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Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

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  1. Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: brill 27.06.11 - 11:46

    Hacker mit Spitzenjobs zu belohnen ist nicht die cleverste Strategie. Zumindest sollte man die Anstellung nicht publik machen. Schnell entsteht die Auffassung: Wer die richtigen coolen Jobs haben will, der muss als Referenz erstmal einen Millionenschaden durch Hacken verursachen.

  2. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: Falkentavio 27.06.11 - 12:04

    Wo hat GeoHotz denn einen Millionenschaden verursacht? Höchsten in den fiktiven Zahlen die die Glaskugeln in der BWL-Abteilung von Sony ausgespuckt haben. Wenn am Ende des Geschäftsjahres nicht mindestens so viel raus kommt wie am Anfang in den Sternen gelesen wurde, dann müssen das wohl Raubkopierhackmörder sein. Diese Logik kennt man ja auch von den Film- und Musikproduzenten.

  3. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: brill 27.06.11 - 12:40

    Einen Kopierschutz auszuhebeln Verursacht keinen finanziellen Schaden? Zu welchem Zweck nutzt man denn solche Hacks sonst. Und nunn komm mir nicht mit Homebrew-Argumenten. Auch wenn diese Szene davon profitiert, so ist sie doch von marginaler Größe. Die meisten werden solche Hacks für das Raubkopieren nutzen. Den Berechnungen der Musikindustire schenke ich auch wenig Beachtung, was jedoch nicht die Tatsache aufhebt, dass durch Raubkopien Millionen an potentiellen Einnahme wegfallen. Ob es nun 400 Mio oder doch nur 200 sind ist da nebensächlich. Ein riesen Verlust ist es allemal

  4. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: JOnathanJOnes 27.06.11 - 13:25

    brill schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einen Kopierschutz auszuhebeln Verursacht keinen finanziellen Schaden? Zu
    > welchem Zweck nutzt man denn solche Hacks sonst. Und nunn komm mir nicht
    > mit Homebrew-Argumenten. Auch wenn diese Szene davon profitiert, so ist sie
    > doch von marginaler Größe. Die meisten werden solche Hacks für das
    > Raubkopieren nutzen. Den Berechnungen der Musikindustire schenke ich auch
    > wenig Beachtung, was jedoch nicht die Tatsache aufhebt, dass durch
    > Raubkopien Millionen an potentiellen Einnahme wegfallen. Ob es nun 400 Mio
    > oder doch nur 200 sind ist da nebensächlich. Ein riesen Verlust ist es
    > allemal


    Das ist ja heutzutage das Problem. Es werden fiktive Zahlen angenommen und wenn die nicht eingehalten werden, werden Sündenböcke gesucht. Ob die Zahlen überhaupt realistisch sind oder nicht interessiert heute keinen mehr.

    So nach dem Motte, Ich verkaufe Autos und Produziere mal 10.000. Leider werden nur 1000 verkauft. Hmm, dann werden wohl einige die Autos kopiert haben.
    An meiner fehlernden Werbung oder daran dass ich pro Auto einen total überhöhten Preis verlange, liegt es sicherlich nicht. Denkt mal darüber nach.

  5. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: brill 27.06.11 - 14:41

    Naja, dass sich die Musik- und Filmindustrie gerne mal nach ober verschätzt ist doch klar. Welche Industrie würde das nicht tun. Aber das ändert ja nichts an den reellen Millionenverlusten. Wie gesagt, ob 400 Mio oder doch nur 200 ist nebensächlich. Oder zweifelt jemand allen Ernstes an, dass überhaupt Einnahmen auf Grund der Raubkopiererei fehlen? Über genau Zahlen und schätzungen will ich hier garnicht diskutieren. Aber riesiege Verluste sind ja wohl trotzdem da!

  6. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: JOnathanJOnes 27.06.11 - 14:51

    Was ich damit ausdrücken will ist, ja. Riesen Verluste sind da. Aber in diesem Fall würde ich das Wort Verlust definieren. Verlust entsteht dadurch, dass zb jemand eine Spiel DVD kauft, sich eine Privatkopie davon macht und diese 5 Freunden weitergibt. (Ist in Österreich völlig legal). Ich meine damit, ab wann ist hier von einem Verlust zu reden? Und wessen Schuld ist dieser Verlust. Ich denke, das sind die beiden Themen die wichtig sind. Ich bin der Meinung dass die Schuld, dass dieser Verlust entsteht, bei der Industrie selbst liegt. Diese ist meiner Meinung nach zu Gierig.
    Ich glaube sogar, dass wenn die Industrie die Waren biller anbieten würde, weniger schwarz kopiert wird und dadurch mehr Einnahmen in die Kassen kommen.

