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Preise, Kosten und Aussichten
Autor: Anonymer Nutzer 20.05.10 - 09:29
Für alle hier die es immer noch nicht verstanden haben sollten:
1. EURO auf Talfahrt
Hoher Euro: gut für Import (Verbraucher), schlecht für Export (Wirtschaft).
Niedriger Euro: schlecht für Import (Verbraucher), gut für Export (Wirtschaft).
War bei der D-Mark damals auch nicht anders.
2. Die Ressourcen gehen zur Neige. Sie es da durch dass es keine oder kaum noch welche gibt oder da durch dass der Abbau immer komplizierter/aufwendiger wird. Hinzukommt das die "neuen" Industrienationen - Asien - einen erhöhten/steigenden bedarf haben!
3. Der Welthandel sämtlicher Rohstoffe findet in US-Dollar statt und der größte Teil davon muss immer noch importiert werden!
Ich begreife nicht, wenn selbst die DB im Zuge der asiatisch wirtschaftlichen Entwicklungen schon von stärksten Wirtschaftraum spricht und dort massiv Investitieren will/wird, hier etliche davon ausgehen dass die Preise sinken werden.
Fakt wird sein, dass es Europa und auch die USA - die weniger, weil diese die Basis stellen (Währung/Wirtschaftshandel/Börse) - steil bergab gehen wird. Sicherlich nicht für die Konzerne wie Siemens, SAP oder die Banken, aber sicherlich für den Verbraucher/Bürger in diesen Regionen.
Die Kosten, jene die Haushalten müssen werden mir da zustimmen, explodieren. Dabei meine ich nicht die Kosten für den technischen SchnickSchnack, sondern für die lebensnotwendigen Dinge. insbesondere Nebenkosten im Haushalt. Wer noch bei Mutti lebt oder ein sehr gutes geregeltes Einkommen hat wird davon noch nicht viel mitbekommen. Aber alle anderen.
Europa wird es durch die Banken-Krise und massiven Staatsverschuldungen im doppelten Sinne schwer haben. Also stellt Euch schon einmal auf Preiserhöhungen ein! Entweder durch eine Erhöhung der MwSt oder den (Welt)Handel selbst.



