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"Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

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  1. "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: dabbes 19.01.18 - 12:09

    Zurecht! Apple soll jetzt mal nicht so tun, als wäre das nicht der verdienst von Trump gewesen.

  2. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Peter Glaser 19.01.18 - 12:19

    Jeder Geschäftsmann würde diesen Fehler Trumps ausnutzen, ohne ihm jedoch bei seiner Politik zuzustimmen.

    --
    Nur echt mit HHvA

  3. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: dabbes 19.01.18 - 12:44

    Muss ja auch keiner zustimmen, man muss aber auch nicht so tun, als hätte es nichts damit zu tun.

  4. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Ganta 19.01.18 - 13:07

    Naja. Die Leute sind halt richtig angepisst. Vor allem die Medien und seine Gegner. 1 Jahr lang wurde gekramt, gesucht, jedes Wort im Munde rumgedreht...immer gesagt die Welt geht unter. Und nach einem Jahr immer noch alles ok und man hat nichts gefunden was auch nur irgendetwas Beweisen würde und ihn aus dem White House drängen könnte. Die Wirtschaft läuft, Außenpolitisch fährt er einen unberechenbaren Kurs, warum auch hier die Gegner nicht wissen woran sie sind (was in meinen Augen nicht mal verkehrt ist) usw.
    Ich für meinen Teil bin gespannt wie es weitergeht xD

  5. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Sicaine 19.01.18 - 13:11

    Seine Wirtschaftsentscheidungen sind halt scheise. Jeder kann auf Staatsreserven JETZT einen Boom erzeugen.

    Was man will ist stabiles und stetiges Wirtschaftwachstum und das ist strategisch was er nicht macht.

  6. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Axido 19.01.18 - 14:01

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja. Die Leute sind halt richtig angepisst. Vor allem die Medien und seine
    > Gegner. 1 Jahr lang wurde gekramt, gesucht, jedes Wort im Munde
    > rumgedreht...immer gesagt die Welt geht unter. Und nach einem Jahr immer
    > noch alles ok und man hat nichts gefunden was auch nur irgendetwas Beweisen
    > würde und ihn aus dem White House drängen könnte. Die Wirtschaft läuft,
    > Außenpolitisch fährt er einen unberechenbaren Kurs, warum auch hier die
    > Gegner nicht wissen woran sie sind (was in meinen Augen nicht mal verkehrt
    > ist) usw.
    > Ich für meinen Teil bin gespannt wie es weitergeht xD

    Klar, Präsident 1 kauft sich den Wohlstand seiner Bevölkerung und Präsident 2 muss die Schulden abbezahlen.

    Und was ist bitte daran gut, wenn jemand unberechenbare Politik macht? Der Mann hat von jetzt auf gleich einen Konflikt um Jerusalem angefacht, weil es ihn einen feuchten zu interessieren scheint, dass diese Stadt einer Menge von Leuten heilig ist. Hat sicher vielen Leuten geholfen, was?

  7. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: der_wahre_hannes 19.01.18 - 14:09

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außenpolitisch fährt er einen unberechenbaren Kurs, warum auch hier die
    > Gegner nicht wissen woran sie sind (was in meinen Augen nicht mal verkehrt
    > ist) usw.

    Du findest es also gut, wenn du nicht weißt, was man außenpolitisch vom mächtigsten Land der Welt erwarten darf? Nun denn...

  8. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: HaMa1 19.01.18 - 14:10

    Mich würde umgekehrt interessieren wie groß der Imageschaden ist den Trump für die Marke USA generiert hat. Also in Millarden $.

  9. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: felix.schwarz 19.01.18 - 15:20

    dabbes schrieb:
    > Zurecht! Apple soll jetzt mal nicht so tun, als wäre das nicht der
    > verdienst von Trump gewesen.

    Ja und nein. Apple und andere haben sich ja schon seit Jahren genau auf dieses Szenario vorbereitet: Gewinne bleiben im Ausland bis sich irgendwann die Chance ergibt, irgendeine Sonderregelung o.ä. mitzunehmen. In diesem Sinne gab es auch viel Druck auf die Abgeordneten.

