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Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

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  1. Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: ehwat 04.11.15 - 13:42

    Aber ich muss niemand in meine 4 Wände lassen?

  2. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: GabenBePraised 04.11.15 - 13:45

    Tja, die werden wohl dann sowas wie nen Durchsuchungsbefehl für Polizisten brauchen...

  3. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: dbenzhuser 04.11.15 - 13:48

    ehwat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich muss niemand in meine 4 Wände lassen?

    Sie müssen dann halt ihren Strom auch nicht mehr in deine 4 Wände lassen ...

  4. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: martin28 04.11.15 - 13:50

    Zumindestens nicht, wenn Du keinen Strom brauchst ;-)

    Bin aber Deiner Meinung. Es entsteht durch den Einbau weder ein Mehrwert für den Verbraucher, noch für die Energieunternehmen oder Umwelt. Warum soll man dann diesen zusätzlichen Kostentreiber künstlich erzwingen?

  5. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: Eve666 04.11.15 - 13:55

    Doch Aufgrund der Grundversorgungspflicht müssen sie das. Natürlich nur solange man den Strom auch bezahlt.

  6. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: Niaxa 04.11.15 - 14:03

    Weil es die Regierung so will! Punkt! Da gibt es kein wenn und kein aber. So funktioniert unser System nun mal. Politik entscheidet und Du sowie ich haben den Mund zu halten und zu schlucken was ihnen präsentiert wird. Noch Fragen? Nicht gestattet!

  7. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: M.P. 04.11.15 - 14:03

    Für das Energieunternehmen gibt es einen Mehrwert: Man kann den Zählerableser wegrationalisieren. Nach einigen Jahren mit frankierten Postkarten, in die man die Zählerstände selbst eintragen musste schicken meine Stadtwerke wieder einen Ableser von Haus zu Haus...

  8. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: Shadow27374 04.11.15 - 14:07

    GabenBePraised schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, die werden wohl dann sowas wie nen Durchsuchungsbefehl für Polizisten
    > brauchen...


    Es heißt Durchsuchungsbeschluss.

  9. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: nicoledos 04.11.15 - 14:09

    Wenn man wenigstens dadurch monatlich abrechnen würde, so dass keine hohe Rechnung am Jahresende folgt. Aber so schafft es nur zusätzliche Kosten für die Verbraucher ohne irgendeinen Nutzen.

  10. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: Technikfreak 04.11.15 - 14:09

    martin28 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindestens nicht, wenn Du keinen Strom brauchst ;-)
    >
    > Bin aber Deiner Meinung. Es entsteht durch den Einbau weder ein Mehrwert
    > für den Verbraucher, noch für die Energieunternehmen oder Umwelt. Warum
    > soll man dann diesen zusätzlichen Kostentreiber künstlich erzwingen?
    Es geht um die Spitzen- / Gesamtlastkontrolle des Netzes...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.15 14:14 durch Technikfreak.

  11. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: Technikfreak 04.11.15 - 14:13

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für das Energieunternehmen gibt es einen Mehrwert: Man kann den
    > Zählerableser wegrationalisieren. Nach einigen Jahren mit frankierten
    > Postkarten, in die man die Zählerstände selbst eintragen musste schicken
    > meine Stadtwerke wieder einen Ableser von Haus zu Haus...
    Ein weitere Vorteil für den Provider ist die Spitzenlast- / Gesamtlastkontrolle
    des Netzes. Das Netz wäre schon heute nicht in der Lage eine komplette
    Spitze abzudecken, wenn alle Verbraucher gleichzeitig ihren Herd anstellen.
    So sind sogar die Pinkelpausen bei grossen Fussballspielen im Netz messbar.

  12. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: Marentis 04.11.15 - 14:16

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für das Energieunternehmen gibt es einen Mehrwert: Man kann den
    > > Zählerableser wegrationalisieren. Nach einigen Jahren mit frankierten
    > > Postkarten, in die man die Zählerstände selbst eintragen musste schicken
    > > meine Stadtwerke wieder einen Ableser von Haus zu Haus...
    > Ein weitere Vorteil für den Provider ist die Spitzenlast- /
    > Gesamtlastkontrolle
    > des Netzes. Das Netz wäre schon heute nicht in der Lage eine komplette
    > Spitze abzudecken, wenn alle Verbraucher gleichzeitig ihren Herd
    > anstellen.
    > So sind sogar die Pinkelpausen bei grossen Fussballspielen im Netz messbar.

    Bei großen Verbrauchern ein Argument aber nicht hier. Begründung:
    1) jährliche Übermittlung laut Artikel.
    2) Verbraucher kann man nicht zwingen, dass sie zu einer bestimmten Zeit waschen und kochen.

  13. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: M.P. 04.11.15 - 14:17

    Dafür fehlt den installierten Zählern eine Stellvorrichtung.

