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das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

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  1. das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: postb1 06.01.17 - 18:11

    ...sondern die unübersichtliche Anzahl an verschiedensten Tarifen, selbst innerhalb einzelner Verkehrsunternehmen.
    Ein einziger "Verkehrsverbund Deutschland" wäre lange überfällig. Das aktuelle Tarifchaos schreckt nicht wenige Gelegenheitsfahrer von der Nutzung des ÖPNV ab.
    Hinzu kommt noch der fade Beigeschmack, daß das Ganze vermutlich hauptsächich der Stasi4.0 dient, zur umfassenden Bevölkerungsüberwachung. Solche und ähnliche Schlechtigkeiten traue ich dieser Regierung jederzeit zu.

  2. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.01.17 - 18:28

    Ich bin schon in halb Deutschland mit dem ÖPNV gefahren und überall wusste ich innerhalb von 5 Minuten vor nem Automaten, welche Preisstufe ich kaufen musste und ob ein Tagesticket oder mehrpersonenticket usw. lohnt oder nicht. Wer damit bereits überfordert ist, muss es echt schwer haben im Leben. Da ist Autofahren mit den drei verschiedenen Ampelfarben, den ganzen Verkehrsschildern und den grünen Männchen (und Weibchen) mit Partybeleuchtung ja noch komplizierter ...

  3. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: M.Kessel 06.01.17 - 19:39

    Du hast das eigentliche Problem glasklar erkannt. :D Unterschiedlichste Modelle, Preisstufen, Sonderfahrkarten. Aufteilungen der Gebiete, und was man sich immer noch vorstellen kann. Es gibt alles.

    Meine Prognose: Es wird keinen einheitlichen Fahrschein geben, das sich die Städteregionen und Landregionen und der Personennahverkehr in ihnen immens voneinander unterscheiden. Zudem muß die DB immer mit ins Boot geholt werden ...

    Außerdem, eher einigen sich die USA, der Irak, Rußland und China auf ein gemeinsames Vertreidigungskonzept, als die Verkehrsverbünde auf ein gemeinsames Tarif-Konzept. :D Ich kenne diese "Kindergärten" zur Genüge. Die Beteiligten beißen sich eher einen Arm ab, als ein einziges Tarifmodell das für alle gilt, zu zulassen.

    Das wird eine schlimmere Totgeburt, als der ePerso. Und ist zudem eine datenschutztechnischer Katastrophenfall, der passieren wird.

    Und davon mal abgesehen, 16 Millionen reichen mal grade für den Anfang eines solchen Projektes aus. Für einen Verkehrsverbund. Teilweise. Für die reine Planung. 10-16 Milliarden Euro ist eine wesentlich wahrscheinlichere notwendige Summe. Aber das kann man uns ja nicht schon am Anfang erzählen. ;)

    Dieses Projekt hat ein größeres Potential den Bach runterzugehen, als der neue Flughafen in Berlin. Da es wesentlich mehr Städte und Verbünde gibt, ... und somit mehr "Verantwortliche" gibt, die man alle an einen Tisch holen muß, damit sie "Entscheidungen" treffen. Wer einmal eine solche Versammlung sehen möchte, soll sich die Bundestagsdebatten ansehen. Da bekommt er einen Hauch von den Schwierigkeiten, die dieses Prokekt haben wird.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.17 19:58 durch M.Kessel.

  4. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: Tigtor 06.01.17 - 20:16

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin schon in halb Deutschland mit dem ÖPNV gefahren und überall wusste
    > ich innerhalb von 5 Minuten vor nem Automaten, welche Preisstufe ich kaufen
    > musste und ob ein Tagesticket oder mehrpersonenticket usw. lohnt oder
    > nicht. Wer damit bereits überfordert ist, muss es echt schwer haben im
    > Leben. Da ist Autofahren mit den drei verschiedenen Ampelfarben, den ganzen
    > Verkehrsschildern und den grünen Männchen (und Weibchen) mit
    > Partybeleuchtung ja noch komplizierter ...

    Ob du da noch als Gelegenheitsfahrer durch gehst?
    Ich kann das Argument des TE schon verstehen, wenn man noch nie oder nur sehr selten fährt, kann das schon kompliziert werden, wenn man zB nicht weis wieviele Zonen man braucht. Und wer mit falscher Karte erwischt wird zahlt ordentlich Strafe, egal ob beabsichtigt oder nicht.
    Für den Laien ist es auch nicht ersichtlich, dass es günstiger sein kann ein Tagesticket zu kaufen als hin und Rückfahrt. Oder das eine Viererkarte günstiger ist als wenn man zwei einzelne Tagestickets kauft, man also zwei Tickets verschenkt. Also einfach geht anders.

