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"ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

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  1. "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: smonkey 11.06.21 - 09:29

    Das scheint mir irgendwie auch auf diesen Artikel zuzutreffend sein. Zumindest bleibt der Autor auf vier Seiten schuldig, was konkret an der Entscheidung der "beiden Konzerne" denn nun falsch sei oder was man besser hätte machen können.

  2. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: LH 11.06.21 - 09:46

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das scheint mir irgendwie auch auf diesen Artikel zuzutreffend sein.
    > Zumindest bleibt der Autor auf vier Seiten schuldig, was konkret an der
    > Entscheidung der "beiden Konzerne" denn nun falsch sei oder was man besser
    > hätte machen können.

    +1

  3. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: \pub\bash0r 11.06.21 - 09:51

    Ich meine, wenn sogar der CCC mal ein Systemdesign lobt, ist das schon recht viel wert. Also mein Eindruck bisher war auch, dass das gesamte System um die CWA (und die CWA selbst) sowohl technisch als auch prozessual herausragend gut sind. Gefühlt war (ist?) die Entwicklung trotzdem ein wenig teuer, aber hey, das sind ja fast alle staatlichen Beauftragungen. Insofern ignoriere ich die Kosten (weil äquivalent zu anderen Projekten) und freue mich über das gute Ergebnis.

  4. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: WeitWeitWeg 11.06.21 - 10:28

    Sehe ich genauso.
    Beide Konzerne haben sehr schnell ein gemeinsames Konzept erarbeitet, implementiert und dieses auf ihre Geraete verteilt. Dieses erfuellt den gewohnten Sicherheitsstandard der Geraete und oeffnet keine neuen Luecken.
    Das jeder Staat ihre Allmachtsfantasien ausleben moechte und die Corona Situation dazu versucht zu missbrauchen ist dadurch sehr offensichtlich geworden. Aber hey, es ist einfacher auf die Konzerne mit dem Finger zu zeigen anstatt das eigentliche Problem zu beleuchten.

  5. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: HeroFeat 11.06.21 - 10:40

    Grundsätzlich denke ich das auch. Ich kann mir auch echt nicht vorstellen daß ich mir ein zentrales System installiert hätte. Das eigentlich nicht dafür gedachte Daten immer wieder missbraucht werden ist ja nun leider eine eher alltägliche Sache.

    Jedoch kann man schon auch sagen das nicht alles optimal gelaufen ist. Neue Features hätte es früher geben sollen nach der Initialen Entwicklung, das noch immer nicht alle Labore angebunden sind ist echt schwach und das Argument das man das melden noch einfacher hätte machen sollen ist sicherlich auch nicht komplett falsch.

  6. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: WeitWeitWeg 11.06.21 - 11:22

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedoch kann man schon auch sagen das nicht alles optimal gelaufen ist. Neue
    > Features hätte es früher geben sollen nach der Initialen Entwicklung, das
    > noch immer nicht alle Labore angebunden sind ist echt schwach und das
    > Argument das man das melden noch einfacher hätte machen sollen ist
    > sicherlich auch nicht komplett falsch.

    Und genau hier gehen die Meinungen ausseinander. Allein der Fakt, dass wir mit persoenlichen Smartphones an irgendwelche zentrale Staatseinrichtungen angebunden werden sollen ist falsch.
    Der Seuchenschutz soll weiterhin ueber Aerzte funktionieren, wie schon vorher der Fall war. Du gehst zum Arzt, er diagnostiziert eine Seuchenkrankheit und wenn sie meldepflichtig ist, dann wird sie gemeldet. Wenn dieses Meldesystem zu alt, langsam, schlecht dimensioniert ist, dann sollte man dort ansetzen.

    Mein privates Smartphone soll mir nur in meinem Alltag zur Seite stehen. Im Fall der Pandemie waere das z.B. der Rat mich testen zu lassen weil ich in einer gefaehrlichen Umgebung war.