    Kontrollieren kann man nur, wenn man nach dem Messen auch bewirken kann.
    Wenn die Smart Meter keine Abschaltvorrichtung haben, hat man keine Kontrolle über das Netz...

    Kann natürlich sein, daß die "reinen" Smart-Meter als Brückenköpfe dienen für eine spätere Installation von Zusatz-Baugruppen.

    Ich bin jedenfalls nicht bereit, für einen persönlichen Vorteil, der darin besteht, daß ich für den Ableser nicht mehr einmal im Jahr parat stehen muss, um ihn in den Keller zu lassen so ein Gerät in mein Haus einbauen zu lassen...

    Wenn es einen Rabatt in Höhe der eingesparten Kosten für die manuelle Ablesung des Zählers geben würde - vielleicht....

  14. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: M.P. 04.11.15 - 14:23

    Naja, da könnte man minutengenau ablesen, und das Einschalten des Lichtes während der Fußball-Pinkelpause extra teuer machen...

  15. Doch, musst du...

    Autor: Vanger 04.11.15 - 14:50

    > Aber ich muss niemand in meine 4 Wände lassen?
    Doch, letztlich musst du das. Im Gesetz ist geregelt, dass ein derartiger Stromzähler verpflichtend verbaut werden muss. Weigerst du dich entsprechen deine Anlagen nicht mehr den vorgeschriebenen Normen, weshalb dir die weitere Stromlieferung verweigert wird. Da hilft dir auch die Grundversorgungspflicht nichts, die besteht nur unter der Voraussetzung, dass du mitwirkst und den Normen entsprechende Anschlussvoraussetzungen schaffst. Weigerst du dich bekommst du einfach keinen Strom. Die Bayernwerke verlangen bspw. seit einer Weile, dass die Panzersicherung bei Neubauten in einem von außen zugänglichen Verteilerkasten verbaut wird. Vollkommener Schwachsinn, machst du das nicht bekommst du aber halt keinen Strom.

    Konkret steht dann der Sperrkassierer vor der Tür und will dir den Strom abdrehen. Wurde dir eine angemessene Frist gesetzt kannst du das auch nicht verhindern, die haben ein aus § 19 StromGVV (Strom-Grundversorgungs-Verordnung) abgeleitetes Betretungsrecht.

    Das Betretungssrecht ist - anders als bei polizeilichen Maßnahmen - zwar zweckgebunden, bedarf aber keiner etwaigen Beschlüsse der Justiz, lediglich einer angemessenen Fristsetzung. Weigerst du dich wird die Polizei dazugerufen, die im Rahmen der Amtshilfe diesem Recht auch mit körperlicher Gewalt Nachdruck verschaffen darf. Das ist dann auch keine polizeiliche Maßnahme.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.15 14:50 durch Vanger.

  16. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: diger 04.11.15 - 15:13

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es einen Rabatt in Höhe der eingesparten Kosten für die manuelle
    > Ablesung des Zählers geben würde - vielleicht....

    Du wirst nicht nur KEINEN Rabatt bekommen, sondern Du musst den neuen Zähler sogar noch selber bezahlen, indem die Kosten monatlich umgelegt werden. Auch das ist in der Gesetzesvorlage mit drin. Es gibt zwar Höchstgrenzen, aber ich denke mal, dass da 5-10 Euro monatliche Miete realistisch sein werden.

  17. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: bofhl 04.11.15 - 15:29

    Nicht wenn du ihnen den Zutritt verbietest um die dafür notwendige Einbauten zu tätigen! Damit liegt die Verweigerung auf deiner Seite und sie dürfen dir den Strom abdrehen!

  18. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: Koto 04.11.15 - 16:26

    Ich fürchte das wird schon so gemacht, das man eben doch muss.

    Und die Abrechnung wird über die Stromrechnung kommen. Zahlt man da nicht wird eben der Strom abgedreht.

    Das ist eben wie die Gebäude Sanierung. Staatlich verordnete Mieterhöhungen.
    Wieso? Na die Einsparung der Heizung bei der Gebäude Sanierung unterschreiten immer quasi immer die die Mieterhöhungen. Wobei die Mieterhöhungen ja auch dann wirken wenn zb gar nicht geheizt wird.

    Staatlich verordnete Mieterhöhungen eben.

  19. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: tingelchen 04.11.15 - 16:29

    Richtig. Aber dieser erlaubt lediglich die Durchsuchung durch die Staatsgewalt. Der Techniker ist aber nicht Teil dieser und zweitens erlaubt der Beschluss auch nicht die Montage von Geräten :)

  20. Re: Nutzer können dem Einbau nicht widersprechen?

    Autor: tingelchen 04.11.15 - 16:31

    Die nötigen Installationen sind ja vorhanden. Und um den Strom ab zu klemmen, müssen sie erst einmal die Straße aufreißen :) Kostet so um die 2000¤.

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