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Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

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  1. Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: ufo70 11.10.19 - 12:27

    Keine für alle verbindliche Norm, was Stecker und Ströme betrifft.
    Keine Kontrolle der öffentlichen Ladeplätze.
    Keine einfache (anonyme) Abrechnungs- / Bezahlmöglichkeiten.


    Man stelle sich vor, an normalen Tankstellen würden Leute tagelang parken, man brächte zig Konten, Karten und Apps verschiedenster Anbieter und ohne Adapter würde keine Zapfpistole in Tanks passen.
    Man könnte meinen, wir hätten 1919 und führen gerade die ersten Autos überhaupt ein...

    Die Probleme setzen sich bei eigenen Wallboxen ja fort. Jedes Mal eine neue Wallbox kaufen und installieren lassen, wenn ich Marke/Modell wechsle? Elektrisch fahren bei den Strompreisen? Millionen Laternenparker und ein paar Ladestationen unter den Bedingungen?
    Und dann wundert man sich, dass aus den aufs Blaue hinaus gewollten 1 Million E-Autos nichts wurde...

  2. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: Quantium40 11.10.19 - 14:45

    ufo70 schrieb:
    > Keine für alle verbindliche Norm, was Stecker und Ströme betrifft.
    CCS

    > Elektrisch fahren bei den Strompreisen?
    Beim ADAC Ecotest wurden für die Stromer Verbräuche zwischen 14,7 und 28,1 kWh/100km ermittelt.
    Bei 30 Cent je 1 kWh entspricht das zwischen 4,41¤ und 8,43¤.
    Bei aktuellen Dieselpreisen (1,25¤/l) entspricht das 3,5 - 6,8 Litern Diesel pro 100 km.
    Bei aktuellen Benzinpreisen (1,40¤/l) entspricht das 3,2 - 6 Litern Superbenzin pro 100 km.
    Das sind natürlich gerade im Vergleich zum Turbodiesel keine überragenden Werte, dafür hat man allerdings auch keine Abgase vor Ort.

  3. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 14:54

    ufo70 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine für alle verbindliche Norm, was Stecker und Ströme betrifft.

    CCS ist Standard für DC, ChaDeMo als Ausnahme gibt es noch hier und da (also bei manchen Ladesäulen bzw. Autos, stirbt aber in Europa gerade aus). Typ2 für AC ist heute schon Standard. Alle Wallboxen und Autos können das.

    Ströme werden vom Auto bestimmt bzw. von der Ladestation begrenzt. Was willst Du da noch normieren???

    > ...
    > Die Probleme setzen sich bei eigenen Wallboxen ja fort. Jedes Mal eine neue
    > Wallbox kaufen und installieren lassen, wenn ich Marke/Modell wechsle?

    Kompletter Unsinn, s.o. ...

    > Elektrisch fahren bei den Strompreisen? Millionen Laternenparker

    Habe ich das was verpasst?

  4. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: melaw 11.10.19 - 15:05

    Dann les mal einen beliebigen Langzeit Fahrbericht mit einem Stromer, dass trotz 10 Ladekarten und Apps garnix geht oder nur Schnarchladung obwohl Auto und Säule viel schneller könnten.

    Nee das ist finsteres Mittelalter und man hat den Zeitpunkt klar verpasst frühzeitig alle Fahrzeughersteller auf einen Standard einzupeitschen.

  5. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 15:19

    Wieso sollte ich Erfahrungsberichte anderer lesen? Meine eigenen Erfahrungen reichen vollkommen zur Bewertung der Situation aus.

  6. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: BlindSeer 11.10.19 - 15:31

    Weil du deine Erfahrungen für Allgemeingültig erklärst und auch negative Punkte aktzeptieren solltest? Tellerrand und so.

  7. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 15:41

    Nein, weil sie in MEINER Welt, also in MEINEM Leben relevant sind. Und da ich viel in der Welt herum komme wären sie wahrscheinlich sogar für viele andere relevant, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

    Zudem kenne ich viele andere E-Autofahrer und folglich auch deren Erfahrungen.

