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Sowas lässt sich nicht verhindern...

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  1. Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.18 - 14:45

    ... außer durch ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern...
    ...wie altmodisch...

  2. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: twothe 21.12.18 - 14:54

    Ich glaube genau das ist das Problem was viele Firmen nicht mehr wahr haben wollen. Die eigenen Mitarbeiter sind nicht Assets oder Kostenstellen, sondern Menschen. Die haben meistens irgendwelche Macken - ITler insbesondere - aber wer eine gute Arbeitskultur haben will, der muss mit diesen Arbeiten und nicht gegen sie.

    Wenn der Admin nach durchinstallierter Nacht mittags völlig verpennt ins Büro kommt: einfach als Chef mal freundlich auf die Schulter klopfen, sagen wie sehr man seinen Einsatz schätzt, und eins-zwei Tage extra Urlaub anbieten. Das mag kurzfristig mal ein Tagesgehalt kosten, aber es rechnet sich spätestens bei der nächsten Krise.

  3. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Avarion 21.12.18 - 18:18

    Die Chancen lassen sich aber drastisch reduzieren. Indem zum Beispiel ein Vier-Augen-Prinzip für alle wichtigen Funktionen eingeführt wird. Dann kann kein Täter was alleine kaputtmachen sondern braucht immer einen Partner unter den Admins.

    Dann Logsysteme die von anderen Abteilungen oder Externen betreut werden wo die Admins fürs Produktivsystem garnicht draufkommen.

    Man kann eine Menge machen um zu verhindern das Einzeltäter die Firma zerstören.

    Bei uns z.B. ist es so das Infrastruktur und Produktsysteme streng getrennt sind. Sind unterschiedliche Abteilungen für zuständig. Backups laufen noch einmal separat. Kein Admin kann alles.

    Sicher schützt auch das nicht davor das man Systeme lahmlegt, aber die Menge ist übersichtlich und durch die Überwachung fällt es dann sofort auf.

    Das einzige wovor es nicht schützt sind die Klagen von neuen Mitarbeitern wie lange bestimmte Dinge dauern weil eben mehr als eine Person benötigt wird um Funktionen / Accounts / Programme freizuschalten.

  4. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: PerilOS 21.12.18 - 18:57

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube genau das ist das Problem was viele Firmen nicht mehr wahr haben
    > wollen. Die eigenen Mitarbeiter sind nicht Assets oder Kostenstellen,
    > sondern Menschen. Die haben meistens irgendwelche Macken - ITler
    > insbesondere - aber wer eine gute Arbeitskultur haben will, der muss mit
    > diesen Arbeiten und nicht gegen sie.
    >
    > Wenn der Admin nach durchinstallierter Nacht mittags völlig verpennt ins
    > Büro kommt: einfach als Chef mal freundlich auf die Schulter klopfen, sagen
    > wie sehr man seinen Einsatz schätzt, und eins-zwei Tage extra Urlaub
    > anbieten. Das mag kurzfristig mal ein Tagesgehalt kosten, aber es rechnet
    > sich spätestens bei der nächsten Krise.


    Wenn er über seinem 8 Stunden Arbeitspensum ohne Genehmigung mehr als 2 Überstunden macht, ohne nach spätestens 6 Stunden eine 30 Minuten Pause gemacht zu haben und 11 Stunden Ruhepause zwischen den Arbeitstagen, dann würde ich als Chef ihm erstmal zum Gespräch bitten. Weil das gegen das Arbeitszeitgesetz verstößt und du als Vorgesetzter dafür gerade stehst. Und davon abgesehen, das der Betriebsrat dir direkt an die Kehle springt. Ja, Menschen werden übrigens auch für zu viele Überstunden oder Fehlverhalten bei der Arbeitszeit (überziehen) gefeuert. Weil solche Leute nicht haltbar sind.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.18 19:11 durch PerilOS.

  5. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Seismoid 21.12.18 - 19:22

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [..] Ja,
    > Menschen werden übrigens auch für zu viele Überstunden oder Fehlverhalten
    > bei der Arbeitszeit (überziehen) gefeuert. Weil solche Leute nicht haltbar
    > sind.
    Ich hätte schon noch gerne gewusst, wie dein Argument zu Ende geht. Also: Solche Leute sind nicht haltbar, WEIL <insert-argument> (?)

