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Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

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  1. Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: Mingfu 20.03.15 - 23:44

    Unvorstellbar, in was für Gefahren wir noch aufgewachsen sind, welchen Mist wir noch machen konnten, weil die Eltern eben nicht alles kontrollieren konnten.

    Und jetzt? Schon in der Wiege werden Kinder mit Babyphones rundumüberwacht, später hat das Smartphone natürlich eine Trackingfunktion für die Eltern und selbst wenn es dann mal ans Autofahren geht, fahren Mama und Papa nun stets am Fahrtenschreiber virtuell mit. In was für einer Orwellschen Welt wachsen denn diese Kinder auf? Im Gegensatz zum Protagonisten von 1984 wohnen sie auch noch direkt im Wahrheitsministerium...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.15 23:47 durch Mingfu.

  2. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: plutoniumsulfat 21.03.15 - 00:26

    Aber denk doch mal an die Kinder!

  3. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: Dwalinn 21.03.15 - 08:42

    Der 19 Jährige der sich vor ein paar Wochen halb tot gefahren hat auf meiner täglichen Arbeitsstrecke hätte sicherlich sowas ganz gut gebrauchen können.

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5801/umfrage/verkehrstote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/

  4. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: Mingfu 21.03.15 - 09:22

    Mit dem "Supergrundrecht" auf Sicherheit lässt sich offenbar doch jede Überwachungsmaßnahme und Freiheitseinschränkung rechtfertigen. Es ist witzig: Gegen die Vorratsdatenspeicherung wird protestiert, aber im privaten Bereich können einige offenbar gar nicht genug Daten über andere erheben, um deren Verhalten ständig auf Übertretungen zu kontrollieren.

  5. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: Dwalinn 21.03.15 - 09:42

    Hat das wirklich was mit Freiheit zu tun wenn man mit Technischen mitteln dafür sorgt das Leute auf einer 80er Streck auch wirklich 80 Fahren und nicht den Vordermann mit 5 Metern "Sicherheits"-abstand auf der Autobahn verfolgen? Wo ist bitte dann meine Freiheit einfach mal den Typen beim Überholen von der Straße zu drängen?

    Ich finde es eher Witzig das Leute immer nach mehr Freiheit schreien aber sich selbst dann doch wieder grenzen setzen die sie für absolut normal heißen.

    Ich wette es gibt in Deutschland auch viele Leute die unbedingt mehr Freiheit wollen aber dann wieder die Amies "verachten" aufgrund ihren Krankenversicherung und ihrer Waffengesetze.

  6. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: Mingfu 21.03.15 - 10:31

    Das ist eine unzulässige Vermengung. Das eine sind aufgestellte Normen, das andere konkrete Überwachungsmaßnahmen, weil man einem anderen permanent den Bruch der Normen unterstellt.

    Natürlich schränken auch Normen (Waffengesetz, Tempobeschränkungen, das mütterliche "Fahr vorsichtig!") die persönliche Freiheit ein - aber eben nur indirekt. Denn sie überlassen jedem die Entscheidung, ob er sich tatsächlich daran hält, auch wenn ein Verstoß bei Aufdeckung üblicherweise mit Konsequenzen geahndet wird.

    Eine permanente technische Kontrolle auf diese Normen, ist dagegen schon ein viel tiefgreifenderer Eingriff. Man ist ständig überwacht. Man weiß, dass keine unentdeckte Überschreitung der Norm möglich ist. Letztlich geht damit vor allem ein Gefühl der Einschüchterung und Ohnmacht einher. Denn man ist damit nicht mehr ein selbstbestimmtes Individuum, sondern man wird zum Objekt degradierd, dem auf der Metaebene zu verstehen gegeben wird, dass gerade seine Individualität stört und jede Maschine besser wäre, denn die könne gar keine Fehler erst machen, die aufwendig überwacht werden müssen. Es führt schlussendlich zu einem Gefühl von Beklemmung und Ausgeliefertsein wie in 1984.

    Und deshalb macht es einen sehr großen Unterschied, ob man eine (ggf. strafbewehrte) Norm aufstellt oder ob man die Einhaltung dieser Norm auch noch durch vollumfängliche Kontrolle überwacht.

  7. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: Dwalinn 21.03.15 - 10:40

    Unser ganzes System ist einfach nicht geschaffen um Rücksicht auf einzelne Individuen zu nehmen.... alternativen gibt es aber kaum da die Menschheit einfach zu groß ist... natürlich ist es falsch jeden erstmal als schuldig zu sehen und zu überwachen aber anders geht es doch kaum.

    Stell dir vor man würde Kinder in der schule nicht mehr überwachen weil man niemanden verdächtigt im test zu schummeln, wohin würde das führen? Soll man pro 3-4 Schüler jetzt einen Lehrer haben der Kinder wirklich dort fördert wo ihr Talent liegt?

    Es gibt schon fast 7 Milliarden Menschen auf der Erde da muss man leider oft von den schlimmsten ausgehen und aufs beste hoffen.

    Und nur mal so nebenbei ich fahre fast immer zu schnell und wäre daher jemand den diese ständige Kontrolle besonders stark trifft.

  8. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: plutoniumsulfat 21.03.15 - 13:57

    Super, dann wüssten die Eltern jetzt, dass er zu schnell gefahren ist.

  9. Re: Ich dachte, Helikoptereltern kaufen Hubschrauber

    Autor: das_mav 22.03.15 - 08:26

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der 19 Jährige der sich vor ein paar Wochen halb tot gefahren hat auf
    > meiner täglichen Arbeitsstrecke hätte sicherlich sowas ganz gut gebrauchen
    > können.
    >
    > de.statista.com

    Der hätte eher alles anderes brauchen können, als ein Auto, welches hinterher bescheid sagt, was er falsch gemacht hat.....

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