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die lücke wurde besseitigt...

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  1. die lücke wurde besseitigt...

    Autor: Rulf 23.12.21 - 23:57

    heißt dann wohl der schuldige mitarbeiter wurde entlassen...

    beim wort: profihacker fällt mir nur social-engeniering ein...

  2. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: terraformer 24.12.21 - 07:56

    Das ist die taz, da wird doch keiner entlassen, wenn er was verbockt.

  3. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: Oktavian 24.12.21 - 13:36

    > Das ist die taz, da wird doch keiner entlassen, wenn er was verbockt.

    Ich dachte auch, es ist doch gerade anders herum. Um bei der taz arbeiten zu wollen, muss man sein Leben doch schon ziemlich verbockt haben.

  4. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: terraformer 24.12.21 - 13:43

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich dachte auch, es ist doch gerade anders herum. Um bei der taz arbeiten
    > zu wollen, muss man sein Leben doch schon ziemlich verbockt haben.

    Das war wohl Sarkasmus? Ich würde linke Überzeugungen jedenfalls nicht per se als "Leben verbockt" klassifizieren.
    Die "linke Ideologie" ist AFAIK eher fehlertolerant und verzeihend, halt solidarisch. Deswegen halte ich eine Kündigung in so einem Fall für unwahrscheinlich.

  5. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: Oktavian 24.12.21 - 14:01

    > > Ich dachte auch, es ist doch gerade anders herum. Um bei der taz
    > arbeiten
    > > zu wollen, muss man sein Leben doch schon ziemlich verbockt haben.
    >
    > Das war wohl Sarkasmus?

    Natürlich war es das. Du hast vorgelegt, ich hab verwandelt. Das ging nicht anders, selbst wenn ich gewollt hätte.

    > Ich würde linke Überzeugungen jedenfalls nicht per
    > se als "Leben verbockt" klassifizieren.

    Hmmmm, ich bin da nicht so sicher.

    > Die "linke Ideologie" ist AFAIK eher fehlertolerant und verzeihend, halt
    > solidarisch. Deswegen halte ich eine Kündigung in so einem Fall für
    > unwahrscheinlich.

    Aus meiner Perspektive basiert die "linke Ideologie" auf einigen Lebenslügen. Solange nur die Champagner-Linke und die Toskana-Fraktion am Kaminfeuer darüber philosophieren, ist das völlig egal. Und nichts anderes ist ja im Prinzip die taz, das linke Käseblatt für die Champagner-Linken. Wem es Spaß macht, gerne. Und wenn die Ideologie dazu führt, dass der Vollpfosten bei der taz nicht gekündigt wird, völlig egal.

    Schlimm wird es erst, wenn man diese Ideologie versucht, in einem Staat in großem Stile praktisch umzusetzen. Dann werden diese Lebenslügen zu einem realen Problem für alle. Nun könnte man sich dann eingestehen, dass die eigenen Ideen nicht funktionieren in der Realität. Das ist aber nicht gerade die Stärke eines gestählten Ideologen. Das Rezept ist dann "mehr desselben". Zudem sind natürlich die anderen Schuld, dass die eigene Ideologie nicht funktioniert, es wird von "Konterrevolution" gefaselt, vom "Klassenfeind" (alleine die Wortwahl ist entlarvend).

    Im Endeffekt führen Experimente mit linken Ideologien zu Verarmung der Bevölkerung (okay, jetzt sind alle gleich, gleich arm, außer die Kader), Not, Hunger, Gewalt, Unfreiheit und Tod. Immer, jedes mal und ohne Ausnahme.

  6. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: g0r3 24.12.21 - 14:19

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus meiner Perspektive basiert die "linke Ideologie" auf einigen
    > Lebenslügen. Solange nur die Champagner-Linke und die Toskana-Fraktion am
    > Kaminfeuer darüber philosophieren, ist das völlig egal.

    Witzig ist dann, dass eine wie die Wagenknecht Abhilfe schaffen soll. Ausgerechnet jene, die in einer wortwörtlichen Kaminfeuer-Villa wohnt und mit Oskar Champagner schlürft. Die nennt andere dann selbstgerecht, vor allem die Rechten klatschen ob ihres Buches.


