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Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

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  1. Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: EWCH 18.01.19 - 10:15

    das Leistungsschutzrecht ist zwar aergerlich und sinnlos aber keine wirkliche bedrohung der Freiheit. Das hat sich ja in Deutschland ziemlich schnell von selbst geregelt und findet praktisch keine Anwendung.
    Und warum ist Vielfalt auf einmal so schlecht ? Warum sollen alle europaeischen Laender dem deutschen Leistungsschutzrecht folgen ?
    Vielfalt war frueher eine Staerke Europas, so konnten in verschiedenen Laendern nicht nur interessante unterschiedliche Kulturen entstehen sondern auch unterschiedliche Wirtschaftskonzepte ausprobiert werden. Wie haetten die Buerger der DDR erkennen sollen das der Sozialmus nicht optimal ist ohne Vergleich mit der BRD ?

  2. Re: Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: throgh 18.01.19 - 11:34

    Bitte nicht Vielfalt schlicht mit nationalistischen Alleingängen verwechseln, die zudem auch noch auf menschenfeindlichem Gedankengut und klarer Autokratie beruhen - Blickwinkel in Richtung Ungarn und Polen beispielsweise. Vielfalt ist keineswegs schlecht, aber die derzeitige EU ist derzeit schon in Regionen unterwegs, die sie lieber verlassen sollte: Frontex-Ausbau? Noch striktere Regeln für Einwanderung? Alles ist inzwischen darauf ausgerichtet möglichst schnelle und einfache Lösungen für wirklich komplexe Sachverhalte zu bringen. Wie wäre es stattdessen mit klaren Leitlinien für eine Politik der Menschlichkeit? Die allseits geliebte "Mitte" funktioniert schon lange nicht mehr und wenn ich mir so manche Äußerungen betrachte, die hier auch im Kontext von Flucht und Einwanderung gefallen sind: Wer glaubt bitte, dass es zwischen "Menschen ertrinken lassen" und "Menschen nicht ertrinken lassen" überhaupt eine Mitte geben könnte? Das wird niemals so sein und obgleich die EU hier versagt hat und nur bedingt handelt: Wir brauchen ein Miteinander, wir brauchen dringend die Kommunikation und wir brauchen auch ganz klar keine weiteren Regeln wie das Leistungsschutzrecht oder dass autokratische Strömungen weiter die Oberhand gewinnen und allseits die Menschlichkeit komplett ins Abseits stellen und äußere Merkmale sowie Vermögen selbst darüber entscheiden inwiefern Leben oder Sterben passiert. Das könnte nicht desaströser sein und es ist eben mitnichten einfach nur ein Ärgernis, eben wie mitnichten auch nationalistische Alleingänge überhaupt in irgendeiner Form helfen oder gar Vielfalt darstellen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.19 11:39 durch throgh.

  3. Re: Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: Umaru 18.01.19 - 11:43

    Frontexausbau ist sinnvoll, wenn wir die Personenfreizügigkeit innerhalb der EU aufrechterhalten wollen. Die EU war auf die extreme Einwanderung von außen nicht ausgerichtet, das muss korrigiert werden. Sonst kann ich auch gleich Weltenbürger werden - nur macht Japan da nicht mit :( ...

  4. Re: Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: throgh 18.01.19 - 11:55

    Jeder Mensch ist defakto einfach Bewohner / Gast dieses Planeten und mehr nicht. Der Rest ist ein von Menschenhand erstelltes Konzept und auf lange Sicht auch Quelle für zahlreiche Konflikte. Offenkundig sind wir Menschen aber nicht in der Lage aus unserer Vergangenheit zu lernen und folgen Leitlinien, die schon mehr als nur einmal versagt haben. Lieber wird so getan als müsste man Grenzen noch dreifach schützen, dabei versagen bereits jetzt vollends humanistische Grundkonzepte. Mehr als genug Tote zeichnen ein trauriges BIld und je mehr autokratische Konzepte nach oben getrieben werden desto mehr freuen sich rechtsextreme Parteien, die wohlweislich auch ihren Einzug in das Parlament haben wollen. Fragt sich nur wofür konkret? Bestimmt nicht, um einen Konsenz zu fördern. Nuff said!

  5. Re: Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: EWCH 18.01.19 - 12:23

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte nicht Vielfalt schlicht mit nationalistischen Alleingängen
    > verwechseln, die zudem auch noch auf menschenfeindlichem Gedankengut und
    > klarer Autokratie beruhen - Blickwinkel in Richtung Ungarn und Polen
    > beispielsweise.

    Wenn wir also anderen Laendern erlauben kein Leistungsschutzrecht einzufuehren ist das ein nationalistischer, menschenfeindlicher Alleingang - wenn wir sie ueber die EU dazu zwingen ist es dann was ?
    Dieses Weltbild (EU=gut, alles andere ist Nazi) ist doch sehr einfach gestrickt. Ich dachte es gibt keine einfachen Loesungen ?

