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Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

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  1. Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: AntiiHeld 24.12.18 - 12:47

    Ich bin überzeugt, das man auch mit unseren derzeit existierenden Datenschutzgesetze gute und Innovative Systeme entwickeln kann. Ich verstehe nicht, wieso diese Gesetze Entwicklungen behindern sollten? Datenschutz sind bei dieser Art Daten das wichtigste. Hier abstriche zu machen ist unlogisch und nicht sinnvoll meiner Meinung nach.

  2. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Cok3.Zer0 24.12.18 - 12:55

    Bringen diese "Entwicklungen im Gesundheitswesen" denn eine Verbesserung der Gesundheit bzw. leben die Menschen in den anderen Ländern länger?

  3. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: nille02 24.12.18 - 13:18

    Cok3.Zer0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bringen diese "Entwicklungen im Gesundheitswesen" denn eine Verbesserung
    > der Gesundheit bzw. leben die Menschen in den anderen Ländern länger?


    Es kann eine gewaltige Erleichterung bringen. Derzeitig fängt man bei jedem Arzt gefühlt immer bei Null neu an.

    Ich wäre froh wenn ich meine Krankengeschichte einem Facharzt direkt vorlegen könnte ohne noch mal alles erneut aufarbeiten zu müssen.

    Auch könnten Ärzte dann nicht mehr Untersuchungen verordnen die unnötig sind. Bei einem Unfall mit Verletzung am Knie wurde ich insgesamt 5 mal geröntgt. Keiner der Ärzte wollte sich die Bilder seiner Vorgänger auch nur anschauen. Man macht lieber neue Bilder die zwar das selbe zeigen, aber man kann die neuen ja in Rechnung stellen.

    Man kann nun damit Argumentieren das der Arzt ja nicht sicher gehen kann das die Bilder "echt" sind. Bei einer offiziellen digitalen Akte ist das aber schwer.

  4. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Iruwen 24.12.18 - 13:27

    Nach so Dingern wie dem beA-Debakel verzichte ich lieber auf "moderne" Lösungen.

  5. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: demon driver 24.12.18 - 13:28

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cok3.Zer0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Bringen diese "Entwicklungen im Gesundheitswesen" denn eine Verbesserung
    > > der Gesundheit bzw. leben die Menschen in den anderen Ländern länger?
    >
    > Es kann eine gewaltige Erleichterung bringen. Derzeitig fängt man bei jedem
    > Arzt gefühlt immer bei Null neu an.
    >
    > Ich wäre froh wenn ich meine Krankengeschichte einem Facharzt direkt
    > vorlegen könnte ohne noch mal alles erneut aufarbeiten zu müssen.
    >
    > Auch könnten Ärzte dann nicht mehr Untersuchungen verordnen die unnötig
    > sind. Bei einem Unfall mit Verletzung am Knie wurde ich insgesamt 5 mal
    > geröntgt. Keiner der Ärzte wollte sich die Bilder seiner Vorgänger auch nur
    > anschauen. Man macht lieber neue Bilder die zwar das selbe zeigen, aber man
    > kann die neuen ja in Rechnung stellen.
    >
    > Man kann nun damit Argumentieren das der Arzt ja nicht sicher gehen kann
    > das die Bilder "echt" sind. Bei einer offiziellen digitalen Akte ist das
    > aber schwer.

    Die Frage ist aber, ob man dafür den bestehenden Datenschutz insgesamt aufweichen muss. Ich halte das für eine Schutzbehauptung, die ganz anderen Zielen dient. Denen, die das jetzt fordern, geht es nicht wirklich um bessere Patientenversorgung. Die hätten in den letzten zwei, drei Jahrzehnten genug Gelegenheit gehabt zu zeigen, dass es ihnen um die Patientenversorgung ginge – getan haben sie dagegen mit ihren "Reformen" nur etwas dafür, dass sich ein ein Haufen ohnehin schon reicher Privatleute infolge der unsäglichen Privatisierung am Gesundheitswesen massivst auf Kosten der Versicherten, ihrer Versorgung und des medizinischen Personals noch weiter bereichern konnte. Allein um die weitere Fortschreibung und Durchsetzung dieses Prinzips geht es auch jetzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.18 13:30 durch demon driver.

