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Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

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  1. Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Doener 13.11.19 - 12:44

    Warum müssen den die Städte verschandelt werden mit "Parkscheinautomat" ähnlichen Konstrukten.
    Warum muss mit irgendwelchen Kabeln und Steckern herumgefummelt werden.

    Wir brauchen neue Ladepunkte, die smart und günstig sind.
    Ladespulen im Boden der Parkplätze, Abrechnung über das eigene Handy oder das Auto.

    - keine Vandalismus
    - geringe Wartung
    - schöneres Stadt Bild
    - mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger
    - kein hantieren mit zum teil schmutzigen kabeln
    - kein Problem wegen falschen adapter/stecker
    - autonomes umparken möglich (sobald es erlaubt ist)

  2. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Emulex 13.11.19 - 12:58

    Wie ist da denn der Wirkungsgrad verglichen mitm Kabel?

    Beim Handy tut das nicht weh, beim Auto schon.

  3. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Tuxraxer007 13.11.19 - 13:02

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist da denn der Wirkungsgrad verglichen mitm Kabel?
    > Beim Handy tut das nicht weh, beim Auto schon.
    Grottenschlecht und mit jedem Zentimeter Abstand Spule/Auto wird es noch schlechter.

    Das ist die schlechteste aller Möglichkeiten.

    Beim Handy merkt man den schlechten Wirkungsgrad bereits deutlich durch Erwärmung von Lader und Handy.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.19 13:02 durch Tuxraxer007.

  4. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Doener 13.11.19 - 13:09

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist da denn der Wirkungsgrad verglichen mitm Kabel?
    >
    > Beim Handy tut das nicht weh, beim Auto schon.

    Der Wirkungsgrad ist schlechter, das tut aber nicht "weh".
    Die Frage ist doch, ob es nicht eventuell trotzdem am Ende günstiger ist. Denn es muss kein Regenfester im Boden verankerter Automat aufgebaut werden. Es müssen auch nicht regelmäßig irgendwelche Kabel überprüft und ausgetauscht werden.

    Von mir aus kann es auch ein kabel/stecker/schleifkontakt sein der von unten automatisch ein und ausgestreckt wird, das ist aber eben etwas komplizierter.

  5. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: konglumerat 13.11.19 - 13:15

    Alternativ währen Kontakte im Boden auf die dann automatisch Kontakte vom Auto fahren, muss Witterungsbeständig, Verschmutzungsunepfindlich und Idiotensicher bzw. ungefährlich für Mensch und Tier sein.

  6. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Doener 13.11.19 - 13:18

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie ist da denn der Wirkungsgrad verglichen mitm Kabel?
    > > Beim Handy tut das nicht weh, beim Auto schon.
    > Grottenschlecht und mit jedem Zentimeter Abstand Spule/Auto wird es noch
    > schlechter.
    >
    > Das ist die schlechteste aller Möglichkeiten.
    >
    > Beim Handy merkt man den schlechten Wirkungsgrad bereits deutlich durch
    > Erwärmung von Lader und Handy.

    Hier gibt es angeblich ein System das bei 15 cm Abstand mit 120kw Ladestärke einen Wirkungsgrad von 97% hat.

    https://insideevs.com/news/340478/120-kw-wireless-charging-proves-97-efficient/

    Alternativ könnte die Ladeplatte vom Auto auch beim Laden weiter abgesengt werden.

  7. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: dukerizer 13.11.19 - 13:20

    Es wäre ja schon mal ein Anfang wenn ich nicht jedes Mal an der nächsten Ladesäule wieder ne neue App brauche oder feststelle, dass keine meiner gefühlt 20 Ladekarten funktioniert. Manchmal braucht es bald länger bevor überhaupt Strom fließt als das Laden für den Weg zur Arbeit dauert...
    Das haben die Fossiliendealer wesentlich besser im Griff.

