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  5. › Elektromobilität: Warum der Ladestrom…

10 Euro ist zu wenig

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  1. 10 Euro ist zu wenig

    Autor: Stefan900 11.10.19 - 09:26

    Habe gestern nachgeschaut, ein Verbrenner blockiert die Säule und erhält ein Ticket über 10 Euro. Legales Parken kostet 6 Euro - wenn man einen Platz findet. Die Strafe müsste mind. 50 Euro kostet damit sie abschreckend wirkt.

  2. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: Anduko 11.10.19 - 09:35

    Verbrenner an Ladesäulen müssten wie Behindertenpläte direkt abgeschleppt werden.

  3. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: Spawn182 11.10.19 - 10:04

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbrenner an Ladesäulen müssten wie Behindertenpläte direkt abgeschleppt
    > werden.

    Ich bin häufiger mit Elektroautos unterwegs und scheitere in meiner Gegend meist an durch Verbrenner zu geparkten Säulen oder an E Autos, die glauben diese Plätze sind zum freien Parken da.
    Zudem ist die Beschilderung in Berlin Wilmersdorf genau so ein Fall von Totalversagen, mit logischem Menschenverstand ist diese kaum zu verstehen.

    Ich bin in diesen Fällen für empfindliche Strafen bzw. für das sofortige Abschleppen, wenn jemand dort laden möchte.

    Aktuell ist dies kein Anreiz auf ein Elektroauto umzusteigen, hoffe das ändert sich in den nächsten 6 Monaten. Dann kommt meiner und momentan denke ich über einen Stellplatz nach :(

  4. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: LH 11.10.19 - 10:07

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbrenner an Ladesäulen müssten wie Behindertenpläte direkt abgeschleppt
    > werden.

    Was allerdings als Vergleich eine seltsame Implikation erzeugt ;)
    Aber im ernst: Abschleppen ist teuer und stellt einen erheblichen Eingriff in den Besitz einer Person da, solch ein Schritt muss gut begründet sein, ein reines parken auf einem öffentlichen Parkplatz (!) nur wegen einer Ladesäule erscheint mir aktuell dafür nicht angemessen.
    Außerdem frisst solch ein Vorgang viel Zeit, da die Mitarbeiter der Stadt dann vor Ort bleiben müssen, bis das Fahrzeug abgeschleppt ist. Dafür ist schlicht oft keine Zeit, wenn kein Notfall vorliegt, in den meisten Fällen sucht man lieber nach wichtigeren Falschparkern, z.B. in Feuerwehrzufahrten, oder - auch das ist wahr - eher nach der Möglichkeit, weitere Strafzettel zu verteilen, womit mehr Geld in die Kassen kommt. Vom Abschleppen hat eine Stadt selbst aber nicht sonderlich viel.

  5. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: Anduko 11.10.19 - 10:26

    Für mich müsste sich das Hamburger Modell durchsetzen.
    Dort wird radikal abgeschleppt.
    Auch E-Auto die nicht laden werden dort abgeschleppt.
    So und nicht anders kann es funktionieren.
    In Hamburg muss die Polizei wenn Sie so etwas sieht den Abschlepper rufen.

  6. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: hsb 11.10.19 - 10:26

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbrenner an Ladesäulen müssten wie Behindertenpläte direkt abgeschleppt
    > werden.

    Ich mag den impliziten Vergleich von E-Autofahrern zu Behinderten.

  7. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: nightmar17 11.10.19 - 10:50

    Stefan900 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe gestern nachgeschaut, ein Verbrenner blockiert die Säule und erhält
    > ein Ticket über 10 Euro. Legales Parken kostet 6 Euro - wenn man einen
    > Platz findet. Die Strafe müsste mind. 50 Euro kostet damit sie abschreckend
    > wirkt.

    Oder 100¤, das muss richtig wehtun.

  8. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: Olliar 11.10.19 - 10:58

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbrenner an Ladesäulen müssten wie Behindertenpläte direkt abgeschleppt
    > werden.

    Wie schleppt man denn Behindertenpläte ab?


    SCNR

  9. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: takeoo111111 11.10.19 - 11:02

    Laut Bußgeldkatalog wird in Hamburg sofort abgeschleppt.
    In München kostet es 30¤ zusätzlich kann abgeschleppt werden.

    Allerdings habe ich in eine Reportage gelesen, in der der Autor wegen einer versperrten Ladesäule die Polizei rief. Nach mehreren Stunden des Wartens hat er dann aufgegeben.
    Logischerweise steht das Ahnden von Parksündern bei den Ordnungshütern nicht ganz oben auf der Agenda und Abschleppen ist leider nur auf Anordnung der Polizei möglich.

