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MVP Greta

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  1. MVP Greta

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 26.05.19 - 22:51

    Most value politician: Greta Thunberg
    Obwohl sie in Wirklichkeit (noch keine) Politikerin ist.

    Schon erstaunlich was ein einzelnes Mädchen bewirken kann.
    Ohne sie wäre es wahrscheinlich bei CDU/CSU+SPD geblieben.

    Bin gespannt was aus ihr mal wird.

  2. Re: MVP Greta

    Autor: Kay_Ahnung 26.05.19 - 23:09

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Most value politician: Greta Thunberg
    > Obwohl sie in Wirklichkeit (noch keine) Politikerin ist.
    >
    > Schon erstaunlich was ein einzelnes Mädchen bewirken kann.
    > Ohne sie wäre es wahrscheinlich bei CDU/CSU+SPD geblieben.
    >
    > Bin gespannt was aus ihr mal wird.

    Greta Thunberg mit Fridays for Future aber auch die Reaktionen der CDU/CSU in der Artikel 13 Debatte und das Video von Rezo dürften die Wahl beeinflusst haben. Wobei Greta denke ich mal nur der Tropfen war der das Fass zum überlaufen brachte. Auf alle fälle aber eine beeindruckende Person

  3. Re: MVP Greta

    Autor: Ganta 26.05.19 - 23:44

    Naja insgesamt sind europaweit die Grünen jetzt net so pralle vertreten. In Schweden sind sie sogar total abgestürzt. 🤣 Also Greta Thunberg ist wohl eher in Deutschland eine Gallionsfigur der Grünen als im Rest Europas.
    Da sollte man sich in Deutschland dann halt langsam mal fragen, ob wir nicht doch etwas übertreiben 🤷‍♂️ und das "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" mal bleiben lassen.

  4. Re: MVP Greta

    Autor: 486dx4-160 26.05.19 - 23:54

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja insgesamt sind europaweit die Grünen jetzt net so pralle vertreten. In
    > Schweden sind sie sogar total abgestürzt. 🤣 Also Greta Thunberg ist
    > wohl eher in Deutschland eine Gallionsfigur der Grünen als im Rest
    > Europas.
    > Da sollte man sich in Deutschland dann halt langsam mal fragen, ob wir
    > nicht doch etwas übertreiben 🤷‍♂️ und das "Am
    > deutschen Wesen soll die Welt genesen" mal bleiben lassen.

    Natürlich übertreibt es Deutschland in der EU. Es werden Vorschläge anderer Staaten blockiert wenn es irgendwelche lauten Wirtschaftslobbyisten so wollen (Landwirtschaft, Autoindustrie, Verlage, Banken, Energiekonzerne usw.), egal was Sozialverbände, Volkswirte, Nachbarländer oder auch die eigenen Bürger so wollen. Deswegen ist die Wahl ja auch so gelaufen wie sie gelaufen ist: Die Länder in der "deutschen Peripherie" haben keine Bock auf eine EU unter deutscher Dominanz, die Deutschen haben keinen Bock auf eine Politik aus den 60ern.
    Du hast völlig recht: "Wir" müssen runter von unserem hohen Ross.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.19 23:55 durch 486dx4-160.

  5. Re: MVP Greta

    Autor: Alexander1996 26.05.19 - 23:54

    Übertreiben kann man im Thema Umwelt grundsätzlich nicht. Klar sind die Grünen nicht das Allheilmittel aber es ist ein Anfang.

  6. Re: MVP Greta

    Autor: 946ben 27.05.19 - 00:53

    Die Grünen sind auch nicht die Engel, was Umweltschutz angeht. Aber die extreme Abwanderung von CDU und SPD zu den Grünen sind in erster Linie ein ganz deutliches Signal und wird hoffentlich auch die beiden "Volksparteien" (darf man die SPD überhaupt noch so nennen) das Thema "Klimaschutz" mal als relevant ansehen lassen.

  7. Re: MVP Greta

    Autor: PerilOS 27.05.19 - 01:00

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Most value politician: Greta Thunberg
    > Obwohl sie in Wirklichkeit (noch keine) Politikerin ist.
    >
    > Schon erstaunlich was ein einzelnes Mädchen bewirken kann.
    > Ohne sie wäre es wahrscheinlich bei CDU/CSU+SPD geblieben.
    >
    > Bin gespannt was aus ihr mal wird.


    35% der Grünen-Wähler sind Nichtwähler. Und die meisten Nichtwähler sind unter 25.
    Die Grünen haben lediglich von der Radikalisierung und dem entfernen der Debatte profitiert.
    Unglücklicherweise sind die ganzen Kids von Youtube und Facebook geimpft und bauen ihre Meinung auf 140 Zeichen auf.