  8. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: chefin 13.11.19 - 13:43

    Doener schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum müssen den die Städte verschandelt werden mit "Parkscheinautomat"
    > ähnlichen Konstrukten.
    > Warum muss mit irgendwelchen Kabeln und Steckern herumgefummelt werden.
    >
    > Wir brauchen neue Ladepunkte, die smart und günstig sind.
    > Ladespulen im Boden der Parkplätze, Abrechnung über das eigene Handy oder
    > das Auto.
    >
    > - keine Vandalismus
    > - geringe Wartung
    > - schöneres Stadt Bild
    > - mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger
    > - kein hantieren mit zum teil schmutzigen kabeln
    > - kein Problem wegen falschen adapter/stecker
    > - autonomes umparken möglich (sobald es erlaubt ist)

    Denke es einfach zuende

    Induktivladen haat einen Wirkungsgrad von weniger als 75%. Da es eine AC-Übertragung ist, muss im Auto der DC-Wandler sein, aktuell hat kein Fahrzeug das an Bord. Frühestens bei der nächsten Generation könnte man das einbauen. Ca 100kg Mehrgewicht zum ohnehin schon übergewichtigen Fahrzeug.

    Eine Induktionsschleife braucht eine Elektronikkiste in der Größe wie aktuelle Ladegeräte. Platzmässig wäre garnichts gespart. Es reicht nicht, einfach 230V durch einen Spule im Boden zu jagen, dann hast du eine Bodenheizung und kein Induktionsladegerät. Induktionsspulen sind mit sehr hohem Strom, aber kleiner Spannung betrieben.

    Die Parkflächen flächendeckend ausstatten würde bedeuten, das wir mehr Kupfer im Bonden verbuddeln müssten, als es in Deutschland je gab oder geben wird (an Bodenschätze). Das wäre ein System das nur regional machbar wäre. Sobald du ins Ausland willst und sei es nur sporadisch, muss ein 2. Ladesystem im Auto sein mit Kabel.

    Des weiteren: schau dir die Strassen nach 10 Jahren an. Überall wellig, Verwerfungen, Risse. Das selbe trifft die Induktionsschleifen. Die werden keine 10 Jahre halten. bei 47 Millionen Autos und ungefähr 100 Millionen Parkplätze wären bei 10 Jahre Durchschnittslebensdauer 10 Millionen Schleifen Jährlich zu reparieren. 2 Mann, 1 Bagger, 1/2 Tag Arbeit ungefähr 1500Euro. Also stehen wir bei 15 Milliarden Wartungskosten jährlich, die man auf die Autos umlegen muss. 47 Millionen Autos, 15 Milliarden Reparaturkosten ergibt 320Euro Jährlich pro Auto. Zusätzlich zu den bisherigen Kosten. Und im Auto stecken weitere 5000 Euro Material für den Induktionslader, die man auf die 10 Jahre Lebensdauer von E-Autos umlegen muss.

    Und zuhause kannst du garnicht laden. Die Idee mag verlockend einfach aussehen, aber Induktionsladen ist ein Nischenbereich für Fahrzeuge die keine Zeit zum Laden haben. PKWs fahren nur 2std am Tag und stehen 22 Std rum. Dazu kommt, das Induktivfelder Metalle erhitzen, bedeutet das in der Nähe durchaus elektromagnetische Felder entstehen die gefährlich sind. Vorallem wenn man hohe Ströme laden wollte. Dann könnte ein schlecht geparktes Auto seitlich so stark strahlen das sich Ringe an Fingern erhitzen bis zum Schmelzen in weniger als 2 Sekunden. So schnell merkst du das nicht und schaffst es da weg. Und runter ziehen kannst du den Ring auch nicht, wenn er so heiss ist. Hier müsste man extreme Sicherheitsvorkehrungen treffen um den Ladevorgang sofort zu unterbrechen wenn Menschen zu nahe kommen.

