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Wie kann es eigentlich legal sein?

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  1. Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: DerET 10.03.19 - 23:45

    "Natürlich ist es durchaus möglich, dass es die Nutzungsbedingungen anderer Dienste erlauben, meine Daten auf diese Weise weitergeben zu dürfen."
    Wie kann die Erfassung rein ausschließlich aus Sammelwut zum späteren Verkauf eigentlich an Legalität grenzen?

  2. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: Bonita.M 11.03.19 - 08:23

    > "Natürlich ist es durchaus möglich, dass es die Nutzungsbedingungen anderer
    > Dienste erlauben, meine Daten auf diese Weise weitergeben zu dürfen."
    > Wie kann die Erfassung rein ausschließlich aus Sammelwut zum späteren
    > Verkauf eigentlich an Legalität grenzen?

    Naja, wenn Du dich bei irgendeinem Dienst angemeldet hast und da zugestimmt hat, dass man deine Daten ggf. weitergibt, dann biste halt der Dumme.

  3. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: Fotobar 11.03.19 - 08:37

    Ich denke, dass die Rechtsgrundlage E-Mail Adressen weiterzugeben dieselbe ist, wie bei klassischen Telefonbüchern, Gelbe Seiten etc. Da hat es auch niemanden aufgeregt.

  4. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: tomatentee 11.03.19 - 08:43

    Naja, es stellt sich ja erstmal die Frage der Jurisdiktion. Die ist in solchen Füllen regelmäßig gar nicht so einfach zu ermitteln und wenn dann auch gern man irgendeine dünn besiedelte Mittelmeerinsel ohne entsprechende Gesetze.
    Aber selbst wenn: Das kontrolliert schlicht niemand, ist auch nicht wirklich zu kontrollieren. Daher kannst du so viel verbieten, wie du willst: Niemand wird sich dran halten.

  5. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: Michael H. 11.03.19 - 10:21

    Bonita.M schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > "Natürlich ist es durchaus möglich, dass es die Nutzungsbedingungen
    > anderer
    > > Dienste erlauben, meine Daten auf diese Weise weitergeben zu dürfen."
    > > Wie kann die Erfassung rein ausschließlich aus Sammelwut zum späteren
    > > Verkauf eigentlich an Legalität grenzen?
    >
    > Naja, wenn Du dich bei irgendeinem Dienst angemeldet hast und da zugestimmt
    > hat, dass man deine Daten ggf. weitergibt, dann biste halt der Dumme.

    Mal davon abgesehen... also von der Weitergabe an Dritte..
    E-Mail Adressen sind nichts weiteres als Anschriften.
    Da muss nicht mal mehr jemand wohnen, jedoch kann man einfach mal Werbung hinschicken.

    In meinem ehem. Unternehmen war das auch gang und gäbe, Adressen von anderen Dienstleistern einzukaufen, diese zu Validieren und dann die Kaltaquise zu starten. Hierbei gings natürlich nur um den B2B Bereich mit etwas aufgewerteten Adressen... heisst quasi gesammelte Infos wie Branche, Ansprechpartner usw... meinst du da hat nur ein Unternehmen seine Zustimmung gegeben?

    Sobald deine E-Mail Adresse irgendwo in den Untiefen einer Google Suche sichtbar ist, kann man diese Information nutzen, speichern und zu Geld machen.

    Mit ein wenig Geschick kannste dir über n Suchmakro auf Facebook von allen Benutzern die Facebooknamen - E-Mail Adressen und ggf. sogar Telefonnummern ordern, inklusive Herkunftsland, gesprochene Sprachen und ggf. den aktuellen Wohnort wenn angegeben und öffentlich einsehbar.

    Ich mein du kannst dir auch nicht die Handynummer aufs Garagentor schreiben und nicht erwarten dass dich nur Leute anrufen die du gern am Telefon hättest...

    Ich würde behaupten, da hat einer das Internet nicht verstanden.

    Alles was im Internet steht und ohne Hürden einzusehen ist, ist öffentlich. Damit hast du als Eigentümer quasi deinen Anspruch auf diese Daten aufgegeben, bzw. diese für die öffentliche Verwendung freigegeben.

    Ansonsten auch wenn du sie nirgends freigibst und nirgends stehen hast, kann man auch einfach mal jede TLD die man so im Netz findet mit admin@ support@ info@ contact@ wahllos anschreiben und hat in in den meisten Fällen sogar einen treffer.

    Hinzukommt, dass man einfach nur mal eine Mail an irgendwen schicken muss... existiert die Adresse kommt die Mail an, existiert sie nicht, kriegt man ne Fehlermeldung.
    Im Nachgang muss man bei 20 Millionen solcher Spamnachrichten nur die "Kein Empfänger gefunden" mails herunterbrechen und hat am Ende 15 Millionen E-Mail Adressen die zumindest als "existent" validiert sind.

  6. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: Bonita.M 11.03.19 - 10:27

    > Mit ein wenig Geschick kannste dir über n Suchmakro auf Facebook von allen
    > Benutzern die Facebooknamen - E-Mail Adressen und ggf. sogar Telefonnummern
    > ordern, inklusive Herkunftsland, gesprochene Sprachen und ggf. den
    > aktuellen Wohnort wenn angegeben und öffentlich einsehbar.

    Die Telefonnummer ist per Voreinstellung nicht für andere FB-Teilnehmer sichtbar, sondern erst wenn man die Sichtbarkeit freischaltet - und wer macht schon sowas.

  7. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: Palerider 11.03.19 - 11:03

    Ich erinnere mich noch Tage auf der dunklen Seite der Macht - man bestellte sich für wenige Euro bzw. DM die CD 'wer liefert was' und bekam auch noch vom Support Hilfe die Daten in Excel zu exportieren. Danach konntest Du munter gezielt nach Branchen Werbung rausblasen... war jetzt nicht ganz das, was sich die Unternehmen bei der Veröffentlichung an dieser Stelle vorgestellt haben...

  8. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: denta 11.03.19 - 12:23

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mein du kannst dir auch nicht die Handynummer aufs Garagentor schreiben
    > und nicht erwarten dass dich nur Leute anrufen die du gern am Telefon
    > hättest...
    >
    > Ich würde behaupten, da hat einer das Internet nicht verstanden.

    Leider werden heutezutage auch viele Daten von den Smartphones abgezogen. Nicht nur von Facebook und Google sondern durchaus auch von irgendwelchen Entwicklern, die irgendwo auf der Welt sitzen.

  9. Re: Wie kann es eigentlich legal sein?

    Autor: Lanski 12.03.19 - 10:00

    Fotobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, dass die Rechtsgrundlage E-Mail Adressen weiterzugeben dieselbe
    > ist, wie bei klassischen Telefonbüchern, Gelbe Seiten etc. Da hat es auch
    > niemanden aufgeregt.

    Nicht ganz korrekt, man konnte schon immer sagen, dass man dort nicht aufgeführt werden will bzw. für die gelben Seiten musstest du beantragen aufgenommen zu werden.

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