    > Schlimm wird es erst, wenn man diese Ideologie versucht, in einem Staat in
    > großem Stile praktisch umzusetzen. Dann werden diese Lebenslügen zu einem
    > realen Problem für alle. Nun könnte man sich dann eingestehen, dass die
    > eigenen Ideen nicht funktionieren in der Realität. Das ist aber nicht
    > gerade die Stärke eines gestählten Ideologen. Das Rezept ist dann "mehr
    > desselben". Zudem sind natürlich die anderen Schuld, dass die eigene
    > Ideologie nicht funktioniert, es wird von "Konterrevolution" gefaselt, vom
    > "Klassenfeind" (alleine die Wortwahl ist entlarvend).

    Wenn du das tatsächlich für den aktuellen linken Zeitgeist hältst und glaubst, dass da über Konterrevolutionen diskutiert wird, dann fühlst du dich wohl vor allem Kreisen pudelwohl, wo über die Umsetzung der Rassenhygiene und den Umgang mit Volksverrätern philosophiert wird. Weil wir ja offensichtlich schon bei platten, ideologiegetränkten, von der Realität völlig losgelösten Stereotypen sind.

  7. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: Oktavian 24.12.21 - 14:43

    > Wenn du das tatsächlich für den aktuellen linken Zeitgeist hältst und
    > glaubst, dass da über Konterrevolutionen diskutiert wird, dann fühlst du
    > dich wohl vor allem Kreisen pudelwohl, wo über die Umsetzung der
    > Rassenhygiene und den Umgang mit Volksverrätern philosophiert wird.

    Es ist das merkwürdige in der aktuellen Diskussion, dass die links glauben, außer ihnen gäbe es nur rechts, und die rechts glauben, außer ihnen gäbe es nur links.

    Dabei ist wahrscheinlich der Großteil der Bevölkerung irgendwo in der Mitte und findet sowohl die links als auch die rechts ziemlich ekelig.

    Ich würde weder denen aus "Die Linke" die Hand schütteln oder den anderen Splittergruppen drum rum, denn die sehnen sich nach einem mörderischen System, das Millionen Menschen getötet hat. Und ich würde denen aus der AfD und den anderen Splittergruppen drum rum nicht die Hand schütteln, denn die sehen sich nach einem anderen mörderischen System, das Millionen Menschen getötet hat. Von außen betrachtet sind sich die ganz links und die ganz rechts halt doch ähnlicher, als die, die drin stecken, so meinen. Alles Schmuddelkinder, mit denen man nicht spielt.

  8. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: oldmcdonald 24.12.21 - 15:41

    Oh! Ein Mann der "extremistischen Mitte"™! Ist das dann so einer, der es aus reiner Wertneutralität für unvermeidlich hält, Menschen im Mittelmeer ersaufen zu lassen und Kriegsflüchtlinge nach Afghanistan abzuschieben?
    Die TAZ mag für Dich schwer zu ertragen sein, aber wenigstens kann man ihr nicht nachsagen, dass sie einen Relotius oder einen Reichelt hervorgebracht hätte. Sie genießt als Tageszeitung einen erstklassigen journalistischen Ruf. Und ich als Abonnent fühle mich umfassend und über den linken Tellerrand hinaus informiert.
    Das einzige, was man als Journalist:in bei der TAZ falsch macht, ist, dass man ihre/seine Arbeit über die materielle Entlohnung stellt. Für so einen wie Dich ist das sicherlich ein unverzeihlicher Fehler…

  9. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: g0r3 24.12.21 - 15:58

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist das merkwürdige in der aktuellen Diskussion, dass die links glauben,
    > außer ihnen gäbe es nur rechts, und die rechts glauben, außer ihnen gäbe es
    > nur links.

    Mutige Aussage für jemanden, der "links" mit Konterrevolutionen und Armut für die breite Bevölkerung assoziiert. Während sämtliche gesellschaftspolitischen Maßnahmen der letzten 150 Jahre, die das Leben der breiten Bevölkerung verbesserten, direkt oder indirekt aus dem linken Spektrum kamen. Sonst würdest auch du noch 6x12 Stunden pro Woche in Kohleminenschächten buckeln.

