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Hat erschreckender Weise recht

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  1. Hat erschreckender Weise recht

    Autor: twothe 26.06.17 - 18:26

    Am Anfang dachte ich: "Oh Gott wieder son Spinner der das Internet nicht verstanden hat", aber dann kam die Begründung und ich muss revidieren: der Richter hat ganz erheblich verstanden.

    Niemand darf ohne meine Erlaubnis meine Telefonnummer raus rücken, das ist mein Recht und daran müssen sich alle - auch Firmen - halten. Whatsapp übermittelt diese Daten aber ohne meine Einwilligung, nämlich dann wenn jemand anderes mich im Telefonbuch hat. Es ist also absolut korrekt, dass ein Nutzer bevor er Whatsapp startet erst mal die Erlaubnis aller Kontakte in seinem Telefonbuch haben muss eben diese Daten weiter zu geben.

  2. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: tehabe 26.06.17 - 18:39

    Ich glaube dass in der Entscheidungen drei Fehler gemacht wurden.

    1. WhatsApp selbst erlaubt die Nutzung erst ab 13.
    2. Das BDSG gilt nicht für die persönlich oder familiäre Nutzung
    3. 2014 hatte WhatsApp 40 Millionen Benutzer in Deutschland, heute werden es mehr sein, also werden weit über die hälfte aller erwachsenen Bevölkerung WhatsApp nutzen. So musst du im Grunde davon ausgehen, dass deine Nummer an WhatsApp übertragen wird. Und wenn es nicht an WhatsApp, dann geht sie an Telegram, Threema, Signal, Allo, Duo, etc. pp.

    Das kann man jetzt ganz schrecklich finden oder nicht aber grundsätzlich nicht zu ändern. Es war übrigens völlig richtig von gegen WhatsApp wegen Weitergabe der Daten vorzugehen. Ich wünschte, WhatsApp würde wieder einen Dollar pro Jahr kosten und sie würden dafür diese Datensammelei lassen. Also die übertragenen Nummern verwerfen, so bald die Anfrage abgeschlossen ist und die Antwort abgeschickt wurde.

  3. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: ChMu 26.06.17 - 18:42

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am Anfang dachte ich: "Oh Gott wieder son Spinner der das Internet nicht
    > verstanden hat", aber dann kam die Begründung und ich muss revidieren: der
    > Richter hat ganz erheblich verstanden.
    >
    > Niemand darf ohne meine Erlaubnis meine Telefonnummer raus rücken, das ist
    > mein Recht und daran müssen sich alle - auch Firmen - halten. Whatsapp
    > übermittelt diese Daten aber ohne meine Einwilligung, nämlich dann wenn
    > jemand anderes mich im Telefonbuch hat. Es ist also absolut korrekt, dass
    > ein Nutzer bevor er Whatsapp startet erst mal die Erlaubnis aller Kontakte
    > in seinem Telefonbuch haben muss eben diese Daten weiter zu geben.
    Da die Telefonnummer zur Abgleichung uebertragen wird, nicht der Name, wie auch, ist ja bei jedem anders abgespeichert und auch der Nutzer selber nicht namentlich bekannt ist, sehe ich eigendlich kein Problem.
    Aber die einfachste Loesung waere doch, das Du Deine Telefon Nummer gar nicht erst weitergibst. An niemanden. Ok, Dein Provider wird die Nummer kennen, und Deinen Standort, Deine Bankverbindung und Dein Bewegungs Profil, aber es liegt an Dir, das niemand Deine Nummer bekommt. Ein so hoechtpersoenliches Gut wie eine Telefonnummer darf natuerlich nicht bekannt werden. Stell Dir vor, da koennte sonst jemand anrufen.
    Also, geheim halten.
    Am besten auch das Telefon ausschalten.
    Oder gar nicht erst kaufen.

  4. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: rldml 26.06.17 - 18:46

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand darf ohne meine Erlaubnis meine Telefonnummer raus rücken, das ist
    > mein Recht und daran müssen sich alle - auch Firmen - halten. Whatsapp
    > übermittelt diese Daten aber ohne meine Einwilligung, nämlich dann wenn
    > jemand anderes mich im Telefonbuch hat. Es ist also absolut korrekt, dass
    > ein Nutzer bevor er Whatsapp startet erst mal die Erlaubnis aller Kontakte
    > in seinem Telefonbuch haben muss eben diese Daten weiter zu geben.