  6. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: PerilOS 21.12.18 - 19:25

    Weil sie gegen geltendes Recht verstoßen und ihren Arbeitsvertrag nicht erfüllen.
    Wenn ich dein Vorgesetzter bin und du regelmäßig länger als 10 Stunden am Tag arbeitest und nie Pause machst, oder du um 4 Uhr morgens nach Hause gehst und um 9 Uhr auf der Matte stehst, dann werde ich meinen Job los sein. Wenn der Betriebsrat das mitbekommt.
    Ausscheren aus dem Arbeitsgesetz und dem Arbeitsvertrag sind nur mit Genehmigung des Betriebsrat gestattet und wenn es wichtig/kritisch für den Betrieb ist, in Ausnahmen. z.B. Sonntagsarbeit, weil das System nur Sonntags in einem bestimmten Fenster gewartet werden kann und bei Problemen bei der Wartung du eventuell länger als 8 Stunden brauchst. Und wenn das passiert, wirst du auch aufn Montag nicht mehr ins Büro kommen.
    Anderes Beispiel ist, wenn du ein Zeitkonto hast das z.B. auf 40 Stunden gedeckelt ist und du sammelst 120 an. Dann hat sich dein Vorgesetzter zu verantworten vor dem Betriebsrat und dich zu zwingen die sofort abzubummeln oder aus zu bezahlen und in Zukunft streng zu kontrollieren.

    Verpflichtungen sind von Arbeitgeber und Arbeitnehmer einzuhalten. Das vergessen viele immer gerne. Weil "böse Manager".



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.18 19:31 durch PerilOS.

  7. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.18 - 19:29

    wollte grade sagen, an kern-komponenten arbeitet besser keiner ohne kontrolle/freigabe durch einen kollegen, denn geteiltes leid ist halbes leid oder so ... ^^

    solche problematiken treten allgemein nur bei spar-it auf, oder wenn das leben sonst zu öde ist ^^

  8. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Prokopfverbrauch 21.12.18 - 19:57

    Ja aber was ist dann in Firmen ohne Betriebsrat?

    Von meiner Einschätzung ist dass doch eher so dass wo kein Kläger da kein Richter. Und dein Arbeitgeber beschwert sich doch nur dann, wenn trotz der hohen (unbezahlten) Überstunden deine Leistung nicht vollbracht wird, bzw unter deiner Überstundenarbeit deine Kreativität oder Produktivität leidet.

    In Finanzbereichen, Beratungsunternehmen und sonstwas sind ja teilweise Wochenstunden von 60 + Standard, oft auch 80 90. Das wird alles halt durch hohes Gehalt weggebügelt.

    Also passiert nur etwas negatives für den AN, wenn eben seine Leistung und Produktivität wirklich leidet unter dem Konstrukt.

  9. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: PerilOS 21.12.18 - 20:13

    Bei Firmen ohne Betriebsrat hat der Arbeitgeber diese Aufgabe zu übernehmen. Er ist das verantwortliche Kontrollorgan in dem Falle und wird auch als das herangezogen.
    Wenn der Betriebsrat nicht bei sowas einschreitet, dann ist übrigens der Betriebsrat dran. Weil sie in diesem Falle Rechtsverstoß geduldet haben.
    Und ja ein Betriebsrat beschwert sich dann beim Vorgesetzten, und er Vorgesetzte hat das durchzusetzen. Ob er will oder nicht. Natürlich ist der Vorgesetzte dann der Arsch auf beiden Seiten. Die Vermittlerrolle ist immer die wo am meisten raufgeschissen wird.

  10. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: quark2017 21.12.18 - 20:58

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja,
    > Menschen werden übrigens auch für zu viele Überstunden oder Fehlverhalten
    > bei der Arbeitszeit (überziehen) gefeuert. Weil solche Leute nicht haltbar
    > sind.

    Ah ja. Sie _müssen_ also gefeuert werden?
    So ein Blödsinn!