    > Ich würde weder denen aus "Die Linke" die Hand schütteln [...] Und ich würde denen aus der AfD
    > und den anderen Splittergruppen drum rum nicht die Hand schütteln

    Das erste glaub ich dir sofort. Beim zweiten Satz hast du dich dank des Schlonzes, den du hier von dir gibst, in arge Glaubwürdigkeitsprobleme maneuvriert. Vielleicht mal mit etwas mehr Differenzierung und Grautönen arbeiten, hmm? Weil du bislang genau einer von den Typen bist, die du in deinem ersten Absatz beklagst. Weil Links von dir beginnt ja anscheinend schon die Konterrevolution.

  10. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: Oktavian 24.12.21 - 15:58

    > Die TAZ mag für Dich schwer zu ertragen sein,

    Ach die ist für mich so leicht zu ertragen wie Junge Freiheit. Wer meint, sich sein Hirn mit ideologischem Mist zumüllen zu wollen, soll das tun. Das sinnvollste, was man als gebildeter Bürger der Mitte bei sowas tun kann, ist leicht angewidert die Nase zu rümpfen, und diese Revolverblätter ansonsten kommentarlos zu ignorieren. Zum Glück ist der Impact von beiden extrem überschaubar.

    > Sie genießt als Tageszeitung einen erstklassigen journalistischen
    > Ruf.

    Jaja, in gewissen Kreisen. Das hat sie mit der Jungen Freiheit gemeinsam. Das, in dem sich manche suhlen, fassen andere nicht mal mit Handschuhen an.

    > Und ich als Abonnent fühle mich umfassend und über den linken
    > Tellerrand hinaus informiert.

    Mich wundert immer weniger. Aber okay, es gibt auch regelmäßige Zuschauer von RTL2. Jeder wie er mag.

    > Das einzige, was man als Journalist:in bei der TAZ falsch macht, ist, dass
    > man ihre/seine Arbeit über die materielle Entlohnung stellt.

    Ich glaube, das ist eine Grundvoraussetzung, um überhaupt irgendwo journalistisch tätig sein zu wollen. Reich wird man allenfalls als Verleger, nicht als Schreiber. Und dabei ist es egal, ob man für die taz, die Junge Freiheit, das Feuilleton der FAZ oder für irgendein lokales Käseblatt schreibt.

    > Für so einen
    > wie Dich ist das sicherlich ein unverzeihlicher Fehler…

    Warum so ein Diskurs immer gleich persönlich werden muss, ist mir auch schleierhaft. Das ist wohl auch eine Folge dieses Rechts/Links-Schemas, oder? Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und damit der Feind.

    Aber nein, mir ist das vollkommen egal, was für einen Beruf sich jemand aussucht (solange er mir durch seine Wahl nicht auf der Tasche liegt). Wenn jemand schreiben will, soll er das tun. Jeder soll glücklich werden nach seiner Fasson. Und wenn jemand meint, für die taz, die Junge Freiheit oder irgendein anderes Revolverblatt schreiben zu wollen, seine Entscheidung.

    Aber anscheinend sind die, die bereit sind, für das Geschreibsel der taz zu bezahlen, doch ein recht überschaubarer Kreis. Und der Kreis wird sukzessive kleiner.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tageszeitung#Auflage

    Mir würde das bei der Berufs- und Arbeitgeberwahl zu denken geben. Aber wenn jemand meint, durch seine Schreibe den Trend umkehren zu können, viel Glück.

  11. hey terraformer, oktavian, usw

    Autor: Rulf 24.12.21 - 16:36

    kommt mal wieder runter...es ist christliches-superkommerz-fest...

    ich habe hier nur ne feststellung gemacht...ganz politikfrei und ohne hintergedanken...

    mir ist bekannt, das man die taz eher in der linken ecke verortet, aber in erster linie ist sie immer noch ein wirtschaftsunternehmen...da trennt man sich halt von groben störfaktoren(um nicht dummköpfen oder versagern zu sagen)...

  12. Re: die lücke wurde besseitigt...

    Autor: g0r3 24.12.21 - 16:47

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warum so ein Diskurs immer gleich persönlich werden muss, ist mir auch
    > schleierhaft. Das ist wohl auch eine Folge dieses Rechts/Links-Schemas,
    > oder? Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und damit der Feind.

    Dein erster Kommentar hier im Thread:

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um bei der taz arbeiten zu wollen, muss man sein Leben doch schon ziemlich verbockt haben.

    Dir ist aber auch wirklich nix zu blöd, gell?

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