    Da bin ich anderer Meinung, aus zwei Apsekten heraus:

    Zum einen habe ich mir die Rufnummern in meinem Adressbuch ja nicht ausgedacht, sondern im Regelfall von den betroffenen Leuten auf Nachfrage (und oft sogar ohne) erhalten.

    Es gibt also keinen Grund anzunehmen, dass der Betroffene ein Recht auf Abmahnung hätte. Die Nutzung von WhatsApp und ähnlichen Diensten ist heutzutage üblich, die Übertragung der Rufnummer im Rahmen der Nutzung solcher Apps nicht überraschend. Ein "Betroffener" muss heutzutage davon ausgehen, dass seine Rufnummer an Dritte übermittelt wird.

    Zum anderen ist es das Recht auf Privatsphäre: Meine Tochter benutzt auch WhatsApp. Als Vater schätze ich das Recht meiner Tochter auf Privatsphäre höher ein, als eine potentielle Weitergabe der Rufnummer eines Dritten an Dienste wie WhatsApp & Co. Generell muss ich nach eigenem Empfinden schon sehr driftige Gründe haben, um meine Tochter dazu zu verpflichten, mir Zugang zu ihrem Handy zu gewähren.

    Von daher halte ich das Urteil für kategorisch falsch und ein wenig lebensfremd.

    Gruß Ronny

  5. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: Anonymer Nutzer 26.06.17 - 18:56

    Dude, 90% der Apps auf deinem Handy klauen dir irgendwelche Daten. Das Urteil ist Blödsinn und Realitätsfremd. Aufm Handy einfach versuchen keine zu wichtigen Daten zu lagern. Ich traue auf jeden Fall so gut wie keiner app.

    Und du kannst davon ausgehen das jeder kostenloser messenger irgendwie anonym deine Daten verkauft. Who cares, wir haben ja sonst keine Probleme. Niemand interessiert den Schwachsinn den du und ich in WhatsApp schreiben.

  6. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: Koto 26.06.17 - 18:59

    Es mag Rechtlich so sein aber war das nicht immer so?

    Wenn ich vom Freund seine Nummer bekam. Und ein andere fragt mich ob ich die Nummer habe. Habe ich doch auch nicht erst nachgefragt.

    Das war auf dem Schulhof also schon immer normal. Das Nummern ohne Einverständnis weiter gegeben wurden.

    Das Gericht lebt da wohl unterm Stein.

    Was kommt dann. Das jeder nachfragen muss ob jemand mein Geburtsdatum kennt?

    Und gibt es dann eine Pflicht das der angefragte Antwortet? Gilt eine nicht Antwort als Nein? Opt-in oder Opt-out?

    Man sieht das sich Gerichte oft nicht um die Wirklichkeit kümmern.

  7. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: t3st3rst3st 26.06.17 - 19:11

    Insbesondere da das nicht nur Kinder betrifft sondern jeden einzelnen Nutzer. Nächstens kann also jeder rumrennen und sich das WC Papier abzeichnen lassen. Völlig absurd.

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > twothe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Niemand darf ohne meine Erlaubnis meine Telefonnummer raus rücken, das
    > ist
    > > mein Recht und daran müssen sich alle - auch Firmen - halten. Whatsapp
    > > übermittelt diese Daten aber ohne meine Einwilligung, nämlich dann wenn
    > > jemand anderes mich im Telefonbuch hat. Es ist also absolut korrekt,
    > dass
    > > ein Nutzer bevor er Whatsapp startet erst mal die Erlaubnis aller
    > Kontakte
    > > in seinem Telefonbuch haben muss eben diese Daten weiter zu geben.
    >
    > Da bin ich anderer Meinung, aus zwei Apsekten heraus:
    >
    > Zum einen habe ich mir die Rufnummern in meinem Adressbuch ja nicht
    > ausgedacht, sondern im Regelfall von den betroffenen Leuten auf Nachfrage
    > (und oft sogar ohne) erhalten.
    >
    > Es gibt also keinen Grund anzunehmen, dass der Betroffene ein Recht auf
    > Abmahnung hätte. Die Nutzung von WhatsApp und ähnlichen Diensten ist
    > heutzutage üblich, die Übertragung der Rufnummer im Rahmen der Nutzung
    > solcher Apps nicht überraschend. Ein "Betroffener" muss heutzutage davon
    > ausgehen, dass seine Rufnummer an Dritte übermittelt wird.
    >
    > Zum anderen ist es das Recht auf Privatsphäre: Meine Tochter benutzt auch
    > WhatsApp. Als Vater schätze ich das Recht meiner Tochter auf Privatsphäre
    > höher ein, als eine potentielle Weitergabe der Rufnummer eines Dritten an
    > Dienste wie WhatsApp & Co. Generell muss ich nach eigenem Empfinden schon
    > sehr driftige Gründe haben, um meine Tochter dazu zu verpflichten, mir
    > Zugang zu ihrem Handy zu gewähren.
    >
    > Von daher halte ich das Urteil für kategorisch falsch und ein wenig
    > lebensfremd.
    >
    > Gruß Ronny