    1000-7

  5. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: ul mi 06.01.17 - 20:49

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin schon in halb Deutschland mit dem ÖPNV gefahren und überall wusste
    > ich innerhalb von 5 Minuten vor nem Automaten, welche Preisstufe ich kaufen
    > musste und ob ein Tagesticket oder mehrpersonenticket usw. lohnt oder
    > nicht.

    Sicher? Wie lange ein Einzelticket ab Entwertung gilt, siehst du nicht am Automaten. Wie viele Stationen ein Kurzstreckenticket umfasst auch nicht. Ob das bei Schnellbussen anders ist als bei anderen (Hallo Berlin!), musst du in Anhang X der Tarifbestimmungen nachlesen, das kann der normale Internetnutzer gar nicht mehr. In manchen Städten darfst du mit einem Einzelticket umsteigen, aber nicht rückfahren, in manchen schon.

    Und überhaupt, man muss doch die Speicherung der Daten inhaltlich argumentieren können, damit man sie später zur -Terrorismusbekämpfung- Prüfung von Krankschreibungen durch die Arbeitgeber nutzen kann, also muss man wohl das Oystercard-Modell einführen: du fährst, und es wird im Zweifel im Nachhinein auf den günstigsten Tarif umgebucht, also z.B. bei der dritten Fahrt von Einzelkarte auf Viererkarte und bei der vierten dann doch auf Tageskarte oder so.

  6. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: Snooozel 06.01.17 - 21:03

    Meiner Meinung nach sollte ÖPNV Deutschandweit einfach komplett kostenlos sein und per Steuern (Grundsteuer erhöhen?) finanziert werden.
    Das würde die ganzen Ticketautomaten, Kontrolleure, Zonenplaner etc. mit einem Handschlag überflüssig machen und viel Geld sparen - und vor allem würde es viele Leute dazu bewegen das Auto öfter stehen zu lassen.
    Das Thema Schwarzfahrer und das unfaire kostenlose Fahren für bestimmte Gruppen wäre auch sofort erledigt.

  7. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: LinuxMcBook 06.01.17 - 21:32

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach sollte ÖPNV Deutschandweit einfach komplett kostenlos
    > sein und per Steuern (Grundsteuer erhöhen?) finanziert werden.
    > Das würde die ganzen Ticketautomaten, Kontrolleure, Zonenplaner etc. mit
    > einem Handschlag überflüssig machen und viel Geld sparen - und vor allem
    > würde es viele Leute dazu bewegen das Auto öfter stehen zu lassen.
    > Das Thema Schwarzfahrer und das unfaire kostenlose Fahren für bestimmte
    > Gruppen wäre auch sofort erledigt.

    Das wäre aber unfair denen gegenüber, die für ihren Arbeitsweg kein ÖPNV nutzen können und auf ein eigenes Auto angewiesen sind. Sei es, weil sie dort wohnen, wo es gar keine Haltestelle gibt oder zu Zeiten zur Arbeit müssen, wenn gar keine Busse mehr fahren (Schichtdienst).

  8. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: plutoniumsulfat 06.01.17 - 22:10

    Das fällt aber spätestens flach, wenn du nicht im selben Verbund fährst. Da muss man schon ein paar Minuten mehr investieren (und natürlich Geld).

  9. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.01.17 - 23:39

    Ich war letztes Jahr in Berlin, München, Aachen, Leipzig, Köln und Hamburg. In allen Städten bin ich am Flughafen bzw. am Bahnhof angekommen und habe die Tarife dort zum ersten mal gesehen. Daher zähle ich mich in dem Fall schon als "Gelegenheitsfahrer" in den jeweiligen Verbünden.

    Dort gibt es einen Aushang wo steht, bis wo die Kurzstrecke von dieser Haltestelle gilt (und wo der Kurzstreckentarif nicht gilt), wielange die einzelnen Zonen/Preisstufen gelten. Auch ob Einzeltickets nur für einfache Fahrten, Kreuzfahrten oder Fahrten in eine Richtung gelten steht dort.

    Ob nun 2 einfache Fahrten (Hin und Zurück) mit einzelnen Tickets oder mit einem Tagesticket (ggf auch ab 9 Uhr gültig) günstiger ist kann man, sofern man Kopfrechnen der Grundrechenarten beherrscht, auch sehr schnell ausrechnen.


