Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › DSGVO: Ganz große Koalition fordert…

Irgendwie ist das echte Leben und die Elektronik das gleiche

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Irgendwie ist das echte Leben und die Elektronik das gleiche

    Autor: derdiedas 14.06.18 - 10:06

    Immer wieder gibt es Überschwinger die dann überkompensiert werden um dann wieder hoch geregelt zu werden.

    Die DSGVO ist eigentlich gut - aber sie greift zu weit was alles Personenbezogene Daten sind, bzw. korrekter sie schweigt sich dazu aus - so das jeder Jurist seine eigene Interpretation hat.
    Sie hätte klar machen müssen das eine IP (nur weil man daraus theoretisch eine Identität ableiten kann) nicht unter das DSGVO fällt. Oder anders ausgedrückt - sie hätte eine Grenze definieren müssen ab der Daten unter das DSGVO fallen und wann nicht. - So ist alles was man theoretisch einer Person zuordnen kann im Scope - auch wenn man diese Daten in jedem Telefonbuch finden kann. Auch hat die DSGVO es verpasst eine Robinson-Liste verbindlich vorzuschreiben, sprich der Kunde möchte weiterhin in der Datenbank bleiben. Möchte aber nicht "belästigt" werden, und möchte nicht das seine Daten 3. zur Verfügung gestellt werden.

    Das Daten verbindlich gelöscht werden sollen, ist weitaus seltener gewünscht als die Existenz solch einer Robinson-Liste.

    Und sie hätte klären müssen was mit Altbeständen an Daten passieren muss. Denn neue Daten kann man mit einer angepassten AGB rechtskonform aufnehmen (Ich lasse mir halt genehmigen das ich die Daten aus Kostengründen in einem Excelsheet speichere). Aber das Problem sind bei vielen Firmen die Bestandsdaten - und da hätte es Hilfe geben müssen wie man diese Rechtskonform behandelt.

    Wie gesagt ich denke mal das wir nach Einführung der DSGVO/GDPR einen Überschwinger hatten, der nun überkompensiert wird. Und dann etwa von der Justiz(Etwa über die Informationelle Selbstbestimmung) wieder korrigiert zu werden.

    In 5-10 Jahren wird dann die DSGVO so sein das es für die meisten passt.

    Gruß ddd

  2. Re: Irgendwie ist das echte Leben und die Elektronik das gleiche

    Autor: jsm 14.06.18 - 10:29

    Ich sage die DSGVO ist grundlegend Mist.

    Der einzig vernünftige Weg wäre den Menschen VORHER die Kontrolle darüber zu geben welche Daten sie wem weiter geben.
    Dazu bräuchte es einfach nur entsprechende Funktionen in den Betriebssystemen und Browsern.

    Das hätte zwei Vorteile:

    1. Man hat tatsächlich Kontrolle darüber was man abgibt und muss nicht hinterher Fragen stellen, kontrollieren oder auf Löschung pochen.
    2. Jeder merkt sofort wie es sich auswirkt einen bestimmten Cookie nicht zu nutzen oder eine bestimmte, persönliche Information nicht heraus zu geben. Das würde extrem zu einem besseren Verständnis für Funktionen und Technik beitragen und jeder würde verstehen warum er bestimmte Daten für bestimmte Dienste rausrücken muss.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim, München
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen
  3. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt
  4. Teckentrup GmbH & Co. KG, Verl

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  2. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-75%) 9,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  2. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  3. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an

  1. Pie: Sony-Smartphones erhalten Android 9 ab Ende 2018
    Pie
    Sony-Smartphones erhalten Android 9 ab Ende 2018

    Sony hat die Verfügbarkeit der neuen Android-Version 9 alias Pie für seine Smartphones angekündigt: Die Spitzengeräte sollen das Upgrade ab November 2018 erhalten, weitere Geräte erst Anfang 2019.

  2. Streaming: Amazon soll an Fire-TV-Videorekorder arbeiten
    Streaming
    Amazon soll an Fire-TV-Videorekorder arbeiten

    Aktuell soll Amazon ein neues Gerät entwickeln, mit dem sich Fernsehsendungen aufzeichnen lassen. Die TV-Box mit dem Codenamen Frank könnte die Aufzeichnungen über ein Fire TV anschließend auch auf mobile Geräte streamen.

  3. Bevölkerungsschutz: Digitale Reklametafeln sollen Katastrophenwarnungen anzeigen
    Bevölkerungsschutz
    Digitale Reklametafeln sollen Katastrophenwarnungen anzeigen

    Im Krisenfällen sollen Bürger in Deutschland schneller informiert werden. Daher verhandelt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit Betreibern von elektronischen Werbetafeln, die im Ernstfall entsprechende Warnungen anzeigen sollen. Auch Warn-Apps sollen vereinheitlicht werden.


  1. 15:25

  2. 14:22

  3. 13:04

  4. 15:02

  5. 14:45

  6. 14:18

  7. 11:33

  8. 11:04