    Bzw Anderes Beispiel.: Ich kaufe mir gerne DVD Spiele. Aber ich spiele lieber eine Demoversion, um zu sehen ob mir das Spiel überhaupt gefällt. Es gibt aber zu weniger als 25% der SPiele Demos. Hier könnte man ebenso ansetzen. Gibt es keine Demo, besorge ich mir das Spiel anderweitig. Ich kaufe ungern die Katze in Sack.

  7. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: kevla 27.06.11 - 15:33

    JOnathanJOnes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich damit ausdrücken will ist, ja. Riesen Verluste sind da. Aber in
    > diesem Fall würde ich das Wort Verlust definieren. Verlust entsteht
    > dadurch, dass zb jemand eine Spiel DVD kauft, sich eine Privatkopie davon
    > macht und diese 5 Freunden weitergibt. (Ist in Österreich völlig legal).
    > Ich meine damit, ab wann ist hier von einem Verlust zu reden?

    verlust ist jede kopie für eine person, die kein geld dafür bezahlt hat. ganz einfach. ein recht auf eine kopie für mich selbst, ok, aber für 5 freunde, versteh ich nicht. ist das wirklich legal in österreich? fänd ich zwar gut, wenn es so wär, aber mein vernünftiger menschenverstand sagt mir, dass es darauf kein recht geben sollte. du willst für deine leistung ja auch bezahlt werden und würdest es nicht ok finden, wenn dein chef plötzlich zu dir sagt, dass er von deinen 2000 euro gehalt noch 5 andere bezahlt.

    > Und wessen
    > Schuld ist dieser Verlust. Ich denke, das sind die beiden Themen die
    > wichtig sind. Ich bin der Meinung dass die Schuld, dass dieser Verlust
    > entsteht, bei der Industrie selbst liegt. Diese ist meiner Meinung nach zu
    > Gierig.

    ich geb dir völlig recht, dass die industrie zu viel verlangt, aber wenn ich sehe, wieviele leute die ich kenne, musik, filme usw. konsumieren, und nicht wie ich die bereitschaft haben, dafür zu bezahlen, dann glaub ich da nicht wirklich dran.

    ich denke, das ist alles in eigenem interesse ein wenig zu kurz gedacht.

    beispiel: ich nutze seit jahren nen rapidshare account. ich lade da auch illegal filme und musik runter. ich hab allerdings kein schlechtes gewissen, da ich immernoch oft genug ins kino gehe und mir cds und brs kaufe. TROTZDEM bin ich mir bewusst, dass rapidshare zu 99% illegal benutzt wird und ich ehrlichgesagt kein verständnis dafür habe, dass die bis heute weitermachen dürfen und sich mit dieser billigen ausrede der massen der links und deren nicht-überprüfbarkeit herausreden können. ist für mich wirklich nicht verständlich..

  8. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: brill 27.06.11 - 15:44

    Da haben alle Beteiligten Schuld dran. In erster Linie der Endverbraucher. Letztenendes ist er der jenige, der sich eine Kopie aus dem internet zieht oder von einem Freund geben lässt. Das ist ja nunmal die Tat ansich. Mit dem Preis ist das so eine Sache. Wird mehr geklaut (z.B. im Ladenlokal), muss der Besitzer die Preise erhöhen, um die Verluste aus der nicht bezahlten Ware zu decken. Also gehen die Preise wieder hoch. Was für den Nächsten ein Anlass ist zu klauen. Und schon hat man zwei Diebe im Laden usw.
    Welche Rolle spielt da Geohot? Es gibt ja das Sprichwort "Gelegenheit macht Diebe". Und das passt hier wie die Faust aufs Auge. Eine CD ist schnell kopiert und niemand kriegts mit. Das ist natürlich ein äußerst günstige Gelegenheit. Nun versuchen die Hersteller diese Gelegenheit mit einem Kopierschutz zu erschweren. Und Geohot knackt diesen Schutz und macht damit diese Gelegehiet wiederm sehr verlockend. Geohot hat nichts geklaut. Aber er schafft wieder Gelegenheiten, die so verlockend sind, dass es schon schwer fällt 50 EUR zu zahlen und sich nicht vom Kumpel ein Spiel brennen zu lassen. Das ist verständlich, aber nunmal trotzdem nicht vernünftig oder gerechtfertigt. Im übertragenen Sinne ist es so, als würde Geohot den Verkäufer eines ladens in ein Gespräch verwickeln, damit jemand anders unbemerkt klauen kann.

  9. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: Trollversteher 27.06.11 - 15:45

    >Hacker mit Spitzenjobs zu belohnen ist nicht die cleverste Strategie. Zumindest sollte man die Anstellung nicht publik machen. Schnell entsteht die Auffassung: Wer die richtigen coolen Jobs haben will, der muss als Referenz erstmal einen Millionenschaden durch Hacken verursachen.

