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Warum überhaupt schuldig?

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  1. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: PiranhA 15.11.18 - 08:01

    Punkt ist, dass er es billigend in Kauf genommen hat. Was derjenige mit der Waffe vorhat, kann man nicht wissen, aber der Verdacht liegt nahe, dass jemand damit eine Straftat verüben könnte. Somit ist eben Beihilfe. Und zu was es Beihilfe ist, hängt eben davon ab was damit gemacht wurde. Wenn es ein Banküberfall ist, wäre es halt Beihilfe zum Raub gewesen.

    Wie das andere Länder sehen, spielt da keine Rolle. Diese Waffen sind aus gutem Grund verboten und niemand muss eine unterm Kopfkissen haben, um gut schlafen zu können. Wenn Spielzeugpistolen verboten wären, weil man damit besser jemanden ausrauben kann, wäre es genauso Beihilfe zum Raub.

  2. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: Blothmath 15.11.18 - 08:40

    " Weder die Seite, noch der Betreiber und schon auf keinen Fall die Nutzer sind unschuldig."

    Ich war auch eine Zeit lang Nutzer dieses Forums, und die Drogen- und Waffengeschäfte sind mir weder aufgefallen noch habe ich danach gefragt. Nach der obigen Aussage sollte ich nun also auch verklagt werden?
    Das Forum war in erster Linie tatsächlich eine Diskussionsplattform, auf der von alltäglichen bis ethisch fraglichen Themen über alles gesprochen wurde, ganz ohne rechte Spambots und den üblichen Shitstorm.

    Ich finde den Verlust dieser Plattform bedauerlich, dass der Administrator für die Absegnung der Geschäfte verklagt wird aber rechtens.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.18 08:45 durch Blothmath.

  3. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: px 15.11.18 - 09:06

    Fun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil er, so heißt es, in dem Forum als Admin explizit die die was anbieten
    > wollen für bestimmte Unterforen freischaltete, also auch wusste womit die
    > handeln und dass es Interessenten gibt.
    >
    > Ich empfehle dazu, man verzeihe es mir ausnahmsweise, den gestrigen Artikel
    > von Heise zu dem Thema, da steht das sehr viel ausführlicher.
    >
    > Auch die Story mit dem Polizist der ausgerechnet dann das Stromkabel
    > trennte.

    Jo, der Artikel ist definitiv interessanter - und das beste kommt natürlich zum Schluss, wenn der Beamte das Stromkabel zieht :D

  4. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: crazypsycho 15.11.18 - 17:53

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Punkt ist, dass er es billigend in Kauf genommen hat. Was derjenige mit der
    > Waffe vorhat, kann man nicht wissen, aber der Verdacht liegt nahe, dass
    > jemand damit eine Straftat verüben könnte. Somit ist eben Beihilfe.

    Naja, wenn der Käufer jemanden damit erschießt, bezweifle ich, dass man den Forenadmin wegen Beihilfe zum Mord verurteilen könnte. Allerhöchstens den Verkäufer.
    Aber der Verkauf/Kauf ist ja auch schon strafbar. Und für diese Straftat hat der Forenadmin ziemlich klar Beihilfe geleistet.

  5. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: kommentar4711 15.11.18 - 17:59

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PiranhA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Punkt ist, dass er es billigend in Kauf genommen hat. Was derjenige mit
    > der
    > > Waffe vorhat, kann man nicht wissen, aber der Verdacht liegt nahe, dass
    > > jemand damit eine Straftat verüben könnte. Somit ist eben Beihilfe.
    >
    > Naja, wenn der Käufer jemanden damit erschießt, bezweifle ich, dass man den
    > Forenadmin wegen Beihilfe zum Mord verurteilen könnte. Allerhöchstens den
    > Verkäufer.

    Stimmt so nicht. Der Plattformbetreiber hat den Verkauf der Waffe und die Kontaktaufnahme zwischen Amokläufer und dem Verkäufer erst ermöglicht / vermittelt. Auch das ist schon Beihilfe.