  6. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Anonymer Nutzer 24.12.18 - 13:29

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cok3.Zer0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bringen diese "Entwicklungen im Gesundheitswesen" denn eine Verbesserung
    > > der Gesundheit bzw. leben die Menschen in den anderen Ländern länger?
    >
    > Es kann eine gewaltige Erleichterung bringen. Derzeitig fängt man bei jedem
    > Arzt gefühlt immer bei Null neu an.
    >
    > Ich wäre froh wenn ich meine Krankengeschichte einem Facharzt direkt
    > vorlegen könnte ohne noch mal alles erneut aufarbeiten zu müssen.
    >
    > Auch könnten Ärzte dann nicht mehr Untersuchungen verordnen die unnötig
    > sind. Bei einem Unfall mit Verletzung am Knie wurde ich insgesamt 5 mal
    > geröntgt. Keiner der Ärzte wollte sich die Bilder seiner Vorgänger auch nur
    > anschauen. Man macht lieber neue Bilder die zwar das selbe zeigen, aber man
    > kann die neuen ja in Rechnung stellen.
    >
    > Man kann nun damit Argumentieren das der Arzt ja nicht sicher gehen kann
    > das die Bilder "echt" sind. Bei einer offiziellen digitalen Akte ist das
    > aber schwer.

    Ich denke denen geht es nicht um die Echtheit, in dem Sinne, dass DU als Patient da falsche Bilder weitergibst. Davon hat man als Patient ja nichts.
    Ich denke eher, dass die Ärzte nicht den Aufnahmen der anderen Ärzten trauen. Und wenn ich drüber nachdenke was ich für Storys gehört habe... Nachvollziehbar.

  7. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: demon driver 24.12.18 - 13:32

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Cok3.Zer0 schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Bringen diese "Entwicklungen im Gesundheitswesen" denn eine Verbesserung
    > > > der Gesundheit bzw. leben die Menschen in den anderen Ländern länger?
    > >
    > >
    > > Es kann eine gewaltige Erleichterung bringen. Derzeitig fängt man bei jedem
    > > Arzt gefühlt immer bei Null neu an.
    > >
    > > Ich wäre froh wenn ich meine Krankengeschichte einem Facharzt direkt
    > > vorlegen könnte ohne noch mal alles erneut aufarbeiten zu müssen.
    > >
    > > Auch könnten Ärzte dann nicht mehr Untersuchungen verordnen die unnötig
    > > sind. Bei einem Unfall mit Verletzung am Knie wurde ich insgesamt 5 mal
    > > geröntgt. Keiner der Ärzte wollte sich die Bilder seiner Vorgänger auch nur
    > > anschauen. Man macht lieber neue Bilder die zwar das selbe zeigen, aber man
    > > kann die neuen ja in Rechnung stellen.
    > >
    > > Man kann nun damit Argumentieren das der Arzt ja nicht sicher gehen kann
    > > das die Bilder "echt" sind. Bei einer offiziellen digitalen Akte ist das
    > > aber schwer.
    >
    > Ich denke denen geht es nicht um die Echtheit, in dem Sinne, dass DU als
    > Patient da falsche Bilder weitergibst. Davon hat man als Patient ja
    > nichts.
    > Ich denke eher, dass die Ärzte nicht den Aufnahmen der anderen Ärzten
    > trauen. Und wenn ich drüber nachdenke was ich für Storys gehört habe...
    > Nachvollziehbar.

    Ich denke eher, dass es manchen Ärzten infolge der Widrigkeiten unseres kaputten Gesundheitssystems darum geht, für Patienten, die sie betreuen müssen, auch Leistungen abrechnen zu können.

    Bei unnötigen Röntgenaufnahmen hört allerdings auch mein Verständnis dafür auf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.18 13:33 durch demon driver.