    Und wie man sieht, hat das auch funktioniert. Allerdings weniger wegen Trump, sondern wegen den republikanischen Abgeordneten, die ihren Großspendern verpflichtet waren. So hat selbst Murkowski (R-Alaska) noch dem Druck beim "Obamacare repeal" standgehalten, hat dann aber bei der Steuerreform zugestimmt, obwohl dort eine Passage enthalten war, die das "Obamacare"-System schwer in Mitleidenschaft ziehen dürfte (individual mandate).

    Trumps Leistung war es, die vollständig auf "tax cuts" fokussierten Republikaner nicht zu sehr mit seinen Tweets zu stören. Übrigens: Der Kandidat Trump betonte damals, wie gut er Steuer-Schlupflöcher schließen werde und dass ihn die Reform viel Geld kosten würde. Nach allem, was man derzeit weiß, wird er mit den Änderungen Millionen sparen.

  10. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: sofries 19.01.18 - 18:37

    Das Problem an dieser Politik ist nicht dass sie ihre Wirkung nicht verfehlt, sondern dass sie nicht im Sinne derjenigen ist die Trump gewählt haben.
    Die großen Techkonzerne zum Beispiel sind gegen alle versprechen die Trump deinen wählern gemach hat : Stärkung der heimischen Wirtschaft, Isolation, weniger Ausländer die Jobs wegnehmen, merkst Fertigung im Inland.
    Und während Trump den unwissenden Arbeitern in den Käffern im Lande weiß gemacht hat, dass er es den großen Unternehmen zeigt, hat er ihnen Milliarde Geschenke gemacht.

    Apple darf jetzt die Einnahmen die man über Jahre im Ausland parken musste statt für 35% nun für 8-15% wieder ins Land bringen.
    Noch besser wird es, da sie diesen Aufwand in der Bilanz verbuchen können und somit ihren Gewinn klein rechnen. Das wird in den nächsten Jahren dafür sorgen dass die Steuerlast von Apple massiv sinkt. gleiches gilt für andere Unternehmen von Microsoft bis Coca Cola die ebenfalls Milliarden im Ausland horten und sich mit diesen durch eine einmalige Steuerzahlung langfristige Ersparnisse garantieren.
    Diese steuergeschenke werden damit erkauft dass die Steuerlast für den Durchschnittsbürger in den nächsten Jahren deutlich steigen wird. Und ungeachtet der Apple Propaganda und des "manufacturing Fonds" werden die wenigsten Arbeiter einen langfristigen Job als Mitarbeiter oder Zulieferer einer Apple Server Farm bekommen. Und auch der neue teure Campus der entstehen soll richtet sich eher nicht an Trump supporter sondern an hochqualifizierte, zum großen Teil ausländische Fachkräfte.

    Man kann diesen Leuten nicht böse sein. Niemand erklärt Ihnen was ihnen tatsächlich blüht, stattdessen dürfen Sie klatschen während sie ausgeraubt werden.

  11. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Teebecher 20.01.18 - 03:50

    Axido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und was ist bitte daran gut, wenn jemand unberechenbare Politik macht? Der
    > Mann hat von jetzt auf gleich einen Konflikt um Jerusalem angefacht, weil
    > es ihn einen feuchten zu interessieren scheint, dass diese Stadt einer
    > Menge von Leuten heilig ist. Hat sicher vielen Leuten geholfen, was?
    Was sagt uns das?
    Ein Mann ist zurechnungsfähig, eine Menge von Leuten sind ein Fall für die Klapse.
    Und nun?

  12. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: FreierLukas 21.01.18 - 01:34

    Ja, Apple hat sicher ordentlich an Verlusten einkassiert. keiner kauft mehr Apple wegen Trump und die deutschen Autobauer sind so beliebt wie nie. /s

    #Achtung Liberalpopulismus

    Ich wünschte ich könnte dir moderne Technik auflisten die bei uns besser läuft als in den Staaten aber wir haben keine. Unsere Politik verteilt um. Und zwar von denen die was schaffen zu denen die nichts hinbekommen und lieber nachmittags Bier trinken und im Garten sitzen statt Unternehmen zu gründen.

    Angela Merkel steht für "Deutschland geht es gut und das soll so bleiben". Sehr gut oder hervorragend stehen nicht zur Debatte. In Deutschland gibt es keine Motivation nach mehr zu streben weil dir sowieso alles weggenommen wird.