  6. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: brotiger 16.11.18 - 02:32

    Fun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch die Story mit dem Polizist der ausgerechnet dann das Stromkabel
    > trennte.

    Wenn die Beweiserhebung vollständig gewesen wäre, wäre ja am Ende vielleicht auch noch rausgekommen, welche Rolle der Zoll (und wahrscheinlich auch andere Dienste) in diesem Fall gespielt haben. Das Forum war bereits infiltriert bevor David S. nach Waffen fragte, und er hat vom Zoll bereits übernommene Accounts konkret wegen der Waffe angeschrieben. Ein ganzes Jahr lang.

    In einigen Jahren dann so: Alexander U. war ein V-Mann.

  7. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: kommentar4711 16.11.18 - 10:19

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fun schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch die Story mit dem Polizist der ausgerechnet dann das Stromkabel
    > > trennte.
    >
    > Wenn die Beweiserhebung vollständig gewesen wäre, wäre ja am Ende
    > vielleicht auch noch rausgekommen, welche Rolle der Zoll (und
    > wahrscheinlich auch andere Dienste) in diesem Fall gespielt haben. Das
    > Forum war bereits infiltriert bevor David S. nach Waffen fragte, und er hat
    > vom Zoll bereits übernommene Accounts konkret wegen der Waffe
    > angeschrieben. Ein ganzes Jahr lang.
    >
    > In einigen Jahren dann so: Alexander U. war ein V-Mann.

    War ja klar, dass irgendwann auch eine Verschwörungstheorie dazu aufkommen musste ::)

  8. Re: Warum überhaupt schuldig?

    Autor: chefin 16.11.18 - 11:17

    StefanKrahn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja das sehe ich ja ähnlich, aber hier wird ja das "große Kaliber" gezogen.
    > Beihilfe zum Mord etc...
    >
    > wenn überhaupt sieht es nach "beihilfe zum handeln mit irgendeinem
    > illegalen zeugs" aus.

    Ja ne is klar. Man kauft eine Waffe und hunderte Schuss Munition nur um Spaß mit Flaggen zu haben. Keiner will mit einer Glock einen Menschen töten. Und wenn ich dir eine Bazooka verkaufe gehts nur drum, das du dein Brennholz für den Winter schneller schlagen kannst. Keiner käme auf den Gedanken, das damit ein Mensch getötet werden soll.

    Grundsätzlich gilt nunmal, das man nicht die Augen und Ohren zu machen darf. Wenn man von Dingen erfährt muss man sie auch den Behörden mitteilen. Ansonsten macht man sich mitschuldig. Also wäre es für einen Betreiber einer solchen Plattform besser, er würde statt alles persönlich frei zu schalten, lieber garnichts erst zu lesen. Alles anonymisiert in der Datenbank und man wird nur bei Aufforderung zur Löschung tätig.

    Hat allerdings den großen Nachteil, das sie Behördenspione schnell und risikolos einnisten können. Seine Methode der vollen Kontrolle hilft zwar gegen Spionage (aber auch nicht wirklich zuverlässig), aber hat das Risiko das man der Beihilfe beschuldigt werden kann.

    Nun kommt es drauf an, wie der Richter das ganze bewertet. Konnte er wissen, das es solche Ausmasse animmt? Oder war er noch der Meinung, das es eher das "ich will mich verteidigen können" Syndrom ist, das er bedient. Da gibts ja einige die gerne eine Waffe wollen, aber wo die restliche Menschheit sich unwohl fühlt wenn dieser Mensch eine legale Waffe hätte. Also die eher labilen und hasserfüllten Menschen bekommen eben keinen Waffenschein. Sind aber jetzt nicht gleich Schwerverbrecher deswegen.

    Anklagen muss man in auf jedenfall deswegen. Und wegen all der anderen kleineren Straftaten die noch mit drin stecken. In der Anklageschrift wird man sicherlich von mehr wie einem Dutzend Verstössen ausgehen.

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