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"Tach, ich bin von Vater Staat..."

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  1. "Tach, ich bin von Vater Staat..."

    Autor: %username% 18.10.19 - 07:00

    "...zeigt doch mal, was Ihr alles so habt..."
    <gucki>
    "ui, das ist ja jetzt viel... - ok halbes Jahr habter zum bereinigen, sonst wirds teuer"
    <halbes Jahr rum>
    "Und? - ui, nix? - na, gut, dann zahlt ihr nun x Fantastilliarden Strafe und tägl. Summe y, bis zur Behebung. Danke! Eine Freude mit Euch Geschäfte zu machen. Bis in einem halben Jahr!"

    1337 mal bearbeitet, zuletzt am 32.13.2599 13:61 durch %username%.

  2. Re: "Tach, ich bin von Vater Staat..."

    Autor: chefin 18.10.19 - 08:35

    %username% schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "...zeigt doch mal, was Ihr alles so habt..."
    >
    > "ui, das ist ja jetzt viel... - ok halbes Jahr habter zum bereinigen, sonst
    > wirds teuer"
    >
    > "Und? - ui, nix? - na, gut, dann zahlt ihr nun x Fantastilliarden Strafe
    > und tägl. Summe y, bis zur Behebung. Danke! Eine Freude mit Euch Geschäfte
    > zu machen. Bis in einem halben Jahr!"

    Kannst du mal versuchen so durchzuziehen. Dann wird ne GmbH ausgelagert für solche Dinge, die nur die Ergebnisse weiter gibt. 25.000 Grundkapital, steckt in Computer und Büromöbel. Es gibt Stress, man geht damit vor Gericht. Solange läuft der Geschäftsbetrieb weiter. 1-2 Wochen vor der Urteilsverkündung, wird der Laden geschlossen, der Umsatz wurde schon umgeleitet, Gewinne abgeschöpft. Anstehender Konkurs, die Daten werden verkauft, aus dem Erlös werden Schulden bezahlt, der Rest geht an Gericht und Anwälte. Dann können die Strafzahlungsbescheide reinflattern. Die Daten sind bei der nächsten GmbH gelandet, dort als Gründungkapital genutzt. Der Staat kann sich seine Strafbefehle ans Bein binden und auf dem Klo Zweitverwerten.

    Wenn man Zwang in einer Weise ausübt, der einen Geschäftsbetrieb unrentabel macht, hat man nur zwei Optionen: Betrieb einstellen oder Risiko auslagern. Wenn es nur durch Strafzahlungen unrentabel wird, kommt praktisch immer Risiko auslagern zum Einsatz.

    So und nun ende mit Träumen zurück zur Realität. Den deine trackingfreie Werbung kann nichtmal ansatzweise deinen Konsum refinanzieren. Ich möchte da mal auf die Überschuldungswelle der 90er hinweisen bei der Jugend aufgrund von SMS und Mobiltelefonie. 20 pfennig pro SMS, geh mal in Whatsapp und zähle mal die Textblöcke die du in einem Monat schickst. Jeder Sprachblock kostet Minutengebühren, meist wird ein 30 Sec Sprachblock in ein 5 Minuten Telefonat münden(20pfennig/min). Damals war eine DM soviel Wert wie heute ein Euro, wenn ich mir McDonald Preise mal so vor Augen führe (3,95DM für nakten BicMac, heute 4,29Euro)Du warst schnell auf 50 DM im Monat und grundgebühr von 20-30 DM gabs zusätzlich oben drauf.

  3. Re: "Tach, ich bin von Vater Staat..."

    Autor: TrollNo1 18.10.19 - 10:38

    Früher wurden dann eben einfach weniger SMS geschickt. Ich kann mich gut erinnern, dass da dann Leerzeichen weggelassen wurden und die Worte abwechselnd in Capslock und komplett klein geschrieben wurden. Satzzeichen fehlten, Abkürzungen etc.

    Das ganze in einer SMS:

    FRÜHERwenigerSMSundANDERSformatiert.DIVabkSODASSesgradNOverstWAR

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

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