  7. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: smonkey 11.06.21 - 11:25

    Ich kann nicht erkennen, dass er irgendwo für eine zentralisierten Ansatz plädiert.

    Das neue Funktionen hätten schneller respektive früher realisiert werden können oder sollen, finde ich ist nicht ganz unberechtigt.

  8. Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: Pecker 11.06.21 - 11:40

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das scheint mir irgendwie auch auf diesen Artikel zuzutreffend sein.
    > Zumindest bleibt der Autor auf vier Seiten schuldig, was konkret an der
    > Entscheidung der "beiden Konzerne" denn nun falsch sei oder was man besser
    > hätte machen können.

    Es wird wirklich nicht genau erläutert, was jetzt da das Problem gewesen ist. Aber auf die großen eindreschen ist halt normal.
    Dabei wir im Artikel ja erwähnt, was die eigentlichen Probleme sind. Nicht Apple und Google, sondern die (Nicht)Nutzer der App und dessen Meldesystem. Eine geänderte Bluetoothschnittstelle hätte da gar nichts daran geändert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.21 11:42 durch Pecker.

  9. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: WeitWeitWeg 11.06.21 - 11:51

    Pecker schrieb:

    > Dabei wir im Artikel ja erwähnt, was die eigentlichen Probleme sind. Nicht
    > Apple und Google, sondern die (Nicht)Nutzer der App und dessen Meldesystem.

    Ich kann dir aus erster Hand berichten wie es in Kalifornien ist:
    Wenn man mitmachen will, dann geht man in Einstellungen, aktiviert die Kontaktverfolgung und waehlt aus USA/Kalifornien. Das wars!
    In DE bekommt man an der Stelle nur einen Hinweis, dass man bitte irgendeine App dafuer installieren soll.
    In USA habe ich das gerne gemacht weil es einfach und transparent ist. Hier in DE zoegere ich irgendeine App zu installieren. Es scheitert schon an der Frage welche denn?

  10. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: honk 11.06.21 - 13:05

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    +1
    Eine App mit Trackings Funktion, wie hier gefordert, hätte ich mir nie installiert, und ich begrüße die Entscheidung von google und Apple in der Beziehung sehr, nicht die technische Basis für eine entsprechenden Überwachung bereitzustellen. Eine Bevormundung war es ohnehin nicht, andere Länder haben es ja trotzdem getan, nur ohne Unterstützung der beiden tech Konzerne.

    Das Problem mit Aerosolen in Innenräumen hätte man in den Griff bekommen können, wenn man sich nicht erst nach über einem Jahr entschieden hätten, eine Login Funktion für Treffen zu entwickeln, und es nicht bis heute verschlafen hätte, die entsprechenden Verordnungen anzupassen, die deren Nutzung verhindern. Wer checkt schon per Warn App ein, wenn er dann trotzdem noch eine Liste ausfüllen muss. Darüber wären genau solche Warnungen möglich gewesen, ohne dass man sich dafür permanent hätte überwachen lassen müssen.

  11. Re: "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis"

    Autor: Widdl 11.06.21 - 13:22

    Sehe ich auch so. Zumal auch die Artikel von golem.de (zumindest anfangs) alle Optionen einer zentralen Speicherung und Standortnachverfolgung, meiner Meinung nach zurecht, sehr kritisch gesehen haben.
    Woher die Kehrtwende kommt kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
    Aber die "Analysen" von Friedhelm Greis sind in letzter Zeit allgemein recht tendenziell und für eine Analyse mit recht wenig Fakten und mehr mit Annahmen untermauert. Es sollte vielleicht eher mit "Meinung" statt Analyse beschrieben werden.

  12. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: schnedan 11.06.21 - 13:29

    "Es wird wirklich nicht genau erläutert, was jetzt da das Problem gewesen ist."

    sollte man IT Freak wissen oder?

    die API von Google und Apple liefert einer App nur bereits anonymisierte Token... die App oder später die Server haben keine Chance die Daten Personen zu zu ordnen. Mit der API kann man schlicht keine zu 100% schlechte App schreiben.

