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Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

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  1. Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: JouMxyzptlk 05.03.23 - 13:17

    Anstatt ewig auf Datenstrukturen und ewiges Vorabplanen zu warten ANFANGEN!
    Ich kenne das von so einigen IT Projekten: Man kann so viel Vorplanen wie man will, es wird nie alles abgedeckt werden. Also muss man irgendwann den Cut zwischen Vorplanen und Anfangen willkürlich setzen (Erfahrung zählt da VIEL den Punkt zu erkennen). Die ersten Stück für Stück zu implementieren, dann kommen zusätzliche Details hoch welche in keiner Planung zu sehen waren und dann gleich für alle weitern mit berücksichtigt werden müssen. So läuft es mit den wenigsten Problemen und die Kunden + mein Arbeitgeber sind zufrieden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.23 13:20 durch JouMxyzptlk.

  2. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: KartoffelsalatUndBrot 05.03.23 - 13:33

    Stimme ich auch zu. Gute Loesungen enstehen meist aus der eigentlichen Praxiserfahrung.

  3. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: demon driver 05.03.23 - 13:57

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anstatt ewig auf Datenstrukturen und ewiges Vorabplanen zu warten
    > ANFANGEN!
    > Ich kenne das von so einigen IT Projekten: Man kann so viel Vorplanen wie
    > man will, es wird nie alles abgedeckt werden. Also muss man irgendwann den
    > Cut zwischen Vorplanen und Anfangen willkürlich setzen (Erfahrung zählt da
    > VIEL den Punkt zu erkennen). Die ersten Stück für Stück zu implementieren,
    > dann kommen zusätzliche Details hoch welche in keiner Planung zu sehen
    > waren und dann gleich für alle weitern mit berücksichtigt werden müssen. So
    > läuft es mit den wenigsten Problemen und die Kunden + mein Arbeitgeber sind
    > zufrieden.

    +1

  4. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: Lasse Bierstrom 05.03.23 - 15:02

    Rein persönlich bin ich kein großer Freund von Lauterbach, aber das hier ist gefällt mir.

    Lieber in der Übergangsphase ein paar Dokumente, welche nicht voll digitalisiert sind, als eine "perfekte" Lösung am sankt Nimmerleinstag (welche sowieso wieder Fehler haben wird).

  5. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: bootstorm 05.03.23 - 15:37

    Ja, es sollte auch schon seit 10 Jahren mindestens so weit sein.

    Aber Word Dateien hochladen? Das finde ich nicht gut.

    Vielleicht lassen sich Project Dateien hochladen? Als Medikamentenplan und die Rentner kaufen dann auch noch Microsoft Lizenzen.
    Oder Visio Dateien für die Beschreibung wie man Insulin spritzt.

  6. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: schnedan 05.03.23 - 15:57

    Keine Ahnung was du meinst, aber die Telematik Infrastruktur der Gematik gibt es seit Jahren, incl. Probebetrieb, Korruption, und jede Menge Enthüllungen über fehlende Fachkompetenz, Vetternwirtschaft, fachlich schlechte Lösungen, Gier,...

    Aber das will man nicht beseitigen oder ausbessern, sondern mit den Scheiß den man in Jahren verbrochen hat will Lauterbach jetzt mit aller Gewalt bundesweit an den Start.

    Ne, so nicht. Also ich unterstütze das nicht!

  7. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: Jalousie 05.03.23 - 16:31

    Läuft es woanders besser?

  8. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: Bootsmann 05.03.23 - 17:58

    > Anstatt ewig auf Datenstrukturen und ewiges Vorabplanen zu warten ANFANGEN!

    Wenn die Möglichkeit Widerspruch existiert & umgesetzt ist, gern.