    Ich denke aber Abschleppen ist das einzig richtige, wenn ich mir so anschaue welche Autos die Ladestationen blockieren. Deren Besitzer würden vermutlich auch 50 oder 80¤ nicht jucken.
    Das Auto aber irgendwo außerhalb der Stadt abholen zu müssen ist dann schon was anders.

  10. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: davidcl0nel 11.10.19 - 11:09

    Warum konstante Strafen?
    10¤ beim ersten Mal.
    20¤ beim 2.
    40¤ beim 3.
    80¤ beim 4.
    ...
    Da kann dann jeder seine Preisschwelle finden, ab wann er das dann doch sein läßt. ;)

  11. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: Huanglong 11.10.19 - 11:24

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anduko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Verbrenner an Ladesäulen müssten wie Behindertenpläte direkt
    > abgeschleppt
    > > werden.
    >
    > Was allerdings als Vergleich eine seltsame Implikation erzeugt ;)
    > Aber im ernst: Abschleppen ist teuer und stellt einen erheblichen Eingriff
    > in den Besitz einer Person da, solch ein Schritt muss gut begründet sein,
    > ein reines parken auf einem öffentlichen Parkplatz (!) nur wegen einer
    > Ladesäule erscheint mir aktuell dafür nicht angemessen.
    > Außerdem frisst solch ein Vorgang viel Zeit, da die Mitarbeiter der Stadt
    > dann vor Ort bleiben müssen, bis das Fahrzeug abgeschleppt ist. Dafür ist
    > schlicht oft keine Zeit, wenn kein Notfall vorliegt, in den meisten Fällen
    > sucht man lieber nach wichtigeren Falschparkern, z.B. in
    > Feuerwehrzufahrten, oder - auch das ist wahr - eher nach der Möglichkeit,
    > weitere Strafzettel zu verteilen, womit mehr Geld in die Kassen kommt. Vom
    > Abschleppen hat eine Stadt selbst aber nicht sonderlich viel.


    Das Abschleppen bezahlt doch ohnehin der Falschparker, die kosten sind also egal, zusätzlich kann er auch noch die Personalkosten tragen, dann spielt das auch keine Rolle mehr und auch noch den Verdienstausfall des Ladesäulenbetreibers, weil in der Zeit kein Auto laden konnte. Dann überlegt man es sich vielleicht auch 3 mal, falsch zu Parken. In dem Moment ist das auch kein Parkplatz mehr, sondern ein Ladeplatz (oder wie man das dann auch immer nennen mag). Genauso darfst du auch nicht in einer Tankstelle neben der Zapfsäule parken, da wird man auch direkt abgeschleppt.

  12. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: dura 11.10.19 - 11:30

    takeoo111111 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings habe ich in eine Reportage gelesen, in der der Autor wegen einer
    > versperrten Ladesäule die Polizei rief. Nach mehreren Stunden des Wartens
    > hat er dann aufgegeben.

    Bei mir kamen bisher immer welche, aber hat halt, Überraschung, nicht die höhste Priorität.
    Dazu ist warten eigentlich auch sinnlos, denn selbst wenn die Polizei schnell da ist, Abschleppwagen und aufladen dauert auch seine Zeit.
    In Hamburg ist das aber natürlich besonders übel für Falschparker, da hier das abgeschleppt werden auch besonders teuer ist (neben dem Umstand, dass man dann erstmal zum Auto kommen muss). Wenn man's innerhalb von 24h abholt zahlt man wohl knapp über 300¤.

  13. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: Elgareth 11.10.19 - 16:44

    davidcl0nel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum konstante Strafen?
    > 10¤ beim ersten Mal.
    > 20¤ beim 2.
    > 40¤ beim 3.
    > 80¤ beim 4.
    > ...
    > Da kann dann jeder seine Preisschwelle finden, ab wann er das dann doch
    > sein läßt. ;)

    Ich persönlich bin da für die skandinavische Methode, bei denen Bußgelder keine Festpreise sind, sondern prozentual vom Monatsverdienst gerechnet werden.
    Was dann 5¤ für den arbeitslosen Twingofahrer sind, können dann 20.000¤ für den Firmenmanager sein. So wird sichergestellt, dass es jedem weh tut, ohne für eine Partei drakonisch hoch zu sein.

  14. Re: 10 Euro ist zu wenig

    Autor: DeepSpaceJourney 11.10.19 - 16:50

    Stefan900 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe gestern nachgeschaut, ein Verbrenner blockiert die Säule und erhält
    > ein Ticket über 10 Euro. Legales Parken kostet 6 Euro - wenn man einen
    > Platz findet. Die Strafe müsste mind. 50 Euro kostet damit sie abschreckend
    > wirkt.


    Man muss, wenn man auf solchen Plätzen parkt, einfach ein Kabel von der Säule zum Auto legen, dann fällt es gar nicht auf, dass man gar kein Elektroauto hat.

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