfall zurueckverfolgen zu wollen. Diese Videos (von 4 Kameras) dienen der Unfall Aufklaerung, was im besten Fall entlastend fuer Dich ist.
    >
    > Gut, jeder der Tesla kennt, weiß was es für eine Datenkrake ist. Leider hat
    > man ggf. nach einem Unfall keinen Zugriff mehr auf das Auto.

    Warum nicht?

  13. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Kay_Ahnung 31.03.19 - 12:29

    das_mav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    >
    > > "Aufzeichnungen, die nicht innerhalb einer Stunde von der Kamera
    > > heruntergeladen werden, gehen verloren. "
    > >
    > > www.tesla.com
    > >
    > > Du kannst sie wohl neuerdings auf USB-Stick speichern aber sie werden
    > wohl
    > > nicht von allein dauerhaft gespeichert.
    >
    > Steht da.Uiuiuiui, ja dann muss das ja stimmen.
    > Ein Iphone 6 hat ja auch keine Materialprobleme und verbiegt niemals,
    > Samsung hatte nie im Leben auch nur je ein einziges Akkuproblem, Tesla ist
    > eh' der freundlichste wenn es um Datenschutz geht und Weizen enthält
    > niemals Kohlenhydrate.
    > Artikel noch mal lesen und vielleicht ein klein wenig nachdenken was du
    > gerade zitiert hast.
    >
    > Kommst du auch noch drauf ;)

    Nein stimmen MUSS es nicht aber solange ich nichts anderes höre halte ich mich lieber daran was Offiziell gesagt wird. Übrigens besteht ein kleiner unterschied zwischen einem Defekt und einer Programmierten Software.

    Du kannst gerne gegenbeispiele bringen vll irre ich mich ja und Tesla zeichnet Tatsächlich alles auf aber vermutungen und verdächtigungen sind keine Beweise

  14. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.19 - 13:24

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Mal zur info, das macht sie nicht:
    > "Aufzeichnungen, die nicht innerhalb einer Stunde von der Kamera
    > heruntergeladen werden, gehen verloren. "
    >
    > www.tesla.com
    >
    > Du kannst sie wohl neuerdings auf USB-Stick speichern aber sie werden wohl
    > nicht von allein dauerhaft gespeichert.
    Wow, die Amerikaner sind ja richtige Magier. Die Bergen, versteigern und liefern ihre PKW in weniger als einer Stunde aus. Ich bin ja begeistert.

    Oder wie kamen die Sicherheitsforscher an die Daten?

  15. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.19 - 13:28

    xProcyonx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man gebrauchte Elektronik wie Handy, Laptop, Computer, Festplatten
    > etc. verkauft/entsorgt setzt man das immer zurück und überschreibt
    > gegebenenfalls alles. Jetzt halt auch beim Auto. Das wird wenigstens
    > deutlich länger genutzt und seltener geklaut als ein Handy.
    >
    > Da sollte erstmal Windows und Konsorten standardmäßig alles verschlüsseln
    > bevor man sich ans Auto macht...
    Das sich schon wenig Leute die Mühe machen persönliche Daten von Geräten zu löschen, auf die sie diese bewusst und gewollt speichern ist das eine.

    Das Tesla Daten, die man bewusst auf das Auto speichert oder dort aktiv eingibt für jedermann lesbar speichert ist schon unschön. Wenn Tesla auch ungefragt Daten speichert und keiner dieser Daten löscht, wenn sie Autos weiter geben (siehe Originalartikel) ist schon eine ganz andere Hausnummer.

  16. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: ChMu 31.03.19 - 13:38

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Mal zur info, das macht sie nicht:
    > > "Aufzeichnungen, die nicht innerhalb einer Stunde von der Kamera
    > > heruntergeladen werden, gehen verloren. "
    > >
    > > www.tesla.com
    > >
    > > Du kannst sie wohl neuerdings auf USB-Stick speichern aber sie werden
    > wohl
    > > nicht von allein dauerhaft gespeichert.
    > Wow, die Amerikaner sind ja richtige Magier. Die Bergen, versteigern und
    > liefern ihre PKW in weniger als einer Stunde aus. Ich bin ja begeistert.
    >
    > Oder wie kamen die Sicherheitsforscher an die Daten?

    Das Video war das Unfall Video. Natuerlich wird das laenger gespeichert. Es laeuft ein 2-5min loop durch, kommt es zu einem Unfall, Sensoren oder Airbag deployment sagen das ja an, so wird der loop nicht mehr ueberschrieben und die letzten 2 Minuten werden gespeichert. Je nach Model und Alter von 1-4 Kameras, Brems Zustand, Autopilot an/aus, Geschwindigkeit, lenkung, Licht, Scheibenwischer, Online Zustand, Telefon Zustand, Radio und weitere Sensor Daten werden zur Aufklaerung gespeichert. Darauf kannst Du mit dem richtigen Equipment und Software zugreifen.
    Die normalen Daten, also Telefonbuch, Navi, favorisierte Radio Stationen oder Streaming service, Sitz position, Spiegel, ac ect werden je nach Fahrer gespeichert und koennen jederzeit geloescht werden.
    Das ist alles im gruenen Bereich und wird so oder aehnlich von jedem neueren Auto Hersteller gemacht.

  17. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: whitbread 31.03.19 - 20:37

    Nein - für mich das nicht im grünen Bereich. Weder mein Adressbuch noch eine Aufzeichnung nach einem etwaigen Unfall gehören in die Hände irgendeines anderen ausser MIR (so ich denn Eigentümer des Autos bin. So sehe ich das jedenfalls!

