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Ich finde ja …

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  1. Ich finde ja …

    Autor: AllAgainstAds 29.09.15 - 18:15

    … die Rechte an den Daten einer Person muss auf der Staatszugehörigkeit des Bürgers festgemacht werden auch wenn sich das … angeblich … schwierig umsetzen ließe, bin ich dennoch der Meinung das, die Daten, die ein Mensch (wissentlich, unwissentlich, erzwungen oder freiwillig) hinterlässt, immer noch ihm gehören und diese dabei den in seinem Land geltenden Gesetzen zu unterliegen hat. Man kann sich nicht darauf berufen, dass das Unternehmen, das die Daten erhebt, sammelt und oder verwertet ein US Unternehmen ist, schon gar nicht, wenn die Server, auf denen die Daten erhoben werden in Europa stehen. Man muss da einfach mal klar abgrenzen, worum es hier wirklich geht und welches Gesetzt das höhere Gut schützt. Und das höhere Gut ist hier nicht das Unternehmen, sondern der Schutz der Daten.

    Es sollte in der gesamten virtuellen Welt das absolut unveräußerliche Recht auf die eigenen Daten existieren und jedes Unternehmen, Organisation, Netzwerk, das Daten sammeln will, muss dies explizit in gut verständlicher (persönlicher) Sprache erfragen und explizit und ohne Bedingungen an andere Dienste die Genehmigung dafür einholen, wobei der Nutzer dem explizit, wissentlich und willentlich zustimmen muss.

  2. Re: Ich finde ja …

    Autor: Nibbels 30.09.15 - 01:41

    Mich würgt es immer leicht, wenn man von "meinen Daten" spricht. Denn das kann so gut wie alles sein.

    Kaum ein Nutzer weiß, was mit `seinen Daten` gemacht wird und wo sie verwertet werden. Und noch weniger Nutzer wissen, was `ihre Daten` überhaupt sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.09.15 01:52 durch Nibbels.

  3. Re: Ich finde ja …

    Autor: Nibbels 30.09.15 - 01:48

    Wenn Sie ein Online-Spiel betreiben und Benutzer-Accounts wegen Hass-Spam, Troll-Verhalten oder anderen Fehlverhalten sperren müssen. Sind das dann auch ´des Benutzers Daten´?

    Darf ich diese Sperr-Information zum Selbstschutz speichern, oder muss ich den Troll dann um Erlaubnis bitten?
    Reicht da nicht wie bisher den Hinweis auf die eigenen AGB?
    Reicht es da nicht, wenn man den Nutzern erklärt, dass sie sich vom Spiel fernhalten müssen, wenn sie nicht mit diesen Bedingungen einverstanden sind?

    Hier wird es meiner Meinung nach ernsthaft kompliziert. Eigentlich müsste man den Nutzer aufklären, in was er sich einlässt. Er müsste es freiwillig lesen und freiwillig verstehen und freiwillig darüber nachdenken - und sich für oder gegen diesen Dienst entscheiden müssen.

    Diese gesamte Daten-Diskussion reduziert sich meiner Meinung nach auf
    - Die Ungerechtigkeit, dass wenige einen enormen Vorteil daraus ziehen können.
    - Die Gefahr, dass manche schlampig mit `Daten` umgehen und den Nutzern damit schaden können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.09.15 01:54 durch Nibbels.

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