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War es ein Fehlalarm

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  1. War es ein Fehlalarm

    Autor: HeroFeat 14.01.18 - 13:40

    Ich habe gerade mal Bock den Verschwörungstheoretiker zu spielen. Wäre es nur ein falscher Alarm gewesen, hätte es nicht mehr als 30 Minuten gedauert. Dann hätte man innerhalb von ein zwei Minuten die Aufhebung hinterherschicken können.

  2. Re: War es ein Fehlalarm

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 14.01.18 - 14:22

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe gerade mal Bock den Verschwörungstheoretiker
    > zu spielen. Wäre es nur ein falscher Alarm gewesen,
    > hätte es nicht mehr als 30 Minuten gedauert. Dann
    > hätte man innerhalb von ein zwei Minuten die
    > Aufhebung hinterherschicken können.

    Erst einmal muss die Info ankommen, dass jemand den falschen Knopf gedrückt hat. Sprich, irgend jemand, der die Warnung erhalten hat, muss einen kühlen Kopf bewahren und den Eindruck bekommen (bzw. Zugang zu anders lautenden Informationen haben), dass das so nicht stimmen kann.

    Dann muss dieser jemand auch noch den Absender erreichen, der aber vermutlich nicht direkt erreichbar ist, während auch in den USA am Samstag die meisten Behörden gar nicht und nur einige notbesetzt sind.

    Die Jungs und Mädels bei 911 wissen auch nichts Genaues und haben außerdem alle Hände voll zu tun, die aufkeimende Panik zu managen, weil zeitgleich tausend Anrufe eingehen die Fragen, wo der nächste öffentliche Schutzraum ist.

    Irgendwann kommt die Info an und es wird erst einmal in der herausgebenden Stelle geprüft, was passiert ist. Warum? Entweder Unklarheit, ob nicht womöglich doch von höherer Stelle zur Warnung aufgefordert wurde und/oder typisch westliches Verhalten: Die Suche nach dem Schuldigen ist wichtiger als die Lösung des Problems.

    Tja, und quälende 30 Minuten später kommt dann jemand auf den Gedanken, dass es inzwischen längst gerummst haben müsste und tippt eine Entwarnung, die übers selbe System rausgeht.

    Kurz: Niemals böse Absicht vermuten, wenn die Situation und/oder menschliche Inkompetenz das Ganze hinlänglich erklären können.

  3. Re: War es ein Fehlalarm

    Autor: Steggesepp 14.01.18 - 14:46

    Ist es so einfach, eine Raketenwarnung zu aktivieren? Hätte ja schon irgendwie vermutet, dass diese Warnung mindestens über zwei Personen hinweg entschieden wird und nicht einfach ein Dirmel im Administrationspanel mit der Maus daneben zielt und plötzlich das Land durchdreht :D, ohne dass auch nur ein Popup erscheint, ob diese Raketen-Warnmeldung wirklich ausgehändigt werden soll .. oder eben den falschen Knopf auf dem Schaltpult. Weird.

  4. Re: War es ein Fehlalarm

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 14.01.18 - 15:17

    Steggesepp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es so einfach, eine Raketenwarnung zu aktivieren?
    > Hätte ja schon irgendwie vermutet, dass diese Warnung
    > mindestens über zwei Personen hinweg entschieden
    > wird und nicht einfach ein Dirmel im
    > Administrationspanel mit der Maus daneben zielt und
    > plötzlich das Land durchdreht :D

    Warum nicht? Die haben doch auch einen Präsidenten, der über Twitter im Prinzip genau dasselbe macht. ;-)

  5. Re: War es ein Fehlalarm

    Autor: Anonymouse 14.01.18 - 15:40

    Steggesepp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es so einfach, eine Raketenwarnung zu aktivieren? Hätte ja schon
    > irgendwie vermutet, dass diese Warnung mindestens über zwei Personen hinweg
    > entschieden wird und nicht einfach ein Dirmel im Administrationspanel mit
    > der Maus daneben zielt und plötzlich das Land durchdreht :D, ohne dass auch
    > nur ein Popup erscheint, ob diese Raketen-Warnmeldung wirklich ausgehändigt
    > werden soll .. oder eben den falschen Knopf auf dem Schaltpult. Weird.

    Wäre blöd, wenn man dafür zwei Personen bräuchte und der Kollege gerade nach nem ordentlichen Chili auf Klo hockt.
    Letztendlich sit ein Fehlalarm doch immer noch besser als kein Alarm, weil die zweite PErson gerade nicht anwesend war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.18 15:41 durch Anonymouse.

  6. Re: War es ein Fehlalarm

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 14.01.18 - 16:39

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre blöd, wenn man dafür zwei Personen bräuchte
    > und der Kollege gerade nach nem ordentlichen Chili
    > auf Klo hockt.

    Bei kritischen Systemen, die Freigabe durch zwei Personen erfordern, gilt eigentlich ständige Breitschaft besagter Personen. Sprich, wenn einer sein Chili nicht verträgt, muss er die Verantwortung an jemand anders abgeben.

    Das wäre hier aber übertrieben. Eine nicht blind wegklickbare Bestätigung sollte m.M. nach aber schon sein, den man hat es schon mehr als einmal erlebt, dass die Panik nach einer Warnung mehr Schaden angerichtet hat als das, wovor gewarnt wurde - um so dümmer, wenn gar nichts passiert. Das will also doch etwas stärker reglementiert sein.

    Zudem ist das Ganze ein doch beträchtlicher Eingriff in Telekommunikationssysteme, der gerechtfertigt sein will und auch gegen Missbrauch wäre die eine oder andere Sicherung nicht schlecht.

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