    Im Internet nach wilden Geschichten zu suchen die viele Klicks generieren ist natürlich auch eine Möglichkeit, „Erfahrung“ zu sammeln. Und von da kann man dann prima den Schluss ziehen, dass alles und immer eine reine Katastrophe ist (Tellerrand und so...).

    Und die Moral von der Geschichte? Probiers’ lieber erst mal selbst aus, das Internet gibt Dir oft genau das, wonach Du suchst. Ist aber nur meine Meinung, musst Du letztlich selbst wissen...

  8. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: ufo70 11.10.19 - 18:09

    Dann versuche mal, mit Deiner alten Opel-Ampera Box den neuen Ioniq zu laden. Selbst wenn der Stecker passt, Box und Auto kommunizieren miteinander und auch da gibt es in der Praxis Probleme.

    > Habe ich das was verpasst?

    Offensichtlich. Plakatives Beispiel: Allein in Berlin-Marzahn mit seinen berühmten Plattenbauten wohnen über 250000 Menschen. Wo sollen die denn in der Praxis ihr Auto laden?

    Schön, dass E-Mobilität für Dich passt. Für mich auch, Dank Eigenheim, Garage und (bald) Photovoltaikanlage auf dem Dach. Aber nicht jeder hat so viel Glück und es sollen ja alle elektrisch fahren, da man Verbrenner lieber heute als morgen verbieten möchte und das ist unter den aktuellen Umständen nun mal utopisch.

  9. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 19:51

    ufo70 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann versuche mal, mit Deiner alten Opel-Ampera Box den neuen Ioniq zu
    > laden. Selbst wenn der Stecker passt, Box und Auto kommunizieren
    > miteinander und auch da gibt es in der Praxis Probleme.
    >

    Schön, dass Du jetzt ein Beispiel aus der Vergangenheit herauskramst. Meine Aussage, dass eine heute gekaufte Wallbox (auch hier werden einige Ausnahmen die Regel bestätigen) mit Typ2-Stecker für alle AC-Ladungen aller Autos, die in den nächsten 20 Jahren gebaut werden passt, steht! Damit widerlege ich die Aussage, dass man bei jedem neuen Auto eine neue Wallbox brauchen wird, denn da hat sich längst ein Standard herausgebildet.

    > > Habe ich das was verpasst?
    >
    > Offensichtlich. Plakatives Beispiel: Allein in Berlin-Marzahn mit seinen
    > berühmten Plattenbauten wohnen über 250000 Menschen. Wo sollen die denn in
    > der Praxis ihr Auto laden?
    >
    > Schön, dass E-Mobilität für Dich passt. Für mich auch, Dank Eigenheim,
    > Garage und (bald) Photovoltaikanlage auf dem Dach. Aber nicht jeder hat so
    > viel Glück und es sollen ja alle elektrisch fahren, da man Verbrenner
    > lieber heute als morgen verbieten möchte und das ist unter den aktuellen
    > Umständen nun mal utopisch.

    Meine Frage “Habe ich das was verpasst?l bezog sich auf die Aussage, nach der Millionen von Laternenparkern ihre Autos laden wollen: Sorry, auch in Berlin Marzahn gibt es keine Millionen von Laternenparkern, nicht heute und auch nicht in 5 Jahren. Viele Jahre wird es noch dauern, in denen sukzessive auch die Lademöglichkeiten für Laternenparker ausgebaut werden. Wir müssen also nicht morgen 1 Million Ladepunkte haben, das ist doch bullshit.

  10. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: ufo70 11.10.19 - 20:10

    Vergangenheit? Der Ampera wurde bis 2016 gebaut und ist sogar noch als Neuwagen erhältlich und das sich 20 Jahre lang an Lade- und Akkutechnik nichts ändern wird, glaubst Du doch selbst nicht. Die Entwicklung startet doch gerade erst.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/auto-laternenparker-sucht-ladesaeule-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190807-99-370938

    Von wegen Bullshit. Wenn man Verbrenner in 10 Jahren verbieten will, müssen bis dahin mehrere Millionen Ladepunkte praxistauglich(!) stehen. Wie weit wir davon entfernt sind, kannst Du dem Artikel entnehmen.