    Diese Wählergruppe hat nicht verstanden, dass ein Parliament für alle Bürger da ist und den Staat voranbringen muss. Wenn man auf Maximalforderungen besteht, dann ist das genauso dämlich wie die Clowns von der AFD oder LINKE.
    Es wurde der Kohleausstieg gefordert, er kommt jetzt. 2038. Leider sind diese Menschen nicht in der Lage Kompromisse zu machen, was das Fundament der Politik ist. Es muss sofort sein. Damit wird die Maximalforderung weiter verfolgt und radikalisiert. Und an die Leute die betroffen sind, wird nicht gedacht. Sich selbst der nächste sein und sich intelligent fühlen, weil bei Facebook und Youtube alle Leute mitnicken, die man sich selbst gesucht hat.
    Sozialverträglichkeit beschwören, aber dann den Kommunen und Menschen das Genick brechen mit radikalen Forderungen. Wo auch immer das Sozialverträglich sein soll.

    Es ist die erste junge Generation die nicht mehr versteht was Politik ist und die nur noch an ihr eigenes Interesse denkt. Dieses Phänomen tritt üblicherweise erst im hohen alter ein. Soziale Medien haben hier gezeigt, wie schädlich sie für eine Demokratie sind. Das wird bei den nächsten Wahlen sicherlich noch schlimmer. Die Frage ist nur ob wir Amerikanische Verhältnisse haben werden. Das negative campaigning wurde ja bereits übernommen.

    Die Keule hat noch nie geholfen. Deutschland war immer stabil, weil es in der Regel durchdacht zugeht. Wird Zeit das die Bildungspolitik sich wieder stärker auf darauf konzentriert vernünftige Meinungsbildung zu vermitteln. Ein kleiner Journalist muss in jedem Bürger stecken.
    Aber es sollte auch irgendwie logisch sein, das man ein Thema nicht mit einem Post oder einem Video abgehackt hat. Wenn man aber nur das kennt, dann scheint das die einzige Vermittlungsquelle zu sein.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.19 01:08 durch PerilOS.

  8. Beim Klima

    Autor: franzropen 27.05.19 - 01:13

    War vor 20 -30 Jahren die Zeit der Kompromisse.
    Jetzt haben wir keine Zeit mehr, die Hütte brennt und die Ziele sind fast nicht mehr zu erreichen.
    Jedenfalls nicht mit Kompromissen.
    Nochmal, die Industrie und die Politik hat 30 Jahre Zeit, den Umstieg sanft zu machen, aber nichts ist passiert.
    Jetzt muss es ein harter Einschnitt werden.

  9. Re: Beim Klima

    Autor: PerilOS 27.05.19 - 01:15

    Den Klimawandel gibt es nicht erst seit 30 Jahren.
    Und mit undurchdachten Aktionismus hilft man niemanden.
    Extremismus in jeglicher Form hat in einer Demokratie nichts verloren.

    Kohleausstieg kommt. 2038. Die Gesellschaft hat die Debatte mit einer Entscheidung beendet. Wenn du damit nicht zufrieden bist, ist das dein persönliches Problem. In einer Demokratie muss man Mehrheiten anerkennen. So funktioniert der Spaß. Und es wurde ein guter Kompromiss gefunden.

    Davon abgesehen, dass Deutschland niemanden drohen kann, wenn er keinen Furz auf Klimaschutz gibt. Sollen wir die Länder zusammen bomben, wenn sie nicht wollen? Nein. Wir gehen mit gutem Beispiel voran. Geordnet und vernünftig. Ohne irgendwelche Spinnereien.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.19 01:19 durch PerilOS.

  10. Re: MVP Greta

    Autor: Anonymer Nutzer 27.05.19 - 05:01

    Alexander1996 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übertreiben kann man im Thema Umwelt grundsätzlich nicht. Klar sind die
    > Grünen nicht das Allheilmittel aber es ist ein Anfang.
    Doch kann man, siehe Dieselpanik und AKW Abschaltung. Am Ende ging der Schuß nach hinten los. Mit den Grünen wird es noch schlimmer.

  11. Re: Beim Klima

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 27.05.19 - 05:07

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir gehen mit gutem Beispiel voran. Geordnet und
    > vernünftig. Ohne irgendwelche Spinnereien.
    Und erreichen damit das Ziel nicht.
    Ich gebe dir in sonst fast allen Bereichen damit recht, jedoch haben wir nur eine Erde.
    All die verstrichene Zeit, all das gesparte Geld und die Rücksicht auf betroffenen Personen müssen später -sofern die Erde nicht komplett im Eimer ist- um ein vielfaches aufgewendet werden, um das selbe Ziel -falls noch möglich- zu erreichen.

