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Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

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  1. Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: Prinzeumel 14.07.17 - 13:18

    ...da wo hunderte leute drauf warten durchsucht zu werden ist der ideale ort um bissel rambazamba zu machen.

    Es sollte vorkontrollen vor den kontrollen geben. Idealerweise noch kontrollen vor den vorkontrollen vor den kontrollen.

  2. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: LH 14.07.17 - 13:30

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...da wo hunderte leute drauf warten durchsucht zu werden ist der ideale
    > ort um bissel rambazamba zu machen.

    Es wundert mich sowieso, warum Terroristen Warteschlangen vor Sicherheitskontrollen nicht öfter als Ziel. Zum Glück tun sie es nicht, aber es würde einiges an Unruhe erzeugen, wenn die Sicherheitskontrollen den unsichersten Bereich einer Veranstaltung erzeugen.
    Es gibt ja oft genug Situationen, in denen vor Sicherheitskontrollen enorme Menschenmengen stehen, dicht gedrängt und - der Natur der Sache entsprechend - völlig unkontrolliert sind.

  3. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: Vollstrecker 14.07.17 - 13:39

    Bevor du die Tickets fürs Tomorrowland bekommst, werden deine Daten erstmal fast sämtlichen Europäischen Strafregistern verglichen. Könnte man ja mal als neuen Standard für Massenveranstaltungen machen.

  4. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: Elgareth 14.07.17 - 13:43

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor du die Tickets fürs Tomorrowland bekommst, werden deine Daten erstmal
    > fast sämtlichen Europäischen Strafregistern verglichen. Könnte man ja mal
    > als neuen Standard für Massenveranstaltungen machen.

    Was soll das denn bringen? Weder Amokläufer noch Selbstmordattentäter sind üblicherweise vorab strafrechtlich aufgefallen...
    Nö, dagegen kann man nichts machen, außer verstehen, dass es nach wie vor ca. 4 mal wahrscheinlicher ist, vom Blitz getroffen zu werden als bei nem Terroranschlag zu sterben, und die Terroristen daher ignorieren, da von ihnen, objektiv gesehen, keine Gefahr ausgeht. Würden die Medien das nicht jedesmal so breit schlagen, würd es niemanden interessieren was der Salafist von nebenan so vorhat...

  5. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: Muhaha 14.07.17 - 14:01

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was soll das denn bringen? Weder Amokläufer noch Selbstmordattentäter sind
    > üblicherweise vorab strafrechtlich aufgefallen...

    Doch, sind sie. Fast alle. Fast alle waren strafrechtlich bekannt und standen teilweise sogar unter Beobachtung. Die US-Behörden hatten z.b. die Namen ALLER 9/11-Attentäter und Hinweise, dass diese in etwas verwickelt sind, BEVOR diese eingereist sind.

    Nur wenige Attentäter waren und sind unbeschriebene Blätter.

  6. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: Muhaha 14.07.17 - 14:10

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es wundert mich sowieso, warum Terroristen Warteschlangen vor
    > Sicherheitskontrollen nicht öfter als Ziel. Zum Glück tun sie es nicht, ...

    Weil Extremisten größtenteils nicht gerade die hellsten Vertreter der Menschheit auf Erden sind. Wir können froh sein, dass die mentale Beschränktheit, die eine Neigung zum Extremismus bevorzugt, Extremisten meist auch effektiv daran hindert genau da zu zuschlagen, wo man geringsten Mitteln das maximale Ergebnis herausholen kann.

  7. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: Techn 17.07.17 - 08:58

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es wundert mich sowieso, warum Terroristen Warteschlangen vor
    > > Sicherheitskontrollen nicht öfter als Ziel. Zum Glück tun sie es nicht,
    > ...
    >
    > Weil Extremisten größtenteils nicht gerade die hellsten Vertreter der
    > Menschheit auf Erden sind. Wir können froh sein, dass die mentale
    > Beschränktheit, die eine Neigung zum Extremismus bevorzugt, Extremisten
    > meist auch effektiv daran hindert genau da zu zuschlagen, wo man geringsten
    > Mitteln das maximale Ergebnis herausholen kann.