    Wer zum ersten mal in einer fremden Stadt mal fährt muss nunmal einige Minuten einplanen um sich ein Ticket zu holen. Genauso muss man aber auch mit dem Auto erstmal gucken wo man wie parken darf oder wo es Umweltzonen gibt die man ggf. beachten muss.

    Selbst wer in seiner Heimatstadt nochnie Bahn gefahren ist und das zum ersten mal macht stellt sich 5 Minuten vor den Automaten und hat das richtige Ticket. Wer das nicht schafft wurde beim verteilen der Intelligenz einfach vergessen oder stellt sich an "Ich will das nicht können und lieber meckern meckern meckern!" (was aber aufs gleiche rausläuft).


    ps. Kein Verkehrsverbund hat etwas zu verschenken. Daher ist das mit den "automatischen Grenzen" reine Augenwischerei. Es wird dann zwar bei 4 Einzelfahrten auf ein 4er Ticket gebucht aber dieser "Kundenvorteil" ist bereits im Ticket eingerechnet wodurch diese teurer sind als sie es wären, wenn das nicht entsprechend automatisch korrigiert würde.

  10. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: GenXRoad 06.01.17 - 23:57

    ul mi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin schon in halb Deutschland mit dem ÖPNV gefahren und überall
    > wusste
    > > ich innerhalb von 5 Minuten vor nem Automaten, welche Preisstufe ich
    > kaufen
    > > musste und ob ein Tagesticket oder mehrpersonenticket usw. lohnt oder
    > > nicht.
    >
    > Sicher? Wie lange ein Einzelticket ab Entwertung gilt, siehst du nicht am
    > Automaten. Wie viele Stationen ein Kurzstreckenticket umfasst auch nicht.
    > Ob das bei Schnellbussen anders ist als bei anderen (Hallo Berlin!), musst
    > du in Anhang X der Tarifbestimmungen nachlesen, das kann der normale
    > Internetnutzer gar nicht mehr. In manchen Städten darfst du mit einem
    > Einzelticket umsteigen, aber nicht rückfahren, in manchen schon.
    >
    > Und überhaupt, man muss doch die Speicherung der Daten inhaltlich
    > argumentieren können, damit man sie später zur -Terrorismusbekämpfung-
    > Prüfung von Krankschreibungen durch die Arbeitgeber nutzen kann, also muss
    > man wohl das Oystercard-Modell einführen: du fährst, und es wird im Zweifel
    > im Nachhinein auf den günstigsten Tarif umgebucht, also z.B. bei der
    > dritten Fahrt von Einzelkarte auf Viererkarte und bei der vierten dann doch
    > auf Tageskarte oder so.


    Ich glaube ka eher das dann gar nix umgebucht wird sondern auf Dummfang gemacht wird.


    Wer sich nicht meldet hat es nicht bemerkt und zahlt einfach mehr ;)

  11. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: GenXRoad 07.01.17 - 00:00

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach sollte ÖPNV Deutschandweit einfach komplett kostenlos
    > sein und per Steuern (Grundsteuer erhöhen?) finanziert werden.
    > Das würde die ganzen Ticketautomaten, Kontrolleure, Zonenplaner etc. mit
    > einem Handschlag überflüssig machen und viel Geld sparen - und vor allem
    > würde es viele Leute dazu bewegen das Auto öfter stehen zu lassen.
    > Das Thema Schwarzfahrer und das unfaire kostenlose Fahren für bestimmte
    > Gruppen wäre auch sofort erledigt.


    Dann dürfen sie gern auch meine KFZ Steuer Pauschal über ihre Abgaben mit finanzieren...


    Ist wie bei allem wer es nutzen möchte/will/muss/mag soll dafür aufkommen aber nicht die allgemeinheit.


    Das wäre genau so ein XXL Betrug wie die GEZ/Beitragsservice.

    Der ÖPNV würde sich eh nur die Taschen voll stopfen...

