1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ein Jahr Corona-Warn-App: Die große…

Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

    Autor: Slartie 11.06.21 - 09:34

    Weil es gar nicht IHRE Testergebnisse sind. Sondern die ihrer Kinder oder anderer Angehöriger ohne Smartphone oder CWA-App.

    Ich kenne mehrere Personen inkl. mir selbst, bei denen genau diese Konstellation vorlag: Kinder wurden ausgelöst durch einen Coronafall in Kindergarten oder Schule getestet, man bekam den Wisch mit dem QR-Code und damit man direkt benachrichtigt wird wenn das Ergebnis da ist scannte man den ein - natürlich häufig in die eigene (Eltern-)App, denn die Kinder haben oft noch gar kein Smartphone. Wenn jetzt ein Ergebnis zurückkommt, will man das selbstverständlich, sofern man ein intaktes Hirn hat, NICHT teilen, egal wie das Ergebnis ausfällt, denn selbst bei positivem Ergebnis wäre es kontraproduktiv, die eigenen Positionsidentifier zu teilen, die z.B. bei mir den großen Teil des Tages überhaupt nichts mit dem Aufenthaltsort meines Kindes zu tun haben, und in dem Teil, in dem sie weitgehend identisch sind, sind wir meist zuhause gewesen. Wäre also eine super Quelle für Fehlalarme, ergo teilte ich natürlich nicht. Und da ich die "Datenspende-Funktion" aktiv habe, ging mein Fall somit wohl in die Statistik ein als "Teilungsverweigerer".



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.21 09:38 durch Slartie.

  2. Re: Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

    Autor: elcaron 11.06.21 - 09:41

    Ich halte es für absolut sinnvoll, positive Testergebnisse des eigenen Kindes zu teilen. Wenn das Kind infiziert ist, dann holt man sich das mit großer wahrscheinlich auch und ist ansteckend, bevor Symptome auftreten. Nur so kann man sinnvoll Infektionsketten durchbrechen und wir hätten deutlich weniger Probleme, wenn das alle kapieren würden (anstatt bei positivem Test schnell nochmal Einkaufen zu gehen, weil man ja dann in Quarantäne ist).

  3. Re: Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

    Autor: Slartie 11.06.21 - 09:45

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich halte es für absolut sinnvoll, positive Testergebnisse des eigenen
    > Kindes zu teilen. Wenn das Kind infiziert ist, dann holt man sich das mit
    > großer wahrscheinlich auch und ist ansteckend, bevor Symptome auftreten.
    > Nur so kann man sinnvoll Infektionsketten durchbrechen und wir hätten
    > deutlich weniger Probleme, wenn das alle kapieren würden (anstatt bei
    > positivem Test schnell nochmal Einkaufen zu gehen, weil man ja dann in
    > Quarantäne ist).

    Das ist in vielen Fällen kompletter Quatsch.

    Wenn das Kind aufgrund eines Falls in Kita/Schule PCR-getestet wird, dann ist meist gerade etwa die einfache Inkubationszeit vergangen, die nötig wäre, damit das Kind überhaupt infektiös wird. Damit ich als Elternteil nun aber infektiös werde, muss mindestens noch eine weitere Inkubationszeit vergehen. Es nutzt also gar nichts, wenn meine Positionsdaten bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Kind infektiös wird, geteilt werden, denn ich kann überhaupt nicht infektiös sein bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich die Daten freigebe. Ich muss stattdessen warten, sehen ob ich auch infiziert werde (also idealerweise noch nen PCR-Test nach ein paar Tagen machen), und DANN meine dann aktuellen Daten teilen (die hoffentlich nicht mehr viele Kontakte enthalten können, denn wenn das Kind positiv ist, sollte man als Eltern eigentlich schon freiwillig Kontakte einschränken, wenn nicht sowieso gleich der ganze Haushalt in Quarantäne geschickt wird), dann haben die auch irgendeinen Nutzen und sorgen nicht für tonnenweise Fehlalarme.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.21 09:47 durch Slartie.