  11. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 20:19

    ufo70 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vergangenheit? Der Ampera wurde bis 2016 gebaut

    2016 ist die Steinzeit der E-Mobilität und der Ampere ist deren Blech gewordenes Zeugnis.

    > und ist sogar noch als
    > Neuwagen erhältlich und das sich 20 Jahre lang an Lade- und Akkutechnik
    > nichts ändern wird, glaubst Du doch selbst nicht.

    Nein, glaube ich nicht. Aber an einem AC-Lader ohne kommerzielle Nutzung wirst Du garantiert 20 Jahre Abwärtskompatibilität haben.

    > Die Entwicklung startet
    > doch gerade erst.
    >
    > www.sueddeutsche.de
    >
    > Von wegen Bullshit. Wenn man Verbrenner in 10 Jahren verbieten will, müssen
    > bis dahin mehrere Millionen Ladepunkte praxistauglich(!) stehen. Wie weit
    > wir davon entfernt sind, kannst Du dem Artikel entnehmen.

    Jetzt sind es schon mehrere Millionen? Mag sein, wenn man alle privaten bzw. nichtkommerziellen Ladepunkte mit dazu nimmt. Kommerzielle alleine? Bullshit.

  12. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: ufo70 11.10.19 - 21:01

    Aha, 2 Jahre sind „Steinzeit“, aber gleichzeitig weißt Du, was in 20 ist. Alles klar. :D

    > Jetzt sind es schon mehrere Millionen?

    Waren es die ganze Zeit. Du wirfst meine und Deine Aussagen durcheinander und fantasierst noch Dinge hinein, von denen ich nichts schrieb. Mein Beispiel Marzahn: Ich schrieb von seinen 250000 Einwohnern und Du fängst damit an, in Marzahn gäbe es keine Millionen Laternenparker. So viel zum Thema "Bullshit". ;)

  13. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: freebyte 11.10.19 - 21:04

    ufo70 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha, 2 Jahre sind „Steinzeit“, aber gleichzeitig weißt Du, was
    > in 20 ist. Alles klar. :D

    emover ist junger Elon Musk Fanboy ohne Lebenserfahrung - ab in die Ignorelist, da darf er sich austoben.

    fb

  14. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 21:32

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ufo70 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aha, 2 Jahre sind „Steinzeit“, aber gleichzeitig weißt Du,
    > was
    > > in 20 ist. Alles klar. :D
    >
    > emover ist junger Elon Musk Fanboy ohne Lebenserfahrung - ab in die
    > Ignorelist, da darf er sich austoben.
    >
    > fb

    Lebenserfahrung? Aha. Ich glaube da begibst Du Dich auf Glatteis. Und wie kommst Du dazu, hier jetzt unverschämt zu werden? Der klassische Internetreflex, wenn man anonym ist? Bravo!

  15. Re: Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll

    Autor: crazypsycho 11.10.19 - 23:22

    ufo70 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von wegen Bullshit. Wenn man Verbrenner in 10 Jahren verbieten will, müssen
    > bis dahin mehrere Millionen Ladepunkte praxistauglich(!) stehen. Wie weit
    > wir davon entfernt sind, kannst Du dem Artikel entnehmen.

    Man kann viel wollen, ob man es erreicht ist die andere Frage.
    Ich bezweifle, dass man in 10 Jahren schon die Verbrenner verbieten wird.
    Selbst wenn der Strom ab sofort subventioniert und nur noch halb soviel kosten würde und die Preise für E-Autos auf den Preis von Benzinern fallen, wären 10 Jahre sehr knapp.
    Viele fahren ihre Autos länger als 10 Jahre. Oder können sich keinen Neuwagen leisten (und wer kauft schon ein gebrauchtes E-Auto mit abgenutzten Akkus?)

    Ich schätze in 10 Jahren wird es erst richtig damit losgehen, dass die E-Autos langsam die Benziner verdrängen. In 20 Jahren haben wir dann womöglich mehr E-Autos als Benziner.

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