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Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

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  1. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: DerRechteinhaber 14.09.09 - 09:53

    Du siehst wohl nur, was Du sehen willst. Ich sehe jedenfalls, wie der Kerl sich eindeutig widersetzt. Schläge - ok. Darüber kann man diskutieren, aber die Kreide ich jetzt mal der speziellen Situation an. Steck Dich mal in so einen grünen Anzug und stell Dich da hin. Wenn Dir dann nicht die Nerven blank liegen, dann kannste von mir aus den ersten Stein werfen.

  2. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: Ainer v. Fielen 14.09.09 - 10:25

    Der Kerl "widersetzt" sich inde´m er nicht schnell genug abhaut und widerspricht? Wenn die Polizei nach dem Spruch handelt: "Widerspruch Kieferbruch!" ist es ok?

    Merkwürdige Rechtsauffassung. Ich finde es nicht in Ordnung, egal was der Typ für ein nerviger Giftzwerg sein mag...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  3. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: Oggy_ 14.09.09 - 10:32

    Ganz klar, der mit dem blauen T-Shirt hat in dem kurzen Moment mit der Mutter von dem Schlägertypen geschlafen!

  4. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: Horscht 14.09.09 - 10:33

    Er wurde vorher schon von den Polizisten rumgeschubst. Er war weiterhin friedlich. da wäre in der zwischenzeit schon so manchen die Hutschnur geplatzt.
    http://www.youtube.com/watch?v=JNSW8KaAZ-U

  5. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: DerRechteinhaber 14.09.09 - 10:37

    Nicht falsch verstehen, die Schläge waren auch meines Erachtens nach übertrieben. Aber ja, sich nicht in die gewiesene Richtung zu "verpissen" IST "sich widersetzen", zumal es auf dem Video so aussieht, als wolle der Polizist noch was von ihm und er läuft ausgerechnet dann weg ... Beachten musst Du auch die Situation wo (nach anderen Quellen) wohl auch bereits Flaschen geflogen waren.

  6. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: Läuft 14.09.09 - 10:39

    Mal ganz ehrlich, das da die Nerven blank liegen, kann ich mir gut nachvollziehen. Wenn die Herren in grün dem Job und dem Druck nicht gewachsen sind, sollen sie ihn allerdings auch nicht machen.

  7. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: HORSCHT 14.09.09 - 10:41

    Bin 100% deiner Meinung.

  8. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: RoboCop 14.09.09 - 10:52

    stimmestimme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dann ist es also nur eine Vermutung. Wer weiss schon, was noch alles
    > passiert ist? Ein Video fängt irgendwo an und hört irgendwo auf und hat
    > eine begrenzte Informationsfülle.


    Fakt ist:
    - am Anfang des Videos sieht man nichts, was er getan haben könnte und keine noch laufende Reaktion der Beamten auf eine vorangegangene Tat
    - er wird erst nach über 30s nach Videostart zusammengekloppt

    Da frag ich mich, wenn er was getan haben sollte, was das sein sollte und wieso die Beamten so lange gezögert haben, bis sie ihm die Fresse polieren.

  9. Re: Ebenso ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: Lapazza 14.09.09 - 10:56

    Das ist für mich das Ironische: Auf einer Demo gegen Überwachung und Big Brother-Staat wird eine Videoaufzeichnung zum Aufreger und Beweismittel - vielleicht ist das mit der Kameraüberwachung im öffentlichen Raum doch nicht alles so doof. ;-)

  10. Re: Ebenso ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: ironiefinder 14.09.09 - 11:24

    Phil K. schrieb:

    > Hmm.. mag sein.
    > Und eine Frau von der Leyen hat solches Material öffentlich vorgeführt und
    > kam ungestraft damit davon...
    > Ich sag nur: zweierlei Maß.

    Eigentlich hat das BKA das Material vorgeführt. Leyen hat das allerdings veranlasst. Es ist hier ein großer Unterschied zu der Heimlichtuerei von Tauss.