  8. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Faksimile 24.12.18 - 13:56

    Hindert Dich irgend jemand daran, das auch zu tun? Ich glaube nuicht. Lass Dir jeweils eine Kopie des Arztberichtes geben, scan diesen ein und kopiere die Berichte nach Fachrichtung sortiert auf einen USB-Stick. Den nimmst Du beim nächsten Arztbesuch mit und gut ist es.
    Geht auch mit Röntgen CDs.

  9. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Faksimile 24.12.18 - 13:59

    Wenn eine Praxis die entsprechenden bildgebenden Geräte nicht selber hat, wird das immer über entsprechende Dienstleister (Röntgenpraxen oder sogar Krankenhäuser) ausgeführt.

  10. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: nille02 24.12.18 - 14:12

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist aber, ob man dafür den bestehenden Datenschutz insgesamt
    > aufweichen muss.

    Ich behaupte nein. Wenn man in Frührente aus Gesundheitlichen Gründen gehen muss, klappt das ja auch.

  11. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: nille02 24.12.18 - 14:15

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke denen geht es nicht um die Echtheit, in dem Sinne, dass DU als
    > Patient da falsche Bilder weitergibst. Davon hat man als Patient ja
    > nichts.
    > Ich denke eher, dass die Ärzte nicht den Aufnahmen der anderen Ärzten
    > trauen. Und wenn ich drüber nachdenke was ich für Storys gehört habe...
    > Nachvollziehbar.

    Dann könnte man sich dennoch die Bilder seiner Vorgänger mal anschauen. Besonders wenn es schon Bilder von anderen Ärzten gibt und die der Notaufnahme.

  12. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: nille02 24.12.18 - 14:21

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hindert Dich irgend jemand daran, das auch zu tun?

    Niemand. Aber ob der Arzt das auch berücksichtigt ist ein anderes Thema. USB-Sticks mögen die Ärzte zum Glück alle nicht.

    Aber auch gibt es da immer die Frage der Vollständigkeit die das Gesamtbild verzerren kann. Bei einer offiziellen Lösung spart man sich das.

  13. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Keridalspidialose 24.12.18 - 14:29

    Ok. Ich habe all meine Daten zu zwei chronischen Krankheiten bei einer Klinik. Dort ist alles komplett dokumentiert, analog sowie digital und ich bin dort regelmäßig in Behandlung.

    Ob ich nun mal einen Arzt ausserhalb dieser Klinik aufsuche oder so wie immer dort zur Behandlung bin, macht keinerlei Unterschied, was den Überblick angeht oder sonstwas.

    Fremde Ärtze sind mit Arztbriefen und Befunden genauso schnell oder langsam auf dem aktuellen Stand wie jene die alles seit Jahren digital haben.

    Wenn ich mir angucke wie die oft planlos in ihren eigenen digitalen Befunden rumsuchen, bin ich sogar der Meinung dass wir effizienter sind wenn ich 2-3 relevante Befunde in Papierform vorlege.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.18 14:31 durch Keridalspidialose.

  14. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: AltStrunk 24.12.18 - 15:16

    Wenn ich mal ehrlich darüber nachdenke komme ich zu folgenden Schlüssen:
    Das System soll einfach auf eine Riesterbasis gehoben werden. Also eine Grundsicherung plus privatfinanzierte zusätzliche Schutzmodule. Ich meine ohne Zahnzusatzversicherung macht der Zahnarztbesuch doch nur noch zur Extraktion Sinn. Das Geschenk an die Versicherungswirtschaft könnte aber vergiftet sein wenn man bisher keine belastbaren Zahlen zur Auswertung hat. Ohne bedarfsgerechte Kostenanalyse kann das schnell zur Falle für den Versicherer werden und da ist es sehr ärgerlich das die Daten Fitness-apps nicht aussagekräftig genug sind und solange sich ärztliche Gesundheitsdaten damit nicht verknüpfen lassen sind Prognosen auch schwierig. Wie soll man Prämien anpassen und Leistungen aufgrund von Therapieverweigerung verweigern wenn man nichts nachweisfähiges hat.