  8. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: rldml 26.06.17 - 19:14

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was kommt dann. Das jeder nachfragen muss ob jemand mein Geburtsdatum
    > kennt?

    Zumindest in öffentlichen Bördern ist das intern schon Usus: Ich wurde gefragt, ob man bei der Veröffentlichung meines Bildes im Intranet auch mein Geburtsdatum dazu schreiben dürfe.

    Gruß Ronny

  9. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: unbuntu 26.06.17 - 19:28

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand darf ohne meine Erlaubnis meine Telefonnummer raus rücken, das ist
    > mein Recht und daran müssen sich alle - auch Firmen - halten.

    Hast du dich auch bei ICQ damals beschwert? Und bei Emails? Bei IRC? Bei allen anderen Kommunikationsmedien, die du je genutzt hast? Wenn nein, warum dann jetzt?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  10. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: sw 26.06.17 - 19:49

    > Niemand darf ohne meine Erlaubnis meine Telefonnummer raus rücken, das ist
    > mein Recht und daran müssen sich alle - auch Firmen - halten. Whatsapp
    > übermittelt diese Daten aber ohne meine Einwilligung, nämlich dann wenn
    > jemand anderes mich im Telefonbuch hat. Es ist also absolut korrekt, dass
    > ein Nutzer bevor er Whatsapp startet erst mal die Erlaubnis aller Kontakte
    > in seinem Telefonbuch haben muss eben diese Daten weiter zu geben.

    Es mag richtig sein - Weltfremd ist es allemal. Die meisten Telefonbücher im Smartphone werden heute online synchronisiert. Auch damit beschäftigt sich ja das Gericht. Welche App auf welche Daten zugreift ist - jedenfalls unter Android - nicht immer transparent, auch abhängig von der Android-Version. Ein falscher Klick genügt obendrein.

    Dass das Gericht aufgibt, irgendwelche Artikel zu lesen ist schön und gut. Es wird jedoch dann nichts nutzen, wenn die Person die Technik und die weiteren Gefahren und Möglichkeiten dennoch nicht vollständig erfasst.

    Kein einziger, einigermaßen vernünftiger Mensch verlangt vor dem Eintragen der Nummer eines anderen ins eigene Adressbuch eine schriftliche Einwilligung von ihm (bzw, den Erziehungsberechtigten), dass die Nummer an Dritte übertragen werden darf. Wenn das jemand tun würde, wäre er bald ziemlich einsam, weil ihn die meisten für ziemlich schräg und misstrauisch halten würden. Erst Recht unter Kindern führt so ein merkwürdiges Verhalten doch mit einiger Sicherheit zum Mobbing ("Ich darf deine Nummer noch nicht einspeichern, weil ich WhatsApp nutze... ich brauche erst das schriftliche Einverständnis von deinen Eltern... hier ... ich habe da ein Formular dabei...").

    Es gibt eben bisweilen einen Unterschied zwischen rechtlichem Müssen, Dürfen, Können und Verbot einerseits und gesellschaftlicher Realität andererseits.

    Würde jede Beleidigung unter Kindern und Erwachsenen der zivil- und strafgerichtlichen Prüfung unterzogen, würde unser System bereits alleine deshalb zusammenbrechen. Macht aber auch deshalb kaum jemand, weil man irgendwann alleine da steht, wenn man mit Strafanzeigen und Klagen um sich wirft.

    Möglich wäre es natürlich, alle rechtlichen Möglichkeiten stets auszuschöpfen und immer 100% auf der sicheren Seite zu sein.

    Kind: "Mama, Mama! Der Michael hat mich eben auf dem Spielplatz 'dumme Sau' genannt und geschubst! Vor allen anderen fünf Kindern!"

