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Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

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  1. Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: Harioki 12.04.21 - 13:58

    auf eine Einlasskarte. Die Investitionen in den Aufbau und die dauerhafte Pflege einer sicheren IT-Infrastruktur, die für die biometrische Datenerfassung notwendig ist, verbunden mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass die Daten dieser Systeme irgendwann doch mal zufällig entwendet werden, nur um kurzfristig einen minimalen Komfortgewinn beim Einlass zu erhalten; rechnen sich nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.21 13:59 durch Harioki.

  2. Re: Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: xSureface 12.04.21 - 14:07

    Das System muss ja nichtmal an einem Öffentlichen Netzzugang sein. es kann doch direkt ein eigener Server laufen, der Lokal und ohne Fernzugriff die Daten vorhält. Somit gäbe es auch keine "Sicherheitslücke" die über das Netz ausgenutzt werden könnte. Dafür bräuchte man dann schon lokalen zugriff. Und Leute einfahc so reinlassen und nur Stichprobenartig zu kontrollieren, bringt dem Zoo kein Geld. Damit lockt man nur Schwarzschauer an. Im Park kontrollieren würde das Problem dann noch verschlimmern. Das kostet dann nochmals Zusätzlich.
    Aber Gesichtserkennung find ich persönlich auch nicht gut. Extra Zugangspunkt mit RFID Reader und Drehkreuz sollte doch reichen. Spart auch ne menge Geld.

  3. Re: Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: Harioki 12.04.21 - 14:11

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das System muss ja nichtmal an einem Öffentlichen Netzzugang sein. es kann
    > doch direkt ein eigener Server laufen, der Lokal und ohne Fernzugriff die
    > Daten vorhält. Somit gäbe es auch keine "Sicherheitslücke" die über das
    > Netz ausgenutzt werden könnte. Dafür bräuchte man dann schon lokalen
    > zugriff. Und Leute einfahc so reinlassen und nur Stichprobenartig zu
    > kontrollieren, bringt dem Zoo kein Geld. Damit lockt man nur Schwarzschauer
    > an. Im Park kontrollieren würde das Problem dann noch verschlimmern. Das
    > kostet dann nochmals Zusätzlich.
    > Aber Gesichtserkennung find ich persönlich auch nicht gut. Extra
    > Zugangspunkt mit RFID Reader und Drehkreuz sollte doch reichen. Spart auch
    > ne menge Geld.

    Ja, der RFID-Reader klingt mir nach der besseren Idee, oder Smartphones mit NFC-Technik, die dann am Eingang ausgelesen werden können.

  4. Re: Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: John2k 12.04.21 - 14:28

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Extra
    > Zugangspunkt mit RFID Reader und Drehkreuz sollte doch reichen. Spart auch
    > ne menge Geld.


    Denke nicht. Ein sicheres Zutrittskontrollsystem ist leider auch recht teuer. Ob jetzt Gesichtserkennung oder Zutrittskontrolle günstiger ist, kann ich dir aber leider nicht beantworten.

  5. Re: Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: xSureface 12.04.21 - 14:34

    Naja, das Drehkreuz brauchst für sowas eh. Damit fällt das aus der Rechnung raus. Und ne Datenhaltung aus paar Hashes für RFIDs ist eben Günstiger und schneller abgefragt, als Hashes für die Gesichtsmatrix. Beim Gesicht hat man nie die gleichen Bedingungen. Mal anderer Winkel, Augen anders geöffnet oder eben Zubehör im Gesicht. Da gibt es Millionen Möglichkeiten. Zudem reicht dort schon nen Zwilling aus und das System taugt nix mehr. Beim RFID hast ne Eindeutige Nummer, verschlüsselt aufm Chip mit Fälschungssicheren Merkmalen. Dazu brauchts eben auch nur ne Datenbank. Der Server dazu kost nur nen Bruchteil von dem, was ne Gesichtserkennung von hunderten Personen braucht.

  6. Re: Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: Dekatelon 12.04.21 - 14:36

    NFC-Technik hat leider das gleiche Problem, wie die herkömmliche Jahreskarte: Du kannst die Karte einfach einem Bekannten geben (bzw. im Falle einer App die Zugangsdaten) und er kommt trotzdem rein.

    Man könnte natürlich auch die Karte auf nur einem Handy freischalten, aber dann verwendest du halt ein altes, um es deinen Bekannten ausleihen zu können.

    Um eine korrekte Identifizierung der Stammgäste durchführen zu können, ohne manuell kontrollieren zu müssen, wird man um eine biometrische Identifizierung nicht herum kommen.

    Ich denke aber, dass es deutlich weniger invasiv geht, als mit Gesichtserkennung. Z.b. mit möglichst unpräzisen Venenscannern (die Venen sollen ja nicht eindeutig identifizierbar sein, sondern dienen nur als zweiter Faktor) in Kombination mit einer NFC-Jahreskarte. Im Idealfall gibt es sonst keine Daten, die auf die Person zurückführen, um Anonymität sicherzustellen.

  7. Re: Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: mke2fs 12.04.21 - 14:55

    Lösung dafür steht schon oben.
    Zugangskarte mit Foto oder Namen drauf und fertig.
    Dann in zufälligen Abständen Tests machen, das spricht sich sehr schnell rum wenn erstmal Anzeigen wegen Betrugs gegen einige gestellt wurden und die Karten gesperrt wurden ohne Zurückzahlung des Kaufpreises versteht sich.

  8. Re: Lasst die Leute doch einfach so reinlaufen und kontrolliert stichprobenartig...

    Autor: chefin 13.04.21 - 14:22

    Harioki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auf eine Einlasskarte. Die Investitionen in den Aufbau und die dauerhafte
    > Pflege einer sicheren IT-Infrastruktur, die für die biometrische
    > Datenerfassung notwendig ist, verbunden mit der hohen Wahrscheinlichkeit,
    > dass die Daten dieser Systeme irgendwann doch mal zufällig entwendet
    > werden, nur um kurzfristig einen minimalen Komfortgewinn beim Einlass zu
    > erhalten; rechnen sich nicht.

    Jo, stattdessen muss man 20 Kontrolleure bezahlen. Selbst mit einem Mindestlohn wären das 3000 pro Person und Monat. 20 Kontrolleure (aka 10 Teams) für ca 80 Wochenstunde öffnungszeit sind zusammen mit Urlaubs und Krankenstand ca 50-55 Personen die man beschäftigen muss. Kostet im Jahr roundabout 2 Millionen. Weniger Kontrolleure , sagen wir nur die Hälfte macht es durchschlupfen einfach. Sowie man sieht das jemand seine Karte vorzeigt drehen alle ohne Karte um und entschwinden im Park bevor sie kontrolliert werden können.

    Die Effizienz ist dabei nahe null. Man ist ja nicht im übersichtlichen Bahnwaggon, wo man nicht weg kann. Sowas funktioniert nicht.

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