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Wessen Privatsphäre eigentlich?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Re: Wessen Privatsphäre eigentlich?

    Autor: Anonymouse 19.10.18 - 23:10

    Und was gucken die sich da an?

  2. Re: Wessen Privatsphäre eigentlich?

    Autor: lestard 20.10.18 - 21:58

    Der Vorposter hat das Argument gebracht, dass wenn man etwas über Leute wissen will, dann müsste man ja einfach nur Facebook benutzen. Das ist ein Argument, was häufig zu hören ist wenn es um Überwachtungsthemen geht. "Unsere Überwachung ist doch gar nicht so schlimm. Heute stellen die Leute doch ohnehin noch viel mehr Informationen freiwillig bei Facebook rein".
    Auf dieses unsinnige Argument bezog sich mein Beitrag.
    Wenn sich jemand freiwillig dazu entscheidet, seine Daten bei Facebook reinzustellen, dann ist das seine Sache. Es machen aber eben nicht alle so. Daher kann es keine Begründung für Überwachung oder Datenschutz-Verstöße sein.

    Im konkreten Fall: Nur weil viele (die meisten?) Leute ihre Namen bei Facebook reinstellen heißt es noch nicht, dass Namen einfach so von allen Leuten automatisch in der Öffentlichkeit stehen müssen. Ich finde es gut, wenn Leute das Recht haben, das ihrem Vermieter zu verbieten, auch wenn ich persönlich das nicht machen würde.

  3. Re: Wessen Privatsphäre eigentlich?

    Autor: eidolon 21.10.18 - 13:29

    Was wäre denn eigentlich für ein Mißbrauchsfall möglich, weil irgendwo "Meier" auf ner Klingel steht und nicht "1703"?

    Auch wenns personenbezogene Daten sind, find ichs da etwas lächerlich, auf gerade sowas rumzureiten und eher aus Prinzip zu handeln. Solche Leute mögen es bestimmt auch nicht, mit "Hallo Herr Meier" angeredet zu werden (könnte ja jemand hören), oder auf der Arbeit unter seinem Namen angeschrieben werden zu können. Dann weiß man ja wo Herr Meier arbeitet. Das geht doch nicht.

  4. Re: Wessen Privatsphäre eigentlich?

    Autor: iyon_tichy 21.10.18 - 19:11

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und? Ist der Name nun ein Geheimnis? Wie stellst du dich den vor? Gestatten
    > JohnDo mehr geht sie nix an! Und deine Post holst du in Zukunft selber von
    > der nächsten Zentralfilliale ab, zustellen geht ja ohne Name, Adresse
    > nicht!
    >
    > Manchmal muss man sich echt fragen wie die Menschheit überhaupt so lange
    > überleben konnte!

    Hmm, ich denke, hier wird etwas nicht verstanden: wenn jemand irgendwo ein Mal seinen Namen nicht angeben will, heißt es nicht, dass diese Person ihren Namen überall nicht mehr angeben darf. Darum geht es ja genau, dass der Betrofene selbst entscheiden soll, wo und wie seine persönliche Daten vorhanden sind.

    Und es hilft auch etwas zu realisieren, dass es unterschiedliche Lebenssituationen gibt, die von der eigenen abweichen. Zum Beispiel werden in Studentenwohnheimen oft Nummern verwendet. Und oh Wunder, die Postzustellung funktioniert dort. Seit Ewigkeiten schon. Warum sollte man da die Post bei der Postfilliale abholen müssen?

  5. Re: Wessen Privatsphäre eigentlich?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.10.18 - 08:37

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sagst du so. Zumindest mein Nachname liess sich etwa 6 Monate lang
    > landesweit eindeutig mir zuordnen, und jetzt noch meinem Haushalt.
    Da du nicht alle 80.000.000 Menschen kennst, kannst du nicht wissen, ob dein Nachname bzw. deine Nachnamenkombination Deutschlandweit nur einmal existiert. Nur weil der Name in keinem Telefonbuch auffindbar ist oder Google ihn nicht kennt, wird es sehr warscheinlich in Deutschland weitere Leute mit deinem Nachnamen geben.

    Ich dachte auch immer ich bin mit meinem Nachnamen alleine, abgesehen von meiner Familie. Man findet unter dem Nachnamen auch nur Leute aus meiner Familie.
    Als ich dann aber mal auf einer Fortbildung in Berlin war, gabs dort jemanden mit meinem Nachnamen der absolut nichts mit meiner Familie zu tun hat.

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