    Mama: "Der ist doch schon 14! Den zeigen wir wegen Beleidigung und Körperverletzung an und verklagen ihn auf Schmerzensgeld. Eine Gewaltschutzverfügung holen wir auch noch! Ich rufe gleich die Polizei an! Und unseren Anwalt, den Dr. Kleinlich - der macht den Michael fertig! Und das Jugendamt wird auch informiert! Und der Spielplatzbetreiber, dann darf der Michael da nicht mehr spielen! Und die Schule! Ist ja klar, dass sein Verhalten ins Schulleben hineinwirkt und den Schulfrieden massiv gefährdet! Die fünf anderen Kinder benennen wir als Zeugen! Außerdem muss der Dr. Kleinlich prüfen ob die wegen unterlassener Hilfeleistung dran sind!"

    :-D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.17 19:50 durch sw.

  11. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: ChMu 26.06.17 - 20:07

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es mag Rechtlich so sein aber war das nicht immer so?
    >
    > Wenn ich vom Freund seine Nummer bekam. Und ein andere fragt mich ob ich
    > die Nummer habe. Habe ich doch auch nicht erst nachgefragt.
    >
    > Das war auf dem Schulhof also schon immer normal. Das Nummern ohne
    > Einverständnis weiter gegeben wurden.

    Mag sein, rechtlich ist das tatsaechlich nicht ok. Aber das passiert ja hier nicht bei Whatsapp. Hier wird nur die Nummer abgeglichen, naemlich ob sie bei anderen vorhanden ist und damit dieser Teilnehmer im Netz ist. Der Name, den Du bei Deinem Freund mitgegeben hast und der damit die Telefonnummer einer Person zuschreibt, ist hier nicht vorhanden. Es handelt sich also NICHT um die Weiterleitung einer Telefonnummer, sondern um Zahlen welche zwar eine Telefonnummer ergeben, aber eben nicht irgend jemandem zugeordnet werden koennen, ausser demjenigen, der die Nummer eh vom Besitzer hat.

  12. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: robinx999 26.06.17 - 20:28

    > Es gibt also keinen Grund anzunehmen, dass der Betroffene ein Recht auf
    > Abmahnung hätte. Die Nutzung von WhatsApp und ähnlichen Diensten ist
    > heutzutage üblich, die Übertragung der Rufnummer im Rahmen der Nutzung
    > solcher Apps nicht überraschend. Ein "Betroffener" muss heutzutage davon
    > ausgehen, dass seine Rufnummer an Dritte übermittelt wird.

    Das wirft mehrere Fragen auf, was ist wenn die Nummer von einem anderen Weitergegeben wurde? Und auch wenn Whats App evtl. mittlerweile verbreitet ist, auch wenn es für den Falle eines Kindes nicht relevant ist, aber was wäre denn mit Leuten die die Handynummer weiter gegeben haben, als es evtl. noch überhaupt keine Smartphones gab, da kann man die Selbstverständlichkeit nicht mehr unterstellen.

    Wobei der Ansatz des Gerichtes interessant ist wenn der sich durchsetzt, das man nicht mehr versucht in irgendeiner Art und weise den App Anbieter haftbar zu machen, sondern den Nutzer der evtl. Daten durch die App weiter gibt

  13. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: robinx999 26.06.17 - 20:29

    GnomeEu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dude, 90% der Apps auf deinem Handy klauen dir irgendwelche Daten. Das
    > Urteil ist Blödsinn und Realitätsfremd. Aufm Handy einfach versuchen keine
    > zu wichtigen Daten zu lagern. Ich traue auf jeden Fall so gut wie keiner
    > app.
    >
    Das Problem hierbei ist ja das nicht die eigenen Daten weiter gegeben werden, sondern Fremde.
    Das kann grundsätzlich in vielen Fällen noch spannend werden, wenn evtl. auch mal Fotos automatisiert durchsucht werden oder sonst etwas. Evtl. gibt es auch mal eine App die die Daten aus dem Adressbuch für Spam oder ähnliches nutzt

  14. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: User_x 26.06.17 - 21:48

    es werden doch gar keine daten weitergegeben. zumindest keine personenbezogenen. bis auf die rufnummer wird der name mit rufnummer eher an google zum adressbuchsync weitergegeben, also einen weiteren dritten "nutznießer"?

    und was ist bei einem zahlendreher wenn ich jemandem falsches abspeichere und ihm dann unaufgefordert ungewünschten content sende.

    kennt der richter die option, dass man andere blocken kann? darf der kontrolleur meine minderjährige nicht mehr nach der fahrkarte fragen und was ist vorallem mit hotlines.

    ruft man da an, haben die das recht die rufnummer zzgl. anfallender daten als geschäftsvorfall zu speichern. können diese dadurch sogar für auswertungen oder so weiterverwenden...