    Du kannst sowas mal testen, nimm eine Unterlagscheibe an einem nakten Kupferdraht aufgehängt, schalte Induktionsherd ein und schiebe die Pfanne drauf bis der Herd anspringt. Er wird anspringen bevor die Pfanne komplett drauf steht. Das Streufeld wird die Scheibe erhitzen. Da hier aber nur 2KW Gesamtleistung überhaupt fliesen, schmilzt er nicht. Der hohe Wirkungsgrad beim Induktionsherd rührt daher, das die Verlustleistung zu Wärme wird, aber Wärme ja genau das ist was man erzeugen will. Im Auto will man aber keine Wärme erzeugen, folglich geht diese flöten.

  9. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Flasher 13.11.19 - 13:49

    Doener schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxraxer007 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Emulex schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wie ist da denn der Wirkungsgrad verglichen mitm Kabel?
    > > > Beim Handy tut das nicht weh, beim Auto schon.
    > > Grottenschlecht und mit jedem Zentimeter Abstand Spule/Auto wird es noch
    > > schlechter.
    > >
    > > Das ist die schlechteste aller Möglichkeiten.
    > >
    > > Beim Handy merkt man den schlechten Wirkungsgrad bereits deutlich durch
    > > Erwärmung von Lader und Handy.
    >
    > Hier gibt es angeblich ein System das bei 15 cm Abstand mit 120kw
    > Ladestärke einen Wirkungsgrad von 97% hat.
    >
    > insideevs.com
    >
    > Alternativ könnte die Ladeplatte vom Auto auch beim Laden weiter abgesengt
    > werden.

    Mal nachrechnen - bei 120 kW hast du bei dem Wirkungsgrad immer noch eine Verlustleistung von 3.6 kW die einfach in Wärme verpufft. Wenn du das bei 1000 Parkplätzen machst, kannst du die selbe Fläche grad nochmal mit Solarzellen zupflastern um die Verlustleistung zu erbringen.

    Am Kabel wird man bei Schnellladern daher nicht drumrum kommen.

    Für mich wäre Smart: Kabel einstöpsel - Auto identifiziert sich mit eindeutiger ID bei der Ladesäule. ID ist mit einem Konto verknüpft und die Rechnung bekommt der Halter per Mail bzw. wird direkt von seinem Konto abgebucht.

    Tesla hat das schon seit Jahren

  10. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: chefin 13.11.19 - 14:14

    Ja, Tesla bietet das an, für seine tesla-Charger die nur am Tesla-Auto funktionieren. Sobald der Tesla an einer anderen Ladestation laden will, muss er wie jeder andere sich Ladekarten und Gedöns besorgen.

    Und wie hilft uns das weiter? Der Tesla kann an einer belegten Ladesäule nicht laden und auch nicht woanders. Der VW nimmt das was frei ist, egal was. Dumm gelaufen.

  11. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Doener 13.11.19 - 15:05

    > Mal nachrechnen - bei 120 kW hast du bei dem Wirkungsgrad immer noch eine
    > Verlustleistung von 3.6 kW die einfach in Wärme verpufft. Wenn du das bei
    > 1000 Parkplätzen machst, kannst du die selbe Fläche grad nochmal mit
    > Solarzellen zupflastern um die Verlustleistung zu erbringen.
    >
    > Am Kabel wird man bei Schnellladern daher nicht drumrum kommen.
    >
    > Für mich wäre Smart: Kabel einstöpsel - Auto identifiziert sich mit
    > eindeutiger ID bei der Ladesäule. ID ist mit einem Konto verknüpft und die
    > Rechnung bekommt der Halter per Mail bzw. wird direkt von seinem Konto
    > abgebucht.
    >
    > Tesla hat das schon seit Jahren

    Ihr beschäftigt euch immer nur mit Thema Effizienz.
    Was ist mit der Usability?
    Wie soll es in Zukunft funktionieren, wenn die Autos teil autonom fahren?
    Ich will/brauch keine schnell Lader mit Induktion. Schnelles laden an der Tankstelle kann gerne mit Kabel funktionieren.
    Aber die Dinger gehören nicht auf den Fußgängerweg oder in die Stadt.
    Es reicht, wenn der Ladepunkt funktioniert und innerhalb von 8 Std. min 50 km Reichweite ermöglicht. Dazu noch so robust, dass er auf lange Zeit funktioniert und sich selbst reinvestieren kann ohne Zuschüsse. Dauert das Laden zu lange, ist dein Akku zu groß.

