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Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

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  1. Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: Milber 21.04.10 - 19:07

    Die Bezeichnung "Soziales Netzwerk" finde ich gar blöd, aber sei's drum.
    Warum tritt man einer wie auch immer gearteten Vereinigung bei? Wahrscheinlich, um Leute zu finden, die gleich oder ähnlich ticken wie man selbst. Warum darf mich dann keiner finden, der so denkt wie ich? Perfide, wenn jemand nur als Spanner auftreten will; also sich selbst im Dunkeln hält und anderen bei deren Treiben zusieht.
    Wenn ich nicht will, dass ich gefunden werde, dann gehe ich da nicht hin. Wenn ich kein Fastfood mag, gehe ich nicht zu McDonald's.
    Aber anscheinend ist Deutschland so verblödet, dass wir überall dabei sein wollen, es darf nur keiner merken.
    Warum tu'n wir das?

  2. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: Sheriff Donnerknall 21.04.10 - 19:22

    Es gibt auch Leute, die sind dort aktiv, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben, die etwas weiter weg wohnen oder die man aus anderen Gründen nicht regelmäßig sehen kann. Dafür eignet sich die Plattform gut, aber deshalb muss ich ja noch nicht wollen, dass die ganze Welt meine Vorlieben und Aktivitäten kennt.
    Und jemanden der einfach ein wenig auf Datenschutz achtet und gerne selbst bestimmen will, was andere über ihn wissen und was nicht, gleich als Spanner und verblödet zu bezeichnen, kann ich nicht nachvollziehen. Ist für mich nicht nur eine seltsame sondern eine geradezu gefährliche Denkweise.

  3. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: Milber 21.04.10 - 19:30

    Sheriff Donnerknall schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt auch Leute, die sind dort aktiv, um mit Freunden und Bekannten in
    > Kontakt zu bleiben, die etwas weiter weg wohnen oder die man aus anderen
    > Gründen nicht regelmäßig sehen kann. Dafür eignet sich die Plattform gut,
    > aber deshalb muss ich ja noch nicht wollen, dass die ganze Welt meine
    > Vorlieben und Aktivitäten kennt.
    > Und jemanden der einfach ein wenig auf Datenschutz achtet und gerne selbst
    > bestimmen will, was andere über ihn wissen und was nicht, gleich als
    > Spanner und verblödet zu bezeichnen, kann ich nicht nachvollziehen. Ist für
    > mich nicht nur eine seltsame sondern eine geradezu gefährliche Denkweise.

    Wenn ich mit jemandem in Kontakt BLEIBEN will, dann kennen wir uns bereits. Beide haben Internet, eine Post-Adresse, eine Telefonnummer usw. Warum also einen Dienst nutzen, der mit Ansage Schindluder treibt?
    Will ich aber Fremde Leute kennen lernen, muss ich wohl sagen, wer ich bin, als Gesepnst holst Du ja keinen hinterm Ofen hervor.

    Hallo, ich sage Euch nicht, wer ich bin, wie alt ich bin, was mich interessiert und ob Mann oder Frau. Aber Ihr werdet überrascht sein.
    Gruß an Marlene

    Soll so FaceBook aussehen?

  4. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: ThatsMeAndI 21.04.10 - 20:06

    Ich verstehe auch nicht warum die Leute keine E-Mails versenden. Ne, da meldet man sich lieber bei sowas an. ... Aber es gibt auch noch leute die SMS schreiben. Teens halt. Gut das es nun schon private Gruppen gibt die den Usern dort ihre Daten mit Fakeprofilen klauen. Peinlich wenn man dann mit Nacktbildern oder Co. konfrontiert wird.

  5. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: Perplex 22.04.10 - 08:15

    Die Leute glauben eben immer noch, dass sie im Internet "irgendwie" anonym unterwegs sind. Der Rest ist dann Bequemlichkeit.

    Aber dann auch noch zu denken, solcherlei Angebote seien ein Geschenk und aus purer Nächstenliebe der Betreiber entstanden - quasi ohne Hintergedanken; das lässt mich dann doch am Intellekt der Teilnehmer zweifeln.

    Allerdings befürchte ich, dass die meisten solche Überlegungen gar nicht erst anstellen.

    Kann hier einer aus eigener Erfahrung berichten, wie man vorgehen sollte, falls bekannt wird, dass eigene Daten ohne Zutun dort auftauchen?

