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Zweischneidiges Schwert

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Zweischneidiges Schwert

    Autor: luckyfreddy 02.12.21 - 19:23

    Die Situation ist sehr zweischneidig. Auf der einen Seite werden all jene, die diesen Messenger verwendet haben, mit Sicherheit keine Kinder von Traurigkeit sein und eine Verurteilung daher sicher sinnvoll sein.

    Auf der anderen Seite sind wir aber dann doch noch immer ein Rechtsstaat (sollten wir sein). Und da ist es natürlich schon entscheidend nach validen Daten zu fragen. Jegliche Veränderung (beabsichtigt oder nicht) könnte solche Daten in der Tat unbrauchbar machen. Man könnte sonst ganz schnell auch Zeilen einer Person hinzufügen, die man sowieso auf dem Kieker hat und gerne eingesperrt sehen würde. Das wird in der Praxis garantiert kein Ermittler so machen. Aber alleine die bloße Möglichkeit könnte es als Beweis schwierig machen.

    Von daher...? Was bleibt...? Schwierig, schwierig. Evtl. zumindest die nativen Rohdaten mit Prüfsummen von BKA und co.?

  2. Beweislast

    Autor: Dumpfbacke 02.12.21 - 19:52

    Selbst wenn man Encrochat nur zum Auftakt zu Ermittlungen als Anlass nimmt, so entscheidet am Ende die Beweislast, ob jemand schuldig ist oder nicht.

    Ebenso berücksichtigt das Gericht "nur" die Zusammenarbeit des Angeklagten.
    Jeder, der von sich heraus kooperiert, bekommt meistens eine niedrigere Strafe als möglich.
    Ist also nichts neues.

    Sich Jetzt hinzustellen, dass die Daten keinen Grund zu Ermittlungen liefern würden, ist ein bischen scheinheilig. Weil die Daten kein Hash- Wert haben und von anderen Behörden sortiert wurden.

    Drauf aufmerksam machen, dass bei den Daten einiges besser gemacht werden könnte, ist in Ordnung. Aber jetzt die Kriminellen in Schutz nehmen wollen, dass man die Ermittlungen gar nicht hätte machen dürfen, ist ein bischen sehr vom Strafgesetz entfernt.

    Bei Verdacht einer Straftat muss entschieden werden, ob ermittelt wird oder nicht. Bei den Encrochats reichen die Verdächtigen meiner Meinung nach mehr als dicke aus um eine Ermittlung durchzuführen. Und das führt nunmal zu einigen Verhaftungen.

  3. Re: Beweislast

    Autor: Wasweißichdennschon 02.12.21 - 22:33

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn man Encrochat nur zum Auftakt zu Ermittlungen als Anlass nimmt,
    > so entscheidet am Ende die Beweislast, ob jemand schuldig ist oder nicht.
    >
    > Ebenso berücksichtigt das Gericht "nur" die Zusammenarbeit des
    > Angeklagten.
    > Jeder, der von sich heraus kooperiert, bekommt meistens eine niedrigere
    > Strafe als möglich.z
    > Ist also nichts neues.
    >
    > Sich Jetzt hinzustellen, dass die Daten keinen Grund zu Ermittlungen
    > liefern würden, ist ein bischen scheinheilig. Weil die Daten kein Hash-
    > Wert haben und von anderen Behörden sortiert wurden.
    >
    > Drauf aufmerksam machen, dass bei den Daten einiges besser gemacht werden
    > könnte, ist in Ordnung. Aber jetzt die Kriminellen in Schutz nehmen wollen,
    > dass man die Ermittlungen gar nicht hätte machen dürfen, ist ein bischen
    > sehr vom Strafgesetz entfernt.
    >
    > Bei Verdacht einer Straftat muss entschieden werden, ob ermittelt wird oder
    > nicht. Bei den Encrochats reichen die Verdächtigen meiner Meinung nach mehr
    > als dicke aus um eine Ermittlung durchzuführen. Und das führt nunmal zu
    > einigen Verhaftungen.
    Veröffentliche doch mal Deine Fingerabdrücke und warte, wann Du eingeladen wirst, zu erklären, warum sich diese an einem Tatort befinden.

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