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  5. › Elektromobilität: So leicht lassen…

Wozu ueberhaupt Karten?

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  1. Wozu ueberhaupt Karten?

    Autor: ChMu 28.12.17 - 00:28

    Bei Tesla rechnet das Auto direkt ab, da braucht man keine Karten. Zu einfach?

  2. Re: Wozu ueberhaupt Karten?

    Autor: beko 28.12.17 - 03:17

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Tesla rechnet das Auto direkt ab, da braucht man keine Karten. Zu
    > einfach?

    Achja, das wäre schön.

    Tesla ist n geschlossenes System und lässt (aktuell) niemanden sonst ran.

    Ansonsten sind das wirklich viele kleine Insellösungen und der ein oder andere Ladeverbund. Das ist auch IMHO aktuell der größte Knackpunkt für Laterneparker[1] und Reisende. Ladestationen gibt es inzwischen wirklich viele. Da kocht aber wirklich jeder sein eigenes Süppchen. Schön ist anders :(

    [1] Der Rest macht daheim oder in der Firma voll und braucht nur im Ausnahmefall öffentlichen Ladestationen.

  3. Re: Wozu ueberhaupt Karten?

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 08:09

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Tesla rechnet das Auto direkt ab, da braucht man keine Karten. Zu
    > einfach?
    Weil du dann immer darauf angewiesen wärst, dass der Hersteller des Autos einen neuen Ladesäulenanbieters zeitnah unterstützt.
    Natürlich könnte man einen Standard definieren aber auch dieser könnte hier und da mal erweitert werden oder Land 1 setzt auf Standard 1, Land 2 auf Standard 2 und schon haste dann im Ausland probleme mit dem Auto.

    Gerade bei so langlebigen Sachen wie dem Auto sollte sowas kurzlebiges wie Ladesäulenabrechnung getrennt bleiben.

  4. Re: Wozu ueberhaupt Karten?

    Autor: ChMu 28.12.17 - 09:18

    beko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei Tesla rechnet das Auto direkt ab, da braucht man keine Karten. Zu
    > > einfach?
    >
    > Achja, das wäre schön.
    >
    > Tesla ist n geschlossenes System und lässt (aktuell) niemanden sonst ran.

    Das ist nicht richtig. Tesla hat es allen angeboten, die wollten nur nicht.
    >
    > Ansonsten sind das wirklich viele kleine Insellösungen und der ein oder
    > andere Ladeverbund. Das ist auch IMHO aktuell der größte Knackpunkt für
    > Laterneparker[1] und Reisende. Ladestationen gibt es inzwischen wirklich
    > viele. Da kocht aber wirklich jeder sein eigenes Süppchen. Schön ist anders
    > :(
    >
    > [1] Der Rest macht daheim oder in der Firma voll und braucht nur im
    > Ausnahmefall öffentlichen Ladestationen.

    Natuerlich laedt man zu Hause. Wer das nicht kann und auch auf der Arbeit nicht, der kauft ja kein Electro Auto. Das duerfte klar sein. Das spielt ja aber auch gar keine Rolle, Millionen koennen zu Hause laden und brauchen im Leben nie oder nur in Ausnahme Faellen mal nen Supercharger. Da kann man das doch wie Tesla machen, also eigenes Netz aber die Autos koennen natuerlich auch anderswo laden. Tesla schafft es, die Dinger zu tausenden weltweit hochzuziehen und damit eine komplett Mobilitaets Loesung anzubieten und die riesen etablierten Autokonzerne koennen das nicht?
    Sad.

  5. Re: Wozu ueberhaupt Karten?

    Autor: Reitgeist 29.12.17 - 08:28

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nicht richtig. Tesla hat es allen angeboten, die wollten nur
    > nicht.

    Das ist die Geschichte von hinten erzählt: es gab einen offenen Standard (CHAdeMO), der Tesla zur Verfügung stand. Aber Tesla wollte nicht.

    Und als Tesla die Büchse der Pandora der Steckerverwirrung geöffnet hatte, kamen sie darauf dass das kontraproduktiv war und haben versucht, alle andere auf ihren proprietären Standard zu ziehen, was natürlich nicht funktionieren kann.