    Ich habe es ja aufgegeben, meine Mitmenschen über die Risiken *dieser* E-Akte (mit Pseudomisierung und Übertragung an "die Forschung") aufzuklären und zu warnen. Ist wie bei allen anderen Datenschutzrisiken auch: Interessiert keinen, ehe man mal konkret von den negativen Konsequenzen spürbar betroffen ist.

    Über sichere Passwörter, 2FA und Passwortmanager reden sich die sicherheitsbewussten ITler ja auch schon seit Jahren vergeblich den Mund fusselig - und durchgesetzt hat sich das meiste davon auch nur durch Standards, Zwänge oder gar gesetzliche Vorgaben.

    Bin daher gespannt, wie lange es bei der E-Akte dauert, bis ein Fall einer konkreten Benachteiligung publik wird. Bei der zentralisierten Corona-Datenspeicherung via Luca-App (oder auch Stift & Papier) hat es immerhin nur wenige Wochen gedauert - und das bei vergleichsweise harmlosen Daten.

    Aber zum Glück hat der gemeine Pleb ja das Gedächtnis einer Eintagsfliege.

  9. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: GilBates 05.03.23 - 18:14

    2FA ist ja auch eine Krankheit.
    wenn man sie nicht ausschalten kann.

  10. +1

    Autor: us61170 05.03.23 - 20:41

    So ist es.
    Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und nicht mit dem ersten Wort.

  11. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: jones1024 05.03.23 - 20:56

    Die Menschen merken es nicht mal, wenn sie reihenweise Nachteile erleben. Ach wir haben gesehen, dass Sie hohen Blutdruck haben... Den Kredit können wir leider nicht gewähren. Oder diese Reiserücktritt Versicherung wird für Sie etwas teurer. Oder... Sorry, den Job können wir Ihnen nicht geben. Oder... Ach Sie wollen ihre Krankengeschichte nicht "freiwillig" offenlegen? Na dann sind Sie hier falsch.

    Ich wird so kommen.

  12. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: Urbautz 05.03.23 - 22:08

    Und wie kommt der AG an die Versichertendaten?

  13. Übertragung an "die Forschung"

    Autor: Cerdo 06.03.23 - 06:25

    Bootsmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe es ja aufgegeben, meine Mitmenschen über die Risiken *dieser*
    > E-Akte (mit Pseudomisierung und Übertragung an "die Forschung") aufzuklären
    > und zu warnen.

    Keine Ahnung, wo Du das mit der "Übertragung an 'die Forschung'" her hast. Das ist weder geplant noch nach aktuellem Stand erlaubt oder möglich.

    Die ePA ist längt überfällig und wird dringend gebraucht. In Deutschland konzentriert man sich lieber auf die abstrakten Gefahren ("DIE wollen meine Daten klauen"), als die reellen ("mein Arzt kommt nicht an meine Befunde").

    Ich persönlich wäre lieber gläsern als tot. Das sehen manche wohl anders.

  14. Re: Übertragung an "die Forschung"

    Autor: BlindSeer 06.03.23 - 07:07

    Stimmt, neutrale zweite Meinungen sollten unmöglich gemacht werden. Wo kämen wir sonst hin? ;) Überall haben wir (double) OptIn verpflichtend gemacht, aus gutem Grund, aber hier OptOut. Wieso will diese Akte nur keiner? Noch dazu die sensibelsten Daten, die wir haben zentral gespeichert. Mal sehen wie lange es dauert bis da wer den Finger für Zugriff darauf hebt, oder Krankendaten irgendwo auftauchen. :-/

  15. Re: Übertragung an "die Forschung"

    Autor: ibsi 06.03.23 - 07:56

    Glaube die Voraussage war: In 20 Jahren sind alle (Gesundheits-)Daten öffentlich.