    8/10 Leuten die ich befrage denken Leute mit mehr Gehalt brauchen einen höheren Steuersatz um mehr Steuern zu zahlen. Die wissen nicht dass 30% von viel, mehr sind, als 30% von wenig.

    Leute die in Deutschland mehr wollen und Überstunden buckeln werden komplett abgestraft. Am besten gleich die Hälfte wegnehmen. Das ist ja eh mehr als du zum Leben brauchst. Es ist einfach nur traurig und ich beglückwünsche jeden der da richtig motiviert arbeiten kann.

  13. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: FreierLukas 21.01.18 - 01:46

    @sofries du bist auch einer der geblendeten der dem ZDF vertraut und nicht selbst in die Wahllisten schaut. Trump wurde von den gebildeten Akedemikern gewählt und nicht von irgendwelchen Arbeitern. Die Arbeiter oder wie er sagte "Die Vergessenen" waren eine kleine Randgruppe um die kippelden Staaten zu überzeugen. Trump wurde von allen gewählt die die Klappe halten und diese stillen Wähler die keine roten Kappen tragen, sind viel viel zahlreicher als die großen Medienunternehmen zugeben wollen.

    Schau dir mal [edition.cnn.com] Kalifornien an. Jeder dritte in Kalifornien ist ein Trump-Wähler ohne dass er dort Wahlkampf gemacht hat. Das sind keine blöden Hinterwälter. Los Angeles 62% - 32%. Ja Hillary hatte die große Mehrheit aber 32% sind nicht nichts und die werden ständig unter den Teppich gekehrt.

    Dieser Mythos vom dummen Trump-Wähler hält sich hartnäckig weil es so überall in unseren Medien erzählt wird und meiner Meinung nach ist das absolut falsch. Trump wird nicht nur wiedergewählt, der wird dafür sorgen dass seine Nachfolgering Ivanka heißt. Ich hab manchmal das Gefühl unsere Politik denkt sie warten einfach 3 Jahre und dann ist er weg. Nope!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.18 01:58 durch FreierLukas.

  14. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Mingfu 21.01.18 - 01:53

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angela Merkel steht für "Deutschland geht es gut und das soll so bleiben".
    > Sehr gut oder hervorragend stehen nicht zur Debatte.

    Da habe ich eine ganz traurige Nachricht für dich: Das kann auch gar nicht zur Debatte stehen. Zum einen geht es Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut und hervorragend, zum anderen kann das so nicht bleiben. Denn das gesamte Wirtschaftssystem dieses Planeten basiert momentan darauf, dass eine ziemlich kleine Minderheit von Menschen in den westlichen Industriestaaten die überwältigende Mehrheit der Ressourcen dieses Planeten für sich beansprucht. Hier stehen enorme Einschnitte bevor, denn erstens ist diese Verteilung unfair und lässt sich kaum noch lange rechtfertigen, zweitens sind die Ressourcen dieses Planeten völlig überbeansprucht und drittens steigt auch noch die Bevölkerungszahl (übrigens nicht nur wegen der teils noch hohen Geburtenrate, die allerdings nahezu überall sinkt, sondern auch, weil die Lebenserwartung flächendeckend steigt und somit vorübergehend die Sterbezahlen zurückgehen).

    > 8/10 Leuten die ich befrage denken Leute mit mehr Gehalt brauchen einen
    > höheren Steuersatz um mehr Steuern zu zahlen. Die wissen nicht dass 30% von
    > viel, mehr sind, als 30% von wenig.

    Aber bei 30 Prozent Abzügen von einer Million Euro kann ich trotzdem noch gut leben, bei 30 Prozent Abzügen von 1000 Euro habe ich ein Problem. Zum anderen ist das nur die Einkommenseite. Dazu kommt aber auch eine Verbrauchsgüterbesteuerung in Form der Mehrwertsteuer, die diejenigen besonders trifft, die praktisch ihr gesamtes Einkommen für ihren Lebensunterhalt aufwenden müssen. Denn die bezahlen die Mehrwertsteuersätze praktisch auf ihr gesamtes verfügbares Einkommen, während größere Einkommen, die nur einen Bruchteil für die Bestreitung ihrer Ausgaben benötigen, dann auch nur auf diesen Bruchteil Mehrwertsteuer zahlen müssen.