  15. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Cok3.Zer0 24.12.18 - 16:03

    Warum kann nicht dezentral auf der Karte mit PIN/Passwort alles Nötige gespeichert werden?

  16. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: narfomat 24.12.18 - 16:58

    >Auch könnten Ärzte dann nicht mehr Untersuchungen verordnen die unnötig sind. Bei einem Unfall mit Verletzung am Knie wurde ich insgesamt 5 mal geröntgt. Keiner der Ärzte wollte sich die Bilder seiner Vorgänger auch nur anschauen.

    sowas passiert höchstens privatpatienten? ich kenne nur leute (gesetzl. kasse) die nach unfällen NICHT geröntgt wurden oder KEIN CT / MRT bekommen haben und DARUM deren heilungsprozess schlecht gelaufen ist, weil es schlicht keinen termin gab (1-3 monate wartezeit bei CT / MRT bei bänderverletzung/riss, WTH! ->jeder brauchbare chirurg weiß, das sowas SOFORT behandelt werden muss, dann sind die heilungschancen auch gut...)

    das ist das schlimme an unserem kassensystem, wenn du nicht privatversichert bist, hast du defakto ne deutlich schlechtere versorgung. ich sehs doch bei mir, bei meiner schulterverletzung hat man mich gefragt, ob es nächste woche passen würde fürs MRT... ne freundin von mir hat MONATE (!) gewartet und hat immer noch mit der verletzung zu kämpfen...

    bist du nicht totkrank, oder wird was echt schlimmes in der notaufnahme vermutet, dann gehst du ohne hilfe wieder raus wenn du nicht drauf drängst das es ne untersuchung gibt.

    und DAS liegt nicht an analog vs digital, sondern daran das es zu wenig personal und technik gibt, nicht an der verwaltung!

    ich kann mich noch erinnern bei meiner halswirbelsäulenverletzung, da bin ich auch noch in die notaufnahme gelaufen und alle indikatoren haben dafür gesprochen (nach unfall), ich so "ähh ich hatte gestern nen keinen abflug mit meinem bike und bin an nem baum gelandet, warscheinlich is was mit meiner halswirbelsäule, tut sauweh" und die so "jaaa, röntgen/CT dauert paar stunden wartezeit, können sie wieder nach hause fahren und später wieder kommen" ich so "ne lass mal, ich beweg mich mal lieber so wenig wie möglich, danke" - nach 2h warten soll ich ins CT laufen, die machen die aufnahme, fertig - "jaaa gehen sie mal wieder rüber ins wartezimmer der notaufnahme... (blablabla wird schon nicht so schlimm sein)"... halbe stunde später kommt nen arzt mit 2 sanis und ner trage rein und erzählen mir ich soll mich hier mal direkt drauf legen und auf keinen fall mehr bewegen, ich hätte ne bruch an einem halswirbel (nein doch ohh!) und wie ich überhaupt noch hier hergelaufen bin wäre dem arzt schleicherhaft etc... ^^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.18 17:00 durch narfomat.

  17. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: _mbr 24.12.18 - 18:12

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sowas passiert höchstens privatpatienten? ich kenne nur leute (gesetzl.
    > kasse) die nach unfällen NICHT geröntgt wurden oder KEIN CT / MRT bekommen
    > haben und DARUM deren heilungsprozess schlecht gelaufen ist, weil es
    > schlicht keinen termin gab (1-3 monate wartezeit bei CT / MRT bei
    > bänderverletzung/riss, WTH! ->jeder brauchbare chirurg weiß, das sowas
    > SOFORT behandelt werden muss, dann sind die heilungschancen auch gut...)

    Wirklich "nur"? Ich kenne gesetzlich versicherte die in einer Großstadt in 3 Tagen an einen Termin für MRT kamen. Zum dem gibt es Terminvergabesystem und damit die Zusicherung, dass man Facharzttermine innerhalb von 4 Wochen bekommt.

