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Wie schaut das eigentlich bei einem klassischen VOIP Telefonat aus?

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  1. Wie schaut das eigentlich bei einem klassischen VOIP Telefonat aus?

    Autor: M.P. 03.07.20 - 17:42

    Auch da flitzen nur noch Daten - Bits über Leitungen und Vermittlungscomputer ....

  2. Re: Wie schaut das eigentlich bei einem klassischen VOIP Telefonat aus?

    Autor: JohnD 04.07.20 - 11:12

    Du hast das Problem nicht verstanden. Gegen flitzende Bytes hat niemand was. Es geht um die Erfassung und Auswertung von (Meta-)Daten zu Zwecken die über den eigentlichen Sinn der Anwendung Hinausgehen.

  3. Re: Wie schaut das eigentlich bei einem klassischen VOIP Telefonat aus?

    Autor: cry88 04.07.20 - 12:43

    JohnD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast das Problem nicht verstanden. Gegen flitzende Bytes hat niemand
    > was. Es geht um die Erfassung und Auswertung von (Meta-)Daten zu Zwecken
    > die über den eigentlichen Sinn der Anwendung Hinausgehen.
    Na ja. Jede modernere Telefonanlage sammelt Meta Daten. Die werden im Regelfall nicht genutzt, aber vorhanden sind sie. Sei es nur die debug logs.

    Glaube da hat sich bisher einfach noch keiner so richtig juristisch mit beschäftigt

  4. Re: Wie schaut das eigentlich bei einem klassischen VOIP Telefonat aus?

    Autor: Iruwen 04.07.20 - 17:13

    Doch, natürlich. Das ist durch deutsches und europäisches Recht geregelt. Selbst unverschlüsselte RTP-Verbindungen sind zulässig, weil sie u. a. dem TKG unterliegen. Wir haben mit unserem VoIP-Anbieter auch einen AV-Vertrag. Und das sollte eigentlich jedes seriöse Unternehmen anbieten, z. B. https://www.sipgate.de/av. Das Problem fängt erst an den EU-Außengrenzen an.

  5. Re: Wie schaut das eigentlich bei einem klassischen VOIP Telefonat aus?

    Autor: Katsuragi 04.07.20 - 22:47

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja. Jede modernere Telefonanlage sammelt Meta Daten. Die werden im
    > Regelfall nicht genutzt, aber vorhanden sind sie. Sei es nur die debug
    > logs.
    >
    > Glaube da hat sich bisher einfach noch keiner so richtig juristisch mit
    > beschäftigt

    Wieso? Diese Daten fallen genauso unter die DSGVO wie z.B. bei Mailservern usw., und ein Unternehmen sollte sich in der Tat Gedanken darüber machen. Allerdings sind die Probleme, zumindest bei selbst betriebenen Anlagen, ziemlich harmlos, denn es werden i.d.R. nicht Daten von Millionen "fremden" Nutzern gesammelt und aggregiert und außerdem werden die Daten wohl selten aus der Telefonanlage extrahiert und zu anderen Zwecken verwendet.

    Nutzt man aber einen Cloud-Anbieter für die Telefonie, dann stellen sich solche Fragen durchaus. Besonders wenn der Anbieter, wie Microsoft oder Google, auch noch ein lukratives Geschäft mit (Werbe-)Profiling betreibt.

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