    > Leute die in Deutschland mehr wollen und Überstunden buckeln werden
    > komplett abgestraft. Am besten gleich die Hälfte wegnehmen. Das ist ja eh
    > mehr als du zum Leben brauchst. Es ist einfach nur traurig und ich
    > beglückwünsche jeden der da richtig motiviert arbeiten kann.

    Überstunden buckeln ist auch nicht der Sinn der Sache. Insbesondere wenn man bedenkt, dass zum Teil auch in Deutschland, aber insbesondere in Europa und noch viel stärker weltweit ein riesiges Arbeitskräftepotenzial brach liegt, stellt sich die Frage, warum hier bis zum Umfallen gearbeitet werden soll, auch weil diese Belastung üblicherweise zu schlechteren Ergebnissen führt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.18 01:55 durch Mingfu.

  15. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Mingfu 21.01.18 - 02:17

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trump wurde von den gebildeten Akedemikern gewählt und nicht von
    > irgendwelchen Arbeitern.

    Das lässt sich so nicht bestätigen. Die entsprechenden Wahlumfragen zeigen im Abschnitt "Education" deutlich ein Bildungsgefälle: Ein höherer Bildungsgrad geht dort mit einer stärkeren Zustimmung zu Clinton und einer geringeren zu Trump einher.

    Weiß, männlich, geringes Bildungsniveau - das ist das Milieu mit den höchsten Zustimmungswerten für Trump.

    > Schau dir mal edition.cnn.com#president Kalifornien an. Jeder dritte in
    > Kalifornien ist ein Trump-Wähler ohne dass er dort Wahlkampf gemacht hat.

    Da sollte man aber den historischen Vergleich beachten: Obama hatte bei seinen Wahlen 2008 und 2012 in Kalifornien jeweils nur um die 60 Prozent geholt, während rund 37 Prozent jeweils den republikanischen Kandidaten wählten. Da ist also bei der Wahl 2016 - entgegen dem Bundestrend - sogar nochmals eine deutliche Verschiebung hin zu dem Demokraten erfolgt. Kalifornien besteht eben auch nicht nur aus den Westküstengroßstädten, sondern hat durchaus auch erhebliche ländlich geprägte Regionen mit typischerweise republikanischer Wählerschaft, die aber traditionell in der Minderheit bleibt (weshalb dort kaum große Wahlkampfauftritte erfolgen).

    > Das sind keine blöden Hinterwälter. Los Angeles 62% - 32%.

    Bei mir steht bei Los Angeles 72 % zu 23 %...

  16. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Garrona 21.01.18 - 02:18

    Axido schrieb:

    > Und was ist bitte daran gut, wenn jemand unberechenbare Politik macht? Der
    > Mann hat von jetzt auf gleich einen Konflikt um Jerusalem angefacht, weil
    > es ihn einen feuchten zu interessieren scheint, dass diese Stadt einer
    > Menge von Leuten heilig ist. Hat sicher vielen Leuten geholfen, was?


    Naja Trump hat eine Entscheidung durchgesetzt die er versprochen hat die aber auch Clinton/Bush/Obama vorher versprochen haben.
    Und er ist halt nicht so wahnsinnig, dass er meint, wenn ich einfach immer so weiter mache wie bisher wird sich alles zum Guten wenden. Vielleicht muss man den Druck auf beiden Seiten erhöhen, damit endlich beide Seiten die Extreme sehen und versuchen diese zu verhinden.
    Die Appeasement Politik der 20 Jahre hat doch nur die Extremisten auf der Palästina Seite vergrößert und somit die Differenzen immer deutlicher vergrößert.

  17. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Mingfu 21.01.18 - 02:39

    Garrona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht muss man den Druck auf beiden Seiten erhöhen, damit endlich beide
    > Seiten die Extreme sehen und versuchen diese zu verhinden.

    Inwieweit wird da jetzt der Druck auf beide Seiten erhöht, wenn man einseitig Zugeständnisse an die israelische Regierung macht?

    > Die Appeasement Politik der 20 Jahre hat doch nur die Extremisten auf der Palästina
    > Seite vergrößert und somit die Differenzen immer deutlicher vergrößert.

    Ich würde die Politik der israelischen Regierung in den letzten 20 Jahren definitiv nicht als Appeasement bezeichnen. Zweifelsohne hat die palästinensische Seite die Eskalation gesucht, aber letztlich lässt auch die israelische Regierung jedes nötige Fingerspitzengefühl vermissen und befeuert diese Eskalationsspirale ihrerseits.