  13. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: smonkey 11.06.21 - 13:35

    Ich denke das dürfte den meisten hier geläufig sein, das ist das ENF (exposure notification framework). Aber das klärt noch nicht die Frage, wo das "Problem" damit ist. Das man damit keine zu "100% schlechte App" damit schreiben kann ist ja erstmal positiv.

  14. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: schnedan 11.06.21 - 13:39

    das sehen manche Politiker halt anders... ich sach nur "digital first, Bedenken second"

  15. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: Slartie 11.06.21 - 14:27

    WeitWeitWeg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    >
    > In USA habe ich das gerne gemacht weil es einfach und transparent ist. Hier
    > in DE zoegere ich irgendeine App zu installieren. Es scheitert schon an der
    > Frage welche denn?

    Die Corona-Warn-App. Also man kann nun wirklich nicht sagen dass nicht ausreichend kommuniziert wurde, wie die heißt, wie das Icon aussieht, wo sie zu finden ist und so weiter. Als sie eingeführt wurde gab es eine große Medienkampagne. Aber da warst du vermutlich in den USA...

    Der Vorteil einer eigenen App ist, dass die weitere Dienste anbieten kann. Testergebnisse rückmelden, Impf- und Testzertifikate speichern (wird in Deutschland jetzt gerade ausgerollt), Inzidenzen und Neuinfektionen anzeigen usw., die generische mitgelieferte Funktion von Google und Apple ist da halt etwas limitierter und betreibt vor allem die Kontaktverfolgung. Ist natürlich trotzdem ein Gewinn, dass es die gibt für Länder wie die USA, die keine vollwertige App entwickeln wollten oder konnten.

  16. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: WeitWeitWeg 11.06.21 - 15:13

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vorteil einer eigenen App ist, dass die weitere Dienste anbieten kann.
    > Testergebnisse rückmelden, Impf- und Testzertifikate speichern (wird in
    > Deutschland jetzt gerade ausgerollt), Inzidenzen und Neuinfektionen
    > anzeigen usw.,

    Ja, da war ich noch in USA und da ich klassisches Fernsehen schon lange nicht mehr Konsumiere gehen etliche Werbekampagnen an mir vorbei.

    Die Frage ist eher nach dem Bedarf solcher multifunktionaler Apps. In USA gab ich einfach meine email/Tel.Nr. beim Labor an wo ich getestet wurde. Ergebnis bekam ich dann auf diesem Weg. Falls ich irgendwo hin musste, wo ein Nachweis notwendig war (z.B. Flug nach DE), konnte ich einfach diesen Test vorzeigen (elektronisch oder in Papierform).
    Jegliche Meldungen an die Behoerden passierten ueber das Aerzte-Netzwerk auf dem ueblichen Wege (nichts neues).

    Hier in DE wurden vom Staat irrsinnige Vorgaben fuer Unternehmen gemacht. Und jetzt versucht man mit wahnwitzigen Loesungen diese umzusetzen. Die Probleme sind Hausgemacht.

    Das Gesundheitsministerium will sich nicht die Bloesse geben und eingestehen, dass die internen Prozesse komplett veraltet sind und auf diese Situation nicht angepasst werden koennen. Hoffentlich haben sie intern erkannt, dass man etwas veraendern muss.

    Nach meiner Ansicht muss ich meinem Arbeitgeber sagen, dass ich krank bin und mein Arzt kennt die Details. Warum man jetzt ein weiteres Netz schaffen muss mit einer "App" ist mir leider nicht ersichtlich. Es zeigt mir blos, dass alle anderen Netze dafuer versagt haben.

  17. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: Slartie 11.06.21 - 15:24

    WeitWeitWeg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, da war ich noch in USA und da ich klassisches Fernsehen schon lange
    > nicht mehr Konsumiere gehen etliche Werbekampagnen an mir vorbei.