    Die Autos könnten dann automatisch nach 4 std denn Ladeplatz verlassen (umparken) damit jemand anderes dort parken kann... Oder sie Parken um, sobald jemand kommt, der dort laden will. Das geht alles nicht so lange da jemand den Stecker raus und reinstecken muss.

    Wenn mich dann mein Auto zur Arbeit fährt und dann irgendwo parkt, wo es gleichzeitig ein wenig geladen wird und mich dann ggf. wieder einsammelt, wäre das doch schön.

    Dann könnte auch im Parkhaus/Tiefgarage ein paar Plätze mit der Technik sein, die 3 Autos laden sich in der Nacht abwechselnd auf der gleichen Ladestelle durch "Autonomens" umparken.

  12. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Mr.Coolschrank 13.11.19 - 15:14

    klar kannst du mit nem tesla überall laden wo du auch mit nem vw laden kannst - im moment halt mit der vorraussetzung, dass du irgendwie bezahlen kannst (also ne karte von einem anbieter hast, der die ladestation abdeckt).
    die tesla stationen hast du zusätzlich - und da halt auch mit automatischer authentifizierung.

  13. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Doener 13.11.19 - 15:20

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doener schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum müssen den die Städte verschandelt werden mit "Parkscheinautomat"
    > > ähnlichen Konstrukten.
    > > Warum muss mit irgendwelchen Kabeln und Steckern herumgefummelt werden.
    > >
    > > Wir brauchen neue Ladepunkte, die smart und günstig sind.
    > > Ladespulen im Boden der Parkplätze, Abrechnung über das eigene Handy
    > oder
    > > das Auto.
    > >
    > > - keine Vandalismus
    > > - geringe Wartung
    > > - schöneres Stadt Bild
    > > - mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger
    > > - kein hantieren mit zum teil schmutzigen kabeln
    > > - kein Problem wegen falschen adapter/stecker
    > > - autonomes umparken möglich (sobald es erlaubt ist)
    >
    > Denke es einfach zuende
    >
    > Induktivladen haat einen Wirkungsgrad von weniger als 75%. Da es eine
    > AC-Übertragung ist, muss im Auto der DC-Wandler sein, aktuell hat kein
    > Fahrzeug das an Bord. Frühestens bei der nächsten Generation könnte man das
    > einbauen. Ca 100kg Mehrgewicht zum ohnehin schon übergewichtigen Fahrzeug.
    >
    Angeblich schafft es BMW momentan auf 85 % und andere auf bis zu 97%.
    >
    > Eine Induktionsschleife braucht eine Elektronikkiste in der Größe wie
    > aktuelle Ladegeräte. Platzmässig wäre garnichts gespart. Es reicht nicht,
    > einfach 230V durch einen Spule im Boden zu jagen, dann hast du eine
    > Bodenheizung und kein Induktionsladegerät. Induktionsspulen sind mit sehr
    > hohem Strom, aber kleiner Spannung betrieben.
    >
    Die könnten unterm Parkplatz, z.b. unter der Spule sein oder unter sowas wie einem Gullydeckel neben dem Parkplatz.
    >
    > Die Parkflächen flächendeckend ausstatten würde bedeuten, das wir mehr
    > Kupfer im Bonden verbuddeln müssten, als es in Deutschland je gab oder
    > geben wird (an Bodenschätze). Das wäre ein System das nur regional machbar
    > wäre. Sobald du ins Ausland willst und sei es nur sporadisch, muss ein 2.
    > Ladesystem im Auto sein mit Kabel.
    Wir können froh sein, wenn es nur bei 2 Ladesystem bleibt. Keiner sagt das irgendwas flächendeckend gemacht werden soll. Oder sollen die Ladesäulen auch flächendeckend aufgebaut werden. So viel Kupfer wird auch nicht gebraucht.
    >
    > Des weiteren: schau dir die Strassen nach 10 Jahren an. Überall wellig,
    > Verwerfungen, Risse. Das selbe trifft die Induktionsschleifen. Die werden
    > keine 10 Jahre halten. bei 47 Millionen Autos und ungefähr 100 Millionen
    > Parkplätze wären bei 10 Jahre Durchschnittslebensdauer 10 Millionen
    > Schleifen Jährlich zu reparieren. 2 Mann, 1 Bagger, 1/2 Tag Arbeit ungefähr
    > 1500Euro. Also stehen wir bei 15 Milliarden Wartungskosten jährlich, die
    > man auf die Autos umlegen muss. 47 Millionen Autos, 15 Milliarden
    > Reparaturkosten ergibt 320Euro Jährlich pro Auto. Zusätzlich zu den
    > bisherigen Kosten. Und im Auto stecken weitere 5000 Euro Material für den
    > Induktionslader, die man auf die 10 Jahre Lebensdauer von E-Autos umlegen
    > muss.
    Wie viel wird momentan an Elektroladesäulen verdient?
    Warum hat ein Parkplatz eine Lebensdauer von 10 Jahren? Der Induktionsspule ist das doch recht egal, ob die Straße oben wellig ist oder nicht. Selbst wenn ein Parkplatz eine Lebensdauer von 10 Jahren hätte, so ist es dasselbe Problem für klassische Ladesäulen, da sind doch auch Parkplätze davor.
    >
    > Und zuhause kannst du garnicht laden.
    Hä? Warum das?