    Und genau deshalb ist Trumps Botschaftsverlagerung zum jetzigen Zeitpunkt das völlig falsche Signal. Die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt kann erst in einem Rahmen erfolgen, der eine Lösung für die gesamte Region findet.

  18. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: FreierLukas 21.01.18 - 02:48

    Mingfu Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum einen geht es Deutschland im internationalen
    > Vergleich sehr gut und hervorragend,

    Das ist komplett falsch [de.statista.com] Unser pro Kopf Vermögen gehört zu den niedrigsten in der Welt. Bei uns wird man erzogen sich sein Leben lang zu verschulden. Kaum ist das Haus gebaut ist es nur zwei Drittel wert. Eine schnellere Geldvernichtung als das durchschnittliche Eigenheim oder der eigene Neuwagen gibt es nicht.

    > Denn das gesamte Wirtschaftssystem dieses Planeten basiert momentan darauf,
    > dass eine ziemlich kleine Minderheit von Menschen in den westlichen
    > Industriestaaten die überwältigende Mehrheit der Ressourcen dieses Planeten
    > für sich beansprucht.

    Die größte Ressource der Zukunft ist die Sonne und von der haben die reichen westlichen Länder mit am wenigsten. Darüber braucht du dir keine Sorgen machen.

    > Aber bei 30 Prozent Abzügen von einer Million Euro kann ich trotzdem noch
    > gut leben, bei 30 Prozent Abzügen von 1000 Euro habe ich ein Problem.

    Dem stimme ich zu aber warum gleich so extrem? Es geht hier um den Ingenieur der 5000¤ verdient und um den Handwerker bei dem es vielleicht nur 2000¤ sind. Der alleistehende Ingenieur darf die Hälfte seines Gehalts abgeben. Wo ist das denn bitte fair? Wer da gut gelaunt zur Arbeit geht muss auf Drogen sein. Ich will nicht dafür bestraft werden es im Leben zu was bringen zu wollen. Das wird man aber. Sobald man mehr vom Leben will kommt sonen Umverteiler und nimmt einem alles weg. Er redet zwar wie du von irgendwelche millionären, die bleiben aber sowieso Millionäre und die denen man es wegnimmt sind eben solche ehrlich arbeitenden Spezialisten die studiert haben um sich keine Sorgen um Geld machen zu müssen und eine Arbeit zu haben die Spaß macht. Tja, Pustekuchen.

    > Denn die bezahlen die Mehrwertsteuersätze
    > praktisch auf ihr gesamtes verfügbares Einkommen, während größere
    > Einkommen, die nur einen Bruchteil für die Bestreitung ihrer Ausgaben
    > benötigen, dann auch nur auf diesen Bruchteil Mehrwertsteuer zahlen
    > müssen.

    Jeder bezahlt die Mehrwertsteuer gleich. Der Unterschied ist nur der eine fährt nen Golf und der andere nen Mercedes. Einen wirklichen Unterschied macht das nur auf dem Papier. Da braucht man nichts umzuverteilen.

    > Überstunden buckeln ist auch nicht der Sinn der Sache. Insbesondere wenn
    > man bedenkt, dass zum Teil auch in Deutschland, aber insbesondere in Europa
    > und noch viel stärker weltweit ein riesiges Arbeitskräftepotenzial brach
    > liegt, stellt sich die Frage, warum hier bis zum Umfallen gearbeitet werden
    > soll

    Wer von Überstunden umfällt soll keine Überstunden machen. Es gibt Leute die tatsächlich gerne arbeiten und das sogar viel lieber tun als Fernzusehen. Genau diese Leute leiden am meisten an den ganzen Steuern. Die Mehrarbeit wird nämlich schamlos abgezockt.

    Dass Überstunden mit dem Verlust an Arbeitsplätzen einher geht ist auch Unsinn, Wenn ich Überstunden mache dann bedeutet das ich nehme mir einfach mehr Zeit ein Problem zu lösen. Nehmen wir an du bist Stuhl-Designer und hast die Aufgabe einen Stuhl im Monat zu designen. Wie gut sich der Stuhl verkauft hat einen Einfluss auf dein Einkommen. Nimmst du Überstunden um ein besseres Produkt zu entwickeln dann sorgt das für mehr Verkäufe und letzendlich Mehr Geld in der Firma wodurch sie mehr Leute einstellen kann. Natürlich hast auch du mehr Geld in der Tasche. Win-Win-Win wenn da nicht diese bekloppte Steuer wäre die schön überproportional zum Gehalt ansteigt.

