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"Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

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  1. "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: MrSpok 21.05.15 - 13:34

    Na da wird der Geheimdienst aber zittern :D

    Sie zwingen jede Firma des Landes, zu Lügen!
    Da werden sie wohl kaum vor einem Anwalt zurückschrecken :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.15 13:35 durch MrSpok.

  2. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: Mabenan 21.05.15 - 13:45

    Es wäre schwieriger einen Anwalt zur Wahrheit zu zwingen

  3. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: MrSpok 21.05.15 - 13:59

    Mabenan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre schwieriger einen Anwalt zur Wahrheit zu zwingen

    Weshalb?

    Firmen haben auch Anwälte. Nützt ihnen leider gar nichts.

    Der Geheimdienst und seine Geheimgerichte sitzen am längeren Hebel.
    Da macht es keinen Unterschied, ob es sich nun um eine demokratische oder diktatorische Staatsform handelt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.15 14:01 durch MrSpok.

  4. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: AllAgainstAds 21.05.15 - 15:35

    Mabenan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre schwieriger einen Anwalt zur Wahrheit zu zwingen

    Ist es nicht, denn Anwälte werden immer nur das behaupten oder preis geben, was ihrer Seite dienlich ist, egal ob es gelogen (manch einer nennt es auch "falsch informiert worden sein") ist oder nicht.

    Die Geheimdienste müssen die Unternehmen zwingen, denn die Geheimdienste selbst waren es, die sich selbst einen äußerst schlechten Ruf durch Ignoranz und Herrschsucht erschaffen haben. Niemand will auch nur im entferntesten mehr mit denen zusammen arbeiten, also können sie nur noch mit Zwang arbeiten. Allerdings gehört auch dazu, das die Unternehmen ihre Kunden informieren, das der Geheimdienst in deren Daten steckt und er sich nicht dagegen wehren kann.

  5. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: Force8 21.05.15 - 15:39

    Am gefährlichsten sind jene Menschen, die nie Lügen.
    Aber bei passender Gelegenheit auch nicht alles sagen.
    Ein ehemaliger Wirtschaftsminister von der FDP war in dieser Beziehung ein absoluter Meister...
    Nein, nicht Rösler...
    Einer, der in den Medien gerne wegen einer etwas undeutlichen Aussprache gerne verspottet wurde.

  6. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: antiphp 21.05.15 - 16:55

    Dann zwingen sie einfach die Firma dem Anwalt nichts zu sagen.

  7. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: chefin 22.05.15 - 11:12

    MrSpok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na da wird der Geheimdienst aber zittern :D
    >
    > Sie zwingen jede Firma des Landes, zu Lügen!
    > Da werden sie wohl kaum vor einem Anwalt zurückschrecken :)

    Sie zwingen den Anwalt zu garnichts. Die Firma war es(oder der Anwalt selbst) der diese Lage heraufbeschworen hat. Wenn es heist: keine Information nach aussen lassen, dann heist es das auch. Wenn ich da vorher etwas zurecht bastel das mir dann im Weg steht, ist das alleine meine Verantwortung. Immerhin wird das nicht ohne Kenntniss dessen das es solche Verbote geben kann aufgebaut. Sondern trotz dieses Wissens. Somit muss die Firma wissen was sie da tut.

    Würde man das so durchgehen lassen, würde dieser Freibrief auf noch viel mehr Dinge wirken. Stell dir dann einfach mal Dinge vor, wo Kriminelle Vorbereitungen treffen dürfen gegen staatliche Gewalt. Den vor ihrer Tat sind sie schliesslich keine Kriminelle sondern Bürger mit Unschuldsvermutung. Wer sollte ihnen verbieten Nagelbretter auszulegen auf dem Weg auf dem vermutlich die Polizeistreife eintreffen könnte. nur mal so als Beispiel. Natürlich mit einem Kollegen der aufpasst das kein normaler Autofahrer erwischt wird. Und dann wäre es nicht mehr strafbar, wenn er der Polizei das Nagelbrett vor die Karre wirft. Stimmt...hier gehts um keine abstrakte Gefahr sondern um reale. Wäre es den ein Unterschied ob die Polizei zu einem Einbruch fährt oder zur Beschlagnahmung von Computer nach Urherberechtsverletzung? Oder wäre es erlaubt, den Wasserwerfer der in Stuttgart zur S21 Demo rollt lahmzulegen? Oder zur Castordemo?

    Wir kommen also weder mit einem Verbot noch mit einer Elaubniss weiter, wir müssen abwägen. Und so sehr uns momentan die Geheimdienste auf den Sack gehen, so sehr ist aber auch unbestritten das sie nötig sind. Wir müssen nun einfach wieder einen realistischen Blick fürs Ganze bekommen. Der ist in der USA noch getrübt durch den Twintoweranschlag. Es wird zeit mal die Augen zu putzen.