    Öh - hallo, aufwachen! Das ist absolut nichts neues, sondern wird schon seit Jahrzehnten exakt so gehandhabt...

  10. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: JOnathanJOnes 27.06.11 - 15:57

    kevla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > wird und ich ehrlichgesagt kein verständnis dafür habe, dass die bis heute
    > weitermachen dürfen und sich mit dieser billigen ausrede der massen der
    > links und deren nicht-überprüfbarkeit herausreden können. ist für mich
    > wirklich nicht verständlich..

    Nun dies ist keine billige Ausrede sondern vielmehr eine technische Gegebenheit! Rapidshare macht nichts illegales!! Die Benutzer, die sich wissentlich illegal raufgeladenen Inhalt runterladen und diejenigen die illegal Software uploaden sind die in wirklichkeit die bösen Jungs.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, die Tatsache, dass auch du wissentlich und in voller Absicht Software runter ländst die nicht legal upgeloadet wurde, ist eine ziemliche Doppelmoral.
    So nach dem Motto: Alle klauen, also mach ichs auch. Es erwischt mich eh keiner. Und da ich eh nicht alles klaue, sondern nur ein paar Dinge, ist das egal.

  11. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: brill 27.06.11 - 15:58

    Habe ich behauptet das wäre ein Novum? Das Argument "das wurde immer schon so gemacht" finde ich auch nicht unbedingt schlagkräftig. Eine falsche Idee wird nicht besser, dadurch dass sie schon seit Jahren oder Jahrzehnten praktiziert wird.

  12. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: syntax error 27.06.11 - 16:12

    JOnathanJOnes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun dies ist keine billige Ausrede sondern vielmehr eine technische
    > Gegebenheit! Rapidshare macht nichts illegales!! Die Benutzer, die sich
    > wissentlich illegal raufgeladenen Inhalt runterladen und diejenigen die
    > illegal Software uploaden sind die in wirklichkeit die bösen Jungs.


    Und wieso können sie illegale Software hochladen? Weil sie dank Geohot wissen wie sie Software von der PS3 illegal kopieren können. ;)

  13. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: 7hyrael 27.06.11 - 16:16

    Du vergleichst äpfel mit birnen.

    Geohot hat selbst keinerlei schaden angerichtet. jeglicher schaden der angerichtet wurde entstand durch dritte die eine sinnvolle erweiterung eines beschnittenen systems zweckentfremdet haben.

    um es etwas anders zu sagen, sie haben die funktion zur zweckentfremdung "zweckentfremdet" um sie für illegale kopien zu nutzen.

    jemanden der eine anleitung zur nutzung illegaler kopien von ps3-spielen veröffentlicht hätte, den hätten sie auch ohne weiteres in den knast klagen können - zurecht.

    und was mich interessieren würde ist, woher du die gewissheit nimmst, dass die Idee falsch ist? klar kann man auch ein sammelbecken von haien um sich aufbauen die immer wiedermal zubeißen. aber wozu? der schaden der dadurch entstehen könnte wird um ein vielfaches höher sein, als die kosten die ein hochbezahlter angestellter verursachen wird, der abgesehen davon vielleicht dann sogar zum unternehmenserfolg effektiv beiträgt. Die hand die einen füttert beißt man nicht wie es so schön heißt.

  14. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: JOnathanJOnes 27.06.11 - 16:17

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JOnathanJOnes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nun dies ist keine billige Ausrede sondern vielmehr eine technische
    > > Gegebenheit! Rapidshare macht nichts illegales!! Die Benutzer, die sich
    > > wissentlich illegal raufgeladenen Inhalt runterladen und diejenigen die
    > > illegal Software uploaden sind die in wirklichkeit die bösen Jungs.
    >
    > Und wieso können sie illegale Software hochladen? Weil sie dank Geohot
    > wissen wie sie Software von der PS3 illegal kopieren können. ;)

    Ähm, ja das ist richtig. Aber hier wird der falsche Mensch in die Mangel genommen. Wenn dir jemand die Sicherheitspläne einer Bank gibt und du daraufhin einen Banküberfall machst, wirst auch du eingesperrt aufgrund von Diebstahl und nicht derjenige der dir die Pläne gegeben hat. Der kommt wegen Vertragsbruch dran, weil er das sicherlich nicht darf vertraglich. Aber wegen Einbruchs und Diebstahls wirst du in diesem Fall belangt.

  15. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: brill 27.06.11 - 16:24

    Habe ich mit dem Ladendiebvergleich nicht genau diese Situation beschrieben?
    Ich würde es nicht veröffentlichen. Geohot hat einiges auf dem kasten und fachlich die Anstellung wohl verdient. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es nicht von Vorteil ist Hacken als Jobreferenz zu etablieren. Und genau das ist doch das Resultat dieser Meldung.