    Es gibt viele kreative Möglichkeiten Mitarbeiter davor zu bewahren, sich kaputt zu arbeiten.
    Einen Mitarbeiter, der "zu viel" arbeitet und gute Arbeitsergebnisse liefert kündigt kein Unternehmen.

    Gekündigt wird man, weil man zu teuer ist, schlechte Arbeitsergebnisse abliefert bzw. ungeeignet für die Position ist oder nicht zur Firmenkultur passt.
    Alles andere sind nur vorgeschobene Gründe, damit man den Mitarbeiter aus den eben genannten (wahren) Gründen loswerden kann.

    Meine Erfahrung ist, dass Unternehmen "kleine" Vergehen, die nicht geschäftsschädigend sind, tolerieren, wenn sie mit dem Mitarbeiter zufrieden sind.

  11. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: PerilOS 21.12.18 - 21:00

    Es geht hier um empfindliche Strafen. Niemand toleriert Menschen die einem selbst zum Verhängnis werden können. Und ich spreche hier auch nicht von "mal" etwas länger bleiben oder andere minimale Übertretungen. Ich rede hier von permanenten Vergehen.
    Und bitte definiere nicht eine allgemeine Wahrheit auf Basis deiner Meinung.
    Die Rechtslage ist absolut klar. Und wenn jemand so ein verhalten toleriert, dann reicht ein kurzer Gruß beim Arbeitsministerium und dein Chef ist weg vom Fenster und eine ganze Menge Leute im Rattenschwanz. Niemand setzt sich solchen Gefahren freiwillig aus.

    Um es mal absolut zu simplifizieren, damit es eventuell klarer wird:
    Wenn dein Bauarbeiter keinen Helm trägt, die Wand auf ihn fällt und er stirbt, dann stehst du dafür gerade. Weil er keinen Helm auf hatte. Egal ob es Todesursache ist oder nicht. Du machst damit einen Nebenschauplatz auf.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.18 21:04 durch PerilOS.

  12. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Avarion 21.12.18 - 21:27

    hehe.

    Ich verstehe das kleine Unternehmen mit drei, vier Admins das Problem haben. Aber gerade wenn der eigene Betrieb hauptsächlich aus IT besteht dann sollte sowas nicht mehr passieren wenn der Laden halbwegs läuft.

    Wir haben bei uns einfach das Glück das wir einige Zertifizierungen brauchen um unseren Dienst zu machen und der Chef gesagt hat: Dann macht es gleich richtig.

  13. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Avarion 21.12.18 - 21:33

    Meiner Meinung nach klingt das auf dem Papier toll. Aber in meinem bisherigen Arbeitsleben habe ich noch nicht ein einziges Mal erlebt das jemand wegen Überstunden auch nur angesprochen wurde. Unterstunden, immer und recht schnell. Überstunden? Noch nie.

    Egal ob in einer 30 Mann Klitsche oder in einer 500+ Mann Firma. Einig Erfahrungen in Großkonzernen fehlt mir.

  14. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: quineloe 21.12.18 - 21:39

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Verpflichtungen sind von Arbeitgeber und Arbeitnehmer einzuhalten. Das
    > vergessen viele immer gerne. Weil "böse Manager".

    Ach stuss hier doch nicht rum. Das "vergessen" viele, weil es eben auch völlig egal ist, wenn es keinen BR gibt (oder der ein Schoshündchen der GF ist), wenn es normal ist, dass das Arbeitszeitgesetz ignoriert wird und der letzte, der das angesprochen hat heute nicht mehr dort arbeitet.

    Bei meinem letzten Job habe ich mitbekommen, wie der Teamleiter zu den Leuten an den Arbeitsplatz gegangen ist, um mit denen zusammen ihre Einträge im Zeiterfassungssystem anzupassen, dass kein Tag mehr >10h Arbeitszeit hatte.

    Also spar dir die "" beim bösen Manager.

    Das ist doch der gleiche Unsinn wie bei den Scheinselbstständigen, wo die großen Unternehmen angeblich alle so viel Angst vor dem Zoll haben, dass du als Freiberufler kaum irgendwo unterkommst und hier geben die "Freiberufler" in Scheinselbstständigkeit gegenseitig die Klinke in die Hand.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.18 21:42 durch quineloe.