    Trotzdem hätte es hier eine klare Schelte geben sollen, da stimme ich dir zu. Kinderpornos zeigen um Stimmen im Wahlkampf zu bekommen ist einfach nur abartig.
    Von der Leyen hat mit dieser Aktion wie ich finde erneut gezeigt, wie tief man sinken kann.

    Ändert aber trotzdem nichts am Grundsatz der Unschuldsvermutung um den es hier geht.

  11. Re: Ebenso ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: ironiefinder 14.09.09 - 11:26

    Lapazza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist für mich das Ironische: Auf einer Demo gegen Überwachung und Big
    > Brother-Staat wird eine Videoaufzeichnung zum Aufreger und Beweismittel -
    > vielleicht ist das mit der Kameraüberwachung im öffentlichen Raum doch
    > nicht alles so doof. ;-)

    Ja, das wurde hier ja auch schon mehrfach genannt und dann gleich gerechtfertigt.

    Ansich müssten doch alle beteiligten die Kameraüberwachung seitens der Polizei während der Demonstration gut finden, oder?

    Weil da wurde doch erst gelästert, dass die Polizei so viel filmt.

  12. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: RaiseLee 14.09.09 - 11:46

    Ich finde das ganz extrem schwierig. Aber ich denke auch es ist verdammt schwer als Polizist "die Friedlichen" auszumachen. Einmal falsch hingeguckt und ein "friedfertiger" Demonstrant wirft dir nen Ziegelstein in die Fresse.

    Ich will hier nicht Stellung beziehen, aber von aussen ist sowas so extrem schwer zu beurteilen.

    Ganz abgsehen davon bin ich wohl auch noch ein bischen Suisse-Kuschelpolitik geschädigt :-). Mir gefällt das in Deutschland, wenn da ne Demo net angemeldet ist und da kommen irgendwelche Leute und Demonstrieren (auch wenn Sie nur Feuerzeuge in die Luft halten) wird da nicht lang gefackelt. Wasserwerfer, Tränengas, Sack und Knebel.

    Genau gleich verfahrt ihr mit den "Schweizern" die bei euch einfach irgendwelche (teilweise Benachteiligte Menschen) fast zu Tode geprügelt werden. Da wird nicht lange rumgemacht und ein veruschter Mord angehägt. Was absolut richtig ist, hierzulande wäre garnichts passiert.

    Genau gleich passiert nix mit diesen kranken Bastarden die Magnesium-Fackeln in den Stadien rumwerfen (hier zu lande).
    --> Bei euch: Wasserwerfer, Tränengas, Sack und Knebel.

  13. Re: Ebenso ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: DER GORF 14.09.09 - 11:46

    qb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > aber die Polizei sollte etwas bedenken Gewalt erzeugt Gegengewalt...
    >

    Nur wenn die Gegenseite noch Reserven hat. :)

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

  14. Kindergarten

    Autor: Keiner von Fielmann 14.09.09 - 13:39

    Läuft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ganz ehrlich, das da die Nerven blank liegen, kann ich mir gut
    > nachvollziehen.

    Um Ehrlichkeit geht es hier nicht.

    Hier geht es nur darum, das Szenario "Bulle = böse und gewalttätig, Demonstrant = gut und friedlich" aufrechtzuerhalten.

    Was für ein Kindergarten von dummen Menschen, die nicht erwachsen werden wollen und auf Demos "denen" zeigen wollen, dass sie die wahre Elite sind.

  15. Re: Ebenso ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: Witaehen 14.09.09 - 14:02

    Phil K. schrieb:

    > Und eine Frau von der Leyen hat solches Material öffentlich vorgeführt

    Nein, das hat sie nicht.

    > und kam ungestraft damit davon...

    Was absolut korrekt ist.

    > Ich sag nur: zweierlei Maß.

    Nicht in diesem Fall.

  16. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: cyrog 14.09.09 - 15:22

    Von Flaschen kann ich auf dem Video nichts sehen. Und ebenso hat der Typ in Blau auch keine Steine oder ähnliches dabei. Auf einem anderen Video sieht und hört man aber genau worum es ging. Der Typ wollte erst einen anderen Polizisten anzeigen und als er abgewiesen wurde wollte er die Dienstnummer des Polizisten wissen.

