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  5. › Debian-Unterbau: Aus Ubuntu Privacy…

Ubuntu

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  1. Ubuntu

    Autor: /usr/ 20.12.16 - 14:34

    Ubuntu war doch Mal ein Hoffnungsträger in der Linuxwelt und mittlerweile trennen sich viele nun von Ubuntu. Ist ja leider öfter so wenn Unternehmen dahinter stecken (auch Mandriva zB)
    Schade eigentlich...

    Ist ein Ohrwurm eigentlich eine Urheberrechtsverletzung?

  2. Re: Ubuntu

    Autor: EQuatschBob 20.12.16 - 18:34

    /usr/ schrieb:
    > Schade eigentlich...

    Einerseits.

    Andererseits freut es mich, daß immer mehr Projekte auf Debian setzen. Im Security- und Privacy-Umfeld auch: Tails (ist Discreete ähnlich, Discreete setzt auf "Sicherheit durch offline", Tails auf "Anonymität durch Tor"), Freedombox (Personal Server), Kali (Forensik, Pentest).

    Edit: Unterscheidung Discrete ./. Tails.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.16 18:41 durch EQuatschBob.

  3. Re: Ubuntu

    Autor: DY 21.12.16 - 08:04

    /usr/ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ubuntu war doch Mal ein Hoffnungsträger in der Linuxwelt und mittlerweile
    > trennen sich viele nun von Ubuntu. Ist ja leider öfter so wenn Unternehmen
    > dahinter stecken (auch Mandriva zB)
    > Schade eigentlich...

    Wieso?
    Was meinst Du warum ein Milliardär und Businessman wie Shuttleworth so etwas wie Ubuntu initiiert. Genau ,die Beerdigung ist direkt mit eingeplant, weil das Macht-System Angst hat, dass Linux auf dem Desktop wirklich mal groß wird.
    Mit Phone Home, Unity, dem halbgaren Ubuntu Phone und anderen Mätzchen hat man von Seiten des Herstellers auch alles unternommen den Namen Ubuntu und schlussendlich Linux mental zu beschädigen.
    Gut, dass es Mint noch gibt für den Mainstream.

  4. Re: Ubuntu

    Autor: elgooG 21.12.16 - 08:42

    Warum geht alles wieder in eine so emotional aufgeladene Diskussion? Das für ein stark abgeschirmtes System möglichst auf kommerzielle Systeme verzichtet werden soll, sollte ja klar sein. Debian ist außerdem sehr viel konservativer, was es erst recht besser als Basis für das Projekt macht.

    Kommerzielles Systeme wie Ubuntu dagegen braucht man auf der anderen Seite auch genauso. Niemand beschwert sich bei Novell oder RedHat. Ein Linux, dass auch für Unternehmen gedacht ist, muss eben mehr bieten wie zB Business Support und Tools um Systeme besser zentral verwalten zu können. Alleingänge und Experimente sind auch nun mal nötig.

    Man kann Ubuntu nun wirklich nicht die Bedeutung für Linux absprechen nur weil es kommerzieller ist. Es hat das Bild von Linux auf jeden Fall nachhaltig verändert.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  5. Re: Ubuntu

    Autor: Strongground 21.12.16 - 10:47

    /usr/ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ubuntu war doch Mal ein Hoffnungsträger in der Linuxwelt und mittlerweile
    > trennen sich viele nun von Ubuntu. (...)

    Ist mir beides entgangen. Ich habe Ubuntu immer als einsteigerfreundliches Debian-Derivat mit hübschem Theme gesehen - die religiösen Heilsversprechen habe ich verpasst.
    Ich beobachte, dass User produktiv und gerne damit arbeiten - auch wenn es bei Neuinstallation auf aktueller Hardware öfter Probleme macht.

    (Wie es in der Industrie aussieht: keine Ahnung, ich beziehe mich auf ein akademisches Umfeld.)

  6. Re: Ubuntu

    Autor: Moe479 21.12.16 - 10:53

    finde er hat recht, für mich hat der mist mit den search scopes angefangen, da war für mich klar, das ding läuft ferngesteuert vor die wand. auf solchen blödsinn kommt imho nur jemand mit der grundsätzlich falschen einstellung für open source ganz allgemein.

  7. Re: Ubuntu

    Autor: manudrescher 21.12.16 - 13:13

    Ubuntu war für mich ab 2006 damals eine Distribution, welche mir überhaupt erst den Einstieg in die Linux-Welt ermöglichte.

    Davor scheiterte man als "blutiger Anfänger" bereits an der Grundeinrichtung einer Linux-Distro, weil selbst solche Dinge wie WLAN und WPA2 nicht "out-of-the-box" funktionierten...oder man versuchte mit irgendeinem "Crazy Shit" per Copy+Paste in die Konsole irgendwas zum funktionieren zu bringen. Man wusste zwar nicht was man da macht, hoffte aber es funktioniert anschließend.

    D.h. als interessierter Einsteiger scheiterte man meist schon an den grundlegendsten Dingen, bevor man sich überhaupt mit dem System beschäftigen konnte.

    Und Ubuntu hat in meinen Augen damals mit einem sauberen Installer, proprietären Komponenten etc. alles richtig gemacht. Man hat es installiert und im Grundsatz funktionierte alles/vieles out-of-the-box was einen vorher schon als Einsteiger direkt ausbremste.

    Ich bin mittlerweile bei Manjaro zuhause, aber hätte Canonical nicht auf Unity gesetzt, dann wäre Mint auch nicht das, was es heute ist.

    Und Mint basiert auch "nur" auf einem Ubuntu LTS.

    Ich bin auch der Meinung:
    Ubuntu gilt immer noch als empfohlene, einsteigerfreundliche Linux-Distri.
    Das genannte Mint wird häufig nur ebenfalls empfohlen weil es "mehr nach Windows aussieht".

    Aber das ist weder gebashe noch sonstiges, alle haben ihre Existenzberechtigung.

  8. Re: Ubuntu

    Autor: Strongground 21.12.16 - 15:16

    manudrescher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (...) Aber das ist weder gebashe noch sonstiges, alle haben ihre Existenzberechtigung.

    Definitiv! Vielfalt ist eine der Stärken der OSS/Linux-Gemeinde. Aber je nach Blickwinkel auch eine Schwäche, da Entwickler oft Energie in etwas stecken, was andere schon gemacht haben.
    Es könnten vermutlich in anderen Bereichen enorme Fortschritte geschehen, wenn "alle an einem Strang zögen".
    Andererseits wird das immer wieder bezweifelt, da die Motivation vieler Klein- und Hobby-Entwickler nicht das generelle Vorankommen von Linux ist, sondern das Lösen spezifischer Probleme kleiner User-Gruppen.
    Man könnte also genauso argumentieren, dass diese Entwickler keine Bereicherung in einem großen einheitlichen "Linux-Voranbringen"-Projekt wären - sondern die Community nur um ihre speziellen Beiträge ärmer.

    Wir auch immer, ich bin froh dass Distributionen wie Linux, Mint oder Elementary existieren.

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