Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Festplatten zerstören: Wie man in 60…

Zerstörung von beweisen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Zerstörung von beweisen?

    Autor: My1 27.03.17 - 12:24

    könnte sowas nicht ganz schnell zu problemen führen?

    Asperger inside(tm)

  2. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: azel 27.03.17 - 12:25

    Hab ich gerade schon woanders geschrieben. Heißt in Deutschland m.W. Beweisvereitelung und ist auch strafbar*.

    //edith: Oh, ist es wohl nicht immer. Also für den Täter nicht, aber für Dritte. Das heisst der Betreiber des RZs wäre dran wenn er sowas anbieten würde, wenn ich's selber an/einbaue gäbe es keine Probleme.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.17 12:28 durch azel.

  3. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: carnival 27.03.17 - 12:56

    Jep, der Kunde hat's eingebaut und der "Totmannschalter" wird remote ausgelöst. Welche strafbare Handlung bleibt dann noch?

    Oder aber man geht lieber für das Vernichten von (möglichen) Beweisen in den Knast (mit Vergleich reduziert auf Bußgeld, evtl sogar Aussicht auf Einstellung des Verfahren aus Mangel an Beweisen, je nachdem wie rechtstaatlich das entspr. Land ist), als für das, was womöglich auf den Platten drauf ist...

  4. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: My1 27.03.17 - 13:03

    carnival schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jep, der Kunde hat's eingebaut und der "Totmannschalter" wird remote
    > ausgelöst. Welche strafbare Handlung bleibt dann noch?

    wobei wenn der totmannschalter ausgelöst wurde besteht ja kein problem. das problem geht ja eigentlich los, wenn der totmannschalter NICHT ausgelöst wird.

    Asperger inside(tm)

  5. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: der_wahre_hannes 27.03.17 - 14:21

    azel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > //edith: Oh, ist es wohl nicht immer. Also für den Täter nicht, aber für
    > Dritte.

    Auch das Vernichten von Beweisen für einen Angehörigen ist straffrei.

    Würde mich ja mal interessieren, wie dieser Passus ins Gesetz gekommen ist.

  6. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: azel 27.03.17 - 14:50

    Die Frau (der Sohn, die Muter, ...) des Spitzenpolitikers hat einen Schredder bedient. Oops!

  7. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: Trockenobst 27.03.17 - 16:08

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > könnte sowas nicht ganz schnell zu problemen führen?

    Warum? Es geht ja darum, dass man weiß dass es juristische Probleme gibt. Die Stürmung passiert doch meist weit bevor dir *mitgeteilt* wurde dass man an die Daten will, also Überraschungsmoment wird genau aus dem Grund genutzt.

    Nehmen wir an dein Datencenter wird gestürmt, dann wurdest du noch nicht informiert warum und wieso. Du siehst nur "Angreifer" auf den Kameras oder durch eine SMS des Betreibers. Bis die tatsächlich durch die langen Gänge bis zum Serverraum kommen sind es vielleicht 60 Sekunden Minuten. Durch einen Auslöser werden die Systeme zerstört.

    Du kannst klar und deutlich formulieren, dass du nicht wusstest wohin die wollten und du musstes von einer Kompromittierung des Systems ausgehen.

  8. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: Allandor 27.03.17 - 16:12

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > könnte sowas nicht ganz schnell zu problemen führen?
    >
    > Warum? Es geht ja darum, dass man weiß dass es juristische Probleme gibt.
    > Die Stürmung passiert doch meist weit bevor dir *mitgeteilt* wurde dass man
    > an die Daten will, also Überraschungsmoment wird genau aus dem Grund
    > genutzt.
    >
    > Nehmen wir an dein Datencenter wird gestürmt, dann wurdest du noch nicht
    > informiert warum und wieso. Du siehst nur "Angreifer" auf den Kameras oder
    > durch eine SMS des Betreibers. Bis die tatsächlich durch die langen Gänge
    > bis zum Serverraum kommen sind es vielleicht 60 Sekunden Minuten. Durch
    > einen Auslöser werden die Systeme zerstört.
    >
    > Du kannst klar und deutlich formulieren, dass du nicht wusstest wohin die
    > wollten und du musstes von einer Kompromittierung des Systems ausgehen.

    Was wohl passiert, wenn man bei Leuten mit einem solchen "Vernichtungssystem" mal zwischendurch härter an die Tür klopft? "ausversehen" natürlich.

  9. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: Oktavian 27.03.17 - 16:14

    > > //edith: Oh, ist es wohl nicht immer. Also für den Täter nicht, aber für
    > > Dritte.
    >
    > Auch das Vernichten von Beweisen für einen Angehörigen ist straffrei.
    >
    > Würde mich ja mal interessieren, wie dieser Passus ins Gesetz gekommen ist.