  12. Re: MVP Greta

    Autor: BlackSuit 27.05.19 - 06:11

    Wenn es den Grünen mit dem Klimawandel wirklich ernst wäre, wären die Grünen die größten Fans von Atomkraft (sowohl vom Klimaschutz als auch vom Umweltschutz die effizienteste Energieerzeugung). Es geht den Grünen aber gar nicht um pragmatische Lösungen für das Weltklima sondern um moralisch größtmögliche Selbstgerechtigkeit damit deren Wähler jeden Morgen mit größtmöglichem Heiligenschein aufstehen können. Deswegen werden auch Meldungen von Insekten und Vögel mordenden Windrädern so radikal ignoriert, während bei Gentechnik plötzlich das Vorsorgeprinzip ohne Anlass auf die Spitze getrieben wird.

  13. Re: Beim Klima

    Autor: Omnibrain 27.05.19 - 06:25

    > -sofern die Erde nicht komplett im Eimer ist-

    Und genau das ist Unsinn. Kann sein, dass die Erde anders ist, aber wir werden immer noch auf ihr überleben können. Klimawandel ist nur eins der Umweltzerstörenden Probleme, auf das sich leider zu stark fokussiert wird.

    Die Ursache ist: Überbevölkerung, wir sind zu viele - nicht mehr und nicht weniger. Wir "Deutschen" gehen mit gutem Beispiel vorran, aber das Problem wird im Ausland gemacht. Wir sind zu wenige.

    Wir Deutschen tun immer noch so, als wären wir 25% der Weltbevölkerung wie 1900 - dem ist aber nicht so. Was Klimawandel angeht sind wir ein Niemand. Und unserem Beispiel der offenen Grenzen ist auch keine Sau gefolgt - wir sind eine Lachnummer - und zwar zu Recht.

  14. Re: Beim Klima

    Autor: franzropen 27.05.19 - 06:40

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Klimawandel gibt es nicht erst seit 30 Jahren.
    > Und mit undurchdachten Aktionismus hilft man niemanden.
    > Extremismus in jeglicher Form hat in einer Demokratie nichts verloren.
    Das es ihn schon länger als 30 Jahre gibt, macht es noch schlimmer , adss nichts getan wird.
    Und Extremismus haben wir schon: Der Markt wird es schon richten ist Extremismus und dieser hat uns in die heitige Situation gebracht

    > Kohleausstieg kommt. 2038. Die Gesellschaft hat die Debatte mit einer
    > Entscheidung beendet. Wenn du damit nicht zufrieden bist, ist das dein
    > persönliches Problem. In einer Demokratie muss man Mehrheiten anerkennen.
    > So funktioniert der Spaß. Und es wurde ein guter Kompromiss gefunden.
    Wenn die Gewinnabsichten privater Firmen das leben von Millionen Menschen bedrohen, ist das kein persönliches Problem.
    Stell dir vor BASF würde Gift in den Rhein leiten und die Menschen würden deshalb sterben.
    Jetzt würdest du sagen, wir haben einen Kompromiss, das ab 2038 kein Gift mehr in den Rhein
    geleitet werden darf?
    Der Kompromiss heißt hier, damit ein paar Firmen keine Gewinneinbußen haben, zerttören wir die Lebensgrundlage von Millionen.
    Sicher dass die Mehrheit das sol will.
    > Davon abgesehen, dass Deutschland niemanden drohen kann, wenn er keinen
    > Furz auf Klimaschutz gibt. Sollen wir die Länder zusammen bomben, wenn sie
    > nicht wollen? Nein. Wir gehen mit gutem Beispiel voran. Geordnet und
    > vernünftig. Ohne irgendwelche Spinnereien.

    Ersten gehen wir nicht voran, sondern sind derzeit der Hauptblockierer für entsprechedne Maßnahmen und zweitens kann eine Wirtschaftsmacht wie Deutschland durchaus Druck ausübern wenn sie wollte.

  15. Re: MVP Greta

    Autor: AllDayPiano 27.05.19 - 07:21

    Die Dieselpanik stammt nicht von den Grünen, sondern von einer DUH, die lediglich eine bestehende Rechtsgrundlage durchzusetzen einfordern!