    >Die Idee mag verlockend einfach
    > aussehen, aber Induktionsladen ist ein Nischenbereich für Fahrzeuge die
    > keine Zeit zum Laden haben. PKWs fahren nur 2std am Tag und stehen 22 Std
    > rum.
    Ich sehe das eher umgekehrt, Induktion ist, für die nicht schnell laden müssen. Im Übrigen können dann die Ladeflächen automatisiert freigegeben werden für andere, die dort laden müssen, ohne das ein Mensch da irgendwas umstecken muss.

    >Dazu kommt, das Induktivfelder Metalle erhitzen, bedeutet das in der
    > Nähe durchaus elektromagnetische Felder entstehen die gefährlich sind.
    > Vorallem wenn man hohe Ströme laden wollte. Dann könnte ein schlecht
    > geparktes Auto seitlich so stark strahlen das sich Ringe an Fingern
    > erhitzen bis zum Schmelzen in weniger als 2 Sekunden. So schnell merkst du
    > das nicht und schaffst es da weg. Und runter ziehen kannst du den Ring auch
    > nicht, wenn er so heiss ist. Hier müsste man extreme
    > Sicherheitsvorkehrungen treffen um den Ladevorgang sofort zu unterbrechen
    > wenn Menschen zu nahe kommen.
    >
    Das sollte eben smart sein, wenn ich mir das System von BMW anschaue, hat das etwa 1/3 der breite vom Fahrzeug. Wenn das Auto nicht halbwegs mittig da drauf wird auch kein Strom übertragen. Also so ein riesiges Thema ist das auch nicht. Wenn der Sender sagt ich schicke 120kw und der Empfänger sagt ich bekomme 20kw dann sollte das System sich ausschalten, denn dann stimmt etwas nicht. Ohne die Kommunikation zum Fahrzeug sollte da gar nichts passieren.

  14. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: netvergrampfn 14.11.19 - 09:16

    Hallo,
    ich habe den Thread gelesen, weil ich mich seit Ewigkeiten mit dem Thema EMob beschäftige und selbst seit 2011 von der meines Erachtens nach in vielerlei Hinsicht höchst sinnvollen Induktionsladung begeistert bin und 'eigentlich' sicher war, daß das kommen wird...