  16. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: JOnathanJOnes 27.06.11 - 16:29

    brill schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe ich mit dem Ladendiebvergleich nicht genau diese Situation
    > beschrieben?
    > Ich würde es nicht veröffentlichen. Geohot hat einiges auf dem kasten und
    > fachlich die Anstellung wohl verdient. Trotzdem bin ich der Meinung, dass
    > es nicht von Vorteil ist Hacken als Jobreferenz zu etablieren. Und genau
    > das ist doch das Resultat dieser Meldung.


    Da geb ich dir grundsätzlich Recht. Aber eine Jobreferenz ist immer so gut, wie sie das Können desjenigen beschreibt. Und was beschreibt mein Wissen was sicherheitstechnische Dinge im Internet betrifft mehr als wenn ich zugebe diese oder jene Seite zumidest gehackt zu haben. Ein Cracken einer Seite würde ich auch nicht zugeben, denn dann wirds hochgradig illegal. Hacken ist eher eine grauzone.

  17. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: 7hyrael 27.06.11 - 16:47

    Bitte mal dieses hacker/cracker-gedöhns von websites nicht mit echten leistungen vergleichen...

    Eine webseite gehackt zu haben ist sichlich bei weitem kein Jobangebot wert (pauschalisiert). es mag zwar seiten geben die sehr sicher sein mögen, aber wenn du damit schon wieder auf diese lulzsec/anonymous-geschichten anspielst... hinkt der vergleich. Das analysieren und erweitern eines absolut properitären systems schätze weitaus schwerer ein als sich in eine website einzuklinken per sql-injection, schlechter Passwörter + ausbleibender flood protection etc... dabei werden allgemein bekannte sicherheitslücken und oft vorzufindende angriffsflächen genutzt. ich weiß garnicht wie oft ich schon bei kunden simpelste einstellungen nachbessern musste weil man vermutlich nen praktikanten den server aufsetzen ließ oder die website bauen...

  18. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: JOnathanJOnes 27.06.11 - 16:57

    Also ich bin sehrwohl der Meinung wenn jemand es schafft, meinetwegen die FBI Datenbank zu hacken ist das schon eine Aussage die sich sehen lassen kann. Ein solcher Mensch hat ahnung davon Sicherheitslücken zu umgehen.

    Sicherlich ist es keine echte Leistung! Aber man kann so einen Menschen zb mit der "Stopfung" des Lochs beauftragen. Das ist dann schon eine Leistung.

    Im konkreten Falle, hat der Hacker sogar noch mehr drauf. Er hat in Eigenregi das komplette System von Sony's PS3 geknackt. Und das vermutlich neben seier eigentlichen Arbeit. Das halte ich schon für referenzwürdig

  19. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: lottikarotti 27.06.11 - 17:12

    > verlust ist jede kopie für eine person, die kein geld dafür bezahlt hat.
    Das würde aber voraussetzen, dass die Person sich die DVD auch kaufen würde, wenn sie nur legal zu haben wäre -> ist aber oft nicht der Fall.
    Nur weil ich mir ein Spiel von einem Freund kopieren lasse, heißt das noch lange nicht, dass ich mir dieses Spiel auch gekauft hätte - deshalb kann man nicht pauschal behaupten, dass das reale Verluste sind.

    R.I.P. Fisch :-(

  20. Re: Wenn da nicht mal falsche Signale gesetzt werden...

    Autor: brill 27.06.11 - 18:35

    lottikarotti schrieb:
    > Nur weil ich mir ein Spiel von einem Freund kopieren lasse, heißt das noch
    > lange nicht, dass ich mir dieses Spiel auch gekauft hätte - deshalb kann
    > man nicht pauschal behaupten, dass das reale Verluste sind.

    Da hast Du vollkommen recht. Aber Hand aufs Herz, man würde sich doch das ein oder andere Spiel wirklich kaufen, wenn man nicht den Zugriff auf die "kostenlose Möglichkeit" hätte.
    Den Mangel an Demos finde ich auch ätzend. Und Spiel sind ja eher die Domäne der jüngeren Generation, die sich eben nicht jeden Monat ein Budget von 200 EUR für 4 Spiele zur Seite legen kann. Alles nachvollziehbare Gründe - und trotzdem ist Raubkopieren Diebstahl! Da kann man noch so viele Gründe anführen. Zu teuer, keine Demos usw. Ich möchte betonen, dass Spiele und Programme auch nicht lebensnotwendig sind. Das sind keine Kartoffeln, die man vom Acker klaut, weil man sich sonst nicht zu ernähren weiß, sondern in einer gewissen Weise ein Luxus, den man gerne hat, aber dann doch nicht dafür bezahlen möchte.

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