  6. Re: Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: throgh 18.01.19 - 14:10

    Das habe ich nicht behauptet. Ich habe aber das Konzept "Reden miteinander" eben darüber gestellt. Was daraus nun aber gestrickt wird habe ich tatsächlich nicht geschrieben sondern mich gegen genau ein solches Vorgehen ausgesprochen. Und da eben nicht miteinander gesprochen wird, vorzugsweise nur auf singuläre Interessen eingegangen wird, haben wir mitunter genau diese Problemstellungen und es hilft ebenso nicht etwas nun in meine Wortwahl hinein zu interpretieren. Es wäre insofern schöner gewesen du hättest einfach gefragt und wir hätten so vom Stil her betrachtet wirklich ein Gespräch geführt was gemeint war und was eben nicht. Du hast eingangs deine Perspektive geschrieben, ich habe meine Perspektive dazu notiert. Der Rest kann ein freundliches Gespräch sein! :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.19 14:11 durch throgh.

  7. Re: Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: Umaru 18.01.19 - 14:16

    Was meinst du, ist realistischer: Dass wir uns alle liebhaben oder dass der Stärkere gewinnt?
    Ich stelle mal die These auf, dass wir ohne Atomwaffen uns schon längst wieder einen übergebraten hätten ^_^
    Und ja, wir sollten die Völkerverständigung über alles stellen, aber eben nur Verständigung.
    Die beste Verständigung gibt es immer noch bei Videospielen und auf internationalen Imageboards (wenn man die Altrights/-Nazis mal rauslässt). Wenn wir es also hinkriegen, dass alle Länder auf einem technologischen und wirtschaftlichen Level sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass lieber alle gemütlich vorm Bildschirm verfetten als sich die Rübe abzuhacken. Vielleicht. Dann können wir auch abrüsten etc.
    Also müssen wir die "hängengebliebenen" Staaten aufpäppeln, mit unserer wunderbaren freiheitlich-kapitalistischen Ideologie versorgen, und DANN können sie auch gerne einwandern.
    Siehe die Japaner in Deutschland, haben die schonmal Stress gemacht? Gibt es Samurais, die auf der Straße herumlaufen? Ne, weil die lieber Anzüge tragen und Geschäfte machen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.19 14:20 durch Umaru.

  8. Re: Ziemlich einseitiger Artikel - warum wird das Zensurgesetz der SPD nicht erwaehnt ?

    Autor: throgh 18.01.19 - 14:28

    Als sei der Kapitalismus tatsächlich überhaupt irgendeine Lösung und nicht einfach nur ein sich stetig selbst verzehrendes Flickwerk: Wer nicht mitmachen mag, der wird quasi schlicht überrollt und zur Seite geschoben. Aber davon einmal ab: Nur weil ich quasi ein Idealbild hier skizziere - mehr ist es defakto nicht - heißt das noch längst nicht, dass die Realität leider eben anders aussieht. Reden ist das Eine, Taten das Andere. Aber allein die Existenz einer immer weiter auseinander driftenden Schere zwischen "wenig" und "viel" zeigt wie verfehlt die Konzeption selbst ist. Andernfalls kann Fraktion "viel" auch bitte einmal darüber reflektieren auf welche Kosten das bisweilen passiert ist - im Großen wie im Kleinen.

    Aber hey: Die "Atombombe" ist dann auf einmal eine Lösung? Ein stetes Bedrohungsszenario, welches quasi jederzeit eskalieren kann damit ebenso? Hauptsache die Kräfte bleiben im Gleichgewicht. Wehe dem etwas Anderes passiert oder noch schlimmer: Jemand kommt auf die Idee das rote Knöpfchen zu drücken. Im Grund genommen hast du dich damit selbst von der Argumentation her betrachtet schon komplett abseits einer humanistischen Perspektive geschoben, meiner Meinung nach.

    EDIT: Und bevor nun ein Spaßvogel wieder mit "Sozialismus" oder / und "Kommunismus" um die Ecke kommt, sich damit gleichermaßen nicht nur selbst blamiert sondern auch noch etwas schreibt, was überhaupt nicht ... nicht einmal zwischen den Zeilen ... zu finden ist: Ich habe derzeit auch nicht über alternative Modelle zum Kapitalismus gesprochen / geschrieben. Derer gäbe es Einige, aber das ist ebenso Teil eines gesellschaftlichen Konsenz und derzeit ist leider ein auf Raubbau spezialisierter Turbo-Kapitalismus Stil und Ausdruck des Miteinanders und eines Wertemodells, durchsetzt von zahlreichen, sehr zweifelhaften Bestrebungen - Stichwort "Autoritarismus" und Hierarchie-Geplänkel übelster Sorte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.19 14:43 durch throgh.

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