  15. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Agina 21.12.18 - 23:43

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > twothe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube genau das ist das Problem was viele Firmen nicht mehr wahr
    > haben
    > > wollen. Die eigenen Mitarbeiter sind nicht Assets oder Kostenstellen,
    > > sondern Menschen. Die haben meistens irgendwelche Macken - ITler
    > > insbesondere - aber wer eine gute Arbeitskultur haben will, der muss mit
    > > diesen Arbeiten und nicht gegen sie.
    > >
    > > Wenn der Admin nach durchinstallierter Nacht mittags völlig verpennt ins
    > > Büro kommt: einfach als Chef mal freundlich auf die Schulter klopfen,
    > sagen
    > > wie sehr man seinen Einsatz schätzt, und eins-zwei Tage extra Urlaub
    > > anbieten. Das mag kurzfristig mal ein Tagesgehalt kosten, aber es
    > rechnet
    > > sich spätestens bei der nächsten Krise.
    >
    > Wenn er über seinem 8 Stunden Arbeitspensum ohne Genehmigung mehr als 2
    > Überstunden macht, ohne nach spätestens 6 Stunden eine 30 Minuten Pause
    > gemacht zu haben und 11 Stunden Ruhepause zwischen den Arbeitstagen, dann
    > würde ich als Chef ihm erstmal zum Gespräch bitten. Weil das gegen das
    > Arbeitszeitgesetz verstößt und du als Vorgesetzter dafür gerade stehst. Und
    > davon abgesehen, das der Betriebsrat dir direkt an die Kehle springt. Ja,
    > Menschen werden übrigens auch für zu viele Überstunden oder Fehlverhalten
    > bei der Arbeitszeit (überziehen) gefeuert. Weil solche Leute nicht haltbar
    > sind.
    In der Theorie mag das ja alles stimmen. Wenn aber nach 9:45 Arbeitszeit plötzlich ein extrem wichtiges System ausfällt und man ist der einzige der noch da ist, dann kann man da auch mal gegen die Arbeitszeitbestimmungen verstoßen. Da sagt dann auch der Betriebsrat nichts solange das nicht ständig vorkommt. Bei uns in der Firma hat die gesamte IT sogar die schriftliche Erlaubnis von allen Seiten (Personalrat, Personalabteilung, Betriebrat usw.), jederzeit und beliebig oft gegen die Arbeitszeitbestimmungen zu verstoßen, bei Begründer Notwendigkeit. Allerdings muss jeder Verstoß innerhalb von 48 Stunden gemeldet werden. Die Notwendigkeit wird dann im Nachhinein geprüft.
    Der Personalrat hat das IN ABSPRACHE mit der Personalabteilung sogar vors Arbeitsgericht gebracht um sicher zu sein, dass das so wie es vereinbart wurde okay ist.
    Bei uns kommt das alle 2 Jahre mal vor, dass jemand die Regelung in Anspruch nehmen muss.

    Ein Pilot welcher, weshalb auch immer, nicht landen kann, nicht ausweichen kann und noch 4 Stunden überm Flughafen kreist sagt ja auch nicht "Feierabend, ich darf laut Arbeitsschutz nicht mehr arbeiten" sondern bringt die Maschine noch auf den Boden.