  8. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: MrSpok 22.05.15 - 11:25

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie zwingen den Anwalt zu garnichts. Die Firma war es(oder der Anwalt
    > selbst) der diese Lage heraufbeschworen hat. Wenn es heist: keine
    > Information nach aussen lassen, dann heist es das auch.

    Hä?

  9. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: FreiGeistler 23.05.15 - 02:44

    > Geheimdienst und seine Geheimgerichte sitzen am längeren Hebel.
    ergo
    > diktatorische Staatsform

    > so sehr uns momentan die Geheimdienste auf den Sack gehen, so sehr ist aber auch unbestritten das sie nötig sind.
    Das ist ganz und gar nicht unbestritten.

  10. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: Fimble 23.05.15 - 08:54

    1. These: Inlandsgeheimdienste sind mit einer Demokratie unvereinbar.

    Ich verstehe noch, dass der MAD eine gewisse Existenzberechtigung hat, damit Einsatztruppen nicht blind in Kampfgebiete geschickt werden oder ein Angriffskrieg auf Deutschland plötzlich von heute auf morgen stattfinden kann. Was ich nicht verstehe ist, warum einige der Meinung sind wir bräuchten den BND oder den sogenannten Verfassungsschutz überhaupt. Die Erfolgsquote ist quasi gleich null (die meisten (versuchten) Terroristen werden immer noch durch die Polizei oder die Bevölkerung gefunden und gefasst) und der Eingriff in die demokratischen Grundprinzipien ist enorm.
    Wie kann man ernsthaft glauben es wäre ok, per Gesetz eine Institution zu schaffen, bei der man gar nicht genau wissen will, was sie tut? Das Volk sollte der Souverän sein. Dieser kann nur herrschen, wenn er weiß was im Land geschieht. Transparenz ist also für eine Demokratie extrem wichtig. Klar kann es verdeckte Ermittler geben, die dann aber der Polizei angehören sollten, einen Kontaktmann haben und dem Polizeigesetz unterworfen sind. Passiert ja heute auch schon so. Geheimdienste in der derzeitigen Form brauchen wir jedenfalls nicht.

    2. Wo kommt dieses Negativbild von Anwälten her? Damit meine ich pauschale Aussagen wie "Es wäre schwieriger einen Anwalt zur Wahrheit zu zwingen" oder "Anwälte werden immer nur das behaupten oder preis geben, was ihrer Seite dienlich ist, egal ob es gelogen (manch einer nennt es auch "falsch informiert worden sein") ist oder nicht". Ehrlich gesagt denke ich, dass hier die öffentliche Wahrnehmung wieder einmal von der Realität abweicht. Ich kenne 1-2 Anwälte auf die das zutreffen mag und ca. 200, für die Lügen nie eine Option wäre (weil sie es schon gar nicht dürfen und berufsrechtliche Konsequenzen fürchten müssen, wenn sie es doch tun). Die überwiegende Mehrheit der Anwälte in Deutschland geht professionell mit Mandanten um, die sie zum Lügen verleiten wollen. Schwarze Schafe gibt es immer und sowas bleibt dann in der Wahrnehmung hängen. Das ist wie mit dem real nicht existenten "Flüchtlingsproblem" in Dresden.

  11. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: Moe479 23.05.15 - 18:04

    auch einen mad braucht eine armee die nur den bürgern dienen soll, in der form, mit über 1000 offiziellen mitarbeitern ... nicht.

    lediglich die cdu/csu bundestagsfraktion sah in nach einer forderung von linken, grünen und fdp zur ersatzlosen abschaffung des dienstes im sommer 2012 bedarf diesen dienst wie bisher zu betreiben und agieren zu lassen, die spd sah prüfungsbedarf.

  12. Re: "Geheimdienste ... müssten also einen Anwalt zur Lüge zwingen"

    Autor: Trollfeeder 24.05.15 - 06:29

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der ist
    > in der USA noch getrübt durch den Twintoweranschlag. Es wird zeit mal die
    > Augen zu putzen.

    Um zu sehen dass man nicht alles verhindern kann. Terroristen werden sicher nicht mit Kreditkarten bezahlen und sich Bücher zum Bombenbau nicht aus der Leihbücherei holen. Der Generalverdacht gegen alle Bürger (egal welchen Landes) führt nur zu einer Tatsache. Man wiegt sich in einer falschen Sicherheit und beschäftigt Ermittler mit Sachen die sie von ihrer vitalen Aufgabe abhalten. Aber da macht man nix, da is Mutti unerbittlich. ^^

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    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
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