  15. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: LSB_im_T 26.06.17 - 21:58

    Geht §34 BDSG auch gegen Privatpersonen?
    Dann überziehe ich meinen ganzen Freundeskreis mit Selbstauskunftsanfragen.

    Ach shit, ich habe gar keine Freunde ;-)

    Aber eine streitbare Entscheidung des Gerichts ist es schon. Finde es auch weltfremd aber im Kern interessant.

  16. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: motzerator 26.06.17 - 22:23

    Koto schrieb:
    -----------------------
    > Wenn ich vom Freund seine Nummer bekam. Und ein andere
    > fragt mich ob ich die Nummer habe. Habe ich doch auch nicht
    > erst nachgefragt.

    Ich würde die Nummer eines Bekannten niemals ohne dessen
    Einwilligung an Dritte weitergeben. Diese können ihn nämlich
    selber nach der Rufnummer fragen. Maximal würde ich mich
    in einem dringenden Fall bereit erklären, diese Anfrage selber
    weiter zu leiten, so das der Inhaber der Rufnummer sich dann
    bei demjenigen melden kann, der nach der Rufnummer fragt.

    > Das war auf dem Schulhof also schon immer normal. Das
    > Nummern ohne Einverständnis weiter gegeben wurden.
    > Das Gericht lebt da wohl unterm Stein.

    Aber sicher doch. Der Schulhof ist ja auch die Grundlage der
    deutschen Gesetzgebung und der gesellschaftlichen Normen.
    (Ironie)

  17. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: Anonymouse 26.06.17 - 22:25

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > und was ist bei einem zahlendreher wenn ich jemandem falsches abspeichere
    > und ihm dann unaufgefordert ungewünschten content sende.
    >
    >

    Oder wenn die Nummer neu vergeben wird und vorher jemand anderes gehört hat? Als ich einen Vertrag bei Vodafone hatte, kam zu Silvester und zum Geburtstag der "Vorgängerin" immer einige Nachrichten bei mir an, von Menschen, die ich nicht kannte. Selbst der Vodafoneshop, indem sie damals wohl den Vertrag abschloss, hat immer noch fleißig gratuliert.

    Muss man dann Turnusmäßig dieses Genehmigung erneuern lassen und Nummern checken?

  18. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: violator 26.06.17 - 22:35

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem hierbei ist ja das nicht die eigenen Daten weiter gegeben
    > werden, sondern Fremde.

    Ja und alle möglichen Apps wollen Zugriff auf deine Kontaktdaten...

  19. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: violator 26.06.17 - 22:37

    sw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mama: "Der ist doch schon 14! Den zeigen wir wegen Beleidigung und
    > Körperverletzung an und verklagen ihn auf Schmerzensgeld.

    Genau und dann wirst du zurückverklagt, weil dein Kind einfach so Geburtsdaten an dich weitergegeben hat, ohne dass eine schriftliche Einwilligung dafür vorlag!

  20. Re: Hat erschreckender Weise recht

    Autor: motzerator 26.06.17 - 22:44

    unbuntu schrieb:
    -----------------------------
    > Hast du dich auch bei ICQ damals beschwert? Und bei Emails? Bei IRC? Bei
    > allen anderen Kommunikationsmedien, die du je genutzt hast? Wenn nein,
    > warum dann jetzt?

    Im ICQ muss man aber keine Telefonnummern hinterlegen, das sind doch
    Systeminterne Nummern, die ICQ als Anbieter sowieso alle hat.

    Bei Emails ist es sehr vorteilhaft, wenn diese nicht jedem bekannt sind,
    man merkt den Unterschied schnell an der Größe des Spam-Ordners
    und der Anzahl der Spam-Mails, die man manuell löschen muss.

    Ich verteidige übrigens nicht das Urteil, denn es bürdet der Mutter die
    Verantwortung für ein Fehlverhalten von Whatsapp auf.

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