  16. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Agina 21.12.18 - 23:57

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Chancen lassen sich aber drastisch reduzieren. Indem zum Beispiel ein
    > Vier-Augen-Prinzip für alle wichtigen Funktionen eingeführt wird. Dann kann
    > kein Täter was alleine kaputtmachen sondern braucht immer einen Partner
    > unter den Admins.
    Da gerät man aber ganz schnell in die Gefahr, dass das bei zuviel eingesetzt wird wodurch es dann wieder sinnlos wird da die halbe Kollegschaft nur am rumrennen und bestätigen ist. irgendwann ließt da dann keiner mehr, was er da bestätigt und man kanns direkt weglassen.
    > Dann Logsysteme die von anderen Abteilungen oder Externen betreut werden wo
    > die Admins fürs Produktivsystem garnicht draufkommen.
    Erstens verschieben Logsysteme den Angriffsvektor oft nur. Dann legt der Angreifer den Account nicht selbst an sondern schmuggelt einfach bei der nächsten Einstellungswelle 2 Mitarbeiter ins System ein welchen dann weitere unauffällige Rechte eingeräumt werden. Oder man sucht sich einen Account eines Benutzers aus, der schon lange abwesend ist und setzt ihn in der PersonalDB wieder auf Anwesend damit die Kontrollsysteme in der IT den AD-Account wieder auf Aktiv setzen usw.
    Zweitens muss man auch da aufpassen da man als AG nicht einfach alles aufzeichnen darf. Der Mitarbeiter muss auch mal aufs Klo gehen dürfen ohne dass in den Logs sofort ersichtlich ist, dass der Mitarbeiter 12 mal am Tag für 5-8 Minuten offenbar abwesend war.
    > Das einzige wovor es nicht schützt sind die Klagen von neuen Mitarbeitern
    > wie lange bestimmte Dinge dauern weil eben mehr als eine Person benötigt
    > wird um Funktionen / Accounts / Programme freizuschalten.
    Neue Mitarbeiter sind oft die unkritischsten. Die Bestandsmitarbeiter werden eher meckern, vor allem wenn es mal einfacher war, dann aber "optimiert" wurde.

  17. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Agina 22.12.18 - 00:00

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Finanzbereichen, Beratungsunternehmen und sonstwas sind ja teilweise
    > Wochenstunden von 60 + Standard, oft auch 80 90. Das wird alles halt durch
    > hohes Gehalt weggebügelt.
    Das sind dann aber auch keine Angestellten sondern (Schein-)Selbstständige, selbst wenn sie im Auftrag von einer Firma kommen bzw. über diese abgerechnet wird.

  18. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.12.18 - 00:17

    Kommt darauf an, in großen Firmen wird sehr wohl darüber gewacht, u.a.für die Gesundheit der Angestellten, dort gibt es Anschiss an die Filial- oder Abteilungsleiter wenn es zu Mehrarbeit kommt.

  19. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Agina 22.12.18 - 01:11

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Egal ob in einer 30 Mann Klitsche oder in einer 500+ Mann Firma. Einig
    > Erfahrungen in Großkonzernen fehlt mir.
    In kleinen Firmen mag das öfters vorkommen. Da wissen die Mitarbeiter aber auch, dass ein zu spät abgelieferter Auftrag das aus für die Firma bedeuten kann. Da gibts dann auch keine Zeiterfassungssysteme, man schreibt seine Zeiten auf, der Vorgesetzte unterschreibt und dann gehen die zur Personalabteilung. In soeiner Firma ist mein Vater mal auf über 200 Überstunden in einem Monat gekommen, er hat dort teilweise übernachtet.
    Teilweise arbeiten die Firmen auch mit Zeitsystemen auf csv-Dateien-Basis o.ä.

    Bei großen Firmen die mit Manipulationssicheren Zeiterfassungssystemen arbeiten kommt sowas seltener vor. Einfach weil eine einmal gemachte Buchung nicht mehr gelöscht werden kann. Natürlich kann der Vorgesetzte den Mitarbeiter zwingen, zwischendrin eine gehen-Buchung zu machen und 4 Stunden später erst wieder eine kommen-Buchung, das fällt dann aber schon auf. Das ließe sich vom Zoll oder anderen Prüfenden Stellen halt alles nachprüfen, da ist das Risiko einfach zu groß für den Verantwortlichen.

  20. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: ThomasSV 22.12.18 - 02:01

    Und ihr habt eine „richtige“ Lösung, die nennenswert wasserdicht ist?

    Ich habe bei allen Firmen, die ich bisher von innen gesehen habe, immer nur haufenweise Löcher gesehen. Da war vielleicht mal ein Weg versperrt, dafür gab‘s gleich links daneben eine Alternativroute, um das Unternehmen in‘s Verderben zu stürzen.

    Wüßte ja gerne mal, wie man es „gleich richtig macht“.

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