  4. Re: Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

    Autor: smonkey 11.06.21 - 09:46

    Wenn mein Kind positiv getestet wurde, ich selbst aber negativ und es bei den Kontakten keine Überschneidungen gab, gibt es keinen Grund das Ergebnis meines Kindes mit meinen Kontakt zu teilen. Es wäre eine false-positive Meldung.

    Ich kann mir aber noch einen weiteren Grund vorstellen: Menschen die die CWA nur zum Abrufen der Testergebnisse nutzen und gar nicht zum Tracken.

  5. Re: Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

    Autor: x2k 11.06.21 - 10:09

    Oder leute die die app bis heute nicht installieren , ohne app kann. Man auch nichts teilen.

  6. Re: Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

    Autor: ds4real 12.06.21 - 00:34

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder leute die die app bis heute nicht installieren , ohne app kann. Man
    > auch nichts teilen.

    Danke! Genau meine Meinung. Und unsere Tochter hat ein Smartphone, das aber überwiegende Zuhause liegt, da die Schule keine 250m entfernt ist. Außerdem will ich sie nicht ans Getracktwerden gewöhnen. Ganz gleich wer trackt, es sollte ausschließlich die Wahl des Getrackten sein - nicht die von Unternehmen oder des Staates. Und Testergebnisse kann man auch außerhalb kommunizieren.

  7. Re: Warum Menschen WIRKLICH ihre Testergebnisse nicht teilen

    Autor: KringeWorld 12.06.21 - 01:30

    wozu habt ihr euch welche app installiert, was habt ihr euch davon versprochen, stichhaltigkeit oder gar transparanz, vom bund ... oder anderes unmögliches?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.21 01:30 durch KringeWorld.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fachkraft Test / Support fu?r ERP-Personal (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Naturwissenschaftler als Softwareentwickler (m/w/d)
    andagon people GmbH, Hamburg
  3. PHP-Developer (w/m/d)
    Personalwerk Holding GmbH, Karben
  4. Software Engineer (gn*) für MES Automation / Smart Manufacturing
    Siltronic AG, Burghausen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 42,99€
  2. 22,49€
  3. ab 59,99€ inkl. Vobesteller-Bonus


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Globale Erwärmung XXL: Wenn die Erde unbewohnbar wird
Globale Erwärmung XXL
Wenn die Erde unbewohnbar wird

In spätestens fünf Milliarden Jahren wird unsere Sonne zu einem roten Riesen, der die Erde überhitzen oder sogar verschlucken wird. Wohin könnte eine menschliche Zivilisation dann ausweichen?
Von Miroslav Stimac

  1. SpaceX Japanische Astronomen kritisieren Starlink-Satelliten
  2. Astronomie Video zeigt Einsturz von Arecibo
  3. Astronomie Arecibo wird abgerissen

Unwetter: Wie viel Hochwasser verträgt ein Elektroauto?
Unwetter
Wie viel Hochwasser verträgt ein Elektroauto?

Deutsche Hersteller machen sehr unterschiedliche Angaben über die Wassertauglichkeit von Elektroautos. Und können Teslas wirklich schwimmen?
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektroauto Elektro-Sattelschlepper Nikola Tre schafft Steigungen
  2. Elektro-Geländewagen Rivian schafft 45-Grad-Steigung in der Wüste
  3. Anderthalb Jahre Verspätung Regierung freut sich über das millionste Elektroauto

VW ID.4 im Test: Schön brav
VW ID.4 im Test
Schön brav

Eine Rakete ist der ID.4 nicht. Dafür bietet das neue E-Auto von VW viel Platz, hält Spur und Geschwindigkeit - und einmal geht es sogar sportlich in die Kurve.
Ein Test von Werner Pluta

  1. Höhere Ladeleistung Volkswagen macht den ID.3 teurer
  2. ID.X VW baut elektrischen Golf-GTI-Nachfolger - als Konzept
  3. Elektroauto VWs Performance-Modell ID.4 GTX ist bestellbar