    Es gab auch Plakatwerbung noch und nöcher. Aber natürlich nicht in den USA.

    > In USA
    > gab ich einfach meine email/Tel.Nr. beim Labor an wo ich getestet wurde.
    > Ergebnis bekam ich dann auf diesem Weg.

    In Deutschland bekommt man nen Zettel mit nem QR-Code, den registriert man in der Corona-Warn-App, dann wartet man und es poppt eine Push-Notification hoch, sobald das Ergebnis ausgewertet ist. Und das geht, ohne dass ich der App dafür auch nur ein einziges persönliches Datum nennen muss. Brauche ich darüber hinaus einen schriftlichen Nachweis, kann ich mir den vom Labor an eine Mail-Adresse senden lassen bzw. downloaden, mit Zugangsdaten die auf demselben Zettel wie der QR-Code sind.

    Wären die Rollen umgekehrt, würde jetzt an dieser Stelle herzhaft übers digitale Entwicklungsland Deutschland hergezogen. "Himmel, wie vorsintflutlich! Telefon? Warum nicht gleich ein Fax?! Blah blah."

  18. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: WeitWeitWeg 11.06.21 - 15:38

    Slartie schrieb:
    > In Deutschland bekommt man nen Zettel mit nem QR-Code, den registriert man
    > in der Corona-Warn-App, dann wartet man und es poppt eine Push-Notification
    > hoch, sobald das Ergebnis ausgewertet ist. Und das geht, ohne dass ich der
    > App dafür auch nur ein einziges persönliches Datum nennen muss. Brauche ich
    > darüber hinaus einen schriftlichen Nachweis, kann ich mir den vom Labor an
    > eine Mail-Adresse senden lassen bzw. downloaden, mit Zugangsdaten die auf
    > demselben Zettel wie der QR-Code sind.

    Und die Komplexitaet kennt keine Grenzen :). Warum nicht gleich mir das Ergebnis per email zusenden?
    Uebrigens in meiner Stadt in NRW laufen die Tests genauso wie ich es in USA kennengelernt habe ab: ohne CWA.

  19. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: Slartie 11.06.21 - 15:58

    WeitWeitWeg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Komplexitaet kennt keine Grenzen :).

    Der Mangel an Textverständnis offenbar auch nicht.

    > Warum nicht gleich mir das
    > Ergebnis per email zusenden?

    Ich zitiere mich ungern selbst, aber:

    > Brauche ich
    > darüber hinaus einen schriftlichen Nachweis, kann ich mir
    > den vom Labor an eine Mail-Adresse senden lassen

  20. Re: Ja, wieder clickbite Überschrift.

    Autor: Pecker 11.06.21 - 16:58

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Es wird wirklich nicht genau erläutert, was jetzt da das Problem gewesen
    > ist."
    >
    > sollte man IT Freak wissen oder?

    Darum geht es ja nicht.

    > die API von Google und Apple liefert einer App nur bereits anonymisierte
    > Token... die App oder später die Server haben keine Chance die Daten
    > Personen zu zu ordnen. Mit der API kann man schlicht keine zu 100%
    > schlechte App schreiben.

    Das mag ja ein Problemchen sein, eines von vielen. Es gibt zig Probleme mit der App die weitaus gravierender sind, aber nicht das Hauptproblem schafft es in den Titel, sondern das, was am meisten Klicks bringt. Im Artikel wird ja eben darauf hingewiesen, dass das Hauptproblem eher die User sind. Häufiges Argument, man vertraut der App aus Datenschutztechnischen Gründen nicht. Und genau diesen Kritikpunkt sind schonmal Google und Apple angegangen. Man könnte fast soweit gehen, dass Google und Apple versucht haben, eines der Hauptprobleme zu lösen also exakt das Gegenteil von dem, was in der Überschrift steht!

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