    Das ergibt sich aus dem Zeugnisverweigerungsrecht und ist konsistent.

    Wenn ich als Angehöriger Beweise gegen einen Beschuldigten habe, diese aber nicth mehr haben möchte, kann mir einerseits nicht zugemutet werden, diese der Exekutive oder Judikative zu übergeben, anderer kann auch nicht verlangt werden, dass ich sie verwahre, nur um sie für eine gegebenenfalls anstehenden Durchsuchung bereitzuhalten. Also muss man mir erlauben, sie zu vernichten.

  10. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: Hotohori 27.03.17 - 16:18

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trockenobst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > My1 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > könnte sowas nicht ganz schnell zu problemen führen?
    > >
    > > Warum? Es geht ja darum, dass man weiß dass es juristische Probleme
    > gibt.
    > > Die Stürmung passiert doch meist weit bevor dir *mitgeteilt* wurde dass
    > man
    > > an die Daten will, also Überraschungsmoment wird genau aus dem Grund
    > > genutzt.
    > >
    > > Nehmen wir an dein Datencenter wird gestürmt, dann wurdest du noch nicht
    > > informiert warum und wieso. Du siehst nur "Angreifer" auf den Kameras
    > oder
    > > durch eine SMS des Betreibers. Bis die tatsächlich durch die langen
    > Gänge
    > > bis zum Serverraum kommen sind es vielleicht 60 Sekunden Minuten. Durch
    > > einen Auslöser werden die Systeme zerstört.
    > >
    > > Du kannst klar und deutlich formulieren, dass du nicht wusstest wohin
    > die
    > > wollten und du musstes von einer Kompromittierung des Systems ausgehen.
    >
    > Was wohl passiert, wenn man bei Leuten mit einem solchen
    > "Vernichtungssystem" mal zwischendurch härter an die Tür klopft?
    > "ausversehen" natürlich.

    Nun, du würdest ziemlich schnell Jemanden im Haus laut fluchen hören. ;)

    So ein Vernichtungssystem bringt ja nichts, wenn man nicht schnell genug reagiert. Also dürften viele dieser Personen, die an ihren privaten Rechnern so etwas dran haben, recht nervöse Typen sein, mit vor allem leichter Tendenz zu Verfolgungswahn.

  11. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: der_wahre_hannes 27.03.17 - 16:29

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > //edith: Oh, ist es wohl nicht immer. Also für den Täter nicht, aber
    > für
    > > > Dritte.
    > >
    > > Auch das Vernichten von Beweisen für einen Angehörigen ist straffrei.
    > >
    > > Würde mich ja mal interessieren, wie dieser Passus ins Gesetz gekommen
    > ist.
    >
    > Das ergibt sich aus dem Zeugnisverweigerungsrecht und ist konsistent.

    Ah ok, daran habe ich gar nicht gedacht. Danke.

  12. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: a user 27.03.17 - 16:34

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allandor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trockenobst schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > My1 schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > könnte sowas nicht ganz schnell zu problemen führen?
    > > >
    > > > Warum? Es geht ja darum, dass man weiß dass es juristische Probleme
    > > gibt.
    > > > Die Stürmung passiert doch meist weit bevor dir *mitgeteilt* wurde
    > dass
    > > man
    > > > an die Daten will, also Überraschungsmoment wird genau aus dem Grund
    > > > genutzt.
    > > >
    > > > Nehmen wir an dein Datencenter wird gestürmt, dann wurdest du noch
    > nicht
    > > > informiert warum und wieso. Du siehst nur "Angreifer" auf den Kameras
    > > oder
    > > > durch eine SMS des Betreibers. Bis die tatsächlich durch die langen
    > > Gänge
    > > > bis zum Serverraum kommen sind es vielleicht 60 Sekunden Minuten.
    > Durch
    > > > einen Auslöser werden die Systeme zerstört.
    > > >
    > > > Du kannst klar und deutlich formulieren, dass du nicht wusstest wohin
    > > die
    > > > wollten und du musstes von einer Kompromittierung des Systems
    > ausgehen.
    > >
    > > Was wohl passiert, wenn man bei Leuten mit einem solchen
    > > "Vernichtungssystem" mal zwischendurch härter an die Tür klopft?
    > > "ausversehen" natürlich.
    >
    > Nun, du würdest ziemlich schnell Jemanden im Haus laut fluchen hören. ;)
    >
    > So ein Vernichtungssystem bringt ja nichts, wenn man nicht schnell genug
    > reagiert. Also dürften viele dieser Personen, die an ihren privaten
    > Rechnern so etwas dran haben, recht nervöse Typen sein, mit vor allem
    > leichter Tendenz zu Verfolgungswahn.

    du wärst überrascht.

