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"Gefahrenabwehr"

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  1. "Gefahrenabwehr"

    Autor: David64Bit 27.06.18 - 17:58

    Dafür braucht man keine WhatsApp Nachrichten. Dafür braucht es ordentliche Polizeiarbeit, denn das spielt sich alles immer noch in der Realität ab.

    Gegen Cyberkriminalität hilft das alles eh nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.18 17:59 durch David64Bit.

  2. Re: "Gefahrenabwehr"

    Autor: Anonymer Nutzer 27.06.18 - 18:58

    es geht doch nur um scheinbare sicherheit, insgeheim finden die es doch ganz gut, dass der nächste anschlag kommt, weil die ursachen nach wie vor unangegangen dahin schwielen werden, damit lassen sich dann die nächsten einschränkungen der freiheiten beschließen ...

  3. Re: "Gefahrenabwehr"

    Autor: chefin 28.06.18 - 14:29

    Die Freiheiten waren schon immer, ausgelöst durch Kriminelle, eingeschränkt worden. Augenklappe, Holzbein, Bart und Narbengesichter sind Holywood Märchen. Kriminelle stehen neben dir und du merkst es nicht. Du redest mit ihnen, trinkst einen, arbeitest mit ihnen zusammen.

    Kriminelle benutzen auch keine exotischen Kommunikationsmittel, anhand derer man sie erkennt. Konspirative Treffpunkte sind heute keine Wohnungen mehr, so das Streifenpolizisten noch Sinn machen. Statt dessen sind es Whatsapp-Gruppen. Aber weder kann man nun alle Whatsappgruppen überwachen noch konnte man alle Wohnungen überwachen. Nichtmal die Stasi in der DDR hat das jemals geschafft.

    Aber schon immer hat man nach bestimmten Mustern gesucht, die man zuordnen konnte. In einer Wohnung sind typischerweise 2 Erwachsene und ein oder mehrere Kinder. Allenfalls kommen hier und da mal Verwandte. Und das ist auch ein Bild, das Kriminelle schlecht hinbekommen. Im Auschlussverfahren kann man also diese Wohnungen aus der Liste streichen. Das haben Streifenpolizisten gemacht, die ihr Revier kannten. Und wir hatten nichts dagegen, wenn sie auch unsere Wohnung beobachten, den Polizisten vergessen, weil sie Menschen sind. Computer dagegen vergessen nichts und damit haben wir das Problem.

    Die Lösung, abseits aller Polemik, kann also nur heisen: Computer müssen wie Streifenpolizisten werden. Sie müssen Vergessen. Oder das digitale Equivalent dazu, es muss gelöscht werden, man muss drauf ein Anrecht haben und damit die Polizei, wo ja auch nur Menschen mit Fehlern arbeiten, nicht übermütig wird, muss ein Beweisverbot her. Die Zeiten haben sich geändert, daher muss man auch Dinge die man früher zugelassen hat, da das Missbrauchspotential klein war, nun neu bewerten. Solange kein Beweisverwertungsverbot beschlossen wird, wird man nie das Vertrauen der Bürger zurück holen können.

    Wir sind doch schon immer zu schnell gefahren, haben falsch geparkt, haben mal eine kleine Sachbeschädigung verheimlicht, wenn die Gelegenheit da war. Die Kontrollen sind bei weitem nicht ausreichend, um Schnellfahren wirkungsvoll zu unterbinden. Aber wir haben auch gelernt damit zu leben. Weder ist die Welt untergegangen deswegen noch sind wir ausgestorben. Was spricht also dagegen, ein Beweisverwertungsverbot anzuleiern und erst ab einer bestimmte Straftathöhe diese Beweise zu verwerten. Sagen wir Mindeststrafe 1 Jahre. Das bedeutet zumindest ein Gewalt oder Vermögensverbrechen, kein Vergehen oder Ordnungswidrigkeit mehr. Und gegen das Ermitteln von Straftäter mit solch einer Strafbemessung habe ich nichts. Ich glaube auch nicht, das wir solche Menschen durch Datenschutz einen Unterschlupf gewähren sollten

  4. Re: "Gefahrenabwehr"

    Autor: bombinho 28.06.18 - 19:12

    Oha, Du erstaunst mich. Das sind durchaus sehr sinnvolle Argumente.
    Quasi die Simulation eines vormals funktionierendem Systems bei gleichzeitiger Regulierung der Ressourcen. Durchaus wert, sich damit zu beschaeftigen.

    Und ja, Menschen leben in einer, in diesem Fall unserer Gesellschaft. Eine Gesellschaft hat auch natuerliche Abwehrmechanismen. Man muss weder bei jedem Mal Niesen gleich Antibiotika und Beobachtung auf der Intensivstation verordnen, noch muss man leichtes Fehlverhalten notwendigerweise mit Repressalien sofort korrigieren. da stimme ich mit dir ueberein.
    Und schon gar nicht sollten Menschen oder Meinungen unterdrueckt werden koennen, weil sie anders sind.

    Man kann eine Gesellschaft verbessern, aber in dem Moment, wo das Element Zufall unterdrueckt wird, faengt eine Uniformierung der Gesellschaft an.

    Was passiert, wenn alle im Gleichschritt sind und Einer faellt aus der Reihe?
    Das gesamte System kommt mindestens lokal aus dem Tritt. Es ist sehr leicht zu stoeren.
    Wenn aber Jeder langwatschelt, wie es ihm gefaellt, dann kann ein Stoerenfried seine Schrittgroesse oder -frequenz aendern und es kriegt niemand mit.

    Deswegen kann man trotzdem eine Richtung vorgeben. Aber demokratischerweise sollte die Gruppe/Gesellschaft niemals als zu bevormundendes Kind angesehen werden, welches zu seinem Glueck gezwungen werden muss.

    Wir stehen eigentlich an der Schwelle zu ganz neuen Herausforderungen und da kann es unmoeglich vorteilhaft sein, das soziale Gefuege zu schwaechen, damit man sich besser integrieren kann. Und genau das tut man schlussendlich, wenn man Meinungen unterdrueckt (nicht ausdiskutiert sondern loescht) und Randgruppen unsichtbar macht, weil damit dann einfach nur eine neue sichtbare Randgruppe gebildet wird.

    Ueberwachung? Je ausgefeilter sie ist, desto ausgefeilter werden die Methoden, um die Ueberwachung zu umgehen. Meine Kommunikation wird ueberwacht? Dann kommuniziere ich entweder sehr viel, damit relevante Kommunikation nicht von irrelevanter Kommunikation zu unterscheiden ist oder ich kommuniziere nicht mehr sondern z.B interagiere. Oder ich kombiniere verschiedene Methoden, so dass nie eine vollstaendige Kommunikation ohne extremen Aufwand zu verfolgen ist. Es kann da keine Gewinner geben, jedenfalls keine menschlichen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.18 19:15 durch bombinho.

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