  16. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: JE 06.03.23 - 07:57

    jones1024 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Menschen merken es nicht mal, wenn sie reihenweise Nachteile erleben.
    > Ach wir haben gesehen, dass Sie hohen Blutdruck haben... Den Kredit können
    > wir leider nicht gewähren. Oder diese Reiserücktritt Versicherung wird für
    > Sie etwas teurer. Oder... Sorry, den Job können wir Ihnen nicht geben.
    > Oder... Ach Sie wollen ihre Krankengeschichte nicht "freiwillig"
    > offenlegen? Na dann sind Sie hier falsch.
    >
    > Ich wird so kommen.

    Sollte das ein Unternehmen im Bewerbungsprozess versuchen, würde ich das ablehnen.
    Und wenn dann die Absage kommt, dürfte es ein leichtes sein, dieses Unternehmen zu verklagen.

  17. Re: Übertragung an "die Forschung"

    Autor: BlindSeer 06.03.23 - 08:11

    Wer will so einen Alptraum?!

  18. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: BlindSeer 06.03.23 - 08:13

    Indem er Andeutet, dass die Jobzusage davon abhängt ob du ihm "frewillig" Zugang gewährst? Natürlich subtil genug, um nicht angegriffen zu werden. Gleiches bei Kredit, Versicherungen, usw.

  19. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: elidor 06.03.23 - 09:10

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anstatt ewig auf Datenstrukturen und ewiges Vorabplanen zu warten
    > ANFANGEN!
    > Ich kenne das von so einigen IT Projekten: Man kann so viel Vorplanen wie
    > man will, es wird nie alles abgedeckt werden.
    Soweit bin ich bei dir.

    > Also muss man irgendwann den
    > Cut zwischen Vorplanen und Anfangen willkürlich setzen (Erfahrung zählt da
    > VIEL den Punkt zu erkennen).
    Wir reden hier aber von einem Upload von Word- und PDF-Dateien. Das sieht für mich nicht danach aus, dass geplant wurde und Lauterbach irgendwann einen Cut gemacht hat, sondern danach, dass der Cut gemacht wurde, bevor die Planung begonnen hat und das spricht mE für ein Scheitern des Projektes oder ein ewiges Provisorium, das uns unterm Strich mehr Arbeit macht, als das es uns das Leben erleichtert.

    > Die ersten Stück für Stück zu implementieren,
    > dann kommen zusätzliche Details hoch welche in keiner Planung zu sehen
    > waren und dann gleich für alle weitern mit berücksichtigt werden müssen. So
    > läuft es mit den wenigsten Problemen und die Kunden + mein Arbeitgeber sind
    > zufrieden.
    Denn dieses Vorgehen funktioniert eigentlich nur dann, wenn man sich vorher eine solide Basis überlegt hat, die man bei Bedarf gut erweitern kann, ohne das System grundlegend neu zu implementieren oder gigantische Sicherheitslücken zu öffnen.

  20. Re: Man muss auch mal anfangen = Klassische korrekte Herangehensweise

    Autor: Hallonator 06.03.23 - 09:24

    elidor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Also muss man irgendwann den
    > > Cut zwischen Vorplanen und Anfangen willkürlich setzen (Erfahrung zählt
    > da
    > > VIEL den Punkt zu erkennen).
    > Wir reden hier aber von einem Upload von Word- und PDF-Dateien. Das sieht
    > für mich nicht danach aus, dass geplant wurde und Lauterbach irgendwann
    > einen Cut gemacht hat, sondern danach, dass der Cut gemacht wurde, bevor
    > die Planung begonnen hat
    Ich würde eher vermuten, dass man jahrelang erfolglos vor sich hin geplant hat.

    > Denn dieses Vorgehen funktioniert eigentlich nur dann, wenn man sich vorher
    > eine solide Basis überlegt hat, die man bei Bedarf gut erweitern kann, ohne
    > das System grundlegend neu zu implementieren oder gigantische
    > Sicherheitslücken zu öffnen.
    Najo, ich würde jetzt einfach mal vermuten, dass die endgültige Lösung auch die Möglichkeit beinhaltet, dass Ärzte dort PDFs hochladen können.

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