  18. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: ChMu 31.03.19 - 21:17

    whitbread schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein - für mich das nicht im grünen Bereich. Weder mein Adressbuch noch
    > eine Aufzeichnung nach einem etwaigen Unfall gehören in die Hände
    > irgendeines anderen ausser MIR (so ich denn Eigentümer des Autos bin. So
    > sehe ich das jedenfalls!

    Das ist doch der Fall? Alle Daten gehoeren Dir. DU, NUR DU kannst sie jederzeit loeschen. Tust Du das nicht, so gibst DU diese Daten weiter. Auch bist Du derjenige, welcher genau diese Daten vorfuehren will um zB den Unfall Hergang nachweisen zu koennen. Deiner Versicherung hast Du ebenfalls Zugriff darauf gegeben, oder eben verweigert wenn Du das doppelte zahlen willst.
    Was die Adressbuch und Navi Daten angeht, musst Du keinerlei Daten abgeben. Einfach diese Services nicht nutzen wenn Du in geheimer Mission unterwegs bist.

  19. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Anonymer Nutzer 01.04.19 - 10:06

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also laut dem BGH sind Dashcam aufnahmen teilweise zugelassen es kommt
    > immer auf den Tatbestand an. Was das anhaltslose speichern angeht, macht
    > Tesla da nicht immer Spezielle ausschnitte nur von dem Unfall?
    >
    > Übrigens wirklich illegal ist es Dashcamaufnahmen einfach Online zu stellen
    > aber grundsätzlich verboten sind sie nicht.
    > www.adac.de
    >
    > juris.bundesgerichtshof.de
    Falsch. Dashcams im klassischen Sinne sind und bleiben verboten. Explizit auch die Variante vom Tesla.

    Man darf juristisch auch völlig unbedarft sein, zweimal den selben Sachverhalt zu posten ohne ihn selbst zu lesen ist aber schon dreist.

    Was hat das BGH geurteilt? Das Dashcamaufnahmen vor Gericht als Beweis zugelassen werden können. Warum musste das BGH dies entscheiden? Weil die Aufnahmen an sich unzulässig sind und damit fing das Problem an. Gerichte haben vorher äußerst unterschiedlich entschieden, wenn es darum ging solche Aufnahmen als Beweis zu zulassen.

    Dennoch kannst du jederzeit bestraft werden, wenn du eine klassische Dashcam nutzt. Also höchst illegal.

    Damit könnte man gut Tesla und alle deutschen Besitzer trollen. Zumal die Aufnahmen ja für jeden abrufbar sind.

  20. Re: Wie überall sonst auch

    Autor: Kay_Ahnung 01.04.19 - 16:59

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also laut dem BGH sind Dashcam aufnahmen teilweise zugelassen es kommt
    > > immer auf den Tatbestand an. Was das anhaltslose speichern angeht, macht
    > > Tesla da nicht immer Spezielle ausschnitte nur von dem Unfall?
    > >
    > > Übrigens wirklich illegal ist es Dashcamaufnahmen einfach Online zu
    > stellen
    > > aber grundsätzlich verboten sind sie nicht.
    > > www.adac.de
    > >
    > > juris.bundesgerichtshof.de
    > Falsch. Dashcams im klassischen Sinne sind und bleiben verboten. Explizit
    > auch die Variante vom Tesla.
    >
    > Man darf juristisch auch völlig unbedarft sein, zweimal den selben
    > Sachverhalt zu posten ohne ihn selbst zu lesen ist aber schon dreist.
    >
    > Was hat das BGH geurteilt? Das Dashcamaufnahmen vor Gericht als Beweis
    > zugelassen werden können. Warum musste das BGH dies entscheiden? Weil die
    > Aufnahmen an sich unzulässig sind und damit fing das Problem an. Gerichte
    > haben vorher äußerst unterschiedlich entschieden, wenn es darum ging solche
    > Aufnahmen als Beweis zu zulassen.
    >
    > Dennoch kannst du jederzeit bestraft werden, wenn du eine klassische
    > Dashcam nutzt. Also höchst illegal.
    >
    > Damit könnte man gut Tesla und alle deutschen Besitzer trollen. Zumal die
    > Aufnahmen ja für jeden abrufbar sind.

    Nein ein anlassloses aufzeichen und Speichern der gesamten Fahrt ist nicht zulässig, das heißt aber noch lange nicht das Dashcams allgemein Illegal sind:

    "Die vorgelegte Videoaufzeichnung ist nach den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen unzulässig"
    "Jedenfalls eine permanente anlasslose Aufzeichnung des gesamten Geschehens auf und entlang der Fahrstrecke des Klägers ist zur Wahrnehmung seiner Beweissicherungsinteressen nicht erforderlich"

    Das BGH schreibt sogar explizit:

    "denn es ist technisch möglich, eine kurze, anlassbezogene Aufzeichnung unmittelbar des Unfallgeschehens zu gestalten, beispielsweise durch ein dauerndes Überschreiben der Aufzeichnungen in kurzen Abständen und Auslösen der dauerhaften Speicherung erst bei Kollision oder starker Verzögerung des Fahrzeuges."


    Genau so eine Funktion hat Tesla: "Aufzeichnungen, die nicht innerhalb einer Stunde von der Kamera heruntergeladen werden, gehen verloren"
    https://www.tesla.com/de_DE/support/software-V9
    Tesla hat meines Wissens nach sogar eine Funktion die speziell bei Unfällen einen Loop macht aus den paar Minuten vor dem Unfall.

    Grundsätzlich sind Dashcams maximal umstritten, https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/

    Was Illegal ist, ist die Aufnahmen später ins Netz zu stellen oder für etwas anderes als Private Zwecke zu nutzen, auch für die Stafverfolgung sind sie nur begrenzt erlaubt.

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