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müssten sich diese Kenntnisse "unmittelbar und kontinuierlich" aneignen

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  1. müssten sich diese Kenntnisse "unmittelbar und kontinuierlich" aneignen

    Autor: centerspeaker 27.06.17 - 12:01

    Das gilt offensichtlich nicht für das Gericht selber, sonst wäre kein so weltfremdes und untaugliches Urteil ergangen.

    Aber macht ja nix, ist ja alles "Neuland".

  2. Re: müssten sich diese Kenntnisse "unmittelbar und kontinuierlich" aneignen

    Autor: TWfromSWD 27.06.17 - 12:20

    Das Problem ist ja eher, dass durch das Telefonbuch Hochladen die Rechte Dritter verletzt werden, es aber keine Möglichkeit gibt, eine amerikanische Firma dieser Größenordnung dazu zu zwingen, das zu unterlassen und die Kontakte auf andere Art und Weise (wie Beispielsweise bei Signal oder Threema) abzugleichen. Und dann bleibt dem Gericht natürlich nichts anderes übrig als die in die Haftung zu nehmen, die das betroffene App nutzen. Gut, man könnte WhatsApp auch in ganz Deutschland bzw. Europa für rechtswidrig erklären, aber das würde wohl auch niemanden glücklich machen.

    PS: Deswegen würde ich auch nie WhatsApp nutzen. Einfach nur, weil ich dem wohlwollen von Facebook ausgeliefert bin.

  3. Re: müssten sich diese Kenntnisse "unmittelbar und kontinuierlich" aneignen

    Autor: Sharra 27.06.17 - 12:50

    centerspeaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gilt offensichtlich nicht für das Gericht selber, sonst wäre kein so
    > weltfremdes und untaugliches Urteil ergangen.
    >
    > Aber macht ja nix, ist ja alles "Neuland".


    Das Gericht hat den Sachverhalt durchaus richtig erfasst. Grundsätzlich stimmt deren Aussage nämlich. Darum gelten für gewerbliche Nutzung von Whatsapp ja auch strenge Vorgaben. Allerdings hat das Gericht eine Kleinigkeit übersehen. Denn das Bundesdatenschutzgesetz räumt der Privatperson hier weitestgehend Freiheiten ein, sofern kein böser Wille dahinter steckt.
    Meiner Auslegung nach dürfte eine Privatperson das durchaus machen, weil sie eben privat, und nicht gewerblich agiert, und darum nicht dazu verpflichtet ist, sich um jeden Scheiß zu kümmern, und sich zu informieren. Von gewerblich agierenden kann man das allerdings problemlos verlangen.

    Ich gehe davon aus, dass sich mit der Thematik noch höhere Gerichte beschäftigen dürfen.

  4. Re: müssten sich diese Kenntnisse "unmittelbar und kontinuierlich" aneignen

    Autor: GaliMali 27.06.17 - 15:09

    Würden die Eltern <<diese Kenntnisse "unmittelbar und kontinuierlich" aneignen>>, müsste diese sofort Whatsapp deinstallieren bzw. eigentlich das Smartphones ganz wegnehmen.

    Es ist klar bewiesen.. alle Augenärzte und Kinderärzte schreien immer wieder auf, wie negativ sich eine Smartphone auf die Geistige, Körperliche (besonders fördern von Kurzsichtigkeit) bzw. Kognitive Entwicklung eines Kindes von einem Smartphone beeinflusst wird. Dazu kommen noch die Gefahren die durch die Nutzung von sozialen Netzwerken entstehen. Das sind Computerspiele am PC-Bildschirm, mit einem deutlicher weiteren Abstand, viel gesünder.

    Und dann gibt es noch mehr Gründe gegen das Smartphone für Jugendliche:
    Kaum eine Schule hat nicht schon das Problem gehabt, dass irgendwelche Jugendlichen Bilder von sich an den Freund schickten und dieser diese dann veröffentlichen. Doch so was wird kaum öffentlich, würde es doch die oft meist betroffenen Mädchen noch mehr beschämen oder gar in den Suizid treiben und auch dem Ruf einer Schule schädigen.

    Folgt nur: Absolutes Smartphone-Verbot für alle Pubertierende. Sobald die mit ihren "Gefühlen" zurecht kommen und auch eine gewisse Reife im Umgang mit solchen Medien erlernt haben, darf man sie darauf loslassen.

    Irgendwelche APP Sperren oder ähnliches hilft da nicht. Meist gibt's immer einen "Nerd", der hilft sowas dann zu umgehen.

  5. Re: müssten sich diese Kenntnisse "unmittelbar und kontinuierlich" aneignen

    Autor: Sharra 27.06.17 - 15:11

    Auf der einen Seite sollen Kinder/Jugendliche nichts mit Computern/Smartphones machen dürfen. Auf der anderen Seite jammern Politk und Industrie, dass die Kids mit Beendigung der Schule nichts am Computer können.

    Und oftmals sind es exakt die gleichen Leute, die beides bemängeln.

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