  12. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: ChMu 07.01.17 - 00:23

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snooozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meiner Meinung nach sollte ÖPNV Deutschandweit einfach komplett
    > kostenlos
    > > sein und per Steuern (Grundsteuer erhöhen?) finanziert werden.
    > > Das würde die ganzen Ticketautomaten, Kontrolleure, Zonenplaner etc. mit
    > > einem Handschlag überflüssig machen und viel Geld sparen - und vor
    > allem
    > > würde es viele Leute dazu bewegen das Auto öfter stehen zu lassen.
    > > Das Thema Schwarzfahrer und das unfaire kostenlose Fahren für bestimmte
    > > Gruppen wäre auch sofort erledigt.
    >
    > Das wäre aber unfair denen gegenüber, die für ihren Arbeitsweg kein ÖPNV
    > nutzen können und auf ein eigenes Auto angewiesen sind. Sei es, weil sie
    > dort wohnen, wo es gar keine Haltestelle gibt oder zu Zeiten zur Arbeit
    > müssen, wenn gar keine Busse mehr fahren (Schichtdienst).

    Tja, das Leben ist eben ungerecht. Ist nun mal so.

  13. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: freebyte 07.01.17 - 00:37

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wer in seiner Heimatstadt nochnie Bahn gefahren ist und das zum
    > ersten mal macht stellt sich 5 Minuten vor den Automaten und hat das
    > richtige Ticket. Wer das nicht schafft wurde beim verteilen der Intelligenz
    > einfach vergessen oder stellt sich an "Ich will das nicht können und lieber
    > meckern meckern meckern!" (was aber aufs gleiche rausläuft).

    Berlin ist einfach.

    Aber schonmal den Rhein-Main-Verkehrsverbund erlebt? Hölle sage ich Dir.

    fb

  14. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: LinuxMcBook 07.01.17 - 00:54

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Snooozel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Meiner Meinung nach sollte ÖPNV Deutschandweit einfach komplett
    > > kostenlos
    > > > sein und per Steuern (Grundsteuer erhöhen?) finanziert werden.
    > > > Das würde die ganzen Ticketautomaten, Kontrolleure, Zonenplaner etc.
    > mit
    > > > einem Handschlag überflüssig machen und viel Geld sparen - und vor
    > > allem
    > > > würde es viele Leute dazu bewegen das Auto öfter stehen zu lassen.
    > > > Das Thema Schwarzfahrer und das unfaire kostenlose Fahren für
    > bestimmte
    > > > Gruppen wäre auch sofort erledigt.
    > >
    > > Das wäre aber unfair denen gegenüber, die für ihren Arbeitsweg kein ÖPNV
    > > nutzen können und auf ein eigenes Auto angewiesen sind. Sei es, weil sie
    > > dort wohnen, wo es gar keine Haltestelle gibt oder zu Zeiten zur Arbeit
    > > müssen, wenn gar keine Busse mehr fahren (Schichtdienst).
    >
    > Tja, das Leben ist eben ungerecht. Ist nun mal so.
    Hä? Es ging um etwas, was es noch gar nicht gibt und aus dem von mir genannten Grund sicher auch nie kommen wird. In dem Fall ist es also gerecht.

  15. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: Rosenkohl 07.01.17 - 02:04

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snooozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meiner Meinung nach sollte ÖPNV Deutschandweit einfach komplett
    > kostenlos
    > > sein und per Steuern (Grundsteuer erhöhen?) finanziert werden.
    > > Das würde die ganzen Ticketautomaten, Kontrolleure, Zonenplaner etc. mit
    > > einem Handschlag überflüssig machen und viel Geld sparen - und vor
    > allem
    > > würde es viele Leute dazu bewegen das Auto öfter stehen zu lassen.
    > > Das Thema Schwarzfahrer und das unfaire kostenlose Fahren für bestimmte
    > > Gruppen wäre auch sofort erledigt.
    >
    > Das wäre aber unfair denen gegenüber, die für ihren Arbeitsweg kein ÖPNV
    > nutzen können und auf ein eigenes Auto angewiesen sind. Sei es, weil sie
    > dort wohnen, wo es gar keine Haltestelle gibt oder zu Zeiten zur Arbeit
    > müssen, wenn gar keine Busse mehr fahren (Schichtdienst).
    Das ist typisch für eine Solidargemeinschaft und auch gewollt. Jeder kann den ÖPNV, die Autobahn oder ÖR sehen/hören/lesen, muss aber nicht.

  16. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: TJone 07.01.17 - 07:14

    Rosenkohl schrieb:
    > Das ist typisch für eine Solidargemeinschaft und auch gewollt. Jeder kann
    > den ÖPNV, die Autobahn oder ÖR sehen/hören/lesen, muss aber nicht.