    Kopfschütteln verursachen die wieder teils recht emotionalen Argumente, die mE nach bei nüchternem Nachdenken keine sind:

    1. Wirkungsgrad:
    Ohne sich über genaue Zahlen streiten zu wollen, würde ich meine Meinung so darstellen, daß dieser bei guter Positionierung mit 15cm Luftspalt zwischen 85 und 9x% landen wird.
    Wenn ich jetzt davon ausgehe, daß Stecker und deren Kontaktflächen altern/verdrecken/oxodieren (nicht extrem, aber in gewissem Rahmen), geht der Wirkungsgrad der konduktiven Variante ganz sicher mit Lebensdauer runter.
    Heißt:
    Der Unterschied wird sich dann eher im Bereich 5% bewegen.

    2. Ladeströme:
    Der Run auf immer höhere Ladeströme ist für mich nur aus dem Bemühen der OEMs zu erklären, ihre Riesenkisten mit Ladezeiten von 10min wieder flott zu bekommen, ob das für den Großteil der Mobilität sinnvoll ist, andere Frage, ob der Aufwand gerechtfertigt ist, nächste.
    Aber Induktionsladen ist mE nur sinnvoll und denkbar für max. 50kW, möchte die These in den Raum stellen, daß 350kW-Konduktivlader deutlich mehr Kupfer/Technikkram benötigen als ein Induktionsladegerät.

    3. Usability und Vandalismus
    Für mich auch von Anfang an ein ganz wichtiger Punkt: nie mehr ans 'banale' Tanken (ob nun Verbrenner- oder Kabeltanken) denken müssen und sich nicht die Hände schmutzig machen müssen:
    Ich kenne mehr als eine Person, die auch bei guter physikalischer Ausbildung ein wenig ein mulmiges Gefühl hat, wenn man bei Regen und Wind an einem Stecker hantiert, der ein wenig mehr Strom als der Föhn in der Badewanne transportieren kann (ich nicht, aber das ist ein Punkt für viele).
    Außerdem ist das Handling bei nichtüberdachten Ladepunkten dann mindestens heikel zu nennen und jeder Parkplatz wird ja nicht überdacht werden...
    Vandalismus oder auch nur die Tatsache, daß etwas rumsteht, wogegen man stoßen kann, ist für mich eine Sache, die ich vermeiden würde.

    4. Für Stadtverkehr bzw. regional überschaubaren Verkehr kürzerer Wege wäre das DIE Möglichkeit, deutlich weniger Akkus/Auto zu verbauen, also aus der Beschaffungsklemme rauszukommen bzw. die bzgl. des Hebels ein wenig zu mildern, mir absolut nicht nachvollziehbar, wieso das kein Argument sein sollte.

    Nun ja, aber wie es aussieht, wurde diese Lösung für den Moment komplett rausgenommen und man versteift sich darauf, daß in ca. 10 Jahren das dynamische Laden auf längeren Induktionsladestreifen das Sinnvollste ist...

  15. Re: Die Ladepunkte sind zu kompliziert und altmodisch, wieso geht das nicht "smart"?

    Autor: Megusta 21.11.19 - 12:00

    konglumerat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alternativ währen Kontakte im Boden auf die dann automatisch Kontakte vom
    > Auto fahren, muss Witterungsbeständig, Verschmutzungsunepfindlich und
    > Idiotensicher bzw. ungefährlich für Mensch und Tier sein.


    Das ist das Einzige was Wirtschaftlich und komfortabel wäre, aber jeder Hersteller will nun mal sein eigenen Stecker verkaufen, bloß nicht kompatibel zum anderen sein.
    In 30 Jahren kommt vielleicht der Vorschlag die Autos auf USB 10.0 zu setzten, bis dahin darf man weiter träumen

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