  13. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: Hotohori 27.03.17 - 16:37

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Allandor schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Trockenobst schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > My1 schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > > könnte sowas nicht ganz schnell zu problemen führen?
    > > > >
    > > > > Warum? Es geht ja darum, dass man weiß dass es juristische Probleme
    > > > gibt.
    > > > > Die Stürmung passiert doch meist weit bevor dir *mitgeteilt* wurde
    > > dass
    > > > man
    > > > > an die Daten will, also Überraschungsmoment wird genau aus dem Grund
    > > > > genutzt.
    > > > >
    > > > > Nehmen wir an dein Datencenter wird gestürmt, dann wurdest du noch
    > > nicht
    > > > > informiert warum und wieso. Du siehst nur "Angreifer" auf den
    > Kameras
    > > > oder
    > > > > durch eine SMS des Betreibers. Bis die tatsächlich durch die langen
    > > > Gänge
    > > > > bis zum Serverraum kommen sind es vielleicht 60 Sekunden Minuten.
    > > Durch
    > > > > einen Auslöser werden die Systeme zerstört.
    > > > >
    > > > > Du kannst klar und deutlich formulieren, dass du nicht wusstest
    > wohin
    > > > die
    > > > > wollten und du musstes von einer Kompromittierung des Systems
    > > ausgehen.
    > > >
    > > > Was wohl passiert, wenn man bei Leuten mit einem solchen
    > > > "Vernichtungssystem" mal zwischendurch härter an die Tür klopft?
    > > > "ausversehen" natürlich.
    > >
    > > Nun, du würdest ziemlich schnell Jemanden im Haus laut fluchen hören. ;)
    > >
    > > So ein Vernichtungssystem bringt ja nichts, wenn man nicht schnell genug
    > > reagiert. Also dürften viele dieser Personen, die an ihren privaten
    > > Rechnern so etwas dran haben, recht nervöse Typen sein, mit vor allem
    > > leichter Tendenz zu Verfolgungswahn.
    >
    > du wärst überrascht.

    Ne, mich überraschen schon lange keine nichtssagenden Antworten mehr. ;)

  14. Re: Zerstörung von beweisen?

    Autor: superdachs 13.04.17 - 15:25

    azel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich gerade schon woanders geschrieben. Heißt in Deutschland m.W.
    > Beweisvereitelung und ist auch strafbar*.
    >
    > //edith: Oh, ist es wohl nicht immer. Also für den Täter nicht, aber für
    > Dritte. Das heisst der Betreiber des RZs wäre dran wenn er sowas anbieten
    > würde, wenn ich's selber an/einbaue gäbe es keine Probleme.

    Man kann allerdings nur Beweise vernichten die Beweise sind. Da sich auf den vernichteten Festplatten keine befunden haben und zwar nie steht das alles nicht zur Debatte.

Neues Thema Ansicht wechseln


Dieses Thema wurde geschlossen.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Berlin
  2. Basler AG, Ahrensburg bei Hamburg
  3. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  4. Lidl Digital, Neckarsulm

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate kaufen
  2. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD
  3. ab 349€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
Jurassic World Evolution im Test
Das Leben findet einen Weg

Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
  2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
  3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

  1. Nach Red-Hat-Übernahme: Fedora wird Upstream-Community für CoreOS
    Nach Red-Hat-Übernahme
    Fedora wird Upstream-Community für CoreOS

    Nach der Übernahme von Core OS durch Red Hat und der Integration von dessen Technik in das eigene Portfolio ist nun auch klar, was mit den Upstream-Arbeiten zu der Linux-Technik geschieht: Sie werden in die Fedora-Community übertragen.

  2. Mensch-Maschine-Interaktion: Roboter reagiert auf Signale aus dem Gehirn und dem Arm
    Mensch-Maschine-Interaktion
    Roboter reagiert auf Signale aus dem Gehirn und dem Arm

    Der Kopf stoppt, der Arm leitet an: Forscher des MIT haben ein System entwickelt, um einen Roboter mit Hilfe elektrischer Signale aus dem Körper zu steuern. Das soll es ermöglichen Roboter zu bauen, die zur intuitiv bedienbaren Erweiterung des menschlichen Körpers werden.

  3. Datenschutz: US-Regierung plant offenbar Gegengewicht zu DSGVO
    Datenschutz
    US-Regierung plant offenbar Gegengewicht zu DSGVO

    Die EU hat mit der Datenschutzgrundverordnung einen globalen Maßstab gesetzt. Das scheint der US-Regierung unter Donald Trump nicht ganz zu passen.


  1. 13:51

  2. 13:29

  3. 13:02

  4. 12:47

  5. 12:30

  6. 12:02

  7. 12:00

  8. 11:50