  18. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: dilaracem 24.12.18 - 18:36

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hindert Dich irgend jemand daran, das auch zu tun? Ich glaube nuicht. Lass
    > Dir jeweils eine Kopie des Arztberichtes geben, scan diesen ein und kopiere
    > die Berichte nach Fachrichtung sortiert auf einen USB-Stick. Den nimmst Du
    > beim nächsten Arztbesuch mit und gut ist es.
    > Geht auch mit Röntgen CDs.

    Es ist eine ziemlich träumerische Ansicht zu glauben, dass Ärzte sich ein Medium von Dir in den PC schieben und erst einmal irgendwelche Dokumente sichten, die irgendwer darauf kopiert hat.

  19. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Tigtor 24.12.18 - 21:14

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cok3.Zer0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bringen diese "Entwicklungen im Gesundheitswesen" denn eine Verbesserung
    > > der Gesundheit bzw. leben die Menschen in den anderen Ländern länger?
    >
    > Es kann eine gewaltige Erleichterung bringen. Derzeitig fängt man bei jedem
    > Arzt gefühlt immer bei Null neu an.
    >
    > Ich wäre froh wenn ich meine Krankengeschichte einem Facharzt direkt
    > vorlegen könnte ohne noch mal alles erneut aufarbeiten zu müssen.
    >
    > Auch könnten Ärzte dann nicht mehr Untersuchungen verordnen die unnötig
    > sind. Bei einem Unfall mit Verletzung am Knie wurde ich insgesamt 5 mal
    > geröntgt. Keiner der Ärzte wollte sich die Bilder seiner Vorgänger auch nur
    > anschauen. Man macht lieber neue Bilder die zwar das selbe zeigen, aber man
    > kann die neuen ja in Rechnung stellen.
    >
    > Man kann nun damit Argumentieren das der Arzt ja nicht sicher gehen kann
    > das die Bilder "echt" sind. Bei einer offiziellen digitalen Akte ist das
    > aber schwer.

    Die meisten Ärzte haben nicht mal Zeit und/oder Lust sich dein aktuelles Problem richtig anzuhören. sobald das Hauptproblem bekannt ist merkt man bei vielen, dass sie einem schon gar nicht mehr zuhören, was zB vorhergehende Ärzte für ( teilweise falsche ) Diagnosen gestellt haben.
    Das ist aber eher ein Problem unserer Krankenkassen. Da ist es wohl lukrativer ein Problem über Wochen oder gar Monate mit zahlreichen Arztbesuchen zu ziehen, als das der Arzt die Zeit hat einmal richtig zu untersuchen.
    Ich bin aber auch froh wenn Ärzte Röntgenbilder etc erneut machen lassen. Ich habe auch schon erlebt, dass auf einem neuen Röntgenbild etwas mehr zu sehen war, als auf dem Röntgenbild das beim Facharzt pro Forma bei jedem Patienten gemacht wird, damit der Arzt dich schneller abhandeln kann.

    1000-7

  20. Re: Wo bzw. wie behindern unsere Datenschutzgesetze Entwicklungen?

    Autor: Anonymer Nutzer 24.12.18 - 21:50

    Cok3.Zer0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bringen diese "Entwicklungen im Gesundheitswesen" denn eine Verbesserung
    > der Gesundheit bzw. leben die Menschen in den anderen Ländern länger?

    Ein Vorteil wäre die lückenlose Dokumentation. Auch das - heute NICHT vorhandene - Recht auf vollständige (!!!) Einsicht in die, und Kopien (heute KEIN Recht, lediglich Goodwill des Arztes) der Patientenakte, wäre sehr wünschenswert. Arztbriefe sind nur eine Verdichtung der Akte zum Zeitpunkt X. Hoffentlich frei von Fehlern. In der Familie hatte ich Fälle, da waren die Arztbriefe eher unabhängig von den Befunden in der Patientenakte, um es mal diplomatisch zu formulieren.

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