    Meine Lösung: Steuerfreibetrag anheben so dass jeder ein geldsorgenfreies Leben führen kann. Fester Steuersatz auf Einkommen. Negativzins auf Geldvermögen über dem durchschnittlichen Preis einer Immobilie so dass jeder sich ein Häusle ansparen kann aber wer unnötig viel Geld hortet und damit der Wirtschaft schadet wird bestraft. Das Geld muss im Umlauf sein.

    Wenn ein Millionär nen Luxusauto für 3 Millionen kauft dann fließt sein Geld automatisch in die Mittelschicht. Das ignorieren auch alle Umverteiler. Die denken ein Bill Gates hat Milliarden auf der Bank. Dabei stecken die Milliarden in Microsoft und allen seinen Angestellten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.18 02:56 durch FreierLukas.

  19. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: ArcherV 21.01.18 - 09:12

    FreierLukas schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Millionär nen Luxusauto für 3 Millionen kauft dann fließt sein
    > Geld automatisch in die Mittelschicht.

    Eigentlich gibt es gar keine Mittelschicht.
    Das was ihr Mittelschicht nennt ist nur der nette Name für das, was damals die Sklaverei und der Frondienst im Mittelalter war.

    Ich persönlich habe da keinen Bock da drauf. Wieso sollte ich mein ganzes Leben opfern, nur damit man weiter im Hamsterrad strampeln darf? Nur an dann später an Altersarmut zu leiden ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.18 09:13 durch ArcherV.

  20. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf sich warten"

    Autor: Mingfu 21.01.18 - 11:59

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist komplett falsch de.statista.com Unser pro Kopf Vermögen gehört zu
    > den niedrigsten in der Welt.

    Statistiken auswerten will gelernt sein! Wenn man nur eine Auswahl von Ländern hat, ist es Unfug zu schlussfolgern, dass man weltweit am niedrigsten dasteht. Man steht vielleicht bezüglich dieser Auswahl im Schlussfeld. Tatsächlich gehört Deutschland weltweit eher noch zur Spitzengruppe. Wobei man ehrlicherweise hinzufügen muss, dass diese Statistiken erhebliche Mängel haben: Sie basieren zum Großteil auf Schätzungen, weshalb die Abweichungen zwischen derartigen Statistiken teils erheblich sind, zum anderen spielen auch andere Faktoren eine erhebliche Rolle, beispielsweise wie das Rentensystem im jeweiligen Land organisiert ist. Wenn es nämlich stark auf private Absicherung setzt, dann haben die Leute natürlich nominal hohe Geldvermögen.

    > Die größte Ressource der Zukunft ist die Sonne und von der haben die
    > reichen westlichen Länder mit am wenigsten. Darüber braucht du dir keine
    > Sorgen machen.

    Falls ich hier mit einer Primel kommuniziere, mag das ein Argument sein. Ansonsten ist das doch arg lächerlich. Denn für viele der vom Menschen angestreben Zwecke ist die Sonne in ihrer direkten Form kaum nutzbar, sondern es erfordert wiederum erheblichen Ressourceneinsatz, um sie dafür nutzbar zu machen. Falls du also beabsichtigen solltest, in Zukunft nicht von Sonne und vielleicht noch Luft allein zu leben, solltest du deine Argumentation nochmals überdenken!

    > Er redet zwar wie du von irgendwelche millionären, die bleiben aber sowieso
    > Millionäre und die denen man es wegnimmt sind eben solche ehrlich arbeitenden
    > Spezialisten die studiert haben um sich keine Sorgen um Geld machen zu müssen
    > und eine Arbeit zu haben die Spaß macht. Tja, Pustekuchen.