    Feinstaub ist nunmal scheiße, Stickoxid ist nunmal scheiße. CO2 ist auch nunmal scheiße. Daran gibt es wirklich keine Diskussion. Dass die Luft in vielen Ballungsgebieten aktuell derart miserabel ist, ist das Produkt von mindestens 30-40 Jahren absolut rücksichtslosen Pro-Auto Politik. Der ÖPVN wurde kaputtgespart, die Bahn wurde ebenso restlos kaputt gespart. Man hat Auto-Alternativen derart torpediert, dass kaum alternative Infrastruktur vorhanden ist.

    Da werden Bahntrassen stillgelegt, der Güterverkehr in die Knie gezwungen, aber sechs- bis achtspurige Autobahnen gebaut. In den Innenstädten kommt es dafür konsequent zum absoluten Verkehrsinfarkt.

    Dass diese Politik nicht endlos so weiter geht - gerade weil aus den Auspüffen kein Wasserdampf kommt - ist doch mit gesundem Menschenverstand mehr als nachvollziehbar.

    Es braucht endlich anständige Bahntrassen. Und zwar breite. So breite, dass ein LKW quer drauf passt. Und PKW.

    Anstatt dass tausende Autos selbst von Nord nach Süd fahren, brauchen wir einen umweltverträglichen Transport. Es wäre technisch alles machbar, nur der Wille ist nicht da.

    In diesem Sinne bin ich einer DUH und den Grünen mehr als Dankbar. Es braucht einen grundsätzlichen Wechsel im Denken. Nur dann bleiben wir fit für die Zukunft und müssen unsere Energie nicht dafür aufbrauchen, Umweltpoltitik gegen die Wirtschaftslobby machen zu müssen.

  16. Re: MVP Greta

    Autor: Gieskanne 27.05.19 - 07:41

    BlackSuit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es den Grünen mit dem Klimawandel wirklich ernst wäre, wären die
    > Grünen die größten Fans von Atomkraft (sowohl vom Klimaschutz als auch vom
    > Umweltschutz die effizienteste Energieerzeugung). Es geht den Grünen aber
    > gar nicht um pragmatische Lösungen für das Weltklima sondern um moralisch
    > größtmögliche Selbstgerechtigkeit damit deren Wähler jeden Morgen mit
    > größtmöglichem Heiligenschein aufstehen können. Deswegen werden auch
    > Meldungen von Insekten und Vögel mordenden Windrädern so radikal ignoriert,
    > während bei Gentechnik plötzlich das Vorsorgeprinzip ohne Anlass auf die
    > Spitze getrieben wird.

    ++

  17. Re: MVP Greta

    Autor: Liwj 27.05.19 - 07:44

    AllDayPiano schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------- Dass die Luft in
    > vielen Ballungsgebieten aktuell derart miserabel ist, ist das Produkt von
    > mindestens 30-40 Jahren absolut rücksichtslosen Pro-Auto Politik.

    Vor 40 Jahren hattest noch Kohlestaub im Haus rumfliegen und hast zu bestimmten Tageszeiten besser nicht die Wäsche draußen aufgehangen, wenn du sie nicht noch mal waschen wolltest.

    Das die Luft heute miserabel ist, ist einfach Blödsinn.

  18. Re: MVP Greta

    Autor: quineloe 27.05.19 - 07:46

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Diese Wählergruppe hat nicht verstanden, dass ein Parliament für alle
    > Bürger da ist und den Staat voranbringen muss. Wenn man auf
    > Maximalforderungen besteht, dann ist das genauso dämlich wie die Clowns von
    > der AFD oder LINKE.

    Haha, deswegen verkaufen die beiden Volksparteien ja auch seit Jahren ein Viertel der Bevölkerung zu dumpinglöhnen an die Wirtschaft, und zahlen dabei einen Teil der Lohnkosten direkt bei der Arbeit über Leistungen mit. Und dann schauen sie dabei weg, wie die Personen, die davon am meisten profitieren, keine Steuern zahlen und alles schön in Panama und sonstwo verstecken.

    Geil, *anderen* Parteien als der Groko Klientelpolitik vorwerfen? Eigentlich müsste ich dafür Facebook wieder aus meiner blacklist nehmen.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  19. Re: MVP Greta

    Autor: hyperlord 27.05.19 - 08:26

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Dieselpanik stammt nicht von den Grünen, sondern von einer DUH, die
    > lediglich eine bestehende Rechtsgrundlage durchzusetzen einfordern!
    >
    > Feinstaub ist nunmal scheiße, Stickoxid ist nunmal scheiße. CO2 ist auch
    > nunmal scheiße. Daran gibt es wirklich keine Diskussion. Dass die Luft in
    > vielen Ballungsgebieten aktuell derart miserabel ist, ist das Produkt von
    > mindestens 30-40 Jahren absolut rücksichtslosen Pro-Auto Politik. Der ÖPVN
    > wurde kaputtgespart, die Bahn wurde ebenso restlos kaputt gespart. Man hat
    > Auto-Alternativen derart torpediert, dass kaum alternative Infrastruktur
    > vorhanden ist.