  6. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: SuperDonkey 22.04.10 - 10:15

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bezeichnung "Soziales Netzwerk" finde ich gar blöd, aber sei's drum.
    > Warum tritt man einer wie auch immer gearteten Vereinigung bei?
    > Wahrscheinlich, um Leute zu finden, die gleich oder ähnlich ticken wie man
    > selbst. Warum darf mich dann keiner finden, der so denkt wie ich? Perfide,
    > wenn jemand nur als Spanner auftreten will; also sich selbst im Dunkeln
    > hält und anderen bei deren Treiben zusieht.
    > Wenn ich nicht will, dass ich gefunden werde, dann gehe ich da nicht hin.
    > Wenn ich kein Fastfood mag, gehe ich nicht zu McDonald's.
    > Aber anscheinend ist Deutschland so verblödet, dass wir überall dabei sein
    > wollen, es darf nur keiner merken.
    > Warum tu'n wir das?


    Ich stimme zu, dass es keinen Sinn macht ein solches Netzwerk zu nutzen, wenn man seinen falschen Namen angibt.
    Doch das ist eigentlich nicht das Thema. Ich will Kontrolle darüber haben, was wer erfahren kann. Um das McDonalds Beispiel aufzugreifen: Ich geh dort hin, ergo kann man davon ausgehen, dass ich Fastfood mag. Was man aber nicht weiß: Welche Bücher ich gerne lese, das ich gerne Sport mach und Fan von xyz bin. Und genau das will Facebook automatisiert machen.
    Warum habe ICH nicht die Wahl und kann entscheiden was preisgegeben wird?

    Gruß

  7. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: Gesicht 22.04.10 - 12:05

    Es geht bei der ganzen Diskussion um den Datenschutz den Faceboook für europäische Verhältnisse, mit Füssen tritt- darum dass die mit Abstand größte Teil der User keine Ahnung hat was tatsächlich alles offen gelegt wird.

    Für diejenigen sind solche Artikel wie der heutige gedacht.

  8. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: Kredo 22.04.10 - 12:12

    Sehe ich nicht anders. Wer einem sozialen Netzwerk beitritt, der will seine Daten veröffentlichen. Sonst braucht er dort nicht beitreten. Kontakt kann ich mit jedem Menschen halten, ganz ohne soziales Netzwerk und sogar ganz ohne Internet.

    Ein soziales Netzwerk ist nur eine Big Brother-Sendung. Mehr nicht.

  9. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: BigDaddy 22.04.10 - 13:00

    Den Vergleich mit Big-Brother finde ich gut, der bringt ziemlich auf den Punkt, wobei es in "(A)Sozialen Netzwerken" geht. Der zwanghafte Persönlichkeits-Exhibitionismus unserer Zeit, umso ausgeprägter, je uninteressanter die Persönlichkeiten sind, treibt diese Stilblüten ...
    Aber Kündigung scheint mir angesichts der AGB von Facebook und Co. keine Lösung zu sein, da die Rechte an den bereits bereitgestellten Informationen auch über die Löschung des Accounts hinaus bei den Betreibern verbleiben. Unter diesem Aspekt möchte ich nicht wissen, wie viele Leichen dort tote Freunde haben ...

  10. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: DerAndere 22.04.10 - 14:16

    Das Problem ist eher, dass - obwohl du selbst nicht bei Facebook bist - du nicht sicher sein kannst, dass nicht irgendein Troll, der dich kennt, deine Stammdaten oder Fotos auf denen du drauf bist o.ä. in seinem Facbook-Profil speichert. Falls sich jetzt Facebook dazu entschließt, diese Daten freizugeben, bin du gearscht. Jetzt kriegst du ohne Ende Spam ohne zu wissen, warum...

    Das Probelm sind also deine trolligen Freunde, die irgendwann mal in einer AGB zugestimmt haben, dass sie die Urheberrechte von allem, was sie hochladen, besitzen, aber gerne an Facebook abtreten wollen...

  11. Re: Deswegen schließt man sich sozialen Netzwerken an

    Autor: lulli 22.04.10 - 16:44

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bezeichnung "Soziales Netzwerk" finde ich gar blöd, aber sei's drum.
    > Warum tritt man einer wie auch immer gearteten Vereinigung bei?

    Weil man keine Freunde hat und es einem zu mühsam ist, die Wohnung zu verlassen und sich ein nichtvirtuelles soziales Umfeld aufzubauen?

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