    Stimmt vollkommen, Frage mich schon ewig wieso die meistens Orte nehmen wo es nichts bringt oder kaum Menschen tötet. Wüsste da wesentlich bessere Ziele^^

  8. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 17.07.17 - 09:21

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Extremisten größtenteils nicht gerade die hellsten
    > Vertreter der Menschheit auf Erden sind. Wir können
    > froh sein, dass die mentale Beschränktheit, die eine
    > Neigung zum Extremismus bevorzugt, Extremisten
    > meist auch effektiv daran hindert genau da zu zuschlagen,
    > wo man geringsten Mitteln das maximale Ergebnis
    > herausholen kann.

    Es stimmt selbstverständlich, dass gerade die meisten Radikalisierten verkrachte Existenzen sind, was häufig mit intellektuellen Defiziten einher geht. Aber es muss und kann ja auch nicht jeder ein terroristischer Mastermind wie weiland der Osama sein, dem neben einem scharfen Verstand und etlichen ausführenden (teilweise studierenden) Gefolgsleuten auch beträchtliche finanzielle und logistische Mittel zur Verfügung standen.

    Extremisten handeln im Rahmen ihrer praktisch-individuellen Möglichkeiten, nicht im Rahmen des theoretisch Vorstellbaren. Sprich, gerade extremistische Einzeltäter oder kleine Gruppen niedrigen Organisationsgrades schlagen nicht primär dort zu, wo sie den meisten Schaden anrichten können, sondern dort, wo sie überhaupt erst zuschlagen können. Sie suchen die Ziele erst einmal danach aus, ob sie erreichbar sind, ob man von dort (falls man kein Selbstmordattentäter ist) einen Fluchtweg hat und nach zig weiteren Kriterien, die erst einmal nichts damit zu tun haben, wie spektakulär das Ergebnis ausfallen kann.
    Daher schlagen auch Täter - nicht nur Attentäter - generell gerne dort zu, wo sie sich auskennen, und Extremisten gehören nicht unbedingt zu den Leuten, die im Umfeld der "lohnendsten" Ziele ihren sozialen Mittelpunkt haben.

    Natürlich gibt es Ziele, wo man mit kleinsten Einsatz viel Wirkung erzeugen kann; beispielsweise mit einem Lkw auf einem Weihnachtsmarkt oder auf einer Strandpromenade. Und schau mal einer an, diese Ziele werden auch angegriffen, egal ob die Täter nun von der Hilfsschule geflogen oder die besten ihres Abi-Jahrgangs gewesen sollten.

  9. Re: Sprich: ohne vermutlich langes Warten kein Einlass.

    Autor: plutoniumsulfat 17.07.17 - 13:29

    Techn schrieb:
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    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LH schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > >
    > > > Es wundert mich sowieso, warum Terroristen Warteschlangen vor
    > > > Sicherheitskontrollen nicht öfter als Ziel. Zum Glück tun sie es
    > nicht,
    > > ...
    > >
    > > Weil Extremisten größtenteils nicht gerade die hellsten Vertreter der
    > > Menschheit auf Erden sind. Wir können froh sein, dass die mentale
    > > Beschränktheit, die eine Neigung zum Extremismus bevorzugt, Extremisten
    > > meist auch effektiv daran hindert genau da zu zuschlagen, wo man
    > geringsten
    > > Mitteln das maximale Ergebnis herausholen kann.
    >
    > Stimmt vollkommen, Frage mich schon ewig wieso die meistens Orte nehmen wo
    > es nichts bringt oder kaum Menschen tötet. Wüsste da wesentlich bessere
    > Ziele^^

    Wie auch unser Erdbeerheld schon schreibt, so dumm sind die nicht alle. Es gibt genug (gerade bei größeren Organisationen), wo der eigentliche Attentäter nur ausführendes Organ ist. Die Planung übernehmen da andere Leute. Es steckt also Kalkül dahinter, dass die aus unserer Sicht lohnenswerteren Ziele nicht angegriffen werden.

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