    Zum Glück für die Elektromobilität haben sich die anderen westlichen Hersteller auf einen Stecker (CCS) einigen können damit die Konfusion zumindest in Grenzen blieb.

    Der Idealfall wäre natürlich gewesen, Tesla hätte CHAdeMO übernommen und damit alle anderen dazu gezwungen, auch das zu verwenden. Kennst du offizielle Begründungen warum sie das nicht gemacht haben?

  6. Re: Wozu ueberhaupt Karten?

    Autor: ChMu 29.12.17 - 15:04

    Reitgeist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------u
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist nicht richtig. Tesla hat es allen angeboten, die wollten nur
    > > nicht.
    >
    > Das ist die Geschichte von hinten erzählt: es gab einen offenen Standard
    > (CHAdeMO), der Tesla zur Verfügung stand. Aber Tesla wollte nicht.

    Wie kommst Du darauf? CHAdeMO ist erheblich schwaecher als Tesla und Tesla ist auch kompatibel dazu, dauert dann eben. Ich kann mit dem Tesla an jeder CHAdeMO Dose laden, klar, aber der Grund fuer die Supercharger war ja SCHNELL laden zu koennen. 50KWh sind zwar schoen und gut fuer nen Nissan mit 30kWh Batterie aber wenn Du mit 85kWh Batterie, inzwischen mehr, ankommst sind die 120KWh oder mehr bei Tesla schon angenehm.
    >
    > Und als Tesla die Büchse der Pandora der Steckerverwirrung geöffnet hatte,
    > kamen sie darauf dass das kontraproduktiv war und haben versucht, alle
    > andere auf ihren proprietären Standard zu ziehen, was natürlich nicht
    > funktionieren kann.

    Aha. Tesla war damals auf dem Japanischen Markt noch gar nicht vorhanden und in den USA gab es gerade mal ein halbes Dutzend dieser Zapfsaeulen. Und proprietaer ist der Stecker ja nun gar nicht. Das Kommunikations Protokoll zum Auto, ja, aber selbst das wollte man teilen.
    >
    > Zum Glück für die Elektromobilität haben sich die anderen westlichen
    > Hersteller auf einen Stecker (CCS) einigen können damit die Konfusion
    > zumindest in Grenzen blieb.

    Na ja, das sind aber auch nur 11 oder 22kWh Stationen, also wenn man was richtiges will, haperts da doch noch gewaltig.
    >
    > Der Idealfall wäre natürlich gewesen, Tesla hätte CHAdeMO übernommen und
    > damit alle anderen dazu gezwungen, auch das zu verwenden. Kennst du
    > offizielle Begründungen warum sie das nicht gemacht haben?

    Nein, auch weil ich es anders herum erlebt habe. CHAdeMO hat als die ersten Teslas rauskamen, keine Rolle gespielt da zu langsam, zu teuer und generell kaum vorhanden. Ausser in Japan. Damals noch kein Markt. Das Protokoll ist compatibel, Tesla hat anfangs einen kostenpflichtigen Adapter angeboten, schliesslich zaehlt jede Lademoeglichkeit, inzwischen ist dieser Adapter gratis dabei. Wie auch der fuer die Schuko Steckdose. Oder drei Phasen Strom. Einzig einen CSS Adapter gibt es noch nicht obwohl Tesla im Gremium sitzt. Warum, keine Ahnung aber bei dem Wirrwar mit der Bezahlung zB in Deutschland duerfte dafuer eh kein Interesse bestehen. Da geht man lieber zum Supercharger (das Netz wird noch immer kontinuierlich ausgebaut) und hat keinen Stress.

  7. Re: Wozu ueberhaupt Karten?

    Autor: bernd71 30.12.17 - 00:31

    Teslas Stecker "stärker" als Chademo? Sowohl Chademo und CSS sind für deutlich höhere Ladeleistungen spezifiziert als mit der Teslalösung möglich sind.
    Zu dem Teslaangebot ihre Technik und Infrastruktur zu verwenden wissen wir allerdings nicht zu welchen Bedingungen. Und dieses Angebot wurde gemacht nachdem CSS verabschiedet wurde. Letzendlich also nichts mehr als Marketing.
    Und willst du einen Tesla an nicht Teslastationen laden kommst du auch nicht um eine Karte rum.

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