    Dir ist aber schon klar, dass dir ÖPNV heute schon stark subventioniert wird? Im Prinzip zahlt also jeder Steuerzahler jetzt schon den ÖPNV mit. Solidargemeinschaft heißt nämlich auch nicht, dass jeder alles vollständig zu finanzieren hat. Nutznießer und Verursacher dürfen sich an den Kosten beteiligen. Jeden einfach zum Nutznießer zu erklären, obwohl er es nicht ist, führt nur zu dem gleichen Schlamassel wie bei der GEZ/dem Beitragsservice.

    Das Problem ist aber in der Tat die zukünftige Finanzierung, weil einfach das Geld in Zukunft fehlt. Da klafft eine riesige Lücke in Zukunft und das mit schwer kalkulierbaren, da schwankenden, Fahrscheineinnahmen zu stopfen wird problematisch, besonders wenn man die Preise dafür noch weiter anziehen muss. Lobbyverbände bringen dann immer eine kommunale Abgabe ins Spiel. Das wird aber immer sehr kritisch gesehen (siehe oben). Darüber hinaus stellt sich die Frage: Darf ich mit dieser Abgabe nur in meinem Heimatverbund fahren oder auch wo anders? Letzteres könnte schnell ins absolut unfaire abdriften.

    Alles in Allem bin ich sehr skeptisch einem "kostenlosen" Nahverkehr gegenüber. (Und gegenüber der P+R-Abzocke in manchen Städten, wo sie fürs Parken dort auch noch Kohle sehen wollen. So leert man die Städte sicher nicht von Autos)

  17. ACK...

    Autor: Berner Rösti 07.01.17 - 07:28

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Selbst wer in seiner Heimatstadt nochnie Bahn gefahren ist und das zum
    > > ersten mal macht stellt sich 5 Minuten vor den Automaten und hat das
    > > richtige Ticket. Wer das nicht schafft wurde beim verteilen der
    > Intelligenz
    > > einfach vergessen oder stellt sich an "Ich will das nicht können und
    > lieber
    > > meckern meckern meckern!" (was aber aufs gleiche rausläuft).
    >
    > Berlin ist einfach.
    >
    > Aber schonmal den Rhein-Main-Verkehrsverbund erlebt? Hölle sage ich Dir.

    Jepp. Das ist wirklich die Hölle. Immerhin helfen dir die neuen Touchscreen-Automaten ein wenig weiter, denn da must du "nur" dein Ziel eintippen, wodurch dir dann der Preis gewürfelt wird.

    Aber richtig geil wird es, wenn du so naiv bist und glaubst, als Messebesucher mal eben eine Wochenkarte am Automaten ziehen zu können. Wahahahaha.... (schmerzverzerrtes Lachen)

  18. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: Berner Rösti 07.01.17 - 07:31

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich war letztes Jahr in Berlin, München, Aachen, Leipzig, Köln und Hamburg.
    > In allen Städten bin ich am Flughafen bzw. am Bahnhof angekommen und habe
    > die Tarife dort zum ersten mal gesehen. Daher zähle ich mich in dem Fall
    > schon als "Gelegenheitsfahrer" in den jeweiligen Verbünden.

    In München stand ich vor dem subtilen Problem, dass aus der tollen Beschreibung am Automaten nicht unmissverständlich ersichtlich war, wie die "Ringe" eigentlich gezählt werden müssen -- also inklusive oder exklusive dem Ring, in dem man sich gerade befindet (macht dann schon einen kleinen Unterschied). Als ich den Busfahrer schließlich gefragt hab, meinte der nur: "Ach, wissens, ich nehm 'se mit zur nächsten Station, ziehens die Karte dort, dann isse billiger." Aha.

  19. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: muhzilla 07.01.17 - 07:54

    Hmm also ich arbeite in dem Bereich (ÖPNV), da ist nichts mit Taschen vollstopfen, egal wie viel Subvention.

    Man zahlt übrigens jetzt schon sowohl für ÖPNV als auch für KFZ-Infrastruktur mit, wenn man Steuerabgaben leistet.

  20. Re: das Probkem ist nicht die Fahrkarte...

    Autor: whitbread 07.01.17 - 08:50

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach sollte ÖPNV Deutschandweit einfach komplett kostenlos
    > sein und per Steuern (Grundsteuer erhöhen?) finanziert werden.
    > Das würde die ganzen Ticketautomaten, Kontrolleure, Zonenplaner etc. mit
    > einem Handschlag überflüssig machen und viel Geld sparen - und vor allem
    > würde es viele Leute dazu bewegen das Auto öfter stehen zu lassen.
    > Das Thema Schwarzfahrer und das unfaire kostenlose Fahren für bestimmte
    > Gruppen wäre auch sofort erledigt.

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