    "Wegnehmen" ist das völlig falsche Wort! Es wird niemandem etwas "weggenommen". Sondern es geht darum, wer zu welchem Teil zur Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben beitragen kann. Der Staat ist nämlich nicht irgendein Kleptomane, sondern es ist das Umfeld, in dem wir leben. Und da kann man sich nun heraussuchen, ob man in einem heruntergekommenen und dysfunktionalen Umfeld leben will oder in einer lebenswerten Umgebung. Wenn zweiteres der Fall ist, dann muss die im Kapitalismus eben ganz banal finanziert werden. Es sollte deshalb jeder stolz darauf sein, wenn er dazu etwas beitragen kann!

    > Jeder bezahlt die Mehrwertsteuer gleich. Der Unterschied ist nur der eine
    > fährt nen Golf und der andere nen Mercedes. Einen wirklichen Unterschied
    > macht das nur auf dem Papier.

    Das stimmt nur bis zu einem gewissen Grad. Nämlich nur in dem Rahmen, in dem der Besserverdiener sein gesamtes Einkommen in Luxusgüter umsetzen würde. Das geschieht aber üblicherweise nicht, sondern ein großer Teil wird angelegt. Dort braucht er aber nur auf die Erträge Steuern zahlen (und das auch noch zu verminderten Sätzen), nicht jedoch auf das Kapital selbst. Wenn also von dem Geld keine Konsumgüter gekauft werden, ist der effektive Mehrwertsteuersatz für ihn niedriger.

    > Dass Überstunden mit dem Verlust an Arbeitsplätzen einher geht ist auch
    > Unsinn, Wenn ich Überstunden mache dann bedeutet das ich nehme mir einfach
    > mehr Zeit ein Problem zu lösen. Nehmen wir an du bist Stuhl-Designer und
    > hast die Aufgabe einen Stuhl im Monat zu designen. Wie gut sich der Stuhl
    > verkauft hat einen Einfluss auf dein Einkommen. Nimmst du Überstunden um
    > ein besseres Produkt zu entwickeln dann sorgt das für mehr Verkäufe und
    > letzendlich Mehr Geld in der Firma wodurch sie mehr Leute einstellen kann.

    Die Sache hat zwei Haken: Erstens ist es in der Wirtschaft üblicherweise so, dass wenn irgendein Unternehmen mehr verkauft, ein anderes weniger verkauft, demzufolge Leute entlassen muss und dort dann die Arbeitslosigkeit steigt. Selbst wenn man annimmt, dass irgendein wundersames unbegrenztes Wirtschaftswachstum stattfinden würde, bei dem alle mehr Stühle wollen, so hat man dann zweitens irgendwann ein Ressourcenproblem. Denn selbst der nachwachsende Rohstoff Holz hat eine Nachhaltigkeitsgrenze über die hinaus dann Raubbau an der Natur betrieben werden muss (bei vielen anderen Rohstoffen läge es ohnehin auf der Hand, dass nur begrenzt viel zur Verfügung steht).

    > Meine Lösung: Steuerfreibetrag anheben so dass jeder ein geldsorgenfreies
    > Leben führen kann. Fester Steuersatz auf Einkommen. Negativzins auf
    > Geldvermögen über dem durchschnittlichen Preis einer Immobilie so dass
    > jeder sich ein Häusle ansparen kann aber wer unnötig viel Geld hortet und
    > damit der Wirtschaft schadet wird bestraft. Das Geld muss im Umlauf sein.

    Dann versuche einmal unter dem Kopfkissen oder bei Geldverbringung ins Ausland Negativzinsen durchzusetzen...

    Ganz davon abgesehen zielt dieses Konzept offenbar auf geringere Steuern ab (sonst würde es sich für dich auch nicht lohnen). Nur ist es so, dass der deutsche Staat ohnehin schon unterfinanziert ist und elementare Aufgaben wie den Erhalt der Infrastruktur oder die Investitionen in Bildung nur noch unzureichend leistet. Man muss also ehrlicherweise darüber diskutieren, wie der Staat besser an der gesellschaftlichen Wertschöpfung partizipieren kann und nicht, wie er das noch weiter vernachlässigen soll.

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      Mit dem Vivobook S13 verkauft Asus ein 13-Zoll-Ultrabook für deutlich unter 1.000 Euro, das dennoch gut ausgestattet ist: Neben kompakten Maßen und sehr schmalem Rahmen gibt es sinnvolle Anschlüsse, einen Quadcore-Chip und optional sogar eine dedizierte Geforce-Grafikeinheit.


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