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Es wurde doch schon immer zu viel erhoben

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  1. Es wurde doch schon immer zu viel erhoben

    Autor: Sharra 01.06.18 - 12:29

    und vor allem öffentlich ausgehängt.
    Jeder "Depp" konnte problemlos eine Whois-Abfrage machen, und hat dann alle persönlichen Daten einfach gespeichert.
    Glaubhaft begründen, dass dies für den Betrieb zwingend nötig wäre, konnte noch nie dargelegt werden. Es hat aber auch nie jemand wirklich verfolgt, und unterbunden.

    Für strafrechtliche Ermittlungen, sind die nötigen Daten ja vorhanden. Wenn dann eine andere Person relevant sein könnte, kann dies der Domaininhaber mitteilen.

    Und da es, quasi von Anfang an, gängige Praxis war, diese Daten sowieso zu verschleiern, indem man diverse Services genutzt hat, war die Argumentation sowieso immer für die Tonne.

  2. Re: Es wurde doch schon immer zu viel erhoben

    Autor: Seismoid 01.06.18 - 12:35

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da es, quasi von Anfang an, gängige Praxis war, diese Daten sowieso zu
    > verschleiern, indem man diverse Services genutzt hat, war die Argumentation
    > sowieso immer für die Tonne.
    Genau das! Nur die "Privacy Services" haben jetzt kein Geschäftsfeld mehr, aber das war ja von Anfang an lächerlich.

    Mal schaun ob (besser: wie) man jetzt auch die diversen "Domain History" Services zur Löschung bringen/zwingen kann ...

  3. Re: Es wurde doch schon immer zu viel erhoben

    Autor: /mecki78 01.06.18 - 14:19

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da es, quasi von Anfang an, gängige Praxis war, diese Daten sowieso zu
    > verschleiern, indem man diverse Services genutzt hat, war die Argumentation
    > sowieso immer für die Tonne.

    Von Anfang an? Schau mal nach seit wann es DNS gibt und dann schau mal nach, wann das erste mal ein Privacy Service seine Dienste angeboten hat. Noch dazu ist bei vielen Top Level Domains die Nutzung eines solchen Dienstes verboten und führt zum ersatzlosen Verlust der Domain, wenn dich jemand meldet. Und ob die Nutzung überhaupt erlaubt ist nach ICANN Richtlinien, das wurde nie juristisch ausgefochten, denn streng genommen wird dieser Dienst dadurch Eigentümer der Domain, denn wen auch immer das WHOIS als Eigentümer nennt, der ist laut ICANN Regeln auch der Eigentümer, egal wer die Domain registriert hat oder dafür zahlt, beides ist nicht ausschlaggebend. Würden die dir als deine Domain einfach wegnehmen, könntest du dich wahrscheinlich rechtlich dagegen nur schwer zu Wehr setzen.

    Ansonsten ging es bei WHOIS nie um Strafverfolgung, sondern es ging darum einen Ansprechpartner bei technischen Problemen zu haben und um festzulegen, wem diese Domain eigentlich gehört, z.B. weil man privatrechtliche Ansprüche gegen diese Person geltend machen möchte und das geht nur, wenn man von der Person Name und Anschrift kennt, weil ohne diese Information kann man vor einem Zivilgericht keine Klage einreichen.

    /Mecki

  4. Re: Es wurde doch schon immer zu viel erhoben

    Autor: Seismoid 03.06.18 - 17:11

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ansonsten ging es bei WHOIS nie um Strafverfolgung, sondern es ging darum
    > einen Ansprechpartner bei technischen Problemen zu haben und um
    > festzulegen, wem diese Domain eigentlich gehört, z.B. weil man
    > privatrechtliche Ansprüche gegen diese Person geltend machen möchte und das
    > geht nur, wenn man von der Person Name und Anschrift kennt, weil ohne diese
    > Information kann man vor einem Zivilgericht keine Klage einreichen.
    Dafür hat aber DE die Impressumspflicht

  5. Re: Es wurde doch schon immer zu viel erhoben

    Autor: edlub 18.07.18 - 13:16

    Ja, "jeder Depp" kann schon immer und auch heute noch Handelsregisterabfragen und TÜV-Zertifikatskontrollen vornehmen!
    Bei Denic/Whois hatte sich das Verfahren sehr bewährt, wurden damit doch auch zahlreiche Kriminelle enttant. Man konnte sich ja alle fiktiven Namen und Adressen bei der Regitsrierung einfakllen lassen. Hauptsache war, die Gebühr wurde entrichtet.

    Den "Gerichtsbeschluss" suche ich noch immer, gibt es einen solchen überhaupt, der Datenschutzgründe geltend macht? Sollte dies der Fall sien, dann gilt noch mehr als bisher die Erkenntnis, dass Datenschutz auch Täterschutz sein kann...

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