    Erstmal bitte Klima- und Umweltschutz nicht durcheinander werfen. Feinstaub ist Mist, aber nicht für das Klima und da erzeugen die Holz-/Pelletöfen einen sehr viel größeren Schaden, als die Dieselfahrzeuge.
    "CO2 ist scheiße" ist als Aussage Quatsch - CO2 ist für Pflanzenwachstum ziemlich wichtig. Und Diskussionsbedarf gibt es da durchaus, denn ich wüsste nicht, dass die Kausalität zwischen CO2 und Klimaerwärmung überhaupt nachgewiesen ist. Was es gibt ist eine Korrelation und Modelle, die von einer Kausalität ausgehen - die Modelle lagen bisher auch oft daneben. Und dann schau Dir mal die Mails aus dem "ClimateGate" an und wieviel Geld über die letzen Jahrzehnte in Klimaforschung und erneuerbare Energien gesteckt wurde. Man muss kein Genie sein um zu erkennen, dass es durchaus auch monetäre Interessen hinter der Klimabewegung gibt. Ein schönes Beispiel ist in der Hinsicht ja gerade auch Familie Thunberg.

    Grundsätzlich halte ich es für eine gute Idee, von fossilen Energieträgern wegzukommen und zwar allein schon deshalb, weil diese begrenzt und die Verbrennung nicht besonders gesund sind. Die aktuelle Hysterie, die sich breit macht ("Klimakatastrophe", "noch 12 Jahre"...) erscheint mir indes weit überzogen.
    Im Übrigen ist die Energiequelle mit niedrigstem CO2-Ausstoß die Atomenergie - die wollte und will man aber auch nicht. Wäre Deutschland nicht Hals-über-Kopf aus der Atomkraft ausgestiegen, lägen die CO2-Emissionen für Deutschland heute bei der Hälfte.

    > Dass diese Politik nicht endlos so weiter geht - gerade weil aus den
    > Auspüffen kein Wasserdampf kommt - ist doch mit gesundem Menschenverstand
    > mehr als nachvollziehbar.
    >
    > Es braucht endlich anständige Bahntrassen. Und zwar breite. So breite, dass
    > ein LKW quer drauf passt. Und PKW.
    > Anstatt dass tausende Autos selbst von Nord nach Süd fahren, brauchen wir
    > einen umweltverträglichen Transport. Es wäre technisch alles machbar, nur
    > der Wille ist nicht da.

    Autoabgase enthalten ca. 8% Wasserdampf, das nur am Rande. Bahntrassen so breit, dass ein LKW quer drauf passt, sind völlig abwegig, aber das war vermutlich auch nicht ernst gemeint.
    Generell wäre ein wirklich gut funktionierender Bahn-Fernverkehr in der Tat ein guter Ansatz.

    > In diesem Sinne bin ich einer DUH und den Grünen mehr als Dankbar. Es
    > braucht einen grundsätzlichen Wechsel im Denken. Nur dann bleiben wir fit
    > für die Zukunft und müssen unsere Energie nicht dafür aufbrauchen,
    > Umweltpoltitik gegen die Wirtschaftslobby machen zu müssen.

    Was wir brauchen ist ein Ende der Wagenburgmentalität. Dieses "entweder Umwelt oder Wirtschaft" ist schon schräg - das geht nur beides zusammen, denn Umweltschutz muss man sich auch leisten können und das geht nur, wenn die Wirtschaft dabei nicht komplett unter die Räder kommt.

  20. Re: MVP Greta

    Autor: foobarJim 27.05.19 - 09:46

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da sollte man sich in Deutschland dann halt langsam mal fragen, ob wir
    > nicht doch etwas übertreiben 🤷‍♂️ und das "Am
    > deutschen Wesen soll die Welt genesen" mal bleiben lassen.

    Lustig, dass dieser Spruch immer wieder in Verbindung mit Umweltschutz in Deutschland gebracht wird. Dabei sind wir da alles andere als Vorreiter. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Grünen deswegen von so vielen gewählt werden, weil CDU und SPD das Thema für Jahrzehnte nicht angefasst haben und die Leute sich so langsam Gedanken machen, ob man da nicht mal was machen sollte. Bisher sind wir halt eher das Land, in dem der Vekehrsminister sagt, dass ein Tempolimit auf Autobahnen gegen jeden Menschverstand sei.

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