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Business as usual, in der so gar nicht repräsentativen Demokratie.

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  1. Business as usual, in der so gar nicht repräsentativen Demokratie.

    Autor: daarkside 20.06.15 - 23:56

    Die pro VDS Parteispitze, kommuniziert solange, so intensiv, so überwiegend nur eine Richtung, das am Ende das "richtige" Ergebnis raus kommt.

    Aber, weil es ja vor die Abstimmung bezüglich der großen Koalition gab, kann mich das Demokratieverständnis der SPD nie wieder schocken. Da hatten die Genossen doch tatsächlich eine Wahloption bekommen und kamen sich mehrheitlich nicht mal ansatzweise verarscht vor.

    Was meine ich mit nur eine Wahloption? Es gab nur eine halbwegs klare Option und dies war die Große Koalition, dazu durfte die Basis ausnahmsweise mal zustimmend nicken, abnicken.
    Was ein "Nein" zur großen Koalition bedeutet hätte, wusste niemand, die zweite Option war absolute Ungewissheit.
    Rot-Rot-Grün?
    CDU Minderheitenregierung?
    Neuwahlen? dann mit oder ohne FDP?
    Mit einer stärkerene SPD?
    Mit einer allein Herrscherin Merkel?


    Klar, zurecht werden jetzt einige ankreiden, dass Ungewissheit bei Wahlen immer dazu gehört, stimmt. Aber nicht mal die berechenbareren Optionen wurden von der Spitze als eine Wahloption angeboten.

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