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BDSG

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  1. BDSG

    Autor: tehabe 26.06.17 - 18:24

    Gemäß §1 (2) Nr. 3 Bundesdatenschutzgesetz heißt es:

    "nicht-öffentliche Stellen, soweit sie die Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen verarbeiten, nutzen oder dafür erheben oder die Daten in oder aus nicht automatisierten Dateien verarbeiten, nutzen oder dafür erheben, es sei denn, die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung der Daten erfolgt ausschließlich für persönliche oder familiäre Tätigkeiten."

    Das private Adressbuch auf einem Smartphone sollte eigentlich zu "persönlich oder familiäre Tätigkeit" gehören und damit gar nicht vom BDSG erfasst sein.

    Die einzigen die sich hier an das BDSG halten müssen ist WhatsApp. Ist jedoch eine Laienmeinung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.17 18:26 durch tehabe.

  2. Re: BDSG

    Autor: Sharra 26.06.17 - 18:32

    Diese Meinung ist auch die offizielle von diversen Gerichten, soweit ich da informiert bin.
    Privatleute haben eben nicht wirklich was zu befürchten. Wer sowas aber gewerblich macht, als Whatsapp auf dem Privatgerät für dienstliche Zwecke nutzt, dem kann das gewaltig um die Ohren fliegen.

    Ich gehe mal schwer davon aus, dass der Richter hier ein klein wenig übers Ziel hinaus geschossen ist, mit der schriftlichen Einverständniserklärung. Davon abgesehen ist das nicht machbar, kommt also einem Whatsapp-Verbot für Kinder gleich.
    Wenn das allerdings für die Sprösslinge gilt, gilt es auch für Erwachsene, und das steht im klaren Widerspruch zum BDSG.

  3. Re: BDSG

    Autor: ChMu 26.06.17 - 18:47

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Davon abgesehen ist das nicht machbar, kommt also einem Whatsapp-Verbot für
    > Kinder gleich.

    Whatsapp ist doch fuer Kinder verboten? Du darfst es eh nicht benutzen, was solls also?

  4. Re: BDSG

    Autor: xProcyonx 26.06.17 - 19:01

    Die Altersgrenze liegt bei 13. Also dürfen "Kinder" das sehr wohl benutzen, oder siehst du Kinder über 12 als Erwachsene an?

  5. Re: BDSG

    Autor: rldml 26.06.17 - 19:17

    xProcyonx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Altersgrenze liegt bei 13. Also dürfen "Kinder" das sehr wohl benutzen,
    > oder siehst du Kinder über 12 als Erwachsene an?


    Und selbst daran hält sich hierzulande keine Sau dran: Die virte Klasse meiner Tochter hat ne Whatsapp-Gruppe für die Kinder gehabt...

    Gruß Ronny

  6. Re: BDSG

    Autor: |=H 27.06.17 - 07:31

    "Alter. Du musst mindestens 13 Jahre alt sein, um unsere Dienste zu nutzen (bzw. so alt, wie es in deinem Land erforderlich ist, damit du berechtigt bist, unsere Dienste ohne elterliche Zustimmung zu nutzen). Zusätzlich zu der Anforderung, dass du nach geltendem Recht das zur Nutzung unserer Dienste erforderliche Mindestalter haben musst, gilt Folgendes: Wenn du nicht alt genug bist, um in deinem Land berechtigt zu sein, unseren Bedingungen zuzustimmen, muss dein Elternteil oder Erziehungsberechtigter in deinem Namen unseren Bedingungen zustimmen."

    Hier ist wohl die Frage wie alt man in Deutschland sein muss um einen komplett "kostenlosen" Dienst nutzen zu dürfen. Da dem Kind auch nicht verboten wurde die App zu installieren oder nutzen würde ich eine Zustimmung durch ein Elternteil zumindest durch konkludentes Handeln sehen.

  7. Re: BDSG

    Autor: chefin 27.06.17 - 09:28

    nach 13 kann man es ohne elterliche Zustimmung nutzen, vorher nur mit.

    Es steht nirgends man darf es NICHT nutzen. Und da du schon wegen der nötigen SIM-Karte die Eltern brauchst, dürfte eine Nutzung ohne elterliche Zustimmung eigentlich nicht drin sein. Wenn doch, dann weil die Eltern sich nicht drum kümmern. Das wird meist als implizierte Zustimmung gewertet.

  8. Re: BDSG

    Autor: Laptel 01.07.17 - 12:12

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nach 13 kann man es ohne elterliche Zustimmung nutzen, vorher nur mit.
    >
    > Es steht nirgends man darf es NICHT nutzen. Und da du schon wegen der
    > nötigen SIM-Karte die Eltern brauchst, dürfte eine Nutzung ohne elterliche
    > Zustimmung eigentlich nicht drin sein. Wenn doch, dann weil die Eltern sich
    > nicht drum kümmern. Das wird meist als implizierte Zustimmung gewertet.

    Das ist so nicht ganz richtig. WhatsApp kann man auch ohne SIM benutzen. Es ist nicht direkt mit einer SIM gekoppelt und dient nur der Verifikation des Gerätes.
    Man kann z.B. whatsapp auf einem nur WLAN fähigen Tablett installieren. Als Nummer gibt man eine erreichbare Festnetznummer ein. Da die SMS Verifikation fehl schlägt, hat man die Möglichkeit sich den Code telefonisch durchgeben zu lassen. Man wird dann angerufen und kann so das Gerät verfizieren.
    Es ist also sogar möglich, das Ganze recht anonym zu betreiben. Ein neues Google-Konto hat kein Telefonbuch. Freemailadressen akzeptieren plausible Adressen. Eine Hotelsanschrift z.B. . Frei WLAN Zugänge gibt es zu Hauf und schließlich besitzt sogar eine Telefonzelle, eine öffentliche Rufnummer und kann angerufen werden.

    Machen Sie sich selbst einen Reim drauf!

  9. Re: BDSG

    Autor: Sunny33 31.08.17 - 04:11

    Weitere Informationen über den Beschäftigtendatenschutz und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sind auf [freunde.vol.at]

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