    Selbst wenn man das als verbale Provokation bezeichnen würde, ist die Reaktion der Polizei in keinster Weise zu rechtfertigen. Man versucht den Typ nicht erst zu Boden zu werfen sondern fängt direkt an ihm in die Fresse zu hauen.

  17. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: DerRechteinhaber 14.09.09 - 15:45

    Auf dem Video ist einiges nicht zu sehen, was zum Verständnis der Situation beitragen würde.

  18. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: GodsBoss 14.09.09 - 20:47

    Irrelevant! In der Zeitspanne, wo das Video zu sehen ist, *ist* der Mann ein friedlicher Demonstrant.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  19. Re: Ebenso ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: GodsBoss 14.09.09 - 21:05

    > > Sprich zwischen dem Fall Tauss und einem Video, auf dem Polizisten einen
    > > Menschen mißhandeln ist wohl ein ziemlicher Unterschied.
    >
    > Wieso? Hier ist auch nur ein Teil des gesamten Tathergangs dokumentiert.

    Macht nichts, der reicht völlig. Denn egal, was zuvor vorgefallen ist, der schlägernde Polizist und seine nicht eingreifenden Kollegen verhalten sich *alle* falsch.

    > Das die Polizei das Gewaltmonopol hat, ist dir klar, oder?

    Dass hat sie aber nicht, um bedenkenlos und ohne Konsequenzen losprügeln zu dürfen. Obwohl man manchmal den Eindruck hat.

    > Ob es unangemessen und unverhältnismäßig war kann man gerne so sehen - und
    > damit wohl eine Körperverletzung.

    Achso, "das kann man gerne so sehen". Erinnert mich ein bisschen an den Unterricht in der Schule, den ich vor langer Zeit mal hatte, als unser Lehrer uns einen Zeitungsartikel vorlas, in welchem stand, dass ein Gericht einem Massenmörder (Nazizeit) bescheinigte, eigenhändig mehrere hundert Menschen getötet zu haben und damit "ganz nah an der Mittäterschaft sei". Unser Lehrer fragte daraufhin, was man wohl tun müsse, um tatsächlich ein echter Täter zu sein. Relativieren kann man *alles*. Die Polizist hat es selbst getan, indem solche Aktionen als "einfache körperliche Gewalt" bezeichnet werden. Aber ich wette, sie würden sich arg beschweren, man geworfene Steine als "eindringliche Unmutsäußerung" bezeichnen würde.

    > Aber bei Tauss steht es doch auch so. Es ist klar, dass er Material
    > besessen hat und in der Szene ermittelt hat. Er hat demnach seine
    > Kompetenzen möglicherweise unangemessen und unverhältnismäßig ausgenutzt
    > und Ermittler gespielt.
    > (Und wenn es hart auf hart kommt, kann es sogar sein, dass er selber
    > "Konsument" war.)

    Bei Tauss besteht aber noch die Möglichkeit, dass er das Material "rechtmäßig" besessen hat, § 184b (5).
    Der Polizist hat aber auf jeden Fall rechtswidrig losgeprügelt.

    > Letztlich kann man aber beides nur mit Bestimmtheit sagen, wenn ein Urteil
    > gesprochen wurde. Vorher gilt die Unschuldsvermutung.... oder dann doch
    > nicht mehr?

    Was hier einige mit der Unschuldsvermutung haben, weiß ich nicht. Wenn *mich* jemand fernab, ohne weitere Zeugen, schlagen würde, aber freigesprochen würde, weil ein Richter im Zweifel nunmal freisprechen muss (müsste), wüsste ich doch trotzdem, dass derjenige ein Täter ist, auch wenn er gerichtlich freigesprochen wurde.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  20. Re: Ist es nicht ironisch, mitansehen zu müssen

    Autor: GodsBoss 14.09.09 - 21:08

    Wenn ich gestern ganz böse viele Steine geschmissen habe (habe ich natürlich nicht) und heute friedlich mitmarsche, bin ich dann *während des friedlichen Marschierens* ein friedlicher Demonstrant?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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