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  5. › EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen…

Urheberrecht ...

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  1. Urheberrecht ...

    Autor: serra.avatar 13.01.18 - 08:45

    ... hat dem "Urheber" zuzustehen und nur diesem, keinem Vermarktungsgesellschaft und das Urheberrecht hat mit dem Tode des Urhebers zu enden!

    Mein Arbeitgeber ist auch nicht verpflichtet nach meinem Tod meinen Kindern weiterhin 70 Jahre monatlich mein Gehalt zu zahlen!

    Dann hätten wir auch nicht diese perverse kapitalistische Abzocke mit Urhebererchten!
    Die Urheber sehen doch von alledem am wenigsten, die Nutzniesser sind Parasiten die nichts eigenes dazu beigetragen haben.

    Oder man zäumt das Pferd von der anderen Seite auf: Da Urheber ja gegen das Allgemeingut arbeiten ... schliesst man sie vom Allgemeingut aus keine Sozialleistungen, da haben sie sich als Allgemeinheitsverweigerer selber drum zu kümmern! Wer gegen die Allgemeinheit arbeitet darf auch keine Errungenschaften der Allgemeinheit nutzen ...das wäre mal ein Ausgleich!

    _________________________________________________________________
    Gott vergibt, ich nicht!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.18 08:50 durch serra.avatar.

  2. Re: Urheberrecht ...

    Autor: bombinho 13.01.18 - 11:22

    Die meisten Urheber, die ich kenne, haben einen ganz normalen Job und sind kreativ in ihrer Freizeit. Das sind auch die, die von den Verwertungsgesellschaften mehr oder weniger mit einem freundlichen Laecheln entlohnt werden.

    Z.B. die Bands, die wirklich Geld mit ihrer Musik machen, haben den Verwerter laengst zum Teufel gejagt.
    Wohingegen ich gute Bands kenne, die sich in die Haende der Verwerter begeben haben, weil sie dachten, dass dann Geld verdient wird. Fehlschluss, das Geld hat der Verwerter verdient und die Band hat von fortan nichts mehr eigenstaendig entscheiden duerfen. Nach Jahren Spass kam demzufolge ein knappes Jahr mit traurigen Gesichtern und schlussendlich haben sie ihre Musik an den Nagel gehaengt.

    Weiterhin werden regelmaessig die Verwerter mit beiden Haenden in der Keksdose erwischt. Allerdings sind diese wohl vertraglich derart gut abgesichert, dass der Musiker dann Glueck hat, wenn er gerichtlich erstreiten kann, das geschuldete Geld in voller Hoehe ausgezahlt zu bekommen, von Entschaedigung oder Strafe wegen (versuchten) Betrugs ganz zu schweigen.

    Ich halte diese Rechteverwerter fuer ueberholt und mittlerweile eher kontraproduktiv, da dort Gelder von den Kuenstlern abgegriffen werden und nur Brosamen zu den Kuenstlern fliessen und auch weil sie Kunst eher behindern, wenn es sich auch nur eine Haarbreit vom Mainstream entfernt. Neue Konzepte und Ansaetze werden unterdrueckt und es kommt ein Einheitsbrei heraus, bei dem man sich weder Gesichter noch irgend etwas Anderes merken kann oder muss. Und natuerlich ein schicker Lebensstil fuer die Rechteverwalter.
    Zudem liegt es nur in deren Interesse, dass Kunst nur regional zugaenglich gemacht wird. Es gibt nur eine sehr kleine Menge an Musikern, die von sich aus darauf bestehen, dass ihre Musik nicht verkauft werden darf, wenn sich der Kaeufer in einem anderen Land aufhaelt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.18 11:25 durch bombinho.

  3. Re: Urheberrecht ...

    Autor: HoffiKnoffu 15.01.18 - 12:31

    Das ist doch aber nicht das Problem der Nutzer?! Und dies kann und darf nicht der Grund sein, weshalb die Urheber um ihr Geld geprellt werden.....

    Wenn einem die Verwertungsgesellschaften ein Dorn im Auge sind (warum auch immer), dann wäre es nur fair, zum Beispiel die Musik-CD direkt beim Künstler zu erwerben.

    Nur wenn die Verwertungsgesellschaften merken, dass sich das Dirketmarketing/der Direktverkauf beginnt durchzusetzen, werden sie umdenken. Wenn jetzt alle, um den Gesellschaften eines auszuwischen raupkopieren, dann ist den Gesellschafte ndas ziemlich egal. Diese haben das Recht auf ihrer Seite und verklagen....womit sie auch noch wesentlich mehr Geld verdienen, als nur mit dem Verkauf.

    Der Dumme ist dann der Rechteinhaber, der sieht dann nämlich keinen Cent....

    Ergo...schaden die Raubkopierer dem Künstler nicht der Verwertungsgesellschaft. Die verdient mit den Schadensersatzforderungen mehr, als sie durch den Verkauf von z.B. Musik-CDs je einnehmen kann.

    Schön blöd, wer durch Gesetzesbruch ebendie (finanziel) stärkt, die er eigentlich bekämpfen will.

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